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	<title>David von Schweinitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T20:10:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;At40mha: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2025-12-13T19:21:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schweinitz D B4791.JPG|mini|David von Schweinitz, zeitgenössischer Kupferstich]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;David von Schweinitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Mai]] [[1600]] in [[Landkreis Liegnitz#Gemeinden|Seifersdorf]], [[Herzogtum Liegnitz]]; † [[27. März]] [[1667]] in [[Legnica|Liegnitz]], Herzogtum Liegnitz) war ein deutscher Verwaltungsjurist und Autor [[Erbauungsliteratur|erbaulicher Schriften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schweinitz entstammte dem alten schlesischen [[Adelsgeschlecht]] derer von [[Schweinitz (Adelsgeschlecht)|Schweinitz]]. Als Sohn des Christoph von Schweinitz wurde er auf dem [[Stammsitz|Stammschloss]] der Familie in Seifersdorf im Herzogtum Liegnitz geboren. Er besuchte die Schulen in [[Świdnica|Schweidnitz]] (1612) und Liegnitz (1614) sowie das [[Elisabet-Gymnasium|Elisabeth-Gymnasium]] in [[Breslau]]. Ab 1618 studierte er an der [[Universität Heidelberg]] [[Jurisprudenz]] und [[Staatswissenschaften]]. Noch während seines Studiums diente er als außerordentlicher [[Kammerjunker|Hofjunker]] am [[Kurpfalz|Kurpfälzischen Hof]]. 1620 unternahm er eine [[Grand Tour|Kavalierstour]], zunächst nach [[Groningen]] und im folgenden Jahr [[Provinz Zeeland|Zeeland]], [[Frankreich]] und [[England]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht vom Tod seines Vaters ließ ihn jedoch die Reise abbrechen und nach Schlesien zurückkehren. Hier wurde er vom Herzog [[Georg Rudolf (Liegnitz)|Georg Rudolf von Liegnitz]] 1622 zum [[Böhmische Kammer|Hof- und Kammerjunker]] und 1628 zum [[Hofrat|Fürstlichen Rat]] im Regierungskollegium ernannt. Er übernahm verschiedene [[Diplomatie|diplomatische]] Aufgaben und wurde 1631 zum [[Landeshauptmann]] des [[Herzogtum Wohlau]] ernannt. Schon zwei Jahre später musste er mit dem Herzog und seinem Hof wegen der Auswirkungen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] nach [[Polen]] und [[Preußen]] [[Flucht|fliehen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1650 konnte Schweinitz nach Schlesien zurückkehren. Er erhielt 1651 das [[Hofrichter]]amt im [[Herzogtum Liegnitz]]. Nach dem Tod des Herzogs [[Georg Rudolf (Liegnitz)|Georg Rudolf]] 1653 wurde er von dessen drei Neffen und Nachfolgern [[Georg III. (Brieg)|Georg]], [[Ludwig IV. (Liegnitz)|Ludwig]] und [[Christian (Liegnitz-Brieg)|Christian]], Herzögen zu Liegnitz, [[Herzogtum Brieg|Brieg]] und Wohlau, zum Hofrat in den vorübergehend vereinigten drei Herzogtümern ernannt. Nach der Erbteilung 1654 berief ihn Herzog Ludwig, dem das Herzogtum Liegnitz durch das Los zugefallen war, zu seinem Regierungsrat und Hofrichter und 1657 zum Landeshauptmann. Seit 1665 übte er dieses Amt auch nach dem Tode Ludwigs (1663) unter Herzog Christian bis an sein Lebensende aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war zweimal verheiratet. Die erste Ehe blieb kinderlos; aus der zweiten, 1629 geschlossen, stammten zwölf Kinder, von denen ein Sohn und sechs Töchter den Vater überlebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Schweinitz war zeit seines Lebens ein von tiefer Frömmigkeit erfüllter evangelisch-lutherischer Christ. In jungen Jahren stand er dem Kreis um [[Jakob Böhme]] nahe, blieb aber bei aller Kritik [[Lutheraner]] und kann als Vertreter der Reformorthodoxie angesehen werden, die versuchte, rechte Lehre und rechtes Leben zu verbinden. Er hat eine ganze Reihe von erbaulichen Schriften, Gedichten und Liedern verfasst, die ihm seiner Zeit in der erbaulichen Literatur einen Namen gemacht haben. Insbesondere seine &amp;#039;&amp;#039;Evangelischen Todesgedanken&amp;#039;&amp;#039;, ein Buch in der Tradition der [[Ars moriendi]], waren ein viel gelesenes, oft aufgelegtes und ins Französische und Schwedische (durch [[Carl Michael Bellman]]) übersetztes Erbauungsbuch. Von seinen zahlreichen geistlichen Liedern haben einzelne eine Zeitlang Eingang in Gesangbücher gefunden; darunter schon 1645 im Breslauer Gesangbuch &amp;#039;&amp;#039;Mein Jesus ist mein&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;O Mensch, willst du Gottes Reich&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zu dir von Herzensgrund&amp;#039;&amp;#039;. [[Philipp Jacob Spener]] schätzte ihn sehr, nannte ihn ein „teures Werkzeug Gottes“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach [[Georg Gottfried Gervinus]]: {{Google Buch |BuchID=1BwTAAAAYAAJ |Seite=452 |Linktext=&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Dichtung.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Leipzig 1872&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und gab seine &amp;#039;&amp;#039;Kleine Bibel&amp;#039;&amp;#039; 1699 noch einmal heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
