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	<title>De salute animarum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T11:21:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=De_salute_animarum&amp;diff=1448498&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: /* Paderborn */</title>
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		<updated>2024-08-27T15:11:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Paderborn&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Neuumschreibung katholischer Diözesen nach Wiener Kongress.png|mini|hochkant=1.7|Die alte Diözesangliederung (schwarze Grenzlinien) und die Neuumschreibung nach dem [[Wiener Kongress]] (Farbflächen) auf dem Gebiet der heutigen [[Bundesrepublik Deutschland]]]]&lt;br /&gt;
Mit der [[Päpstliche Bulle|päpstlichen Bulle]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;De salute animarum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lat.]]: Über das Heil der Seelen), vom 16. Juli 1821 (abgedruckt in: [[Preußische Gesetzessammlung]], 1821, S. 114–152), legte [[Papst]] [[Pius VII.]] im Rahmen der [[Neuumschreibung der katholischen Diözesen in Deutschland nach dem Wiener Kongress]] die Neuordnung der [[Diözese]]n und [[Kirchenprovinz]]en in [[Preußen]] fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Da der [[Wiener Kongress]] (1814–1815) keine Klärung der kirchlichen Angelegenheiten brachte und die Kirchenprovinzen an die innerpreußischen Grenzen angeglichen werden sollten, wurden mit der [[Zirkumskriptionsbulle]] die Verhältnisse der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] in Preußen neu geregelt. Zum Exekutor dieser Bulle ernannte der Papst den ermländischen Bischof [[Joseph von Hohenzollern-Hechingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmungen für die einzelnen Bistümer und andere Jurisdiktionsbezirke ==&lt;br /&gt;
=== Gnesen und Breslau ===&lt;br /&gt;
Das [[Erzbistum Breslau|Bistum Breslau]] wurde aus der [[Erzbistum Gnesen|Kirchenprovinz Gnesen]] herausgelöst und direkt der [[Kurie|römischen Kurie]] unterstellt. Ein großer Teil der [[Lausitz]], der an Preußen gefallen war, wurde dem Bistum Breslau zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20140308183325/http://www.bistum-goerlitz.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=125:geschichte&amp;amp;catid=41:bistum&amp;amp;Itemid=128&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bulle wurde dem damaligen Großdechanten der [[Grafschaft Glatz#Kirchliche und religiöse Verhältnisse|Grafschaft Glatz]], die kirchlich weiterhin zum [[Erzbistum Prag]] gehörte, die verliehene Würde eines [[Domkapitel|Ehrendomherren]] des [[Domstift]]s von Breslau zugesagt und auch für seine Nachfolger gesichert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.grafschaft-glatz.de/kultur/kultur17.htm Überblick über die Kirchengeschichte der Grafschaft Glatz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nordostgrenze des Bistums Breslau fiel fortan mit der Provinz- bzw. Staatsgrenze gegenüber der [[Provinz Posen]], [[Kongresspolen]] und dem österreichischen [[Galizien]] zusammen. Im Nordwesten wurden die Katholiken der preußischen Oberlausitz sowie eines Teiles der [[Provinz Brandenburg]] Breslau unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.preussenweb.de/schlesien2.htm Die preußische Provinz Schlesien (1741–1918)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brandenburg und Pommern ===&lt;br /&gt;
In der [[Christliche Diaspora|Diaspora]] in Brandenburg und Pommern lebten vergleichsweise wenige Katholiken. So gab es in Pommern nur sechs katholische Pfarreien, darunter [[Stettin]] und [[Stralsund]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kath-vorpommern.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; Die brandenburgischen und pommerschen Katholiken unterstanden bis 1821 dem [[Apostolisches Vikariat des Nordens|Apostolischen Vikariat des Nordens]].&amp;lt;ref&amp;gt;Leo Jablonski: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des katholischen Kirchenwesens auf dem Gebiete des heutigen fürstbischöflichen Delegaturbezirks Brandenburg und Pommern von der Reformation bis zur Bulle de salute animarum vom Jahre 1821&amp;#039;&amp;#039;. Nischkowsky, Breslau 1927.