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	<title>Dazit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dazit&amp;diff=45261&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:C2:472E:5CBA:ED8E:7201:177A:9055 am 8. April 2024 um 13:22 Uhr</title>
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		<updated>2024-04-08T13:22:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dazit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dacit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[felsisch]]er, saurer bis intermediärer [[Vulkanit]] und als solcher das vulkanische Pendant zum [[Granodiorit]]. Dazitische/granodioritische Magmen sind [[Subalkalisches Magma|subalkalisch]] und gehören zur [[Kalkalkalische Magmenserie|kalkalkalischen Vulkanitserie]] (mit mittlerem Kaliumgehalt). Sie sind außerdem metaluminos (A&amp;#039;/F &amp;lt; 0,33), übersättigt an SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und [[CIPW-Norm|Quarz-normativ]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paläovulkanische Dazite werden als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quarzporphyrit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name „Dazit“ leitet sich von der ehemaligen [[Römisches Reich|römischen]] Provinz [[Dakien|Dacia]] ab. Er wurde zum ersten Mal im Jahr 1863 von [[Franz von Hauer (Geologe)|Franz von Hauer]] und [[Guido Stache]] in ihrer wissenschaftlichen Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Geologie Siebenbürgens&amp;#039;&amp;#039; verwendet, um damit diese quarzreiche und [[Oligoklas]] führende Trachytvarietät (zuvor noch &amp;#039;&amp;#039;Quarztrachyt&amp;#039;&amp;#039; genannt) von gewöhnlichen [[Trachyt]]en abzugrenzen. Sie bezogen sich dabei auf eine im selben Jahr erschienene Beschreibung des Gesteins mit den Ergebnissen einer mikroskopischen Untersuchungen durch [[Ferdinand Zirkel]] in den Sitzungsberichten der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften#Anfänge 1847–1918|k.k. Akademie der Wissenschaften]] zu Wien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauer, Stache&amp;quot;&amp;gt;Franz Ritter von Hauer / Guido Stache: &amp;#039;&amp;#039;Geologie Siebenbürgens. Nach den Aufnahmen der k.k. geologischen Reichsanstalt und literarischen Hülfsmitteln&amp;#039;&amp;#039;. Wien (Wilhelm Braumüller) 1863, S. 72, 436–437&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Typlokalität]] liegt im Tal des Sebes-[[Körös]] in der Nähe der Ortschaft [[Poieni (Cluj)|Poieni]] (früher &amp;#039;&amp;#039;Kissebes&amp;#039;&amp;#039;) im nördlichen [[Apuseni-Gebirge]] in [[Rumänien]]. Dort befinden sich zahlreiche Steinbrüche im Dazit und in anstehenden Trachyten, die zur Zeit von Hauer und Stache das Gestein umfassend [[Aufschluss (Geologie)|aufschlossen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauer, Stache&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ehrenreich Tröger: &amp;#039;&amp;#039;Spezielle Petrographie der Eruptivgesteine&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1935, S. 72, Nr. 148&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorkommen zwischen Poieni und dem benachbarten [[Bologa (Cluj)|Bologa]] (früher &amp;#039;&amp;#039;Sebesvár&amp;#039;&amp;#039;) gewannen kurze Zeit nach der wissenschaftlichen Beschreibung des Gesteins auf Grund seiner physikalisch-technischen Qualität große wirtschaftliche Bedeutung. Aus dem wichtigsten Steinbruchsbetrieb dieser Region lieferte sein Betreiber ab 1872 große Mengen an [[Pflaster (Belag)|Pflastersteinen]] für Straßen und Fußwege. Bedeutende Lieferorte im damaligen Ungarn waren [[Budapest]], [[Békéscsaba]], [[Brașov|Brassó]], [[Debrecen]], [[Gyula]], [[Cluj-Napoca|Kolozsvár]], [[Orosháza]], [[Szarvas]], [[Szeged]] (Schwerpunkt der Lieferungen), [[Szolnok]] sowie weitere Städte. Ferner nutzte die Eisenbahn das Gestein in Form von Blöcken für Brücken der &amp;#039;&amp;#039;Alfölder-Bahn&amp;#039;&amp;#039; und als [[Oberbau (Eisenbahn)|Gleisschotter]]. Im Jahr 1881 erbaute man einen [[Gleisanschluss]] für die neu erschlossenen Gewinnungsstellen am linken Hang des Körös-Tales.