<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dead_Can_Dance</id>
	<title>Dead Can Dance - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dead_Can_Dance"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dead_Can_Dance&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T17:37:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dead_Can_Dance&amp;diff=49057&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YGO24895: Quellen zusammengefasst</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dead_Can_Dance&amp;diff=49057&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-10T14:14:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Quellen zusammengefasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Band&lt;br /&gt;
| Name         = Dead Can Dance&lt;br /&gt;
| Logo         = Dead Can Dance Logo.png&lt;br /&gt;
| Bild         = DeadCanDance2005C.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Perry und Gerrard während der temporären Reunion 2005&lt;br /&gt;
| Herkunft     = [[Melbourne]], [[Australien]]&lt;br /&gt;
| Gründung     = 1981&lt;br /&gt;
| Auflösung    = 1998&lt;br /&gt;
| Neugründung  = 2011&lt;br /&gt;
| Genre        = [[Weltmusik]], [[Dark Wave#Neoklassik|Neoklassik]], [[Dark Wave]], [[Ambient]], [[Gothic Rock]], [[Post-Punk]]&lt;br /&gt;
| Website      = [http://www.deadcandance.com/ deadcandance.com]&lt;br /&gt;
| Gründer1a    = [[Brendan Perry]]&lt;br /&gt;
| Gründer1b    = [[Gesang]], [[Gitarre]]&lt;br /&gt;
| Gründer2a    = [[Lisa Gerrard]]&lt;br /&gt;
| Gründer2b    = [[Gesang]], [[Perkussion (Musik)|Perkussion]]&lt;br /&gt;
| Gründer3a    = Paul Erikson &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1982)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gründer3b    = [[E-Bass|Bass]]&lt;br /&gt;
| Gründer4a    = Simon Monroe &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1982)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gründer4b    = [[Schlagzeug]]&lt;br /&gt;
| Besetzung1a  = Brendan Perry&lt;br /&gt;
| Besetzung1b  = [[Musikinstrument|Instrumente]], [[Gesang]]&lt;br /&gt;
| Besetzung2a  = Lisa Gerrard&lt;br /&gt;
| Besetzung2b  = [[Musikinstrument|Instrumente]], [[Gesang]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dead Can Dance&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine australisch-britische [[Band (Musik)|Band]], die 1981 in [[Melbourne]] gegründet wurde und seit 1982 in [[London]] ansässig ist. Das Duo verbindet Einflüsse aus sehr unterschiedlichen, ethnischen Musikstilen zu einem eigenen Stil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
[[Altstimme]] Gerrard und [[Bariton]] Perry, beide anglo-irischer Abstammung, trafen sich 1980 in [[Melbourne]], [[Australien]]. Beide traten als Musiker in Pubs auf. Das multi-ethnische Umfeld in dem Viertel East Prahran, in dem beide lebten, begann ihren musikalischen Stil zu beeinflussen. Gemeinsam arbeiteten die beiden Musiker nebenbei in einem libanesischen Restaurant, um Geld für eine Übersiedlung nach [[London]] zu verdienen. 1981 gründeten Brendan Perry, Lisa Gerrard, Paul Erikson und Simon Monroe Dead Can Dance. Treibende Kraft war Perry, der das Konzept eines Künstlerkollektivs mit wechselnden Musikern verfolgte. Da die Musiker aber nicht dauerhaft seinen Ansprüchen genügen konnten, reduzierte sich die Gruppe auf Perry und Gerrard. Gerrard hatte zunächst kein Interesse daran, in einer festen Formation zu arbeiten, unterstützte aber regelmäßig Perry und seine Gruppe, wobei sie vorzugsweise auf dem chinesischen [[Yangqin]] instrumental begleitete und den Background-Gesang beisteuerte. Das erste gemeinsame Stück, bei dem Gerrard die Lead-Stimme sang, war das improvisierte &amp;#039;&amp;#039;Frontier&amp;#039;&amp;#039;, das jedoch bereits alle Stilelemente der Gruppe vorwegnahm: den nichtlyrischen, phonetischen Gesang von Gerrard, atmosphärische elektronische Klangstrukturen in Verbindung mit akustischen Instrumenten, auch hier dem Yangqin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umzug