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	<title>David Tudor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;INM am 29. September 2024 um 03:38 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;David Tudor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Januar]] [[1926]] in [[Philadelphia]], [[Pennsylvania]]; † [[13. August]] [[1996]] in [[Tomkins Cove]] bei [[Stony Point (Town, New York)|Stony Point]], [[New York (Bundesstaat)|New York]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Pianist]] und [[Komponist]] und einer der Pioniere für [[Elektronische Musik|elektronische]] und experimentelle Musik im [[20. Jahrhundert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Tudor studierte Orgel und Musiktheorie bei H. William Hawke, Klavier bei Irma Wolpe Rademacher, sowie Komposition bei [[Stefan Wolpe]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er rasch einer der führenden Interpreten für zeitgenössische Klaviermusik. 1950 gab er die US-amerikanische Erstaufführung der Klaviersonate Nr. 2 von [[Pierre Boulez]], brachte früh Werke von [[Morton Feldman]] und [[La Monte Young]] zur Aufführung, und 1954 führte ihn eine Tour durch Europa. Unter anderem widmete ihm daraufhin [[Karlheinz Stockhausen]] sein Klavierstück VI (1955), und kurze Zeit war er auch als Lehrer bei den Darmstädter Ferienkursen tätig (1956–1961).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komponist aber, mit dem David Tudor am meisten in Verbindung gebracht wird, ist [[John Cage]]. Cages &amp;#039;&amp;#039;Music of Changes&amp;#039;&amp;#039;, sein &amp;#039;&amp;#039;Concerto For Piano and Orchestra&amp;#039;&amp;#039; und auch &amp;#039;&amp;#039;[[4&amp;#039;33&amp;quot;]]&amp;#039;&amp;#039; wurden von ihm uraufgeführt, und Cage sagte später, er habe viele seiner Klavierkompositionen entweder für Tudor oder doch zumindest in Gedanken an ihn geschrieben. Sowohl Klavierstücke als auch Werke für Elektronik (wie beispielsweise Cages &amp;#039;&amp;#039;Music for Electronic Tape&amp;#039;&amp;#039;) entstanden in enger Zusammenarbeit. Wie Cage stand Tudor ab Mitte der 1950er Jahre in enger Verbindung mit [[Merce Cunningham]]s Dance Company, und als Cage 1992 starb, übernahm er dessen Funktion als musikalischer Leiter dieser Truppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge dieser Zusammenarbeit gab Tudor gegen Ende der 1950er Jahre allmählich seine Aktivitäten als Pianist und Interpret zugunsten eigener kompositorischer Tätigkeit auf. Seine Werke gehören zu den großen Pioniertaten der elektronischen Musik im 20. Jahrhundert. Die zahlreichen Auftragsarbeiten für [[Merce Cunningham]], bei denen die Musik mit avantgardistischem Licht- und Bühnendesign kombiniert wird, trugen nicht wenig zur Verbreitung seines Rufs bei. Beispielsweise wird in einem der Stücke, &amp;#039;&amp;#039;Reunion&amp;#039;&amp;#039; von 1968, das zusammen mit Lowell Cross geschrieben wurde, ein Schachspiel dargestellt, wobei jeder Zug einen Lichteffekt oder eine Diaprojektion auslöst; die [[Uraufführung]] spielten John Cage und [[Marcel Duchamp]]. Zu diesen Auftragsarbeiten zählen weiter: &amp;#039;&amp;#039;Rainforest I&amp;#039;&amp;#039; (1968), &amp;#039;&amp;#039;Toneburst&amp;#039;&amp;#039; (1974), &amp;#039;&amp;#039;Weatherings&amp;#039;&amp;#039; (1978), &amp;#039;&amp;#039;Phonemes&amp;#039;&amp;#039; (1981), &amp;#039;&amp;#039;Sextet for Seven&amp;#039;&amp;#039; (1982), &amp;#039;&amp;#039;Fragments&amp;#039;&amp;#039; (1984), &amp;#039;&amp;#039;Webwork&amp;#039;&amp;#039; (1987), &amp;#039;&amp;#039;Five Stone Wind&amp;#039;&amp;#039; (1988), &amp;#039;&amp;#039;Virtual Focus&amp;#039;&amp;#039; (1990), &amp;#039;&amp;#039;Neural Network Plus&amp;#039;&amp;#039; (1992), und zuletzt &amp;#039;&amp;#039;Soundings: Ocean Diary&amp;#039;&amp;#039; (1994, nach einer der letzten Projektideen von John Cage).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 war Tudor einer der vier Künstler, die den Pepsi-Pavillon der [[Expo ’70]] in Osaka entwarfen. Die Tatsache, dass viele seiner Werke das Zusammenspiel mit Bildern, Licht, Laser, Tanz und Fernsehen erfordern, führte in den 1970er und 1980er Jahren zu zahlreichen weiteren Gemeinschaftsarbeiten (unter anderem mit [[Jacqueline Monnier]], [[Lowell Cross]], [[Molly Davies]], [[Robert Rauschenberg]]), und auch sein letztes Werk, &amp;#039;&amp;#039;Toneburst: Maps and Fragments&amp;#039;&amp;#039;, war von einer solchen Zusammenarbeit (mit der Künstlerin [[Sophia Ogielska]]) geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11938941X}}&lt;br /&gt;
* [http://davidtudor.org/ The David Tudor Pages]&lt;br /&gt;
* [http://archives2.getty.edu:8082/xtf/view?docId=ead/980039/980039.xml;query=;brand=default David Tudor Papers im Getty Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11938941X|LCCN=nr/90/3888|VIAF=42035532}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tudor, David}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interpret (Neue Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tudor, David&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Pianist und einer der Pioniere für elektronische und experimentelle Musik&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Januar 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Philadelphia]], [[Pennsylvania]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. August 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tomkins Cove]], [[New York (Bundesstaat)|New York]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;INM</name></author>
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