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	<title>Deçan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:48:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=De%C3%A7an&amp;diff=1211626&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ziv: → File has been renamed on Commons (:c:GR)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=De%C3%A7an&amp;diff=1211626&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-13T12:33:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;→ File has been renamed on Commons (&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;c:GR&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Kleinstadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deçan.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Für die gleichnamige Gemeinde siehe [[Gemeinde Deçan]] und weitere Bedeutungen siehe [[Decan (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort im Kosovo&lt;br /&gt;
  |NameAlbanischUnbestimmt = Deçan&lt;br /&gt;
  |NameAlbanischBestimmt   = Deçani&lt;br /&gt;
  |NameAlbanischAlternativ =&lt;br /&gt;
  |NameSerbischLateinisch  = Dečani&lt;br /&gt;
  |NameSerbischKyrillisch  = Дечани&lt;br /&gt;
  |Wappen                  = Emblem of Deçan Municipality.png&lt;br /&gt;
  |lat_deg = 42 | lat_min = 32 | lat_sec = 16&lt;br /&gt;
  |lon_deg = 20 | lon_min = 17 | lon_sec = 28&lt;br /&gt;
  |Bezirk                  = Gjakova&lt;br /&gt;
  |Gemeinde                = Deçan&lt;br /&gt;
  |Höhe                    = 550&lt;br /&gt;
  |Fläche                  = &lt;br /&gt;
  |Einwohner               = 3135&lt;br /&gt;
  |EinwohnerStand          = 2024&lt;br /&gt;
  |Postleitzahl            = 51000&lt;br /&gt;
  |Telefonvorwahl          = 390&lt;br /&gt;
  |Kfz-Kennzeichen         = 03&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deçan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|dɛʧan}}] ({{sqS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deçani&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|x}} [{{IPA|dɛʧaˑni}}], {{srS|Дечани|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dečani&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine Kleinstadt im Westen des [[Kosovo]] und Verwaltungssitz der [[Gemeinde Deçan|gleichnamigen Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Çvërla from Belleja.jpg|mini|links|Berglandschaft des [[Prokletije]] nordwestlich von Deçan mit dem [[Veternik (Berg)|Veternik]] ({{Höhe|2461|RS}})]]&lt;br /&gt;
Deçan liegt im Westen des Kosovo auf etwa 550 Meter über Meer nahe den Grenzen zu [[Montenegro]] und [[Albanien]]. Westlich der Stadt liegt das [[Prokletije]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Albanische Alpen&amp;#039;&amp;#039; genannt). Etwas nordwestlich tritt der Fluss [[Bistrica e Deçanit]] aus dem Gebirge, der Deçan nördlich des Zentrums passiert. Etwa zehn Kilometer im Südosten befindet sich der [[Radoniq-See|Radoniq-Stausee]], welcher der zweitgrößte See im Land ist. Deçan befindet sich zirka auf halbem Weg zwischen [[Gjakova]] und [[Peja]]. Die Hauptstadt [[Pristina]] liegt rund 70 Kilometer im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