nach London ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Brendan-and-lisa014 14177761344 o.jpg|mini|Brendan Perry und Lisa Gerrard 1989 in London]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo of English-Australian musical group Dead Can Dance - black on white.jpg|mini|Ursprüngliches Text-[[Logo (Zeichen)|Logo]] aus den drei Buchstaben DCD, das bis heute (Mai 2022) auf der Webseite&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deadcandance.com/news News-Seite der Homepage von Dead Can Dance] mit dem Drei-Buchstaben-Logo als Hintergrund, eingesehen am 27. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; und auf [[Merchandising]]-Artikeln verwendet wird. Später kam der teils in stilisierten Buchstaben geschriebene Bandname als Logo hinzu (siehe Kasten ganz oben).]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1982 zogen beide, frustriert von der australischen Musikszene, nach London. Perry hoffte dort auf einen Plattenvertrag. In den ersten Jahren lebten die Musiker jedoch erst einmal von Arbeitslosenhilfe. In dieser Zeit nahmen sie verschiedene Demobänder auf, um den erwünschten Plattenvertrag zu forcieren. Nach zwei Jahren trafen sie auf Ivo Watts-Russel, der drei Jahre zuvor ein kleines [[Independent-Label]] namens [[4AD]] gegründet hatte. Watts-Russel bekam eines der Demobänder in die Hand, wobei er insbesondere von dem Stück &amp;#039;&amp;#039;Frontier&amp;#039;&amp;#039; sofort begeistert war. Aus Geldmangel des Labels dauerte es aber noch eine Weile, bis eine Zusammenarbeit zustande kam. Im November 1983 nahm die Gruppe eine der [[Peel Sessions]] bei der [[British Broadcasting Corporation|BBC]] auf. Im März 1984 erschien, unter Zuhilfenahme verschiedener Gastmusiker, das erste Album &amp;#039;&amp;#039;Dead Can Dance&amp;#039;&amp;#039;, das sich stilistisch am [[Post-Punk]]- und [[Gothic Rock|Gothic-Rock]]-Sound der frühen 1980er orientiert und wesentliche Elemente des [[Dark Wave#Ethereal|Ethereal]], wie beispielsweise verhallende Gitarrenklänge, und der [[Weltmusik]] vorwegnahm. Der Name des Werks soll das Zum-Leben-Erwecken von toten oder vergessenen Gegenständen symbolisieren und ist eine Anspielung auf die Verwendung mittelalterlicher Instrumente. Das Cover schmückte eine rituelle Maske aus [[Neuguinea]], die den Titel visuell repräsentieren sollte: Die Maske war zunächst Teil eines Baumes, der zu unbelebter Materie wurde. Die Kunstfertigkeit der Hersteller verlieh der Maske jedoch ihre eigene Lebendigkeit für die rituelle Nutzung. Diese Transformation von Belebtheit in Unbelebtheit und Unbelebtheit in Belebtheit sollte den Kern ihrer Musik-Erfahrung verkörpern. Die Aufnahme des Albums erwies sich als schwierig, da Perry und Gerrard nicht mit den bescheidenen musiktechnischen Aufnahmemöglichkeiten in dem kleinen Achtspur-Studio zufrieden waren. Mit dem Klang ihres ersten Tonträgers konnten sich beide daher nie ganz anfreunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie zwei Stücke zu dem ersten Album der 4AD-Musiker [[This Mortal Coil]] beigesteuert hatten, nahmen Dead Can Dance im selben Jahr die 12”-[[Extended Play|EP]] &amp;#039;&amp;#039;Garden of the Arcane Delights&amp;#039;&amp;#039; auf. Bereits ein Jahr später folgte mit &amp;#039;&amp;#039;Spleen and Ideal&amp;#039;&amp;#039; das zweite Album, das eine Nr.-2-Platzierung in den britischen Independent-Charts erreichte. Das Album, dessen Titel sich an den ersten Teil der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Blumen des Bösen|Fleurs du Mal]]&amp;#039;&amp;#039; des französischen [[Symbolismus (Literatur)|Symbolisten]] [[Charles Baudelaire]] anlehnt, wurde von John Rivers produziert, der den klanglichen Anforderungen des Duos gerecht werden konnte. Das Album markierte, mit Ausnahme von Titeln wie &amp;#039;&amp;#039;Avatar&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;The Cardinal Sin&amp;#039;&amp;#039;, die Abkehr von elektrischen Gitarren und die Hinwendung zu akustischen Instrumenten, wie Cello, Kesselpauken und Posaunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Within the Realm of a Dying Sun&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