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dessen Sitz war in [[Hildesheim]] im Königreich Hannover, also außerhalb Preußens. Deshalb lag dem preußischen König daran, dass die Katholiken in Brandenburg und Pommern einer Instanz zugeordnet wurden, die ihren Sitz innerhalb Preußens hatte. Mit der Bulle „De salute animarum“ fiel die brandenburgische und pommersche katholische Diaspora (bis auf die [[Lande Lauenburg und Bütow]]) an das Fürstbistum Breslau. Sie wurde durch die [[Fürstbischöflicher Delegat für Brandenburg und Pommern|Fürstbischöfliche Delegatur für Brandenburg und Pommern]] verwaltet. Der jeweilige [[Apostolischer Delegat|Delegat]] war zugleich [[Propst]] der Berliner [[St.-Hedwigs-Kathedrale|Hedwigskirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sven Scherz-Schade: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen in Berlin: Kirchen, Synagogen, Moscheen und Tempel &amp;#039;&amp;#039;. Berlin-Story, Berlin 2005, ISBN 3-929829-29-0. Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Eine kurze Berliner Kirchengeschichte – Vom Kulturkampf in die junge Demokratie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pommerellen und Kulm ===&lt;br /&gt;
Unter maßgeblicher Vorarbeit des [[Dompropst]]es von [[Ermland]] und späteren [[Bischof]]s von [[Bistum Kulm|Kulm]], [[Ignaz Stanislaus von Mathy]], wurde [[Pommerellen]] dem [[Bistum Kulm]] zugeteilt und dessen Kathedralsitz nach [[Pelplin]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magdeburg ===&lt;br /&gt;
Mit der Neuordnung wurde nahezu das gesamte Gebiet (des heutigen [[Bistum Magdeburg|Bistums Magdeburg]]) dem [[Erzbistum Paderborn|Bistum Paderborn]] zugeordnet. Allerdings war dieses [[Territorium]] noch in zwei Bereiche gegliedert: in das [[Geistliches Gericht Erfurt|Geistliche Gericht Erfurt]] mit den Städten [[Halle (Saale)|Halle]], [[Zeitz]] und [[Torgau]] sowie in das Kommissariat [[Magdeburg]] mit den Städten [[Halberstadt]], Magdeburg und [[Salzwedel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bistum Magdeburg http://www.bistum-magdeburg.de/front_content.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paderborn ===&lt;br /&gt;
Mit der Bulle wurde das Paderborner Bistum neu umschrieben. Es kamen hinzu das [[Bistum Corvey]] sowie Teile der Bistümer [[Bistum Mainz|Mainz]], [[Erzbistum Köln|Köln]] und [[Bistum Osnabrück|Osnabrück]] sowie des [[Apostolisches Vikariat des Nordens|Apostolischen Vikariats des Nordens]] mit den früheren Bischofssitzen [[Bistum Minden|Minden]] [[Bistum Halberstadt|Halberstadt]] und [[Erzbistum Magdeburg|Magdeburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20171024045549/www.erzbistum-paderborn.de/dom/1642-Metropolitankapitel/1645-Rechtsgrundlagen.html Auszug aus der päpstlichen Bulle].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= | url= https://www.erzbistum-paderborn.de/aktuelles/paderborner-bistum-entsteht-vor-200-jahren-quasi-neu/ | titel=  Paderborner Bistum entsteht vor 200 Jahren quasi neu. Päpstliche Bulle „De salute animarum“ vom 16. Juli 1821 macht Bistum Paderborn zur zweitgrößten Diözese in Preußen  | werk= erzbistum-paderborn.de | datum = 2021-07-16 | abruf= 2021-07-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url= https://www.erzbistum-paderborn.de/aktuelles/paepstliche-bulle-de-salutem-animarum-im-fokus/ | titel= Päpstliche Bulle “De salute animarum” im Fokus | werk= erzbistum-paderborn.de | datum = 2021-07-16 | abruf= 2021-07-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls wurde ein großer Teil des [[Sauerland]]es dem Bistum Paderborn zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Münster ===&lt;br /&gt;
