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	<title>Davosersee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:12:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Davosersee&amp;diff=229183&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Vorlagenfix</title>
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		<updated>2025-05-27T13:09:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox See&lt;br /&gt;
|BILD = Luftbild Davosersee.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Der Davosersee, im Hintergrund der [[Wolfgangpass]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46/49/11/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 9/51/15/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
|POSKARTE = Schweiz Stadt Davos&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Graubünden]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Flüelapass|Flüelabach]] (Teilzuleitung), [[Totalpbach]], diverse Bergbäche&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Druckstollen]] nach [[Klosters]], [[Landwasser (Albula)|Landwasser]] (Überlauf)&lt;br /&gt;
|INSELN = &lt;br /&gt;
|UFERORT = &lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Davos]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 1559&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = CH&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.59&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 15600000&lt;br /&gt;
|UMFANG = 3.77&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 54&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = Naturstausee&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Davosersee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, veraltet auch &amp;#039;&amp;#039;Davoser See&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, befindet sich im [[Kanton (Schweiz)|Kanton]] [[Graubünden]] wenig nördlich des bekannten [[Wintersport]]ortes [[Davos]] in der [[Schweiz]]. Er markiert das nordöstliche Ende der &amp;#039;&amp;#039;[[Landschaft Davos]]&amp;#039;&amp;#039;, eines vom [[Landwasser (Albula)|Landwasser]] durchflossenen Hochtals, das sich nach Südwesten bis zur [[Zügenschlucht]] erstreckt. Nördlich des Sees führt der niedrige [[Wolfgang (Pass)|Wolfgang]]pass nach [[Klosters]] im [[Prättigau]] hinüber. Er ist namensgebend für das unmittelbar über ihm liegende [[Seehorn (Davos)|Seehorn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See ist im Sommer aufgrund [[Thermik|thermischer]] [[Wind]]e ein sehr windsicherer [[Segeln|Segel-]] und [[Windsurfen|Surfsee]]. Die Wassertemperatur erreicht maximal 20&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Entstanden ist der See durch einen [[Bergsturz]] von der Totalp im [[Parsenn]]gebiet, der die bis dahin in Richtung Prättigau abgeflossenen Gewässer des heutigen oberen Landwasser-Gebietes staute. Das Wasser überströmte und zerschnitt jedoch nicht wie etwa bei der [[Ruinaulta]] anschliessend die Bergsturzmasse, sondern konnte auf der wenig niedrigeren entgegengesetzten Seite des Tales abfliessen und frisst sich seither weiter in die Felsen der [[Zügenschlucht]].&amp;lt;ref name=kel&amp;gt;Reiner Keller: &amp;#039;&amp;#039;Niederschlag, Abfluss und Verdunstung im Schweizer Hochgebirge. Zum Lebenswerk von Otto Lütschg-Lötscher.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Erdkunde IV.&amp;#039;&amp;#039; 1950, S. 54–67, darin Kapitel 3: &amp;#039;&amp;#039;Die Wasserwirtschaft im Hochgebirge am Beispiel des Hochtales von Davos&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Davosersee ist der Rest dieses Sees, der einmal das gesamte gefällearme heutige Hochtal umfasste und später im Wesentlichen durch die [[Fluviatiles Sediment|Geschiebefracht]] von [[Flüelabach]] und [[Dischmabach]] zugeschüttet wurde. Andererseits erhöhte der wachsende Schwemmfächer des Flüelabaches allmählich die Höhenlage des Seeabflusses zum Landwasser hin, was der laufenden Verringerung der Seefläche durch Sedimentation entgegenwirkte.