1986 gingen Dead Can Dance auf eine ausgedehnte Tournee und veröffentlichten ein Jahr später ihr drittes Album &amp;#039;&amp;#039;Within the Realm of a Dying Sun&amp;#039;&amp;#039;, ein für die [[Dark Wave#Neoklassik|Neoklassik]] wegweisendes Werk, bei dem Perry und Gerrard den Gesang gemäß den beiden Seiten des Albums aufteilten. Die Platte wurde wieder von Rivers produziert, wobei Perry nun selbst Produzentenverantwortung mitübernahm. Dieser Einfluss Perrys spiegelt sich deutlich in einem wärmeren, organischeren Ton der Produktion wider. Perry wollte sich endgültig von klassischen Rock-Modellen abkehren. Er beschäftigte sich verstärkt mit klassischer Musik, wobei ihn vor allem das [[Barockmusik|Barock]] mit seinen kontrapunktischen Strukturen interessierte. Die beiden Musiker beschlossen, in Zukunft nur noch mit klassischen Instrumenten zu arbeiten, die jetzt aber von Samplern und Computern begleitet werden sollten. Die neuen Einflüsse wurden in der 1988 erscheinenden vierten Veröffentlichung &amp;#039;&amp;#039;The Serpent’s Egg&amp;#039;&amp;#039; umgesetzt. Die hypnotische Atmosphäre dieser Aufnahme zeigte das filmische Potenzial der Kompositionen. Es war daher kein Zufall, dass sich die Filmindustrie für ihre Arbeit zu interessieren begann. Im selben Jahr schrieben Gerrard und Perry den Soundtrack zu [[Agustí Villaronga]]s Film &amp;#039;&amp;#039;El niño de la luna&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Moonchild)&amp;#039;&amp;#039;, in dem Gerrard ihr Schauspiel-Debüt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Aion&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
1990 folgte die erste Tour durch die [[USA]]. Im selben Jahr veröffentlichten Dead Can Dance ihr fünftes Album mit dem an [[Platon]]s [[Äon (Philosophie)|philosophischen Begriff]] angelehnten Titel &amp;#039;&amp;#039;Aion&amp;#039;&amp;#039;, das das Interesse an [[Musik der Renaissance|Renaissance-Musik]] stärker widerspiegelt als alle anderen Einspielungen. Es enthält neben [[Gregorianischer Choral|gregorianischem Gesang]] und traditionellen Liedern mittelalterliche Instrumente wie Drehleier und Dudelsack. &amp;#039;&amp;#039;Aion&amp;#039;&amp;#039; zeugt auch von einer stimmlichen Weiterentwicklung der beiden Vokalisten. 1991 folgte eine erste Retrospektive unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;A Passage in Time&amp;#039;&amp;#039;, die auch zwei neue Stücke (&amp;#039;&amp;#039;Bird&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Spirit&amp;#039;&amp;#039;) enthielt. Die Zusammenstellung lässt nun auch die musikalische Entwicklung deutlich werden, die aufeinander aufbaut, ohne sich stilistisch zu wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Into the Labyrinth&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Im September 1993 erschien &amp;#039;&amp;#039;Into the Labyrinth&amp;#039;&amp;#039;, das stärker als zuvor elektronische Elemente mit [[Weltmusik]] verband. Im selben Jahr steuerten Perry und Gerrard neue und alte Stücke zu dem US-amerikanischen Film &amp;#039;&amp;#039;[[Baraka (Film)|Baraka]]&amp;#039;&amp;#039; bei und nahmen zwei Stücke mit dem [[Ambient]]-Nestor [[Hector Zazou]] auf &amp;#039;&amp;#039;[[Sahara Blue]]&amp;#039;&amp;#039; auf. Das Live-Album &amp;#039;&amp;#039;Toward the Within&amp;#039;&amp;#039;, das ein Jahr später erschien und auf der USA-Tour aufgenommen worden war, enthielt überwiegend bislang unveröffentlichte Titel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Solo, &amp;#039;&amp;#039;Spiritchaser&amp;#039;&amp;#039; und Trennung ===&lt;br /&gt;