Durch die päpstliche Bulle wurden die im [[Großherzogtum Oldenburg]] und die im damaligen [[Regierungsbezirk Kleve]] wohnenden Katholiken der Jurisdiktion des [[Bistum Münster|Bistums Münster]] unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://archive.today/2012.08.04-174532/http://www.katholisch.de/24574.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Insofern griff die Bulle „De salute animarum“ über Preußen hinaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alwin Hanschmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;600 Jahre Niederstift Münster – 1400 bis 2000&amp;#039;&amp;#039;. Teil 2: 1803: &amp;#039;&amp;#039;Zerstückelung des Niederstift Münster – Entstehung des Oldenburger Münsterlandes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch für das Oldenburger Münsterland]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 50 (2001), S. 8–32, hier S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Grenzen des Bistums Münster mussten neu gezogen werden. Nach Verhandlungen zwischen Papst und Preußen wurden sie dann den neuen politischen Grenzen angepasst. Mit kleineren und späteren Veränderungen entstanden die heutigen Bistumsausmaße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aachen und Köln ===&lt;br /&gt;
Das [[Bistum Aachen]] wurde aufgehoben und das [[Erzbistum Köln]] wiederhergestellt. Zugleich wurde Köln zur [[Metropolitanbistum|Metropolie]] der [[Kirchenprovinz Köln|niederrheinischen Kirchenprovinz]] bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trier ===&lt;br /&gt;
Nach langen Vorverhandlungen umschrieb die Bulle das neue [[Bistum Trier]] in den Grenzen der preußischen Regierungsbezirke [[Koblenz]], [[Trier]] und kleinerer Teilterritorien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20140308190523/http://cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?SID=CRAWLER&amp;amp;MODULE=Frontend&amp;amp;ACTION=ViewPage&amp;amp;Page.PK=22 Geschichte des Bistums Trier]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Anton Eichhorn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausführung der Bulle „De salute animarum“ in den einzelnen Diözesen des Preußischen Staates durch den Fürstbischof von Ermland, Prinz Joseph von Hohenzollern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die Geschichte und Altertumskunde Ermlands&amp;#039;&amp;#039;. Band 5, Jahrgang 1870–1874, S. 1–130 ([http://his.ermlandfamilie.de/index.php/zeitschrift-fuer-die-geschichte-und-altertumskunde-ermlands.html?file=files/his/HIS%20content/HVE/ZGAE/ZGAE%20digital/ZGAE_05_1870_74_Heft_13_16.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* Hermann Müssener: &amp;#039;&amp;#039;Die finanziellen Ansprüche der katholischen Kirche an den preußischen Staat auf Grund der Bulle „De salute animarum“ vom 16. Juli 1821&amp;#039;&amp;#039;. Volksvereins-Verlag, Mönchengladbach 1926.&lt;br /&gt;
* [[Max Bierbaum]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorverhandlungen zur Bulle De salute animarum. Ein Beitrag zur römisch-preußischen Kirchenpolitik auf Grund unveröffentlichter vatikanischer Archivalien&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn 1927.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20171024045549/www.erzbistum-paderborn.de/dom/1642-Metropolitankapitel/1645-Rechtsgrundlagen.html Auszug aus der päpstlichen Bulle]&lt;br /&gt;
* [http://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN781546990&amp;amp;PHYSID=PHYS_0126&amp;amp;DMDID=DMDLOG_0001 Originaltext in deutscher Übersetzung (Staatsbibliothek Berlin, Online-Archiv)]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= Alexander Brüggemann (KNA) | url= https://www.katholisch.de/artikel/30586-vor-200-jahren-als-papst-pius-vii-die-deutschen-bistuemer-neu-ordnete | titel= Kirchlicher Neuanfang nach der Säkularisation. Vor 200 Jahren: Als Papst Pius VII. die deutschen Bistümer neu ordnete | werk= [[katholisch.de]] | datum = 2021-07-16 | abruf= 2021-07-16 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=7597318-2|VIAF=203749833}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Päpstliche Bulle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pius VII.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistum Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der römisch-katholischen Kirche in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion 1821]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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