Die Region um die Stadt war in der Antike Teil [[Dardanien]]s. Die [[Dardaner (Volk)|Dardanen]] wurden 335 v. Chr. von [[Makedonien (antikes Königreich)|Makedonien]] unterworfen. Mitte des 1. Jahrhunderts geriet das Gebiet dann unter die [[Römisches Reich|Herrschaft Roms]] und bildete einen Teil der Provinz [[Moesia]]. Im 7. Jahrhundert wurde das Gebiet nach erfolglosen Kriegen [[Maurikios]]’ von [[Slawen]] eingenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Szilágyi: &amp;#039;&amp;#039;Dardani&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kleine Pauly]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 1 (1964), Sp. 1386–1387.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;S. Ćirković: &amp;#039;&amp;#039;Dardanien&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des Mittelalters]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 3 (1986), Sp. 571.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die Region um Deçan gehörte bereits im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zum serbischen Herrschaftsgebiet und war unter anderem unter dem serbischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Dečani&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Dečane&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert regierte der serbische König [[Stefan Uroš III. Dečanski]] in der Region, der aus der Dynastie der [[Nemanjić|Nemanjiden]] stammte und unter dessen Führung das [[Geschichte Serbiens#Nemanjiden|Serbische Reich]] der endgültige Aufstieg zur regionalen Großmacht gelungen war. Nachfolger wurde sein Sohn [[Stefan Uroš IV. Dušan]], der von 1331 bis 1355 in der Region regierte. [[Serbien]]s Vormachtstellung wurde unter seiner Führung um ein Vielfaches erweitert, während Dušan zum mächtigsten König in Südosteuropa aufstieg. Seinen Höhepunkt erreichte er 1345, als er zum „Zar der [[Serben]] und [[Rhomäer]]“ in [[Skopje]] erhoben wurde. Sein voller Herrschaftstitel war: &amp;#039;&amp;#039;Durch die Gnade Gottes, Stefan, der rechtgläubige und christusliebende Kaiser der Serben und Griechen (wörtlich Römer), der Albaner (wörtlich [[Arvaniten]]), Bulgaren und Rumänen (wörtlich [[Bessarabien|Bessaraber]]), der [[Küstenländer (Dalmatien)|Küstenländer]] und des gesamten Westens&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Epoche unter Zar Dušan gilt heute als das goldene Zeitalter Serbiens. Auch Dečani erlebte unter seiner Herrschaft seine Blütezeit, ebenso wie viele andere Städte im Kosovo und in seinem Reich. Er förderte erfolgreich Acker- und Bergbau sowie Gewerbe und Handel. Während seiner Herrschaft entstanden weite Wirtschafts- und Handelsbeziehungen, von der [[Donau]]region über den [[Adriatisches Meer|Adriaraum]] bis hin nach [[Venedig]]. Die Wirtschaft förderte er, indem er ausländische Experten ins Reich holte – sächsische Bergarbeiter etwa für Berg- und Festungsbau, [[Dubrovnik]]er (damals &amp;#039;&amp;#039;Ragusaner&amp;#039;&amp;#039;) für den Handel, außerdem Venezianer und [[Griechen]]. Unter der Herrschaft Dušans wurde unter anderem der Bau des Klosters [[Kloster Visoki Dečani|Visoki Dečani]] beendet, welches zuvor sein Vater König Uroš III. Dečanski in Auftrag gegeben hatte, daher auch dessen Namenszusatz „Dečanski“ (dt. „von Dečani“). Heute ist das Kloster mit dem Grab Dečanskis das Zentrum des Kultes um den serbischen König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosovokrieg ===&lt;br /&gt;
Während des [[Kosovokrieg]]es war Deçan Schauplatz der Kämpfe zwischen der albanischen paramilitärischen Organisation [[UÇK]] und den [[Streitkräfte Serbiens|serbischen Streitkräften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die 2011 durchgeführte Volkszählung erfasste für den Ort Deçan 3803 Einwohner, 3781 von ihnen (99,42 %) sind [[Kosovo-Albaner|Albaner]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://pop-stat.mashke.org/kosovo-ethnic-loc2011.htm |titel=Ethnic composition of Kosovo 2011 |werk=pop-stat.mashke.org |zugriff=2018-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin-right:2em; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://pop-stat.mashke.org/kosovo-census-ks.htm|titel=Kosovo censuses|werk=pop-stat.mashke.org|zugriff=2018-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Zensus !! 1948 !! 1953 !! 1961 !! 1971 !! 1981 !! 1991 !! 2011&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