1995 begann Perry an einem Solo-Album zu arbeiten, das erst vier Jahre später fertig werden sollte (&amp;#039;&amp;#039;Eye of the Hunter&amp;#039;&amp;#039;, 1999). Auch Gerrard nahm die Arbeit an einem Solo-Album auf, das allerdings bereits im selben Jahr bei 4AD veröffentlicht wurde &amp;#039;&amp;#039;(The Mirror Pool)&amp;#039;&amp;#039;. Während Perry sich stärker in Richtung [[Folk]]-Musik und akustische Gitarre orientierte, enthielt das Album von Gerrard vor allem orchestrale Stücke, inklusive einer Version von [[Georg Friedrich Händel|Händels]] [[Ombra mai fu|Largo aus &amp;#039;&amp;#039;Xerxes&amp;#039;&amp;#039;]]. &amp;#039;&amp;#039;The Mirror Pool&amp;#039;&amp;#039; enthielt Stücke, die in der Zeit mit Dead Can Dance entstanden, aber nicht verwendet worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem 1996 erschienenen Album &amp;#039;&amp;#039;Spiritchaser&amp;#039;&amp;#039; bewegten sich Dead Can Dance stärker in Richtung afrokaribischer Musik. Es dominierten rhythmische Strukturen, eingespielt von bis zu zehn Perkussion-Spielern. Perry blieb auch bei diesem letzten gemeinsamen Album der musikalische Vordenker. Er entwickelte die musikalischen Visionen und strukturierte die gemeinsame Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Dezember 1998 trennten sich die beiden aus ungenannten Gründen, die Band wurde aufgelöst. Der einzige Kommentar zur Trennung stammt von Lisa Gerrard. Auf ihrer Website stand eine Zeitlang unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;The Dead Can Dance Statement&amp;#039;&amp;#039; der Satz: &amp;#039;&amp;#039;“When fear comes to where love should be, it’s time to move on!”&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://forum.lisagerrard.com/viewtopic.php?t=16888|titel=Lisa&amp;#039;s various quotes...|hrsg=The Lisa Gerrard Message Board|zugriff=2012-08-03|sprache=englisch|archiv-url=https://web.archive.org/web/20140714202944/http://forum.lisagerrard.com/viewtopic.php?t=16888|archiv-datum=2014-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerrard begann daneben mit verschiedenen Kollaborationen (etwa mit Pieter Bourke, Patrick Cassidy, Denez Prigent, [[Ennio Morricone]] sowie [[Klaus Schulze]]) und startete eine mit einem [[Golden Globe]] und zwei Nominierungen gekrönte Karriere als Filmmusik-Komponistin (beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;[[Gladiator (Film)|Gladiator]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Hans Zimmer]], &amp;#039;&amp;#039;[[Insider (Film)|The Insider]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ali (Film)|Ali]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Pieter Bourke]] sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Whale Rider]]&amp;#039;&amp;#039;). Perry lebt heute in Irland (Cavan Eire), ist Leiter der Samba-Schule &amp;#039;&amp;#039;Quivvy School of Samba&amp;#039;&amp;#039; und gibt gelegentlich Perkussion-Workshops im alten Dead-Can-Dance-Studio (Quivvy Church). Daneben veröffentlicht er weiter Musik – wenn auch in großen Abständen –, die er selbst im Heimstudio schreibt, spielt, aufnimmt und produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://ark.brendan-perry.com/ | wayback=20121105084839 | text=ark.brendan-perry.com}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiedervereinigung, &amp;#039;&amp;#039;Anastasis&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DCD 032005.JPG|mini|hochkant=1.5|Dead Can Dance, Konzert Philharmonie München 27. März 2005]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dead Can Dance 2005.jpg|mini|hochkant=1.5|Dead Can Dance, Konzert München 27. März 2005]]&lt;br /&gt;