[[Thomas Mann]] besaß die Erbbibel seiner Familie, welche „mit des Herrn David von Schweinitz Historisch- und Moralischen Versen über jedes Capitul der Heil. Schrift“ ausgestattet war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ruprecht Wimmer]], Stephan Stachorski |Hrsg= |Titel=Doktor Faustus. Kommentar |Reihe=Thomas Mann. Große kommentierte Frankfurter Ausgabe |NummerReihe=10.2 |Verlag=S. Fischer |Ort=Frankfurt am Main. |Datum=2007 |ISBN=978-3-10-048338-6 |Seiten=194}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Bibel lässt er in seinem Roman [[Doktor Faustus]] auftauchen.&amp;lt;ref&amp;gt;In Bezug auf Jonathan Leverkühn, den Vater des Protagonisten: „An Winterabenden, wenn draußen sein Erb und Eigen verschneit ruhte, sah man ihn lesen, vornehmlich in einer umfangreichen, in gepreßtes Schweinsleder gebundenen und mit ledernen Spangen zu verschließenden Erb-Bibel, die um 1700 mit herzoglicher Befreiung zu Braunschweig gedruckt worden war und nicht nur die &amp;quot;Geist-reichen&amp;quot; Vorreden und Randglossen D. Martin Luthers, sondern auch allerlei Summarien, locos parallelos und jedes Kapitel erläuternde historisch-moralische Verse eines Herrn David von Schweinitz mit einschloß.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schweinitz T.gif|mini|[[Frontispiz]] der &amp;#039;&amp;#039;Hundert Todesgedanken&amp;#039;&amp;#039;, 1664]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Soliloquia de examine conscientiae s. vera poenitentia oder gute Gedanken von Prüfung des Gewissens oder wahrer Buße.&amp;#039;&amp;#039; 1626&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Penta-Decas Fidium Cordialium, das ist: Geistliche Hertzensharffe von fünffmahl zehen Seiten / Allen Liebhabern der Geistlichen Musika zu spielen präsentiret.&amp;#039;&amp;#039; Danzig 1640&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die kleine Bibel / Das ist / Summarien Über die H. Bibel / so wol derer Historischen Texte / alß der vornembsten Lehren vnd Vermahnungen / jedwedern Capittels. In deutsche Vers gebracht.&amp;#039;&amp;#039; Danzig 1647&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Genealogia. Derer von Schweinitz / Vor der Zeit vom Swentze Genennet. Dabey Ein Kurtzer Discours von dem Alten und Schlesischen Adel: Zu Ehren-Gedächtnüß Seins Geschlechts und Befreundeten: Auß den alten Uhrkunden Zusammengetragen.&amp;#039;&amp;#039; Lignitz 1661&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herzenspsalter, oder geistlich andächtige Gebete über die Psalmen.&amp;#039;&amp;#039; 1662&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Todes-Gedancken, das ist: Vorbereitung eines Christlichen Lebens zum seligen Sterben, Aus den Sonn- und Festtäglichen Evangelien und Episteln abgefasset.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1663&lt;br /&gt;
: ab der zweiten Auflage auch: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Todes-Gedancken...&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|33|362|363|Schweinitz, David von|Max Hippe|ADB:Schweinitz, David von}}&lt;br /&gt;
* [[August Tholuck|A. Tholuck]]: &amp;#039;&amp;#039;Lebenszeugen der Lutherischen Kirche aus allen Ständen vor und während der Zeit des dreissigjährigen Krieges.&amp;#039;&amp;#039; Wiegandt &amp;amp; Grieben, Berlin 1859, S. 143–146 ([https://books.google.de/books?id=GHkRAAAAYAAJ&amp;amp;redir_esc=y&amp;amp;hl=de Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke|VD=17|PPN=004663640}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12348796X|LCCN=no2023037223|VIAF=77223437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schweinitz, David von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenlieddichter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann (schlesische Fürstentümer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Legnica)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Schweinitz|David]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1600]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1667]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schweinitz, David von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Erbauungsschriftsteller der Barockzeit, Landeshauptmann von Wohlau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1600&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Landkreis Liegnitz#Gemeinden|Seifersdorf]], [[Herzogtum Liegnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. März 1667&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Legnica|Liegnitz]], Herzogtum Liegnitz&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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