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	<title>David Möllinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T09:53:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=David_M%C3%B6llinger&amp;diff=1557969&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Plipp13: Familie ergänzt</title>
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		<updated>2026-01-30T15:53:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Familie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Möllinger, David (1709-1786).jpg|mini|hochkant=1|David Möllinger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;David Möllinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Januar]] [[1709]] in [[Dühren (Sinsheim)|Dühren]]; † [[24. Mai]] [[1787]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Konersmann |Titel=Agrarproduktion, Gewerbe, Handel. Studien zum Sozialtypus des Bauernkaufmanns im linksrheinischen Südwesten Deutschlands (1740–1880) |Hrsg=Frank Konersmann, Klaus-Joachim Lorenzen-Schmidt |Sammelwerk=Bauern als Händler |Verlag=Lucius &amp;amp; Lucius |Ort=Stuttgart |Datum=2011 |ISBN=978-3-8282-0542-0 |Seiten=78 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Monsheim]]) war ein deutscher [[Landwirt|Großbauer]] und Unternehmer. Wegen seiner Innovationsfreude gilt der [[Agrarreform]]er als „Vater des Pfälzer Ackerbaus“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Felix Zillien |Titel=David Möllinger: Vater des Pfälzer Ackerbaues |Hrsg=Landkreis Alzey-Worms |Sammelwerk=Alzey-Worms: Heimatjahrbuch Landkreis Alzey-Worms |Band=24 |Verlag=Kreisvolkshochschule Alzey-Worms |Ort=Alzey |Datum=1989 |Seiten=99–101}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der [[Mennoniten|Mennonit]] Möllinger bewirtschaftete zunächst gemeinsam mit seinem Vater in [[Mutterstadt]] einen Bauernhof, bevor er 1732 nach seiner Hochzeit einen eigenen Hof im benachbarten [[Gronau (Rödersheim-Gronau)|Alsheim]] erwerben konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Neff |Titel=Möllinger, David (1709–1786) |Sammelwerk=Global Anabaptist Mennonite Encyclopedia |Datum=1957 |Online=[https://gameo.org/index.php?title=M%C3%B6llinger,_David_%281709-1786%29 Online] |Abruf=2009-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1744 kaufte er ein größeres Anwesen im [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|leiningischen]] [[Monsheim]]; die Größe dieses Erwerbs ist unbekannt, Möllingers Enkel bewirtschafteten in Monsheim insgesamt 175 [[Hektar]] Land.&amp;lt;ref name=&amp;quot;F-R 68&amp;quot;&amp;gt;Frieß-Reimann, S. 68&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Bruder war der [[Uhrmacher]] [[Johann Jacob Möllinger]], sein Neffe [[Christian Möllinger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Ackerbau betrieb Möllinger auf seinem Anwesen eine [[Brauerei]], eine Schnaps[[brennerei]] und eine [[Essig]]fabrik; er soll dort 1750 als erste Bauer überhaupt [[Kartoffelschnaps]] gebrannt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;F-R 68&amp;quot; /&amp;gt; Die Abfälle aus Brauerei, Brennerei und Essigfabrik nutzte Möllinger als Nassfutter zur [[Tiermast]]. Die Futtermenge reichte jedoch nicht mehr aus, als er vom Grafen zu Leiningen-Dachsburg-Falkenburg-Heidesheim mit der wöchentlichen Lieferung eines [[Ochse]]n beauftragt wurde. Mit Unterstützung des Grafen kaufte Möllinger weitere Flächen, auf denen er ab 1769 [[Esparsetten]] anbaute. Diese Flächen [[Dünger|düngte]] er als erster Bauer in der Region mit [[Kalkung|Kalk]], wahrscheinlich angeregt durch entsprechende Düngungsversuche von [[Elsass|elsässischen]] Mennoniten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;F-R 68&amp;quot; /&amp;gt; Nach [[Johann Nepomuk Hubert von Schwerz|Schwerz]] war Möllinger auch der Begründer der [[Jauche]]düngung in der Pfalz, wofür er die Jauche seiner bis zu 80 Ochsen nutzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;F-R 68&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die verbesserte Nährstoffversorgung konnte Möllinger auf seinen Flächen auf die bisherige [[Zweifelderwirtschaft]] verzichten und dadurch seine Erträge deutlich steigern. Zur Verwaltung seines Guts waren dort eine klar strukturierte Arbeitsorganisation und eine schriftliche Buchführung