2003 wurde mit &amp;#039;&amp;#039;Wake&amp;#039;&amp;#039; ein „Best-of“-Album veröffentlicht, das neben Aufnahmen der John-Peel-Sessions mit &amp;#039;&amp;#039;The Lotus Eaters&amp;#039;&amp;#039; auch das letzte gemeinsame Stück von Dead Can Dance enthielt, das eigentlich Teil eines neuen Albums werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr und Herbst 2005 fand überraschend eine gemeinsame Europa- und Nordamerika-Tournee als &amp;#039;&amp;#039;Dead Can Dance&amp;#039;&amp;#039; statt, bei der mit &amp;#039;&amp;#039;Saffron&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Yamyinar&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;The Love that Cannot Be&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Crescent&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Minus Sanctus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hymn for the Fallen&amp;#039;&amp;#039; auch neue Lieder der beiden Komponisten gespielt wurden. Es kursierten Gerüchte um eine Reunion. Nach dieser sehr erfolgreichen Tournee bestätigte Lisa Gerrard allerdings in mehreren Interviews, dass es sich bei den gemeinsamen Auftritten um eine einmalige Aktion handle und es keine neuen gemeinsamen Veröffentlichungen als Dead Can Dance geben werde. Sie und Brendan Perry hätten sich über die Jahre musikalisch zu sehr voneinander entfernt und die Differenzen seien unüberbrückbar geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Mai 2011 gab Brendan Perry jedoch in seinem offiziellen Forum bekannt, dass für den kommenden Winter die Aufnahme eines neuen Albums geplant sei, das bis zum Sommer 2012 veröffentlicht werden soll. Darauf soll Ende 2012 eine ausführliche, zweimonatige Welttournee folgen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://forum.brendan-perry.com/comments.php?DiscussionID=765|titel=DEAD CAN DANCE NEW ALBUM AND TOUR FOR 2012|autor=Brendan Perry|hrsg=The Brendan Perry Forum|datum=2011-05-11|zugriff=2012-08-03|sprache=englisch|offline=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20110522040747/http://forum.brendan-perry.com/comments.php?DiscussionID=765|archiv-datum=2011-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit September 2011 kann eine EP namens &amp;#039;&amp;#039;Live Happenings – Part 1&amp;#039;&amp;#039; kostenlos über die Homepage der Band heruntergeladen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://coma-online.com/?p=7426|titel=:Download: Dead Can Dance offer Live Happenings – Part 1 Free!|hrsg=COMA Music Magazine|datum=2011-09-30|archiv-url=https://web.archive.org/web/20120904083627/http://coma-online.com/?p=7426|archiv-datum=2012-09-04|zugriff=2015-11-27|sprache=englisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang August 2012 erschien mit &amp;#039;&amp;#039;Anastasis&amp;#039;&amp;#039; (griechisch ‚Auferstehung‘) nach 16 Jahren Pause das erste gemeinsame Album als Dead Can Dance. Es stieg in Deutschland direkt in die Top 10 der Charts ein. In Deutschland konnte sich Anastasis eine Woche in den Top-10 halten, in Österreich war die höchste Platzierung Nr. 24, in der Schweiz Nr. 15 (auch jeweils eine Woche)&amp;lt;ref name=&amp;quot;charts&amp;quot; /&amp;gt; Musikalisch knüpft das Werk allerdings eher an Brendan Perrys zweites Solo-Album &amp;#039;&amp;#039;Ark&amp;#039;&amp;#039; an, das 2010 mit elf Jahren Abstand auf das erste Album erschienen war, denn an die letzte gemeinsame Veröffentlichung &amp;#039;&amp;#039;Spiritchaser&amp;#039;&amp;#039; (1996). In der Instrumentierung überwiegen Synthesizer mit modulierten Streichern und Bläsern. Instrumentierung und Rhythmus sind homogen gehalten. Der Gesang der acht Titel wechselt pro Lied zwischen Perry und Gerrard. Die eingestreuten Weltmusik-Elemente verweisen nach Nah- und Fernost sowie nach Nordafrika. Die Kritiken fielen überwiegend verhalten aus. Der Sound wurde als „von vorne bis hinten durchgestylter Meditationsklang“ bezeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Schiffmann: [http://www.musikreviews.de/reviews/2012/Dead-Can-Dance/Anastasis/ &amp;#039;&amp;#039;Dead Can Dance: Anastasis&amp;#039;&amp;#039;], musikreviews.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; der jede Neuerung vermissen lasse.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;it is much more a tour through much of the band&amp;#039;s previous history than an exercise in delivering anything new&amp;quot;, [[Thom Jurek]]: [http://www.allmusic.com/album/anastasis-mw0002398193 &amp;#039;&amp;#039;Anastasis - Dead Can Dance&amp;#039;&amp;#039;], allmusic.com.