| 1205 || 1339 || 1829 || 2585 || 3280 || 4440 || 3803&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Visoki Dečani monastery, 2008.jpg|mini|Das [[Kloster Visoki Dečani]] gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten aus dem Mittelalter. Seit 2004 gehört es zum [[UNESCO-Welterbe]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählt das aus dem Mittelalter stammende [[Serbisch-Orthodoxe Kirche|serbisch-orthodoxe]] [[Kloster Visoki Dečani]] (albanisch &amp;#039;&amp;#039;Manastiri i Deçanit&amp;#039;&amp;#039;), welches im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erbaut wurde und etwa zwei Kilometer westlich der Stadt im Bergtal liegt. Es ist [[Grab]]lage des serbischen Königs [[Stefan Uroš III. Dečanski]] und bedeutender Wallfahrtsort. Das [[Pantokrator|Christus Pantokrator]] geweihte Kloster birgt das einzige aus dem Mittelalter vollständig erhaltene [[Fresko|Fresken]]ensemble der [[Byzantinische Kunst|byzantinischen Kunst]]. Das Kloster wurde in den letzten Lebensjahren von Uroš III. Dečanski begonnen und von seinem Sohn [[Stefan Uroš IV. Dušan]] fertiggestellt. Es gehört zu den bedeutendsten Bauten der [[Geschichte Serbiens|serbischen Geschichte]] und wurde 2004 von der [[UNESCO]] zum [[Weltkulturerbe]] erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Visoki Dečani wurde in Vergangenheit von kranken Menschen unterschiedlichen Glaubens und verschiedener Ethnie auf Hoffnung einer wundertätigen Heilkraft durch die Reliquien besucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Matthias Rüb | Titel=Kosovo – Ursachen und Folgen eines Krieges in Europa | Verlag=DTV | Ort=München | Jahr=1999 | ISBN=3-423-36175-1 | Seiten=93–95}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe des Kosovokrieges 1999 bot das Kloster flüchtenden Serben, Roma, aber auch Kosovo-Albanern ein Dach über den Kopf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.tagesspiegel.de/zeitung/kampf-um-den-status-die-herren-des-kosovo/v_print/994706.html | titel=Kampf um den Status – Die Herren des Kosovo | hrsg=[[Tagesspiegel]] | datum=2007-07-24 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20131224091813/http://www.tagesspiegel.de/zeitung/kampf-um-den-status-die-herren-des-kosovo/v_print/994706.html | archiv-datum=2013-12-24 | autor=Ingrid Müller | kommentar=archiviert vom [http://www.tagesspiegel.de/zeitung/kampf-um-den-status-die-herren-des-kosovo/v_print/994706.html Original] | zugriff=2013-05-15 | offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Klosteranlage war vor allem 1999 viele Male das Ziel von Sabotageakten nationalistischer Albaner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach dem Krieg, war es mehrmals Angriffen von albanischen [[Mörser (Geschütz)|Mörserattacken]] ausgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;de-construct_30-03-2007&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://de-construct.net/?p=8222  | webciteID=6EKmE0I7Z | text=Kosovo Albanians Attack Decani Monastery}}&amp;#039;&amp;#039;, De-Construct.net, 30. März 2007, archiviert vom [http://de-construct.net/?p=8222 Original].