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	<title>Davle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Davle&amp;diff=1298957&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
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		<updated>2026-02-20T22:43:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Davle&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Bild:Davle znak.svg|111px|Wappen von Davle]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Středočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Praha-západ&lt;br /&gt;
| Lageplan           = Davle PZ CZ.png	&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung =&lt;br /&gt;
| Fläche             = 748,7035&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/539163/Davle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 325&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 539163&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 252 06&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = S&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Zbraslav]] – [[Chotilsko]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Čerčany–Vrané nad Vltavou|Čerčany–Vrané nad Vltavou]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = [[Flughafen Prag]]&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Městys&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 3&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Jiří Prokůpek&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2008&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Na náměstí 63&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 252 06 Davle&lt;br /&gt;
| Website            = www.obecdavle.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/53/35/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14/23/12/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Davle, mosty.jpg|mini|Moldaubrücken in Davle, vorn &amp;#039;&amp;#039;Starý davelský most&amp;#039;&amp;#039;, im Hintergrund &amp;#039;&amp;#039;most Vltavanů&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Davle, kaple Navštívení Panny Marie.jpg|mini|Kapelle Mariä Heimsuchung in Davle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Davle, Kiliánská.jpg|mini|Blick von &amp;#039;&amp;#039;most Vltavanů&amp;#039;&amp;#039; über den Zusammenfluss von Moldau und Sázava auf Svatý Kilián]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Davle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Dawle&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Minderstadt]] in [[Tschechien]]. Sie liegt 21 Kilometer südlich des Stadtzentrums von [[Prag]] und gehört zum [[Okres Praha-západ]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Davle befindet sich im Staubereich der [[Wasserkraftwerk Vrané|Talsperre Vrané]] am linken Ufer der [[Moldau (Fluss)|Moldau]] unterhalb der Einmündung der [[Sázava (Moldau)|Sázava]]. Gegenüber dem Dorf mündet der Zahořanský potok in die Moldau. Der Ort liegt am Übergang vom [[Brdská oblast]] zur [[Středočeská pahorkatina]]. Südwestlich von Davle liegt die Insel St. Kilian mit den Resten des [[Kloster Ostrov|Klosters Ostrov]] in der Moldau. Am rechten Moldauufer verläuft die [[Bahnstrecke Čerčany–Vrané nad Vltavou]], die Bahnstation Davle liegt in Sázava.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Březová-Oleško]] im Norden, [[Okrouhlo]] und Zahořany im Nordosten, [[Petrov u Prahy|Petrov]] im Osten, Libřice und Pikovice im Südosten, Sázava und Mandát im Süden, Svatý Kilián und Sloup im Südwesten, Račany im Westen sowie [[Měchenice]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Davle war eines der 31 Dörfer des [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]] geweihten [[Kloster Ostrov|Benediktinerklosters Insula]] und wurde im Zusammenhang mit dessen Gründung im Jahre 999 erstmals urkundlich erwähnt. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts setzte zwischen Davle und [[Štěchovice u Prahy|Štěchovice]], insbesondere am Medník, der Goldbergbau ein. Zentren der Goldwäscherei waren vor allem die Täler des Bojovský potok und des Jílovský potok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das klösterliche Wirtschafts- und Handelszentrum Sekanka 1278 durch brandenburgische Truppen [[Otto IV. (Brandenburg)|Ottos IV.]] zerstört worden war, bauten die Klosteroberen Davle zum Zentrum des Klosterbezirkes aus. 1310 wurde Davle in einer Bulle [[Clemens V.]] als Städtchen bezeichnet. Es führte ein Wappen und besaß Marktrecht. Vorteilhaft waren sowohl die Lage an der Moldau als bedeutsamer Wasserweg als auch die am Fluss verlaufenden Handelswege. Bedeutsam für die Entwicklung des Orts war auch die Flößerei auf der Moldau und der Sasau. Nach dem Ausbruch der [[Hussitenkriege]] besetzten die Truppen der Aufständischen 1420 [[Hvozdnice u Davle|Hvozdnice]] und beschossen vom heute als Žižkův vrch bezeichneten Hügel aus mit [[Steinbüchse]]n (&amp;#039;&amp;#039;Houfnice&amp;#039;&amp;#039;) das Kloster. Am 14. August 1420 eroberten, plünderten und zerstörten die vom Priester [[Václav Koranda]] angeführten Hussiten das Kloster. 1421 bemächtigte sich Jakoubek von Řitka des Marktes Davle sowie der Güter [[Bojanovice u Prahy|Bojanovice]], Hvozdnice, [[Slapy nad Vltavou|Slapy]], Sloup und Zahořany. König [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] überließ diesem Davle im Jahre 1436 erblich. Das Kloster Insula erholte sich nie wieder. 1517 verließen die letzten Benediktiner das ruinöse Kloster und übersiedelten in das Tochterkloster [[Svatý Jan pod Skalou|St. Johann unter dem Felsen]]. Durch das Moldauhochwasser von 1529 wurde das verlassene Kloster Insula gänzlich zerstört. Der Abt des Klosters St. Johann unter dem Felsen [[Matthäus Ferdinand Sobek von Bilenberg]] kaufte Davle 1657 zusammen mit weiteren Dörfern von der Familie von Řitka zurück. Die Klostergüter fielen nach der Aufhebung des Klosters St. Johann unter dem Felsen 1785 dem Religionsfonds zu. Am 3. Jänner 1825 ersteigerte Karl Korb Ritter von Weidenheim (&amp;#039;&amp;#039;Karel Bedřich Srb&amp;#039;&amp;#039;) das Gut Davle mit allem Zubehör und vereinigte es mit dem zugleich erworbenen Gut [[Slapy nad Vltavou|Slapy]] zur Herrschaft Slapy. 1816 wurde die Pfarrschule von St. Kilian nach Davle verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1845 gehörten zum Gut Dawle im [[Berauner Kreis]] der untertänige Markt &amp;#039;&amp;#039;Dawle&amp;#039;&amp;#039; und die Dörfer St. Kilian (&amp;#039;&amp;#039;Svatý Kilián&amp;#039;&amp;#039;), [[Bojanovice u Prahy|Bojanowitz]], [[Hvozdnice u Davle|Hwoznitz]], Masetschin (&amp;#039;&amp;#039;Masečín&amp;#039;&amp;#039;) und Slaup (&amp;#039;&amp;#039;Sloup&amp;#039;&amp;#039;). Der Markt &amp;#039;&amp;#039;Dawle&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Dawel&amp;#039;&amp;#039; bestand aus 71 Häusern mit 517 Einwohnern, darunter fünf jüdischen Familien. In Dawle gab es eine Pfarrschule, ein herrschaftliches Bräuhaus, ein herrschaftliches [[Pottasche|Flußhaus]], eine Mühle mit Brettsäge sowie zwei Wirtshäuser. Abseits lagen die drei Chaluppen von Luhy sowie eine herrschaftliche Ziegelhütte. In Dawle gab es einen [[Marktrichter]]. Die Einwohner lebten zu einem großen Teil vom Gewerbe, in Dawle arbeiteten 22 Töpfereien. Pfarrort war St. Kilian (&amp;#039;&amp;#039;Kilián&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]] &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen, Bd. 16 Berauner Kreis, 1849, S. 64&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb der Markt Dawle dem an die Herrschaft [[Slapy nad Vltavou|Schlapp]] angeschlossenen Gut Dawle untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Davle mit den Ortsteilen Měchenice, Svatý Kilián und Sloup ab 1850 eine Marktgemeinde im Gerichtsbezirk [[Zbraslav]]. Ab 1868 gehörte der Markt zum [[Bezirk Smichow]]. 