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Koch, Karl Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zur geologischen Specialkarte der Länder der ungar. Krone. Umgebungen von Bánffy-Hunyad, Blatt 18 / XXVIII&amp;#039;&amp;#039;. Budapest 1889, S. 32, 39–40&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassifikation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Streckeisen dacite.svg|mini|links|250px|Dazit im Streckeisendiagramm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TAS-Dazit.jpg|mini|Dazit im TAS-Diagramm, rot markiert die Zusammensetzung des Durchschnitt-Dazits]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Streckeisendiagramm]] nimmt Dazit die QAPF-Felder &amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039; ein, d.&amp;amp;nbsp;h. der [[Plagioklas]]anteil am [[Feldspat]]gehalt ist größer als 65 % und sein [[Modaler Mineralbestand|modaler]] Quarzanteil variiert zwischen 20 und 60 %. Sind die Mineralbestandteile nicht zu erkennen, so wird er anhand chemischer Analysen im [[TAS-Diagramm|TAS-Feld]] &amp;#039;&amp;#039;O3&amp;#039;&amp;#039; definiert, d.&amp;amp;nbsp;h. sein Gewichtsanteil an SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; liegt normalerweise zwischen 63 und 68 % (kann aber auch höher sein) und sein Gewichtsanteil an Na&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O und K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O ist insgesamt kleiner als 7 – 8 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Dazit besteht zu etwa 66 Gewichtsprozent aus [[Siliziumdioxid]]. Er ist ein Ergussäquivalent des [[Granodiorit]] und des [[Tonalit]]. In einer dichten Grundmasse liegen [[Einsprengling]]e von [[Plagioklas]] und [[Quarz]]. Als dunkles [[Gemenge]]teil kommt überwiegend [[Hornblende]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mineralbestand ===&lt;br /&gt;
* Als Einsprenglinge fungieren:&lt;br /&gt;
** [[Quarz]] – abgerundet und mit Korrosionserscheinungen. Sein gehäuftes Auftreten ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu den [[Andesit]]en&lt;br /&gt;
** [[Plagioklas]] – [[Oligoklas]] bis [[Andesin]]/[[Labradorit]], oft zoniert, verzwillingt und kann ebenfalls Korrosionserscheinungen zeigen. Enthält im Zonarbau manchmal auch konzentrische Glaseinschlüsse&lt;br /&gt;
** [[Sanidin]] – bei häufigem Auftreten entstehen Übergänge zu [[Rhyodazit]] und [[Rhyolith]]&lt;br /&gt;
** [[Biotit]] – braun&lt;br /&gt;
** [[Hornblende]] – braun, grünlich braun, [[Amphibolgruppe|edenitische]] oder [[Amphibolgruppe|hastingsitische]] Zusammensetzung. Weiterhin können hinzutreten:&lt;br /&gt;
** [[Augit]] – grün&lt;br /&gt;
** [[Orthopyroxen]] ([[Hypersthen]]/[[Enstatit]])&lt;br /&gt;
* Als [[Akzessorien]] können vorliegen:&lt;br /&gt;
** [[Granat]] ([[Almandin]])&lt;br /&gt;
** [[Cordierit]]&lt;br /&gt;
** [[Olivin]]&lt;br /&gt;
** [[Magnetit]], [[Titanomagnetit]], [[Hämatit]] und [[Ilmenit]], sowie ferner&lt;br /&gt;
** [[Zirkon]], [[Titanit]], [[Apatit]] und [[Fluorit]]&lt;br /&gt;
* Die Grundmasse ist meist mikrokristallin ausgebildet, oft aber auch glasig bzw. kryptokristallin. Sie besteht aus einem Netzwerk winziger Feldspäte und Quarz bzw. [[Tridymit]] als Zwickelfüller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt variiert das Gefüge von Daziten von vollkommen kristallinen Formen ausgehend über Mischformen (entglaste Typen) hin zu rein glasigen Formen wie Dazit-Obsidianen, Pechsteinen und Bimsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:dacite nicol paralleli.jpg|mini|Dazit im Dünnschliff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dacite nicol incrociati.png|mini|Desgleichen unter gekreuzten Nicols]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chemische Zusammensetzung ===&lt;br /&gt;
