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	<title>Deadvlei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T21:02:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deadvlei&amp;diff=2644524&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Beleg entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-22T22:49:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Beleg entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Deadvlei Baum.jpg|mini|Toter Kameldorn im Deadvlei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Deadvlei Vogelperspektive.jpg|mini|Das Deadvlei aus der Vogelperspektive (Blickrichtung Südost)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deadvlei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{enS|&amp;#039;&amp;#039;dead&amp;#039;&amp;#039;}} ‚tot‘ und [[Afrikaans]] &amp;#039;&amp;#039;[[vlei]]&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|fləi̯}}] als Sammelbezeichnung für die meist trockenliegende Endsenke eines Wüstenflusses), auch &amp;#039;&amp;#039;Dead Vlei&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, ist eine kleine, von [[Düne]]n umschlossene Ton-Pfanne im [[Namib-Sandmeer]] in [[Namibia]]. Das Deadvlei ist Teil des [[Namib-Naukluft-Nationalpark]]s und wird, wie auch das nahegelegene [[Sossusvlei]] im Norden und Osten, [[Geotourismus|geotouristisch]] vermarktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Grundfläche des Deadvlei (ohne Dünenhänge) ist eine in Nordwest-Südost-Richtung gestreckte Ellipse mit einer Größe von rund 0,6&amp;amp;nbsp;Quadratkilometern (60 Hektar).&amp;lt;!-- gemessen mit entsprechenden Kartentools --&amp;gt; Über dem südöstlichen Ende der Senke erhebt sich der Hauptkörper von „[[Big Daddy (Düne)|Big Daddy]]“ (auch „Crazy Dune“ genannt), mit ca. {{Höhe|350}} eine der höchsten Sanddünen der Welt. Die Sandrücken, die das Deadvlei im Nordosten und Südwesten flankieren, sind zwei Ausläufer dieser Großdüne. Am nordwestlichen Ende ist das Deadvlei zum Endsenkensystem des [[Tsauchab]], eines der großen blind endenden [[Trockenfluss|Trockenflüsse]] des Namib-Sandmeers, geöffnet. Die Oberfläche des Senkengrundes wird überwiegend von einer weißlichen [[Trockenriss (Sediment)|rissigen]] [[Ton (Bodenart)|Ton]]-[[Schluff]]-Schicht gebildet, die sich in Luftaufnahmen deutlich von den dunkleren, rötlichen umliegenden Dünen abhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch und namensgebend für das Deadvlei sind die vielen abgestorbenen [[Kameldorn]]bäume (&amp;#039;&amp;#039;Vachellia erioloba&amp;#039;&amp;#039;) in seiner nordwestlichen Hälfte. Aufgrund der extremen Trockenheit verrotten sie nur sehr langsam und sind deshalb bis heute erhalten. [[Radiokarbonmethode|Radiokarbondatierungen]] des Holzes ergaben, dass die Baumgerippe ein Gesamtalter von rund 850 Jahren haben, und dass die Bäume in der zweiten Hälfte des 14. und der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts abstarben. Sie bezeugen, neben [[Sedimentologie|sedimentologischen]] Befunden, dass der Tsauchab vor über 600 Jahren mehr bzw. öfter Wasser geführt haben und es seinerzeit im Deadvlei feuchter gewesen sein muss. Der ermittelte Zeitraum für das Absterben legt einen Zusammenhang der abnehmenden Wasserführung des Tsauchab mit dem Einsetzen der [[Kleine Eiszeit|Kleinen Eiszeit]] nahe.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Heine: &amp;#039;&amp;#039;Flood Reconstructions in the Namib Desert, Namibia and Little Ice Age Climatic Implications: Evidence from Slackwater Deposits and Desert Soil Sequences.&amp;#039;&amp;#039; Journal of the Geological Society of India. Bd.&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;64, Nr.&amp;amp;nbsp;4, 2004, S.&amp;amp;nbsp;535–547 ([http://www.the-eis.com/data/literature/Flood%20Reconstructions%20in%20the%20Namib%20Desert.pdf PDF] 433&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Fuß der Dünen sowie in den wenigen Randbereichen, wo die Oberfläche nicht durch die Ton-Schluff-Kruste versiegelt ist, zeigen einzelne Flecken mit niedrigem Bewuchs an, dass geringe Mengen an Niederschlagswasser im Kornzwischenraum des Sandes bis hinunter in die Senke sickern. Ebenfalls leben Tiere im Deadvlei, es sind unter anderem im Sand [[Geckos]] zu finden, Vögel leben in den Kameldornbäumen und [[Oryxantilopen|Oryxe]] streifen durch die Landschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sossusvlei.com/en/wildlife-in-sossusvlei/fauna/ |titel=Fauna - Sossusvlei.com |abruf=2020-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Deadvlei Panorma.jpg|mini|600px|center|Panorama. Die rechts weiter im Hintergrund deutlich erkennbaren belaubten Akazienbäume zeigen, dass das Deadvlei heute nicht ganz so tot ist, wie es sein Name sagt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Das Deadvlei war im Jahr 2000 Drehort für die Anfangsszene des Films &amp;#039;&amp;#039;[[The Cell]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.imdb.com/title/tt0209958/locations Filming locations] von &amp;#039;&amp;#039;The Cell&amp;#039;&amp;#039; in der IMDb, abgerufen am 4. September 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Songvideo von [[Michael Patrick Kelly]] zu &amp;quot;The One&amp;quot; aus dem Jahr 2025 zeigt Teile des Deadvlei und der umgebenden Dünen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Patrick Kelly |url=https://www.youtube.com/watch?v=D60aIr-9XWI |titel=Michael Patrick Kelly - The One (Official Video) |datum=2025-04-22 |abruf=2025-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dead Vlei}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Bridgeford, Marilyn Bridgeford: &amp;#039;&amp;#039;Sesriem und Sossusvlei. Die Wüste erleben.&amp;#039;&amp;#039; Walvis Bay 2012, ISBN 99916-68-20-9.&lt;br /&gt;
* George A. Brook, Pradeep Srivastava, Eugene Marais: &amp;#039;&amp;#039;Characteristics and OSL minimum ages of relict fluvial deposits near Sossus Vlei, Tsauchab River, Namibia, and a regional climate record for the last 30 ka.&amp;#039;&amp;#039; [[Journal of Quaternary Science]]. Bd.&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;21, Nr.&amp;amp;nbsp;4, 2006, S.&amp;amp;nbsp;347–362, [[doi:10.1002/jqs.977]] (alternativer Volltextzugriff: [https://www.researchgate.net/profile/Eugene_Marais3/publication/229892750 ResearchGate])&amp;lt;!-- Wesentliche Quelle für die Angaben im 2. und 3. Absatz des Abschnittes „Beschreibung“ (Material der Oberfläche, exakte taxonomische Identität der toten Bäume, Alter der toten Bäume und dessen Interpretation bzgl. der früheren Wasserführung des Tsauchab, lebende Akazien) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=24/45/35/S |EW=15/17/31/E |type=landmark |dim=100000 |region=NA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Afrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hardap)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namib-Sandmeer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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