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	<title>David von Eichthal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T18:21:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=David_von_Eichthal&amp;diff=1791144&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhardhauke: /* Literatur */ + commons</title>
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		<updated>2024-03-18T13:31:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + commons&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bankier David Seligmann, Freiherr von Eichthal - Franz Xaver Winterhalter - Augustiner M Freiburg.png|mini|David von Eichthal (1834)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;David Freiherr [[Eichthal (Adelsgeschlecht)|von Eichthal]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[15. Februar]] [[1775]] in [[Leimen (Baden)|Leimen]] – [[5. Mai]] [[1850]] in [[Karlsruhe]]) zählte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den führenden [[Industrieller|Industriellen]] [[Baden (Land)|Badens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
David von Eichthal wurde geboren als &amp;#039;&amp;#039;David Seligmann&amp;#039;&amp;#039;, sein Vater [[Aron Elias Seligmann]] (1747–1824) wurde 1814 [[Nobilitierung|nobilitiert]]. Seine Mutter Hindele geborene Levi (1746–1831), die aus einer bekannten [[Sigmaringen|Sigmaringer]] Hoffaktorenfamilie stammte, gebar fünf Töchter und fünf Söhne. Der jüngste seiner Brüder, [[Simon von Eichthal]], wurde königlich bayerischer Hofbankier, königlich griechischer [[Staatsrat (Griechenland)|Staatsrat]] und Mitbegründer der ersten Bank-[[Aktiengesellschaft]] Deutschlands, der [[Bayerische Hypotheken- und Wechselbank|Bayerischen Hypotheken und Wechselbank]]. David von Eichtal war verheiratet mit Maria Anna geborene Levi, Tochter des Karlsruher [[Hoffaktor]]s und Juden[[schultheiß]]en Hayum Levi. Sie nannte sich ab 1822 Caroline von Eichthal. Aus dieser Ehe entstammt die Tochter Caroline (* 5. Juni 1802 in Karlsruhe), die spätere Ehefrau des Architekten [[Karl Joseph Berckmüller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruf ==&lt;br /&gt;
Als [[Hoffaktor|Hofagent]], diesen Titel hatte er 1799 vom badischen [[Markgrafschaft Baden|Markgrafen]] verliehen bekommen, gehörte er zum Kreis der Finanziers des Markgrafen und späteren Großherzogs. Zunächst Teilhaber, danach Eigentümer der ersten [[Maschinenbau|Maschinenfabrik]], der [[Badische Gewehrfabrik|Badischen Gewehrfabrik]] im 1806 säkularisierten [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster St. Blasien]], beschäftigte er zeitweise über 800 Arbeiter. In [[Grötzingen (Karlsruhe)|Grötzingen]] betrieb er zunächst eine [[Färberkrapp|Krappfabrik]] und von 1836 bis 1844 eine [[Zuckerfabrik]]. 1847 gingen die Unternehmen in [[Geschichte des Konkurs- und Insolvenzrechts|Konkurs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beziehung zum Judentum ==&lt;br /&gt;
David von Eichthal beantragte 1799 die Befreiung von der jüdischen Gemeindeabgabe in [[Jüdische Gemeinde Karlsruhe|Karlsruhe]] mit der Begründung, dass er sich nicht als Mitglied der jüdischen Gemeinde betrachte. Er wurde zwar von der jüdischen Gerichtsbarkeit befreit, musste aber weiterhin Abgaben an die Gemeinde leisten. Eichthal betrachtete die Religion als Privatsache und ließ sich schließlich gemäß dem evangelischen Kirchenbuch von [[Gersbach (Schopfheim)|Gersbach]] zusammen mit Ehefrau und Tochter am 29. September 1819 in St. Blasien vom Gersbacher Pfarrer Johann Christian Schneibel taufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|386||Eichthal, David Freiherr von|Wolfram Fischer|124815014}}&lt;br /&gt;
* Heinz Schmitt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Juden in Karlsruhe. Beiträge zu ihrer Geschichte bis zur nationalsozialistischen Machtergreifung.&amp;#039;&amp;#039; Badenia-Verlag, Karlsruhe 1988, ISBN 3-7617-0268-X, S.&amp;amp;nbsp;69.&lt;br /&gt;
* [[Jacob Toury]]: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Textilunternehmer in Baden-Württemberg 1683–1938.&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe wissenschaftlicher Abhandlungen des Leo Baeck Instituts Nr. 42, J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen 1984, ISBN 3-16-744824-5. (nicht ausgewertet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124815014|VIAF=47704463}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eichthal, David Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Leimen, Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1775]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1850]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eichthal, David von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Eichthal, David Freiherr von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Industrieller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Februar 1775&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leimen (Baden)|Leimen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Mai 1850&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhardhauke</name></author>
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