Folgende Tabelle gibt die [[Mittelwert]]e chemischer Analysen von 651 Daziten mit der Umrechnung in die CIPW-Norm wieder, sowie zwei Beispiele von der Typlokalität im Apuseni und vom [[Pinatubo]] (Philippinen) für die Zusammensetzung der Spurenelemente:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe3&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Oxid     !!Gewichtsprozent          !!CIPW-Norm     !!Prozent  !!Spurenelemente  !!Typlokalität (ppm)  !!Pinatubo (ppm)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;                   ||65,98    ||Q      ||21,49     ||Pb           ||12      ||7 – 14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|TiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;                   || 0,59    ||Or     ||12,99     ||Cu           ||10      ||0 – 98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;       ||16,15    ||Ab     ||32,56     ||Ni           ||14      ||11 – 40&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;       || 2,47    ||An     ||20,27     ||Cr           ||17      ||19 – 140&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FeO                               || 2,33    ||Di     ||0,40      ||V            ||67      ||69 – 89&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MnO                               || 0,09    ||Hy     ||8,96      ||Zr           ||130     ||105 – 127&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MgO                               || 1,81    ||Mt     ||1,69      ||Y            ||29      ||11 – 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CaO                               || 4,38    ||Il     ||1,12      ||Sr           ||280     ||473 – 617&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Na&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O                   || 3,85    ||Ap     ||0,34      ||Ba           ||1100    ||347 – 509&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O                    || 2,20    ||       ||          ||Rb           ||110     ||34 – 45&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|P&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;        || 0,15    ||       ||          ||Nb           ||20,5    ||3 – 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mg#                               || 0,57&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Al/K+Na+Ca                        || 0,13&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußere Erscheinung und Varietäten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Different types of dacite-1200px.JPG|mini|300px|Verschiedenfarbige Arten von Dazit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazit ist feinkörnig und hat meist eine blassgraue bis rötlich-braune Farbe, wobei zu beachten ist, dass sein äußeres Erscheinungsbild sehr stark vom eventuellen Glasanteil abhängig ist. Seine [[Farbindex (Geologie)|Farbzahl]] liegt gewöhnlich zwischen 12 und 14, d.