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	<title>David Vogel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=David_Vogel&amp;diff=2525686&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;X2liro: Änderung 250979431 von 2A01:599:B20:77BD:FDAB:7285:EEBC:851C rückgängig gemacht; bitte belegen</title>
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		<updated>2025-01-04T17:11:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/250979431&quot; title=&quot;Spezial:Diff/250979431&quot;&gt;250979431&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2A01:599:B20:77BD:FDAB:7285:EEBC:851C&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2A01:599:B20:77BD:FDAB:7285:EEBC:851C&quot;&gt;2A01:599:B20:77BD:FDAB:7285:EEBC:851C&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; bitte belegen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Dichter und Autor; zum Schweizer Architekt David Vogel siehe [[David Vogel (Architekt)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dvogel.jpg|mini|hochkant|David Vogel (Jahr unbekannt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;David Vogel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[15. Mai]] [[1891]] in [[Sataniw]], [[Podolien]], [[Russisches Kaiserreich]]; gestorben [[1944]] im [[KZ Auschwitz]]) war ein österreichischer Dichter, Romanautor und Tagebuchschreiber in [[Hebräische Sprache|hebräischer Sprache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Vogel wurde in der Westukraine geboren; sein Vater starb, als er noch klein war. Vogel lebte von 1909 oder 1910 an im damals russischen [[Vilnius|Wilna]] und kurz im  österreichisch-ungarischen [[Lemberg]]. 1912 übersiedelte er von dort nach [[Wien]], wo er als Hebräisch-Lehrer tätig war und Deutsch lernte, aber arm blieb. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war er zwei Jahre als feindlicher Ausländer interniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tcpbhv&amp;quot;&amp;gt;T. Carmi: &amp;#039;&amp;#039;The Penguin Book of Hebrew Verse.&amp;#039;&amp;#039; Penguin, 1981, ISBN 0-14-042197-1, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1919 an hatte er eine kurze Ehe mit der tuberkulosekranken Ilka.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich 1925 hielt sich Vogel einige Zeit im &amp;#039;&amp;#039;Asyl für mittellose Juden&amp;#039;&amp;#039; der [[Königswarter (Adelsgeschlecht)|Königswarter]]-Stiftung im nunmehr italienischen [[Meran]] auf, um seine angegriffenen Lungen zu kurieren. Dort schrieb er die 1927 erschienene Novelle &amp;#039;&amp;#039;Im Sanatorium&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.juedischegemeindemeran.com/david_vogel.html &amp;#039;&amp;#039;Kein Geld für teure Kuren&amp;#039;&amp;#039;], bei Jüdische Gemeinde Meran, mit Foto des Autors&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr übersiedelte Vogel, inzwischen mit österreichischem Pass, nach [[Paris]], wo er drei Jahre lang blieb und auf Hebräisch schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929/1930 hielt sich Vogel mit seiner zweiten Frau Ada Nadler in [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] auf, konnte sich dort aber nicht integrieren. Er war psychisch unfähig, einen ihm angebotenen Posten als Gymnasiallehrer anzunehmen, wie er überhaupt nicht für das Berufsleben geeignet war. Das Ehepaar kehrte mit der dort geborenen Tochter Tamar (sie lebte später als Tamar Vogel Mizrahi in den Vereinigten Staaten) nach Europa zurück, um bis 1933 in Polen und in [[Berlin]] zu leben. Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] flüchtete Vogel nach [[Paris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde Vogel 1939 von den Franzosen als feindlicher Ausländer festgenommen und zunächst in das [[Arandon#Internierungslager Arandon|Internierungslager Arandon]] gebracht. Nach dessen Schließung im März 1940 wurde er in das [[Loriol-sur-Drôme#Geschichte|Internierungslager Loriol-sur-Drôme]] verlegt, das er im Juni 1941 verlassen durfte. In seinem autobiografischen Text &amp;#039;&amp;#039;They All Went Out to Battle&amp;#039;&amp;#039; berichtete er über seine Internierungen. Der Text ist in der Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Das Ende der Tage&amp;#039;&amp;#039; enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung Frankreichs durch die [[Wehrmacht]] lebte er bis 1944 in [[Hauteville-Lompnes|Hauteville]] im [[Département Ain]], wurde dann von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und über [[Lyon]] und das [[Sammellager Drancy]] ins [[KZ Auschwitz]] deportiert, wo er umkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Vogel verfasste [[Expressionismus|expressionistische]] Gedichte, mehrere Novellen, den Roman „Eine Ehe in Wien“ und einen erst 2010 entdeckten weiteren Roman. 1923 erschien seine erste Gedichtesammlung. Sein Werk wurde aber erst nach seinem Tod anerkannt. Die (Wieder-)Entdeckung Vogels leitete Mitte der 1950er Jahre der israelische Dichter [[Natan Zach]] ein. Heute wird David Vogel vom Institut zur Übersetzung hebräischer Literatur als großer Erneuerer der hebräischen Literatur und als wichtiger zentraleuropäischer Schriftsteller bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturfund ==&lt;br /&gt;