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es herrsche die „Hochglanz-Ästhetik eines Blockbuster-Soundtracks“.&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Keipert: {{Webarchiv | url=http://musik-am-montag.de/2012/08/dead-can-dance-anastasis/2/ | wayback=20140715120033 | text=&amp;#039;&amp;#039;Dead Can Dance: Anastasis&amp;#039;&amp;#039;}}, musik-am-montag.de, 20. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;[[Chicago Tribune]]&amp;#039;&amp;#039; urteilte, das Album sei in vielerlei Hinsicht weniger kühn und wagemutig als ihre besten Werke.&amp;lt;ref&amp;gt;„In many ways, the new work is a good deal less daring and adventurous than their finest albums“; Greg Kot: {{Webarchiv|url=http://articles.chicagotribune.com/2012-08-13/entertainment/chi-dead-can-dance-album-review-anastasis-reviewed-20120813_1_album-review-lisa-gerrard-gerrard-and-perry |wayback=20160519095546 |text=&amp;#039;&amp;#039;Album review: Dead Can Dance, ’Anastasis’&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-11-23 12:39:08 InternetArchiveBot }}, Chicagotribune.com, 13. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2018 erschien das Album &amp;#039;&amp;#039;Dionysus&amp;#039;&amp;#039; (benannt nach dem [[Dionysos|griechischen Gott]] des Weines, der Freude, der Trauben, der Fruchtbarkeit, des Wahnsinns und der Ekstase), das eine Komposition in zwei Akten darstellt und das die Mittelalter-Elemente zugunsten einer ungewöhnlicheren Instrumentierung stark in den Hintergrund treten lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.musikexpress.de/reviews/dead-can-dance-dionysus/ |titel=Dead Can Dance: Dionysus |sprache=de-DE |abruf=2021-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit April 2021 erschienen im Monatstakt bislang vier Live-Alben mit Aufnahmen aus dem Jahr 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil ==&lt;br /&gt;
Die Musik von Dead Can Dance verarbeitet Elemente aus [[Rockmusik|Rock]], [[Dark Wave#Neoklassik|Neoklassik]], [[Musik des Mittelalters|mittelalterlicher Musik]] sowie [[Weltmusik]], bevorzugt aus osteuropäischen und [[Arabische Musik|arabischen Kulturen]]. Die Instrumentierung der Lieder umfasst unter anderem afrikanische Perkussionsinstrumente, australische [[Didgeridoo]]s, asiatische Saiteninstrumente, europäische Gitarren sowie [[Elektronische Musik|elektronische Klangerzeuger]]. Bei der vokalen Besetzung kontrastiert [[Brendan Perry]]s weiche, tiefe Stimme mit [[Lisa Gerrard]]s klarer Altstimme mit auffallend großem Stimmumfang. Gerrard singt meist nicht in einer real existierenden Sprache, sondern formt mit ihrer Stimme intuitive, die Musik untermalende Laute. Perry singt auf Englisch, meist geheimnisvoll und poetisch wirkende Texte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.booknerds.de/2017/02/musik-fuer-die-raumstation-dead-can-dance-within-the-realm/ Rezension] von [[Aleš Pickar]] auf booknerds.de, zuletzt abgerufen am 11. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- siehe [[Wikipedia:Formatvorlage Charts]] für Hinweise zu den Chartquellen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Chartplatzierungen&lt;br /&gt;
| Alben = &lt;br /&gt;
  {{Album&lt;br /&gt;
    |Into the Labyrinth&lt;br /&gt;
    |{{Charts|DE|54|11.10.1993|9}}&lt;br /&gt;
    |{{Charts|UK|47|25.09.1993|1}}&lt;br /&gt;
    |{{Charts|US|122|02.10.1993|11}}&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
  {{Album&lt;br /&gt;
    |Toward the Within&lt;br /&gt;
    |{{Charts|DE|81|21.11.1994|9}}&lt;br /&gt;
    |{{Charts|US|131|12.11.1994|3}}&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
  {{Album&lt;br /&gt;
    |Spiritchaser&lt;br /&gt;
    |{{Charts|DE|31|01.07.1996|6}}&lt;br /&gt;
    |{{Charts|UK|43|29.06.1996|2}}&lt;br /&gt;
    |{{Charts|US|75|13.07.1996|8}}&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
  {{Album&lt;br /&gt;
    |Anastasis&lt;br /&gt;
    |{{Charts|DE|7|24.08.2012|6}}&lt;br /&gt;
    |{{Charts|AT|24|24.08.2012|2}}&lt;br /&gt;
    |{{Charts|CH|15|26.08.2012|5}}&lt;br /&gt;