&amp;amp;nbsp;h. 12–14 % sind dunkle mafische Minerale. Dazite mit einer Farbzahl &amp;lt; 5 sind &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leukodazite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, mit einer Farbzahl &amp;gt; 25 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meladazite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hornblende-Dazit und Biotit-Dazit sind meist grau, bräunlich oder gelblich gefärbt. Augit-Dazit und Enstatit-Dazit sind von dunkler Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verantwortlich für die letztendliche Farbgebung sind neben den Einsprenglingen mit ihrer charakteristischen Eigenfärbung feinverteilte Pigmentminerale wie [[Hämatit]], [[Goethit]] und [[Chlorite (Stoffgruppe)|Chlorit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Assoziation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Whaleback, Mount St Helens volcanic crater (February 22 2005).jpg|mini|Der unlängst aufgedrungene [[Lavadom]] („Walrücken“) im Vulkan des [[Mount Saint Helens]] besteht aus Dazit.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazit bildet sich durch schnelle Abkühlung von zähflüssigem [[Magma]], das bei Temperaturen von etwa 800 bis 1000&amp;amp;nbsp;°C als [[Lava]] austritt. Es wurde unter anderem 1980 durch den [[Mount St. Helens]] und 1991 durch den [[Vulkan]] [[Pinatubo]] explosiv als Dazit-Asche ausgestoßen. Dazit kann aber auch Gänge und massive Intrusionen in Vulkanzentren bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl dazitisches Magma gegenüber [[Rhyolith]] ärmer an Siliziumdioxid ist, kann es dennoch eine höhere Viskosität erreichen – in der Gefährlichkeit der Ausbruchstätigkeit steht es rhyolitischen Magmen somit in nichts nach. Das hohe explosive Potential dazitischer Magmen erklärt sich aufgrund des hohen Kristallgehalts in der bereits recht kieselsäurereichen Schmelze. So kann es zu plinianischen Eruptionen enormen Ausmaßes kommen, durch die sehr große Mengen an [[Pyroklastisches Sediment|Tephra]] und heißen vulkanischen Gasen hoch in die [[Stratosphäre]] gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dazite gibt es bislang kein einheitliches Entstehungsmodell, und es ist durchaus wahrscheinlich, dass mehrere Mechanismen zur Bildung von Dazitmagmen beitragen. Folgende Mechanismen werden gewöhnlich für Inselbogendazite herangezogen&amp;lt;ref&amp;gt;Reid, F.W., and Cole, J.W., 1983, Origin of dacites of [[Taupō Volcanic Zone|{{lang|mi|Taupō}} {{lang|en|Volcanic Zone}}]], New Zealand: Journal of Volcanology and Geothermal Research, v. 18, p. 191–214.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* [[Fraktionierte Kristallisation (Petrologie)|Fraktionierte Kristallisation]] basischer Vorläufer (z.&amp;amp;nbsp;B. Basalte, [[basaltischer Andesit|basaltische Andesite]]).&lt;br /&gt;
* Vermischung von rhyolitischem Magma mit basischem Magma&amp;lt;ref&amp;gt;Graham, I.J., and Worthington, 1988, Petrogenesis of Tauhara dacite (Taupo Volcanic Zone, New Zealand)--evidence for magma mixing between high-alumina andesite and rhyolite: Journal of Volcanology and Geothermal Research, v. 35, p. 279–294.&amp;lt;/ref&amp;gt;; umgekehrt ist es auch möglich, dass basische Magmen stark von kieselsäurereichen Gesteinen kontaminiert wurden.&lt;br /&gt;
* Bildung dazitischer Schmelzen durch [[Partielle Schmelze|Aufschmelzen]] basaltischer Gesteine; letztere stammen dabei entweder aus [[amphibolit]]faziellen Krustenbereichen&amp;lt;ref&amp;gt;Giese, U., Knittel, U., and Kramm, U., 1986, The Paracale Intrusion: Geologic setting and petrogenesis of a trondhjemite intrusion in the Philippine island arc: Journal of Southeast Asian Earth Sciences, v. 1, p. 235–245.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Smith, D.R., and Leeman, W.P., 1987, Petrogenesis of Mount St. Helens dacitic magmas: Journal of Geophysical Research, v. 92, p. 10313–10334.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder aus der [[eklogit]]faziellen subduzierten Platte (Slab)&amp;lt;ref&amp;gt;Drummond, M.S., and Defant, M.J., 1990, A model for trondhjemite- tonalite-dacite genesis and crustal growth via slab-melting: Archean to modern comparisons: Journal of Geophysical Research, v. 95, p. 21503–21521.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; Defant, M.J., and Drummond, M.S., 1993, Mount St. Helens: Potential example of the partial melting of the subducted lithosphere in a volcanic arc: Geology, v. 21, p. 547–550.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazite sind meist mit [[Andesit]]en und [[Trachyt]]en assoziiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auftreten und Fundorte ==&lt;br /&gt;