Die [[Israel|israelische]] Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Haaretz]]&amp;#039;&amp;#039; wies im Januar 2012 auf &amp;#039;&amp;#039;einen literarischen Sensationsfund&amp;#039;&amp;#039; hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Noa Limone: [http://www.haaretz.com/weekend/magazine/haaretz-exclusive-noa-limone-reveals-a-previously-unknown-novel-by-david-vogel-1.408364 &amp;#039;&amp;#039;Haaretz Exclusive: Noa Limone reveals a previously unknown novel by David Vogel&amp;#039;&amp;#039;], Haaretz, 20. Jänner 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://orf.at/#/stories/2100847/ &amp;#039;&amp;#039;Unbekannter Wien-Roman von David Vogel entdeckt&amp;#039;&amp;#039;, auf: ORF-Website, 21. Jänner 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Literaturwissenschaftlerin Lilach Netanel habe 2010 bei Genazim, dem Archiv des Hebräischen Schriftstellerverbandes in [[Tel Aviv]], im Nachlass David Vogels, versteckt zwischen den Zeilen des Manuskripts eines anderen Texts, einen bisher völlig unbekannten Roman des Autors entdeckt (ca. 75.000 Wörter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk soll im Februar 2012 erstmals im hebräischen Original unter dem Titel „Wiener Roman“ – ORF: &amp;#039;&amp;#039;Ein passend doppeldeutiger Name, da „Roman“ im Hebräischen nicht nur die Prosaform, sondern auch eine Liebesaffäre bezeichnet&amp;#039;&amp;#039; – publiziert werden (bei &amp;#039;&amp;#039;Haaretz&amp;#039;&amp;#039; wurde der Titel in Englisch als &amp;#039;&amp;#039;Viennese Romance&amp;#039;&amp;#039; angekündigt). Die Vorbereitung der Publikation wurde von Lilach Netanel und einigen wenigen von ihr bei der Entzifferung des Manuskripts beigezogenen Personen bis 2012 geheim gehalten, was nun von Anderen, die sich seit Längerem mit Vogels Werk befassen, kritisiert wurde. Wann Vogel den Roman verfasst bzw. fertiggestellt hat, ist unter Literaturwissenschaftlern umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Buch wird eine Dreiecksgeschichte erzählt, bei der der Protagonist kurz nach seiner Ankunft in Wien ein Verhältnis mit seiner Quartiergeberin und später auch mit deren 16-jähriger Tochter beginnt. (Diese Situation ähnle einem im Tagebuch des Autors vermerkten Dreiecksverhältnis, das er selbst in Wien erlebt habe.) Weiters enthält das Werk viele Details der damaligen Lokalszene in Wien vom Kaffeehaus bis zum jiddischen Restaurant, die laut Netanel zeigten, dass der Autor die Atmosphäre im Wien der 1920er Jahre sehr geschätzt habe. &amp;#039;&amp;#039;Der „mutige“ Roman, der, stark autobiografisch gefärbt, zahlreiche erotische Szenen und Beschreibungen des damals kosmopolitischen Wien enthalte, sei „wunderbar“&amp;#039;&amp;#039;, schwärmte &amp;#039;&amp;#039;Haaretz&amp;#039;&amp;#039; laut ORF. Teile des Textes soll Vogel im Roman „Eine Ehe in Wien“, der 1992 auch auf Deutsch erschien, verwendet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David Vogels nachgelassene Werke haben, wie &amp;#039;&amp;#039;Haaretz&amp;#039;&amp;#039; schrieb, immer nur Stück für Stück die Öffentlichkeit erreicht. Privatpersonen in Israel hätten archivalische Materialien jahrzehntelang aufbewahrt, ohne Literaturwissenschaftlern Zugang dazu zu gewähren. Es sei auch unklar, wie und wann die Schriften Vogels überhaupt nach Israel gelangt seien. Dass Vogel die Werke, als er sich gefährdet sah, in Hauteville vergraben habe, hielt Netanel auf Grund des Zustands der Manuskripte für technisch sehr unwahrscheinlich. Auch dass er Kisten mit seinen Werken bei seinen fluchtartigen Ortswechseln in den 1940er Jahren habe mitnehmen können, bezweifelt die Wissenschaftlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Wiener Romanze. Roman&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Hebräischen von [[Ruth Achlama]]. Aufbau, Berlin 2013, ISBN 978-3-351-03548-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Ende der Tage.  : Tagebücher und autobiographische Aufzeichnungen 1912–1922 und 1941/42&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Vorw. von Amir Eshel. Aus dem Hebr. von Ruth Achlama. List, München 1995.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Ehe in Wien. Roman&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Hebr. von Ruth Achlama. List, München 1992.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Sanatorium. An der See. Zwei Novellen&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Hebr. von Ruth Achlama. List, München 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Nüchern: &amp;#039;&amp;#039;Schnaps verführt Himbeerbrause&amp;#039;&amp;#039;. Rezension Wiener Romanze. In: [[Literarische Welt]], 23. November 2013, S. 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119285487}}&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|david-vogel}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ithl.org.il/page_13478 &amp;#039;&amp;#039;David Vogel&amp;#039;&amp;#039;], bei Institute for the Translation of Hebrew Literature&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119285487|LCCN=n83300309|VIAF=71416423}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vogel, David}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Hebräisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Jiddisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vogel, David&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Dichter, Romanautor und Tagebuchschreiber in hebräischer Sprache&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sataniw]], [[Podolien]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;X2liro</name></author>
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