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	<title>David Ludwig Bloch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-12-20T21:34:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:David Ludwig Bloch Chinese ID card higher quality (cropped).jpg|mini|Bloch, 1944]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;David Ludwig Bloch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. März]] [[1910]] in [[Floß (Oberpfalz)|Floß]]; † [[16. September]] [[2002]] in [[Barrytown (New York)|Barrytown]], [[New York (Bundesstaat)|New York]]) war ein [[Porzellanmaler]], [[Malerei|Maler]] und [[Lithograf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bloch wurde als Sohn des Kaufmanns Simon Bloch und dessen Frau Selma geboren. Wenige Wochen nach der Geburt starb seine Mutter, sein Vater kurze Zeit später 1911. Bloch wurde von Verwandten aufgenommen. Durch eine [[Hirnhautentzündung]] verlor er als Kind das Gehör. Mit fünf Jahren wurde er in [[München]] in der damaligen  [[Bayerische Landesschule für Gehörlose|Landestaubstummenanstalt]] eingeschult. Im Anschluss daran besuchte Bloch die Privatschule von [[Karl Brauckmann]] &amp;quot;für Hörgeschädigte und Ertaubte&amp;quot; in [[Jena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 begann er eine Porzellanmalerlehre, wurde Porzellanmaler und nahm, nachdem er 1934 wegen der [[Weltwirtschaftskrise]] arbeitslos geworden war, ein Studium an der Staatsschule für angewandte Malerei in München auf. In dieser Zeit beteiligte Bloch sich bereits an Ausstellungen des &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdischer Kulturbund|Jüdischen Kulturbundes]] Bayern&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem er wegen Geldmangels sein Studium abbrechen musste, wurde Bloch Grafiker und Dekorateur bei dem Kaufhaus Sallinger in [[Straubing]]. Nach der [[Arisierung]] des Kaufhauses wurde Bloch erneut arbeitslos. Vom Studium in München schloss man ihn als Juden aus. In der [[Novemberpogrome 1938|Reichspogromnacht 1938]] wurde Bloch festgenommen und für vier Wochen im [[KZ Dachau]] interniert. Nach seiner Entlassung aus Dachau bekam Bloch Arbeit bei dem Malermeister Heinz Voges in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. April 1940 emigrierte er nach [[Shanghai]]. Dort heiratete Bloch die [[Gehörlosigkeit|taube]] Chinesin Lilly Cheng Disiu. In dieser Zeit entstanden unter anderem Holzschnitte und Aquarelle, wobei sechs veröffentlichten Zyklen (Bände) mit je 60 oder mehr Holzschnitten große Aufmerksamkeit in den chinesischen Kunstkreisen erregten mit den Titeln: „China“, „Yin Yang“, „Bettler“, „Rikschah“, „Kinder“, und „Miniaturen“. In den Schnitten konzentrierte er sich auf die Lebenszustände der unteren Schichten des chinesischen Volkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 übersiedelte er nach New York und arbeitete dort 26 Jahre als Kunst[[lithograf]]. Er zeichnete das gesamte Porzellangeschirr des [[Weißes Haus|Weißen Hauses]] unter Präsident [[Nixon]]. Erstmals seit 1940 reiste Bloch 1976 wieder nach [[Deutschland]]. Nach dieser Reise setzte er sich künstlerisch intensiv mit dem [[Holocaust]] auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1997 wurde David L. Bloch der Kulturpreis des [[Deutscher Gehörlosen-Bund|Deutschen Gehörlosen-Bundes]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.taubenschlag.de/html/kultur/Kunst/david/pics/david.jpg|wayback=20160130104828|text=Bild von der Ehrung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2004 erhielt David L. Bloch [[posthum]] die Ehrenbürgerschaft seines Geburtsortes [[Floß (Oberpfalz)]]; siehe [[Floß (Oberpfalz)#Ehrenbürger in Floß und seinen Gemeindeteilen|Ehrenbürger von Floß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* „David Ludwig Bloch: Meine Bilder sind meine Sprache.“ In der [[KZ-Gedenkstätte Dachau]]. Laufzeit: 30. Januar 2004 bis 3. Mai 2004&lt;br /&gt;
* „David Ludwig Bloch – München – Schanghei – New York – Eine Ausstellung zum 90. Geburtstag des Künstlers.“ Im [[Jüdisches Museum München|Jüdischen Museum in München]]. Laufzeit: 19. Juli 2000 bis 14. Dezember 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sekundärliteratur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Hoster, [[Roman Malek]], Katharina Wenzel-Teuber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;David Ludwig Bloch. Holzschnitte Shanghai 1940–1949&amp;#039;&amp;#039;. Steyler Verlag, Nettetal 1997, ISBN 3-8050-0395-1.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.taubenschlag.de/html/kultur/Kunst/david/index.html|wayback=20160130103720|text=Horst Biesold: Die Shanghaier Holzschnitte von David Ludwig Bloch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119469227}}&lt;br /&gt;
* Rosa von der Schulenburg: [https://www.exilarchiv.de/?p=216 David Ludwig Bloch (Biografie)] In: [[Exil-Archiv]]&lt;br /&gt;
* [https://kuenste-im-exil.de/KIE/Content/DE/Personen/bloch-david-ludwig.html David Ludwig Bloch] auf [[Künste im Exil]]&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/30661 David-Ludwig-Bloch-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* Eintrag über [https://archive.metromod.net/viewer.p/69/2952/object/5138-8100810 David Ludwig Bloch] im [https://archive.metromod.net/ METROMOD Archiv] von Mareike Hetschold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119469227|LCCN=no/98/102541|VIAF=50036744}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bloch, David Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porzellanmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bloch, David Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. März 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Floß (Oberpfalz)|Floß]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. September 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Barrytown (New York)|Barrytown]], [[New York (Bundesstaat)|New York]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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