&amp;lt;ref name=kel /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Davosersee erhält sein Wasser nicht nur aus den zuströmenden Bächen wie dem Totalpbach, sondern auch über Grundwasserzutritte aus dem Schwemmfächer des Flüelabaches. Der einstige natürliche Abfluss, das &amp;#039;&amp;#039;Seewasser&amp;#039;&amp;#039;, galt als Beginn des Landwassers, trotz geringerer Wasserführung gegenüber dem Flüelabach. Durch wasserbauliche Massnahmen für die Energiegewinnung ist diese Situation heute stark verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau der Grundwasserzutritte musste der Seespiegel abgesenkt werden. Dies erfolgte durch eine schwimmende Pumpstation, auf der zwei Pumpen betrieben wurden. Durch den fehlenden Gegendruck des Seewassers auf das Ufer – der See war rund 12&amp;amp;nbsp;Meter unter seinem natürlichen Wasserspiegel – rutschte am 7.&amp;amp;nbsp;Februar&amp;amp;nbsp;1923 um 5&amp;amp;nbsp;Uhr morgens ein etwa 300&amp;amp;nbsp;Meter breites Stück des nordwestlichen Ufers in den See. Als Folge davon entstand eine Flutwelle, die die 50&amp;amp;nbsp;cm dicke Eisschicht des zugefrorenen Sees aufbrach. Die schwimmende Plattform wurde aus ihren Verankerungen gerissen und sank. Einer der beiden Maschinisten auf der Pumpstation kam ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Andri Dürst: &amp;#039;&amp;#039;Der Tsunami vom Davosersee.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;bin ünsch.&amp;#039;&amp;#039; Das Magazin aus dem Landwassertal und dem Prättigau. Winterausgabe 2022, S. 10–14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Badeanstalt am Davosersee im Winter.jpg|mini|links|Badeanstalt im Winter am fast abgelassenen Davosersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Davoser See abgelassen 01 10.jpg|mini|links|Davosersee im Frühling]]&lt;br /&gt;
Von alters her trug der See zur Vergleichmässigung des Abflusses bei, was in den abflussarmen Wintermonaten wichtig sein konnte.&amp;lt;ref name=kel /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis in die 1920er-Jahre hinein wurde der Davosersee ganzjährig touristisch und wirtschaftlich genutzt. Im Winter wurde er mit [[Pferdeschlitten]] befahren und auch lange zur Gewinnung von Eis genutzt, das im Winter mit der Eisenbahn in den Rest der Schweiz transportiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Inbetriebnahme des [[Druckstollen]]s zum [[Kraftwerk Klosters]] im Jahre 1922 wird der See für die Gewinnung von [[Elektrizität]] genutzt. Um einen gleichmässigen Betrieb zu sichern, wird in abflussschwachen Wintermonaten ein Teil des Flüelabachs unterirdisch in den See abgeleitet. Dennoch fliesst für die Stromerzeugung mehr Wasser nach Klosters ab, als die umliegenden Bäche einspeisen, so dass in der kalten Jahreszeit das Seebecken weitgehend trockenfällt und nicht mehr anderweitig genutzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Initiative von Lokalpolitikern, die den Wasserspiegel auch über den Winter auf natürlicher Höhe belassen wollte, wurde wegen der damit verbundenen Einbussen bei der Stromerzeugung vom Davoser Stimmvolk abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser wird auch in drei Speicherseen hochgepumpt, welche Wasser für die [[Schneekanone|Beschneiung]] von Skigebieten bereitstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dominik Meier, Jürg Brandenberger |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/geld-fuer-beschneiungsanlagen-staatsschnee-soll-skigebiete-retten |titel=Geld für Beschneiungsanlagen. «Staatsschnee» soll Skigebiete retten |werk=[[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF News]] |datum=2019-11-27 |abruf=2019-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Davosersee, Ansicht vom Ostufer.jpg|mini|zentriert|hochkant=4.5|Sicht vom Ostufer, 180°-Panoramabild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lake Davos|Davosersee|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schweizersee.ch/davosersee/ Davosersee] auf &amp;#039;&amp;#039;schweizersee.ch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Schweizer Speicherseen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1098433955|VIAF=24146217719109140194}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Davos)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Albula|SDavosersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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