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	<title>De legibus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:35:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;At40mha: Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Fehlendes End-Tag behoben</title>
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		<updated>2025-12-09T11:21:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Hilfe:Wikisyntax/Validierung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Hilfe:Wikisyntax/Validierung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Fehlendes End-Tag&lt;/a&gt; behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:M-T-Cicero.jpg|mini|hochkant|Cicero; &amp;#039;&amp;#039;Kopie einer römischen Büste von [[Bertel Thorvaldsen]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;De legibus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Philosophie|philosophisches Werk]] des [[Römisches Reich|römischen]] Schriftstellers [[Marcus Tullius Cicero]] (106–43 v.&amp;amp;nbsp;Chr.). Es handelte sich dabei um eine Ergänzung zum früheren Werk &amp;#039;&amp;#039;[[De re publica]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungszeit ==&lt;br /&gt;
Das genaue Datum der Abfassung des Werkes ist unbekannt. Allerdings erwähnt Cicero in ihr neben zahlreichen anderen Bezügen zu historischen Ereignissen auch seine Stellung als [[Augur]] (II, 31), die er nachweislich im Jahre 53 v.&amp;amp;nbsp;Chr. innehatte. Außerdem wird auf den Tod [[Publius Clodius Pulcher|Clodius’]] (†&amp;amp;nbsp;52 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) angespielt. Dieser Zeitraum kann also als [[Terminus ante quem|Terminus post quem]] der Abfassung des Werkes dienen. Sie kann allerdings auch nicht nach dem Jahre 46 v.&amp;amp;nbsp;Chr. verfasst worden sein, was aus Briefen Ciceros an [[Marcus Iunius Brutus|Brutus]] hervorgeht. Angenommen wird deshalb, dass Cicero Ende 53 v.&amp;amp;nbsp;Chr. mit der Abfassung begann, diese aber Anfang 51 v.&amp;amp;nbsp;Chr. einstellte (er reiste in die Provinz ab) und das Werk nicht veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Form und Umfang ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;De legibus&amp;#039;&amp;#039; war offenbar als Ergänzung zu der 51 v.&amp;amp;nbsp;Chr. veröffentlichten &amp;#039;&amp;#039;[[De re publica]]&amp;#039;&amp;#039; gedacht. Es hat die Form eines Dialoges zwischen Cicero, seinem Bruder [[Quintus Tullius Cicero|Quintus]] und seinem Freund [[Titus Pomponius Atticus|Atticus]] in [[Arpinum]]. Es steht in der Tradition von [[Platon]]s Doppelwerk &amp;#039;&amp;#039;[[Politeia]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Nomoi]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überliefert sind drei Bücher. Im dritten Buch wird ein viertes angekündigt und in einem Fragment [[Ambrosius Theodosius Macrobius|Macrobius’]] wird aus einem fünften zitiert. Wie bei Platon soll der Dialog einen ganzen Tag dauern. Nach dem Buch&amp;amp;nbsp;V ist erst die Mittagszeit erreicht, sodass wohl weitere Bücher geplant waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;De re publica&amp;#039;&amp;#039; hatte Cicero den besten [[Staat]] erläutert, während er nunmehr die besten [[Gesetz]]e abzuhandeln gedachte. Diese sollten aus der Natur des Menschen abgeleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Buch I wird eine von der [[Stoa]] inspirierte Theorie der „Naturgesetze“ vorgestellt, laut der das wahre Gesetz der göttlichen Vernunft entspricht. Da alle Menschen ebenfalls vernunftbegabt sind, können sie, indem sie ihren Verstand schulen, letztendlich an der göttlichen Vernunft teilhaben und nach dem wahren, ewigen Gesetz leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Buch II werden diese philosophischen Gedanken noch einmal aufgegriffen. Insbesondere wird klargestellt, dass es auf der Welt falsche Gesetze gibt, die nicht von Natur gelten und daher eigentlich nicht die Bezeichnung „Gesetz“ verdienen. Danach folgt ein [[Religionsgesetze|Religionsrahmengesetz]] &amp;#039;&amp;#039;(constitutio religionum)&amp;#039;&amp;#039;, das stark von der römischen Tradition inspiriert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Buch III schließlich wird eine entsprechende Gesetzessammlung über die [[Magistratur]] erstellt. Die Gesetze sind jeweils in einem altertümlichen Stil geschrieben und jeder der beiden Sammlungen folgt ein Kommentar, in dem die vorgestellten Gesetze mit unterschiedlicher Ausgiebigkeit behandelt werden. Die konkreten Gesetze greifen dabei eher die römische Tradition mit einigen Rückgriffen auf Platon auf als die im ersten Buch erläuterte Theorie des Naturrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Buch IV war anscheinend eine Ergänzung zum Buch III enthalten, möglicherweise über das [[Gerichtswesen]]. Der Inhalt von Buch&amp;amp;nbsp;V ist kaum zu rekonstruieren. Es ist aber anzunehmen, dass, wie bei Platon, weitere Rechtsgebiete erörtert werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferung ==&lt;br /&gt;
In antiken Texten wird der Dialog kaum erwähnt; Ausnahmen sind [[Macrobius]], [[Lactantius]] und [[Augustinus von Hippo|Augustinus]]. Im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde es in das Corpus, aus dem die beiden Vossiani stammen, aufgenommen und so für die Nachwelt überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textausgaben und Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* Jonathan G.F. Powell (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M. Tvlli Ciceronis De re pvblica. De legibvs. Cato maior de senectvte. Laelivs de amicitia&amp;#039;&amp;#039;. Oxford 2006 (Textkritische Ausgabe).&lt;br /&gt;
* Andrew R. Dyck: &amp;#039;&amp;#039;A commentary on Cicero, De legibus&amp;#039;&amp;#039;. Ann Arbor 2004 (Kommentar).&lt;br /&gt;
* M. Tullius Cicero: &amp;#039;&amp;#039;De legibus / Über die Gesetze. Lateinisch und deutsch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg., übers. und erl. von [[Rainer Nickel]]. 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Düsseldorf 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Kübler]]: &amp;#039;&amp;#039;Zu Cicero de legibus II, XIX–XXI.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; (Romanistische Abteilung), Band 11 (1890), S.&amp;amp;nbsp;37–45.&lt;br /&gt;
* {{RE|VII A,1|1117|1121|M. Tullius Cicero|[[Robert Philippson]]}}&lt;br /&gt;
* [[Gustav Adolf Lehmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Politische Reformvorschläge in der Krise der späten römischen Republik. Cicero, De legibus III und Sallusts Sendschreiben an Caesar&amp;#039;&amp;#039;. Meisenheim am Glan 1980.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Martin Girardet]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ordnung der Welt. Ein Beitrag zur philosophischen und politischen Interpretation von Ciceros Schrift De legibus&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden 1983.&lt;br /&gt;
* Inga Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Von der Vision zur Reform. Der Staat der Gesetze: Ciceros Programm einer Neuordnung der Römischen Republik 56–51 v.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;#039;&amp;#039; München 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.thelatinlibrary.com/cicero/leg.shtml Lateinischer Text]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books/about/Drey_B%C3%BCcher_von_den_besten_Gesetzen.html?hl=de&amp;amp;id=zDo9AAAAcAAJ Deutsche Übersetzung] – von Johann Michael Heinze, 1788&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ciceros Werke}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4340135-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:De Legibus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk der Antike]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (1. Jahrhundert v. Chr.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Latein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Marcus Tullius Cicero]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk (1. Jahrhundert v. Chr.)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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