Dazite sind relativ häufig und treten in verschiedenen tektonischen und magmatischen Zusammenhängen auf:&lt;br /&gt;
* In ozeanischen Vulkanitserien. Beispiele: [[Island]], [[Juan-de-Fuca-Rücken]]&lt;br /&gt;
* In [[Kalkalkalische Magmenserie|kalkalkalischen]] und [[Tholeiitische Magmenserie|tholeiitischen Vulkanitserien]] der Subduktionszonen von [[Inselbogen|Inselbögen]] und  [[Kontinentalrand|aktiven Kontinentalrändern]]. Beispiele für dazitischen Magmatismus in Inselbögen sind [[Japan]], die [[Philippinen]], die [[Aleuten]], die [[Antillen]], der [[Sundabogen]], [[Tonga]] und die [[Südliche Sandwichinseln|Südlichen Sandwichinseln]]. Beispiele für dazitischen Magmatismus in aktiven Kontinentalrändern sind die [[Kaskadenkette]], [[Guatemala]] und die [[Anden]] ([[Ecuador]] und [[Chile]]).&lt;br /&gt;
* In kontinentalen Vulkanitserien, oft in Assoziation mit Tholeiitbasalten und intermediären Gesteinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fundorte von Dazit in Europa sind [[Deutschland]] ([[Weiselberg]] bei [[Oberkirchen (Freisen)|Oberkirchen]] im [[Saarland]]), [[Griechenland]] ([[Nisyros]] und [[Santorin|Thera]]), [[Italien]] (eingeschaltet im [[Bozener Quarzporphyr]], sowie [[Sardinien]]), [[Österreich]] (Steirischer Vulkanbogen), [[Rumänien]] ([[Siebenbürgen]]), [[Schottland]] ([[Argyll]]), [[Slowakei]], [[Spanien]] (El Hoyazo bei [[Almería]]) und [[Ungarn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außereuropäische Fundorte sind weiterhin [[Iran]], [[Marokko]], [[Neuseeland]] (Vulkangebiet von [[Taupō (Vulkan)|{{lang|mi|Taupō}}]]), [[Türkei]], [[Vereinigte Staaten|USA]] und [[Sambia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazit soll auch extraterrestrisch auf dem [[Mars (Planet)|Mars]] vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazit wird für [[Bodenbelag|Bodenbeläge]] und [[Pflaster (Belag)|Pflastersteine]] verwendet und ist unter verschiedenen Namen im Handel, so etwa unter „Kosice“ ([[Slowakei]]), „Szob“&amp;#039; ([[Ungarn]]) oder „Yazd Red“ ([[Iran]]). Es gibt farbige Varianten, die seit Jahrhunderten als Schmucksteine verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dacite}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/RockData?rock=Dacit Dazit beim Mineralienatlas]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Myron G. Best, Eric H. Christiansen: &amp;#039;&amp;#039;Igneous petrology&amp;#039;&amp;#039;. Blackwell Science, Malden MA u. a. 2001, ISBN 0-86542-541-8.&lt;br /&gt;
* Roger Walter Le Maitre (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Igneous Rocks. A Classification and Glossary of Terms&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 2002, ISBN 0-521-61948-3.&lt;br /&gt;
* Marjorie Wilson: &amp;#039;&amp;#039;Igneous Petrogenesis. A Global Tectonic Approach&amp;#039;&amp;#039;. Reprint. Chapman &amp;amp; Hall, London u. a. 1997, ISBN 0-412-53310-3.&lt;br /&gt;
* Wolfhard Wimmenauer: &amp;#039;&amp;#039;Petrographie der magmatischen und metamorphen Gesteine&amp;#039;&amp;#039;. Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1985, ISBN 3-432-94671-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gesteine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanisches Gestein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:C2:472E:5CBA:ED8E:7201:177A:9055</name></author>
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