    |{{Charts|UK|68|25.08.2012|1}}&lt;br /&gt;
    |{{Charts|US|46|01.09.2012|2}}&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
  {{Album&lt;br /&gt;
    |In Concert&lt;br /&gt;
    |{{Charts|DE|36|03.05.2013|1}}&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
  {{Album&lt;br /&gt;
    |Dionysus&lt;br /&gt;
    |{{Charts|DE|8|09.11.2018|1}}&lt;br /&gt;
    |{{Charts|AT|55|16.11.2018|1}}&lt;br /&gt;
    |{{Charts|CH|27|11.11.2018|2}}&lt;br /&gt;
    |{{Charts|UK|59|15.11.2018|1}}&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
| Quellen Alben = &amp;lt;ref name=&amp;quot;charts&amp;quot;&amp;gt;[https://www.offiziellecharts.de/suche?artist_search=Dead%20Can%20Dance&amp;amp;do_search=do DE] [http://austriancharts.at/showinterpret.asp?interpret=Dead+Can+Dance AT] [http://hitparade.ch/showinterpret.asp?interpret=Dead+Can+Dance CH] [http://www.officialcharts.com/artist/4739/dead-can-dance/ UK] [https://www.billboard.com/artist/dead-can-dance/chart-history/ US]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* 1984: &amp;#039;&amp;#039;Dead Can Dance&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1984: &amp;#039;&amp;#039;Garden of the Arcane Delights&amp;#039;&amp;#039; (EP)&lt;br /&gt;
* 1986: &amp;#039;&amp;#039;Spleen and Ideal&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1987: &amp;#039;&amp;#039;Within the Realm of a Dying Sun&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &amp;#039;&amp;#039;The Serpent’s Egg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1990: &amp;#039;&amp;#039;Aion&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1991: &amp;#039;&amp;#039;A Passage in Time&amp;#039;&amp;#039; (Best of)&lt;br /&gt;
* 1993: &amp;#039;&amp;#039;Into the Labyrinth&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1994: &amp;#039;&amp;#039;Toward the Within&amp;#039;&amp;#039; (Live)&lt;br /&gt;
* 1996: &amp;#039;&amp;#039;Spiritchaser&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2001: &amp;#039;&amp;#039;1981 – 1998&amp;#039;&amp;#039; (Best of)&lt;br /&gt;
* 2003: &amp;#039;&amp;#039;Wake&amp;#039;&amp;#039; (Best of)&lt;br /&gt;
* 2005: &amp;#039;&amp;#039;Memento: The Very Best of Dead Can Dance&amp;#039;&amp;#039; (Best of)&lt;br /&gt;
* 2005: &amp;#039;&amp;#039;Selections from North America 2005&amp;#039;&amp;#039; (Live)&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;Anastasis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;In Concert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2018: &amp;#039;&amp;#039;Dionysus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2021: &amp;#039;&amp;#039;Live From Olympia Theatre, Dublin, Ireland. March 10th, 2005&amp;#039;&amp;#039; (Live, VÖ nur digital)&lt;br /&gt;
* 2021: &amp;#039;&amp;#039;Live From Palais Des Congrès, Paris, France. March 14th, 2005&amp;#039;&amp;#039; (Live, VÖ nur digital)&lt;br /&gt;
* 2021: &amp;#039;&amp;#039;Live From Paramount Theatre, Seattle, WA. September 17th, 2005&amp;#039;&amp;#039; (Live, VÖ nur digital)&lt;br /&gt;
* 2021: &amp;#039;&amp;#039;Live from Massey Hall, Toronto, ON. October 1st, 2005&amp;#039;&amp;#039; (Live, VÖ nur digital)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deadcandance.com/ Offizielle Webpräsenz]&lt;br /&gt;
* [http://www.brendan-perry.com/ Brendan Perry]&lt;br /&gt;
* [http://www.lisagerrard.com/ Lisa Gerrard]&lt;br /&gt;
* {{MusicBrainz Künstler|id=ccda046a-2674-4f7d-97e6-f23d6c156432}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0212596}}&lt;br /&gt;
* {{Laut}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5523365-X|LCCN=n93054828|VIAF=137330437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Australische Band]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neoklassik-Band]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltmusik-Band]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Etherealband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YGO24895</name></author>
	</entry>
</feed>