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;KIM_30-03-2007&amp;quot;&amp;gt;kosovo.net: {{Webarchiv | url=http://kosovo.net/news/archive/2007/March_30/2.html | archive-is=20130413192413 | text=&amp;#039;&amp;#039;Decani Monastery area hit by a mortar-grenade, no injuries or damage&amp;#039;&amp;#039; }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tanjug_08-02-2013&amp;quot;&amp;gt;tanjug.rs: {{Webarchiv|url=http://www.tanjug.rs/news/76327/kosovo-monastery-visoki-decani-blocked.htm |archive-is=20130416120159 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kosovo monastery Visoki Decani blocked&amp;#039;&amp;#039; }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 2008 war es „rund ein Dutzend Mal Ziel von Übergriffen albanischer [[Extremismus|Extremist]]en“ gewesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw_23-10-2008&amp;quot;&amp;gt;[Kosovo: Schwerer Stand für serbische Mönche], [[Deutsche Welle]], 23. Oktober 2008, von Filip Slavkovic, (Permalink: http://dw.de/p/FfSI), archiviert vom [http://www.dw.de/kosovo-schwerer-stand-f%C3%BCr-serbische-m%C3%B6nche/a-3734278 Original].&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die intensive Bewachung italienischer [[KFOR]]-Soldaten und die große Außenmauer,&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw_23-10-2008&amp;quot; /&amp;gt; ist es im Gegensatz zu vielen anderen serbisch-orthodoxen [[Sakralbau]]ten im Kosovo weitgehend unversehrt geblieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barzini2008&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;La Guerra Infinita – Kosovo Nove Anni Dopo&amp;#039;&amp;#039; (italienisch, TV-Dokumentation). [[Rai 3|Rai Tre]], von Riccardo Iacona, unter Mitarbeit von Francesca Barzini, ausgestrahlt auf Rai Tre am 19. September 2008. Auf bekannten Videoportalen verfügbar (auch mit englischen und serbischen Untertiteln, letzter Abruf am 12. Mai 2013).&amp;lt;/ref&amp;gt; Den [[Mönchtum|Mönche]]n des Klosters ist es nicht möglich, sich frei zu bewegen, aufgrund der andauernden Bedrohung durch nationalistische Albaner. Daher besorgen sie ihre Einkäufe nicht in der Stadt, sondern fahren einmal jährlich unter KFOR-Begleitung außerhalb des Kosovos.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.tagesspiegel.de/zeitung/kampf-um-den-status-die-herren-des-kosovo/v_print/994706.html  | webciteID=6ENaCjdkf | text=Kampf um den Status – Die Herren des Kosovo}}&amp;#039;&amp;#039;, Der Tagesspiegel, 24. Juli 2007, von Ingrid Müller, archiviert vom [http://www.tagesspiegel.de/zeitung/kampf-um-den-status-die-herren-des-kosovo/v_print/994706.html Original].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt_15-07-2007&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=https://www.welt.de/politik/article1108151/Orthodoxe-Moenche-fuerchten-Unabhaengigkeit.html  | webciteID=6ENd0peVG | text=Orthodoxe Mönche fürchten Unabhängigkeit}}, Die Welt, 15. August 2007, von Nina Mareen Spranz, archiviert vom [https://www.welt.de/politik/article1108151/Orthodoxe-Moenche-fuerchten-Unabhaengigkeit.html Original].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
=== Legislative ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat (albanisch &amp;#039;&amp;#039;Kuvend&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kuvendi&amp;#039;&amp;#039;; serbisch &amp;#039;&amp;#039;Skupština&amp;#039;&amp;#039;/Скупштина) erfüllt [[legislative]] Funktionen. Er setzt sich aus 27 Mitgliedern zusammen, wovon 16 der [[Aleanca për Ardhmërinë e Kosovës]] (AAK), fünf der [[Lidhja Demokratike e Kosovës]] (LDK), zwei der [[Partia Demokratike e Kosovës]] (PDK), zwei der [[Lidhja Demokratike e Dardanisë]] (LDD), einer der [[Aleanca Kosova e Re]] (AKR) und einer der [[Partia Socialdemokrate]] (PS) angehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exekutive ===&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister der Großgemeinde übernimmt zusammen mit seiner Regierung [[exekutive]] Aufgaben. Seit 2009 ist dies Rasim Selmanaj von der Allianz für die Zukunft Kosovos (AAK). Am 29.&amp;amp;nbsp;April 2001 wurde in Deçan die AAK von [[Ramush Haradinaj]] gegründet, einem früheren Ministerpräsidenten des Kosovo und ehemaligen Unterkommandanten der UÇK. Seitdem ist die Stadt eine politische Hochburg dieser Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judikative ===&lt;br /&gt;
