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	<title>De Rebus Bellicis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T01:24:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=De_Rebus_Bellicis&amp;diff=895507&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martinus KE: /* Ausgaben */ Tippfehlerchen</title>
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		<updated>2024-09-09T09:54:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausgaben: &lt;/span&gt; Tippfehlerchen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:De Rebus Bellicis, XVth Century Miniature.JPG|miniatur|Römisches Schaufelradschiff nach &amp;#039;&amp;#039;De Rebus Bellicis&amp;#039;&amp;#039;. Miniatur aus der Oxforder Handschrift der Notitia dignitatum von 1436, wahrscheinlich von [[Peronet Lamy]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;De Rebus Bellicis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine römische Kriegsschrift, mutmaßlich aus dem späten 4. Jahrhundert n. Chr., in der sich der unbekannte Verfasser mit verschiedenen Reformvorschlägen auseinandersetzt, um der Bedrohung des [[Römisches Reich|Römischen Reichs]] durch die anstürmenden „barbarischen Völker“ zu begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk ist in einem schlichten [[Latein]] gehalten und vermutlich im [[Ostrom|Osten des Römischen Reiches]] zwischen 364 und 375 entstanden, d. h. in der gemeinsamen Herrschaftszeit der Kaiser [[Valentinian I.]] und [[Valens]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vermutungen aufgrund von Folgerungen aus dem Inhalt bei {{RE|I,2|2325||Anonymi 3|[[Otto Seeck]]|RE:Anonymi 3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Andrea Giardina]] plädiert im Anschluss an [[Santo Mazzarino]] für eine Datierung unter [[Constantius II.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Giardina: &amp;#039;&amp;#039;Anonimo. Le cose della guerra.&amp;#039;&amp;#039; Mailand 1989, S. XL–XLVII&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Forscher gehen mit [[Hartwin Brandt]] eher von einer Entstehung der Schrift im frühen 5. Jahrhundert aus. Es ist in vier Handschriften überliefert, die auch die &amp;#039;&amp;#039;[[Notitia dignitatum]]&amp;#039;&amp;#039; enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor beschreibt verschiedene einfallsreiche Konstruktionen von Kriegsmaschinen, wie ein [[Raddampfer|Schaufelradschiff]], das durch Ochsen angetrieben wird (Kapitel 17). Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass solche Schiffe in der [[Römische Marine|römischen Marine]] zum Einsatz gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schrift beklagt zudem tatsächliche und vermeintliche Missstände im Römischen Reich; die Lösungsvorschläge sind wenig praktikabel. Ob dies, wie Hartwin Brandt annimmt, vor allem mit der Naivität des Autors zu erklären ist, oder ob der eigentliche Zweck des Textes darin besteht, traditionelle Kaiserkritik in originellerem Gewand zu üben, ist umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhandlungen zu ähnlichen Themen verfasste etwa um dieselbe Zeit auch der Kriegstheoretiker [[Flavius Vegetius Renatus]], dessen Vorschläge und Ausführungen aber einen stärkeren Praxisbezug haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Phase der intensiveren Auseinandersetzung mit der Schrift im Laufe des 20. Jahrhunderts erlahmte das Interesse der Forschung hieran zunächst, da die Erkenntnismöglichkeiten ausgeschöpft schienen. Im Rahmen einer neueren Arbeit zum &amp;#039;&amp;#039;Anonymus de rebus bellicis&amp;#039;&amp;#039;, deren Ziel eine grundlegende morphologische Untersuchung des Libellus sowie dieser Textsorte ist, schlägt [[Stefanie Gräf]] eine veränderte Bewertung der Schrift vor. Kernpunkte sind dabei u.&amp;amp;nbsp;a., dass es sich vermutlich um eine Sammelschrift handele, die über einen längeren Zeitraum immer wieder überarbeitet und ergänzt worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stefanie Gräf, [[Burkhard Meißner]]: &amp;#039;&amp;#039;De rebus bellicis. Waffen und Finanzen in der Spätantike.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 2023, ISBN 978-3-8053-5356-4 (Einleitung, Text, deutsche Übersetzung, Faksimile der Münchner Handschrift, Abbildungen aus den anderen Handschriften, Kommentare)&lt;br /&gt;
* Philippe Fleury: &amp;#039;&amp;#039;De rebus bellicis. Sur les affaires militaires&amp;#039;&amp;#039;. Paris 2017, ISBN 978-2-251-01476-0 (Einleitung, Text, französische Übersetzung, Kommentar)&lt;br /&gt;
* Robert Ireland: &amp;#039;&amp;#039;Anonymi auctoris De Rebus bellicis.&amp;#039;&amp;#039; Teubner, Leipzig 1984.&lt;br /&gt;
* Andrea Giardina: &amp;#039;&amp;#039;Anonimo. Le cose della guerra&amp;#039;&amp;#039;. Fondazione Lorenzo Valla; Mondadori, Mailand 1989, ISBN 88-04-32202-0 (Einleitung, Edition, italienische Übersetzung, Kommentar sowie 12 Farbtafeln aus der Oxforder Handschrift)&lt;br /&gt;
* [[Edward A. Thompson]]: &amp;#039;&amp;#039;A Roman Reformer and Inventor: Being a new Text of the Treatise De Rebus Bellicis with Translation and Introduction&amp;#039;&amp;#039;. Oxford 1952 (lateinischer Text und Übersetzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Barry Baldwin: &amp;#039;&amp;#039;The ’De rebus bellicis’&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eirene&amp;#039;&amp;#039; 16, 1978, S. 23–39.&lt;br /&gt;
* [[Hartwin Brandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Zeitkritik in der Spätantike. Untersuchungen zu den Reformvorschlägen des Anonymus De rebus bellicis&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Vestigia]].&amp;#039;&amp;#039; Band 40). C. H. Beck, München 1988, ISBN 3-406-33003-7 (Dissertation; [https://fis.uni-bamberg.de/bitstream/uniba/43819/1/ZeitkritikOCR_A3a.pdf online]).&lt;br /&gt;
* Darío N. Sánchez Vendramini: &amp;#039;&amp;#039;Die „Münzgeschichte“ in der spätantiken Schrift De rebus bellicis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historia (Zeitschrift)|Historia]]&amp;#039;&amp;#039; 55, 2006, S. 125–128.&lt;br /&gt;
* Stefanie Gräf: &amp;#039;&amp;#039;Der Anonymus de rebus bellicis. Eine morphologische Untersuchung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe Studien zur Geschichtsforschung des Altertums.&amp;#039;&amp;#039; Band 38). Verlag Dr. Kovač, Hamburg 2018, ISBN 978-3-339-10170-9.&lt;br /&gt;
* Stefanie Gräf, Burkhard Meißner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;De rebus bellicis. Waffen und Finanzen in der Spätantike&amp;#039;&amp;#039;. wbg Philipp von Zabern, Darmstadt 2023, ISBN 978-3-8053-5356-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/0000/bsb00005863/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00005863&amp;amp;seite=354 Abbildung des Schaufelradschiffs] im clm 10291 der [[Bayerische Staatsbibliothek München|Bayerischen Staatsbibliothek München]]. Der zweite Satz Miniaturen, der sich enger an die verlorene ottonische Vorlage in der Speyerer Dombibliothek anlehnte, wurde dem Auftraggeber [[Ottheinrich]] 1550/1551 nachgeliefert, da ihm die Illustrationen von 1542 im Text zu modern erschienen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Latein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk der Antike]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegs- und Gefechtsführung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martinus KE</name></author>
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