notwendig, beides ebenfalls Neuerungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;F-R 68&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Möllinger erreicht wegen seiner landwirtschaftlichen Erfolge schon zu Lebzeiten große Bekanntheit. [[Johann Heinrich Jung-Stilling]], zu dieser Zeit Professor der Landwirtschaft, Technologie, Fabriken- und Handelskunde sowie Vieharzneikunde an der [[Universität Heidelberg]], verwies 1785 in seinen Vorlesungen auf Möllinger: „Was durch die Landwirtschaft möglich sei, das beweist [[Jakob Gujer|Kleinjogg]] in der Schweiz und noch erhabener, wichtiger und belehrender, unser pfälzischer und vielleicht des heiligen römischen Reichs Erzbauer, der ehrwürdiger Möllinger.“&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach Frieß-Reimann, S. 69&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit den 1780er Jahren war Möllingers Gut das Ziel zahlreicher Besucher vorwiegend aus Südwestdeutschland, die sich dort über moderne Anbaumethoden informierten. Ein 1785 angelegtes Gästebuch verzeichnet bis 1805 mehr als 350 Besucher.&amp;lt;ref&amp;gt;Frieß-Reimann, S. 69&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möllingers Innovationen wurden schnell von den Bauern der Umgebung übernommen. Eine zeitgenössische Quelle berichtet, dass man „(s)einem Beispiel (…) schon in den 1780er Jahren gefolgt (sei), (…). In den 1790er Jahren hätten auch &amp;#039;&amp;#039;starr am Alten klebende Bauern&amp;#039;&amp;#039; mit Kartoffel- und Kleebau begonnen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gunter Mahlerwein |Titel=Wandlungen dörflicher Kommunikation im späten 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts |Hrsg=Werner Rösener |Sammelwerk=Kommunikation in der ländlichen Gesellschaft vom Mittelalter bis zur Moderne |Verlag=Vandenhoeck und Ruprecht |Ort=Göttingen |Datum=2000 |ISBN=3-525-35472-X |Seiten=350}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Möllinger wurden Straßen in Monsheim und [[Rödersheim-Gronau]] benannt. An seinem Gutshof in der Hauptstraße 34 in Monsheim wurde eine Erinnerungstafel angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hildegard Frieß-Reimann |Titel=Mennonitische Agrarreformer |Hrsg=Michael Simon, Hildegard Frieß-Reimann |Sammelwerk=Volkskunde als Programm: Updates zur Jahrtausendwende |Verlag=Waxmann Verlag |Ort=Münster |Datum=1996 |ISBN=3-89325-449-8 |Seiten=61–74}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Erich Hehr |Titel=David Möllinger |Hrsg=Hartmut Harthausen |Sammelwerk=Pfälzer Lebensbilder |Band=1 |Verlag=Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften |Ort=Speyer |Datum=1964 |Seiten=67–88}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Frank Konersmann |Titel=Das Gästebuch der mennonitischen Bauernfamilie David Möllinger Senior 1781-1817 |Verlag=Verlag der Rheinhessischen Druckwerkstätte Alzey |Datum=2009 |ISBN=978-3-87854-218-6}}&lt;br /&gt;
* Margit Rinker-Olbrisch: &amp;#039;&amp;#039;Neuer Zugang im Stadtarchiv Worms – Schriftgut aus der [[Provenienz]] der Familien Möllinger und Finger in [[Worms-Pfeddersheim|Pfeddersheim]] mit Blick auf ergänzende Möllinger-Überlieferungen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Der Wormsgau]] 39 (2024), S. 77–95.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=140306854|titel=Möllinger, David|datum=2023-11-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140306854|LCCN=no/2009/111455|VIAF=103837106}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mollinger, David}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mennonit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rheinhessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1709]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1787]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Möllinger, David&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Agrarreformer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Januar 1709&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dühren (Sinsheim)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Mai 1787&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Monsheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plipp13</name></author>
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