In Deçan befindet sich ein Ableger des Regionalgerichts Peja, dem die Gemeinde unterstellt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://peje.gjyqesori-rks.org/dega-ne-decan/ |titel=Dega në Deçan |werk=Gjykata Themelore Pejë |sprache=sq |abruf=2023-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Kosta Pećanac]] (1879–1944), Führer der [[Tschetnik]]s&lt;br /&gt;
* [[Demë Ali Pozhari]] (1905–1975), albanischer Freiheitskämpfer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Dervish Shaqa]] (1912–1985), Sänger&lt;br /&gt;
* [[Bajrush Doda]] (1936–2011), Sänger&lt;br /&gt;
* [[Jusuf Gërvalla]] (1945–1982), Aktivist&lt;br /&gt;
* [[Oliver Ivanović]] (1953–2018), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Sali Çekaj]] (1956–1999), Kommandt der [[UÇK]]&lt;br /&gt;
* [[Ramush Haradinaj]] (* 1968), ehemaliger [[UÇK]]-Führer, Politiker, Ministerpräsident&lt;br /&gt;
* [[Beqë Cufaj]] (* 1970), Schriftsteller, Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Azem Maksutaj]] (* 1975), Kickboxer&lt;br /&gt;
* [[Mehedin Përgjegjaj|Mehedin „Meda“ Përgjegjaj]] (* 1979), Sänger&lt;br /&gt;
* [[Aferdita Kameraj]] (* 1984), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Armend Mehaj]] (* 1981), Ehemaliger Verteidigungsminister der [[Kosovo|Republik Kosovo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Stadt verbundene Personen ===&lt;br /&gt;
* [[Stefan Uroš III. Dečanski]] (1285–1331), serbischer König von 1321 bis 1331, unter seiner Herrschaft fällt der Baubeginn des Klosters [[Kloster Visoki Dečani|Visoki Dečani]], wo sein Grab liegt&lt;br /&gt;
* [[Stefan Uroš IV. Dušan]] (1308–1355), serbischer König von 1331 bis 1355, unter seiner Herrschaft wurde der Bau des Klosters beendet&lt;br /&gt;
* [[Fra Vita]] (14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert), [[Kotor]]aner [[Franziskanische Orden|Franziskaner]], der zwischen 1328 und 1335 das Kloster errichtete&lt;br /&gt;
* [[Teodora Nemanjić]] (1330–?) , serbische Prinzessin und Tochter von [[Stefan Uroš III. Dečanski]], die im Kloster [[Kloster Visoki Dečani|Visoki Dečani]] geheiratet hat und von der es eine Freske dort gibt&lt;br /&gt;
* [[Donika Gërvalla-Schwarz]] (* 1971 in [[ Skopje]]), Außenministerin der Republik Kosovo. Tochter des Aktivisten [[Jusuf Gërvalla]]&lt;br /&gt;
* [[Nora Istrefi]] (* 1986 in [[Strellc i Epërm|Gornji Streoc]]), Sängerin&lt;br /&gt;
* [[Argjentina Ramosaj]] (* 1990 in [[Gjakova]]), Popsängerin mit Wurzeln aus der Stadt&lt;br /&gt;
* [[Era Istrefi]] (* 1994 in [[ Pristina]]), Sängerin mit Eltern aus der Stadt&lt;br /&gt;
* [[Dardan]] (* 1997 in [[Stuttgart]]), Rapper mit Eltern aus der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dečani|Dečani}}&lt;br /&gt;
* [https://kk.rks-gov.net/decan/en/?lang=en-US Offizielle Website der Großgemeinde Deçan/Dečani]&lt;br /&gt;
* [https://www.osce.org/kosovo/13110 OSCE Profile of Deçan] (PDF-Datei; 328&amp;amp;nbsp;kB, englisch; März 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in Deçan}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Decan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Deçan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kosovo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ziv</name></author>
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