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	<title>David van Dantzig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T07:47:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=David_van_Dantzig&amp;diff=1826208&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Weblink</title>
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		<updated>2024-02-27T08:14:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;David van Dantzig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. September]] [[1900]] in [[Amsterdam]]; † [[22. Juli]] [[1959]] ebenda) war ein niederländischer [[Mathematik]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Van Dantzig veröffentlichte seine erste mathematische Arbeit 1913 als Schüler. Aus finanziellen Gründen musste er seine Schulausbildung unterbrechen und konnte nach dem Besuch von Abendschulen erst ab etwa 1923 an der [[Universität Amsterdam]] studieren. 1927 war er Assistent von [[Jan Schouten (Mathematiker)|Jan Arnoldus Schouten]] an der [[Universität Delft|TH Delft]], war dann in der Lehrerausbildung und ab 1932 Dozent in Delft, nachdem er 1931 an der [[Universität Groningen]] bei [[Bartel Leendert van der Waerden]], mit dem er seit Studientagen befreundet war, promoviert hatte (Studien in topologischer Algebra).&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|id=49638}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Promotion bei [[Luitzen Egbertus Jan Brouwer]] war zuvor (1929) gescheitert und Brouwer erhob sogar Plagiatsvorwürfe gegen Dantzig (er sei nicht über Brouwers eigene Ergebnisse hinausgelangt und habe nicht selbständig gearbeitet) und suchte die Ernennung von Dantzig als Dozent an der TH Delft 1932 zu verhindern. Dagegen verteidigte ihn van der Waerden in der Korrespondenz mit Schouten.&amp;lt;ref&amp;gt;Martina Schneider: Zwischen zwei Disziplinen: B. L. van der Waerden und die Entwicklung der Quantenmechanik, Springer 2011, S. 76, 113.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 wurde er außerordentlicher Professor an der TH Delft, 1940 wurde er dort Professor, aber im selben Jahr nach der deutschen Besetzung der Niederlande entlassen. Er zog nach Amsterdam, wo er nach dem Krieg 1946 Professor an der Universität Amsterdam wurde, wo er auch einer der Mitgründer des [[Centrum Wiskunde &amp;amp; Informatica|Mathematischen Zentrums]] war. 1949 wurde er Mitglied der [[Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften|Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dwc.knaw.nl/en/biografie/pmknaw/?pagetype=authorDetail&amp;amp;aId=PE00004760 |titel=Past Members: David van Dantzig |hrsg=Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften |abruf=2023-04-23 |kommentar=mit Link zur Biografie (niederländisch)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete vor allem über topologische Algebra. Daneben befasste er sich auch mit Differentialgeometrie und Relativitätstheorie (projektive Relativitätstheorie mit Schouten), Elektrodynamik, Hydro- und Thermodynamik und nach dem Zweiten Weltkrieg mit Wahrscheinlichkeitstheorie und speziell statistischer Entscheidungstheorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Van Dantzig führte das Beispiel einer topologischen Gruppe, das &amp;#039;&amp;#039;Dyadische [[Solenoid (Mathematik)|Solenoid]]&amp;#039;&amp;#039; ein. Die Gruppenelemente lassen sich durch unendliche Folgen &amp;#039;&amp;#039;q&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;q&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;q&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, …, darstellen mit  komplexen Zahlen  auf dem Einheitskreis &amp;#039;&amp;#039;q&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;i&amp;lt;/sub&amp;gt;, für die für &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; 0 gilt: &amp;#039;&amp;#039;q&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;i&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; = &amp;#039;&amp;#039;q&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;i-1&amp;lt;/sub&amp;gt;. Die Multiplikation erfolgt komponentenweise. Das Dyadische Solenoid ist Beispiel eines unzerlegbaren Kontinuums (im Sinne von [[Luitzen Egbertus Jan Brouwer|Brouwer]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 hielt er einen Plenarvortrag auf dem [[Internationaler Mathematikerkongress|Internationalen Mathematikerkongress]] (ICM) in Amsterdam über mathematische Probleme, die sich aus der [[Flutkatastrophe von 1953]] in den Niederlanden ergaben. Daran arbeitete er auch weiter mit seinem Schüler und Assistenten [[Jan Hemelrijk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Dantzig}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nieuwarchief.nl/serie5/pdf/naw5-2000-01-3-288.pdf Gerard Alberts zu van Dantzig, Nieuw Archief voor Wiskunde, September 2000, PDF-Datei]&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/van-dantzig.david David van Dantzig] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105547529X|LCCN=n2005002894|VIAF=6795391}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dantzig, David van}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität von Amsterdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Delft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dantzig, David van&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederländischer Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. September 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Amsterdam]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juli 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Amsterdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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