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	<title>David Christiani - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=David_Christiani&amp;diff=1950459&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: fehlendes Wort eingefügt</title>
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		<updated>2024-11-19T08:08:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fehlendes Wort eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:David Christiani.jpg|mini|David Christiani in der [[Gießener Professorengalerie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;David Christiani&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Dezember]] [[1610]] in [[Gryfice|Greifenberg in Pommern]]; † [[13. Februar]] [[1688]] in [[Gießen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[lutherisch]]er [[Theologe]] und Mathematiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
David Christiani, der am 25. Dezember 1610 in Greifenberg geboren wurde, besuchte das [[Gymnasium]] in [[Kołobrzeg|Kolberg]] sowie das [[Marienstiftsgymnasium|Pädagogium Stettin]]. Anschließend studierte er an der [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Universität Greifswald]], wechselte 1631 zur [[Brandenburgische Universität Frankfurt|Viadrina]] nach [[Frankfurt an der Oder]] und studierte ab dem Folgejahr an der [[Universität Rostock]]. Bald darauf ging er nach Greifswald zurück, um dort zum [[Doktor]] der [[Philosophie]] zu werden. Später war er an den Universitäten Rostock, [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]] als auch [[Universität Straßburg|Straßburg]] Wander[[dozent]]. Nachdem er General[[superintendent]] der schwedischen Armee wurde, tobten jedoch Kriegsunruhen, sodass Christiani sein Amt noch nicht antrat, 1638 erst an der [[Universität Basel]] studierte und anschließend an der Marburger Universität die [[Aramäische Sprachen|Aramäischen]] sowie die [[Syrische Sprache]] erlernte. Sein Sprachlehrer war [[Menno Hanneken]]. 1640 bis 1642 tätigte Christiani eine Reise, die ihn durch Deutschland, aber auch durch die [[Niederlande]] sowie durch [[England]] führte; im selben Jahr, in dem er wieder in Deutschland ankam, stellte man ihn als [[Professur|Professor]] der [[Mathematik]] an der Universität Marburg an. Einige Professoren mussten wegen des Krieges nach [[Gießen]] fliehen, dadurch war unter anderem die Stelle des Lehrers für die [[Hebräische Sprache]] neu zu besetzen; die Entscheidung fiel auf Christiani. Bis 1650 übernahm er auch noch [[Sprachfertigkeit|Beredsamkeit]] und [[Poesie]]. Professor der Mathematik wurde er an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Universität Gießen]], nachdem diese neu errichtet wurde. Kurz darauf schon wurde er der Theologie sowohl außerordentlicher Professor als auch Doktor. 1658 wurde er zum lutherischen Superintendenten in [[Sankt Goar]] eingesetzt, wo er in den konfessionellen Auseinandersetzungen zwischen den dortigen Lutheranern und Reformierten vermitteln sollte. Durch den Übertritt des Landgrafen [[Ernst I. (Hessen-Rheinfels-Rotenburg)|Ernst von Hessen-Rheinfels]] zur katholischen Kirche war dort kurz zuvor wieder eine katholische Gemeinde gegründet worden. In dem auf Initiative des Mainzer Kurfürsten [[Johann Philipp von Schönborn|Johann Philipp]] im Jahre 1660 durchgeführten Langenschwalbacher Religionsgespräch sollte Christiani daher die Möglichkeit einer Wiedervereinigung der christlichen Konfessionen aus lutherischer Perspektive beurteilen. Die rigorose Konfessionspolitik des reformierten Konsistoriums in Kassel gegenüber den Lutheranern in der [[Niedergrafschaft Katzenelnbogen]] veranlasste Christiani ab 1664, dem konfessionellen Frieden mit den Katholiken Vorrang vor der Beilegung innerprotestantischer Lehrstreitigkeiten zu geben, was durch den Landgrafen Ernst unterstützt wurde. Die Auseinandersetzungen zwischen dem Konsistorium in Kassel und Christiani um die noch immer nicht erfolgte Aufteilung der Einkünfte des [[Stiftskirche St. Goar|St. Goarer Stiftes]] zwischen lutherischer und reformierter Gemeinde führten 1681 zu Christianis Entlassung. Noch im gleichen Jahr kehrte er nach Gießen zurück. Während einer [[Disputation]] formulierte er die Äußerung, die evangelisch-lutherische Kirche werde in [[Brandenburg]] unterdrückt, weswegen er kurzzeitig seines Amtes suspendiert wurde. Am 13. Februar 1688 verstarb er.&amp;lt;ref&amp;gt;Ritter, Konfession und Politik, S. 404–425.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De identitate fundamenti justificationis omnibus fidelibus communi, diatriba theologica de pace et concordia ecclesiastica inter Lutheranos et Reformatos sancienda&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Disputationes antijesuiticae&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Antimotiva catholica&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De paradiso&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|4|212|213|Christiani, David|[[Adolf Häckermann]]|ADB:Christiani, David}}&lt;br /&gt;
* [[Herman Haupt (Historiker)|Herman Haupt]], Georg Lehnert: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Universität Gießen, 1607–1907.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Alfred Tölpelmann, Gießen, 1907, S. [57] ([http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2006/2996/pdf/HauptChronik-1907.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Otto Renkhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Biographie. Kurzbiographien aus 13 Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Wiesbaden 1992. ISBN 3-922244-90-4, S. 104, Nr. 589.&lt;br /&gt;
* Alexander Ritter: &amp;#039;&amp;#039;Konfession und Politik am hessischen Mittelrhein (1527–1685)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 153), Darmstadt und Marburg 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116509228}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116509228|titel=Christiani, David|datum=2020-01-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116509228|VIAF=72147113}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Christiani, David}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orientalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hebraist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Neulatein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1610]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1688]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Christiani, David&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher lutherischer Theologe und Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Dezember 1610&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gryfice|Greifenberg in Pommern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Februar 1688&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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