1891 erwarb Friedrich [[Westphalen (Adelsgeschlecht)|Graf von Westphalen zu Fürstenberg]] den Großgrundbesitz. Im Jahre 1900 nahm die [[Bahnstrecke Čerčany–Vrané nad Vltavou]] den Verkehr auf. 1905 wurde eine Straßenbrücke über die Moldau errichtet, zuvor verkehrten zwischen Svatý Kilián und Mandát, zwischen Davle und Libřice sowie zwischen Davle und Sázava drei Fähren über den Fluss. 1917 verkaufte Theobald von Westphalen zu Fürstenberg das Gut Sloup an Jan und Václav Matysov aus Nové Hraštice und das Gut Slapy an Bohumil Bondy. 1927 wurde Davle dem Okres Praha-venkov zugeordnet. Im Jahre 1932 hatte der Městys Davle (mit Měchenice, Sloup, Svatý Kilián) 1560 Einwohnern, im Ort gab es u.&amp;amp;nbsp;a. katholische Kirche und eine Synagoge. Wegen der Errichtung des [[Wasserkraftwerk Vrané|Wasserkraftwerkes Vrané]] musste die Moldaubrücke 1934 im Mittelfeld um anderthalb Meter erhöht werden, damit weiterhin Dampfschiffe hindurchfahren konnten. Ab 1942 gehörte Davle zum Okres Praha-venkov-jih und ab 1949 zum Okres Praha-jih. 1948 verlor Davle seinen Status als Městys. Svatý Kilián verlor in den 1950er Jahren den Status eines Ortsteils. Seit 1961 gehört Davle zum Okres Praha-západ und [[Měchenice]] wurde zu einer eigenständigen Gemeinde. Am 1. Juli 1968 erfolgte die Umgemeindung von Sázava I, das bis dahin zur Gemeinde [[Petrov u Prahy|Petrov]] gehört hatte. 1968 erfolgten an der Moldaubrücke Dreharbeiten für den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Die Brücke von Remagen]]&amp;#039;&amp;#039;. 1991 wurde die neue Straßenbrücke errichtet. Im Jahre 2002 war Davle vom [[Hochwasser in Mitteleuropa 2002|Moldauhochwasser]] betroffen. Seit 2008 ist Davle wieder ein [[Městys]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgliederung ==&lt;br /&gt;
Der Městys Davle besteht aus den Ortsteilen Davle (&amp;#039;&amp;#039;Dawle&amp;#039;&amp;#039;), Sázava (&amp;#039;&amp;#039;Sasau I&amp;#039;&amp;#039;) und Sloup&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/casti-obce-obec/539163/Obec-Davle&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Davle und Sázava u Davle&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/539163/Obec-Davle&amp;lt;/ref&amp;gt;. Grundsiedlungseinheiten sind Davle, Sázava, Sloup und Svatý Kilián (&amp;#039;&amp;#039;St. Kilian&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/zsj-obec/539163/Obec-Davle&amp;lt;/ref&amp;gt;. Außerdem gehören zu Davle die Ansiedlungen Libřice und Račany.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Grundmauern des [[Kloster Ostrov|Klosters Ostrov]] auf der Insel des Hl. Kilian&lt;br /&gt;
* Kirche des Hl. Kilian in Kilián. Das in der Mitte des 12. Jahrhunderts errichtete ursprünglich romanische Bauwerk wurde 1352 im gotischen Stil umgebaut. 1692 brannte die Kirche aus und wurde 1775 wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
* Neobarocke Kapelle der Heimsuchung Mariä in Davle, erbaut 1897&lt;br /&gt;
* Gut in Sázava&lt;br /&gt;
* Moldaubrücke &amp;#039;&amp;#039;Starý davelský most&amp;#039;&amp;#039;: 1905 erbaut, diente 1968 als Kulisse für den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Die Brücke von Remagen]]&amp;#039;&amp;#039; und wird heute als Fußgängerbrücke genutzt&lt;br /&gt;
* Moldaubrücke &amp;#039;&amp;#039;most Vltavanů&amp;#039;&amp;#039;: 1991 gebaute neue Straßenbrücke über die Moldau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hrady.cz/index.php?OID=3555 Kirche des Hl. Kilian] (tschechisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Praha-západ}}{{Normdaten|TYP=g|GND=7738557-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 999]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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