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	<title>David Julius Heilbronn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T01:14:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Cad Calloway: /* Leben */ lk</title>
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		<updated>2023-01-15T11:48:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; lk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;David Julius Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. August]] [[1797]] in [[Oerlinghausen]]; † [[9. September]] [[1870]] in [[Minden]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Arzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
David Julius Heilbronn wurde als Sohn des [[Schutzjude]]n und Pferdehändlers Hirsch Isaac Heilbron oder Heilbrun geboren. Er besuchte das [[Ratsgymnasium Bielefeld]] und studierte [[Medizin]] in [[Berlin]] als Lieblingsschüler Prof. [[Christoph Wilhelm Hufeland]]s mit Promotion zum [[Dr. med.]] am 12. November 1820 und anschließenden Praxiskursen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde er Mitglied in einem seit 1816 bestehenden Kreis jüdischer Wissenschaftler und Studenten, der sich um [[jüdische Emanzipation|Emanzipation]] und [[Assimilation (Soziologie)|Assimilierung]] des [[Judentum]]s bemühte und 1821 „[[Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden]]“ mit Öffnung auch für auswärtige Personen wurde. Dr. Heilbronn mit der Mitgliedsnummer 10 wurde am 11. März 1821 zum Vizesekretär des Vereins gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1821 verließ Dr. Heilbronn [[Berlin]], um nach einem kurzen Aufenthalt in [[Bielefeld]] bei seinem älteren Bruder, dem Pferdehändler Jacob Heilbronn (* 1779 in Oerlinghausen), und dessen Frau Johanna geb. Levison 1822 in [[Minden]] eine Praxis zu eröffnen und Regine Cahen zu heiraten. 1827–1847 wurden acht Mädchen und ein als Kleinkind verstorbener Junge geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne des [[Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden|Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden]] veröffentlichte Dr. Heilbronn am 16. Dezember 1821 im Mindener Sonntagsblatt einen Aufruf zur Gründung eines Vereins zur Förderung des Judentums im Allgemeinen und Gründung von neuen, für Reformen offenen jüdischen Schulen im Besonderen, der trotz der Kritik der konservativen Judenschaft zum Erfolg führte, indem mit Unterstützung [[Alexander Haindorf|Dr. Haindorf]]s 1824/25 ein „Verein zur Beförderung von Handwerkern unter den Juden in Verbindung mit einer Schulanstalt“ mit Genehmigung der [[Regierungsbezirk Münster|Regierung in Münster]] gegründet wurde. In der Tat konnte in [[Münster]] eine entsprechende Schulanstalt gegründet werden, aus der die [[Marks-Haindorf-Stiftung]] wurde und für die der Mindener Verein immer eine Stütze war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1826 wurde Dr. Heilbronn Mitglied und Schriftführer der „Westfälischen Gesellschaft für vaterländische Kultur“, in der Mindener Honoratioren vertreten waren. 1845 wurde er in der Wählerklasse der Beamten im zweiten Wahlgang in die Mindener Stadtverordnetenversammlung gewählt, aus der er 1848 ohne Neukandidatur wieder ausschied. Im Frühjahr des [[Deutsche Revolution 1848/1849|Revolutionsjahres 1848]] übernahm er die Redaktion der neuen liberalen Zeitung „Porta Westfalica – Ein Blatt für Wahrheit, Recht und Gemeinwohl“, das über demokratische Initiativen, die [[Frankfurter Nationalversammlung]] und die [[Preußische Nationalversammlung]] in [[Berlin]] berichtete und Organ des Demokratisch-Konstitutionellen Volksvereins Minden war. Nach dem Scheitern der Revolution und den Aufständen in Süddeutschland unterstützte der Verleger F. Eßmann dieser Zeitung republikanische Tendenzen, worauf Dr. Heilbronn 1849 sein Amt als Redakteur auf Grund seines demokratisch-konstituellen Standpunktes niederlegte. Die Zeitung musste dann bald mangels Lesern ihr Erscheinen einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1850 spaltete sich die jüdische Gemeinde in Minden auf Grund der Spannungen zwischen Konservativen und Vertretern des [[Reformjudentum]]s in zwei unterschiedliche Gemeinden auf wie auch in vielen anderen Orten in dieser Zeit. Dr. Heilbronn betätigte sich nun als Schlichter und konnte am 1. Juli 1851 verkünden, dass die sich gegenüberstehenden Parteien wieder zu einer Gesamtgemeinde vereinigt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1862 wurde Dr. Heilbronn zum Sanitätsrat ernannt. Seine Frau starb am 18. Dezember 1881. Beide wurden auf dem [[Jüdischer Friedhof (Hausberge)|jüdischen Friedhof in Hausberge]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Soll: &amp;#039;&amp;#039;Dr. med. Julius Heilbronn. Lebensbild eines Mindener Arztes (geboren 1797 in Oerlinghausen, gestorben 1870 in Minden).&amp;#039;&amp;#039; Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins, Jahrgang 64 (1992), S. 115–130.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10420172X|VIAF=10277883}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heilbronn, David Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Minden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1797]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heilbronn, David Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. August 1797&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oerlinghausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. September 1870&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Minden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cad Calloway</name></author>
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