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	<title>Daunschlössl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunnhausgasse 29.jpg|mini|Das Daunschlössl im Winter 2011/12 ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daunschlössl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;Weingartenschlössel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Villa Berta&amp;#039;&amp;#039; bekannt, ist ein Gebäude in der [[österreich]]ischen Stadt [[Salzburg]]. Es steht an der Stelle eines [[mittelalter]]lichen [[Wehrturm]]s, er war in seiner jetzigen Form ursprünglich im Besitz des [[Salzburger Domkapitel]]s und wechselte später öfters den Besitzer. Das Daunschlössl befindet sich in der Brunnhausgasse 29 im Stadtteil [[Nonntal]] und wurde zuletzt zu Wohnzwecken genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am Standort des Daunschlössels befand sich das urkundlich erstmals 1139 erwähnte Gut Weingarten des Salzburger Domkapitels. Der [[Dompropst]] und letzte Salzburger Gegenerzbischof, [[Christoph Ebran von Wildenberg]], hatte 1480 im bereits bestehenden Weingarten einen Turm errichten lassen. Dieser Wehrturm hatte die Ausmaße von 13&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;13&amp;amp;nbsp;Metern. Im Erdgeschoß war ein großer [[Saal (Architektur)|Saal]] mit zwei [[Säule]]n, welche die [[Gewölbe]]decke trugen. Vermutlich gab es ein Obergeschoß.&amp;lt;!-- Quelle für diese Behauptung? --&amp;gt; Bei [[Archäologie|archäologischen]] [[Ausgrabung|Grabungen]] 2010/2011 wurden Reste dieses Wehrturms entdeckt sowie [[Keramik|keramisches]] Fundmaterial, Münzen, Buntmetallbeschläge und Reste von Ofenkacheln aus dem Mittelalter sowie der [[Frühe Neuzeit|Frühneuzeit]] sichergestellt. Daneben wurden Grundmauerreste eines kleineren, rechteckigen Gebäudes gefunden. Dieses scheint noch älter als der quadratische Bau zu sein. Es dürfte sich dabei ebenfalls um Reste einer Wehranlage handeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://search.salzburg.com/news/artikel.html?uri=http%3A%2F%2Fsearch.salzburg.com%2Fnews%2Fresource%2Fsn%2Fnews%2Fks260800_26.01.2011_41-30757557 |text=&amp;#039;&amp;#039;Nonntaler Villa diente einst als Wehrturm&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-04-05 17:56:24 InternetArchiveBot}}, „Salzburger Nachrichten“ vom 26. Jänner 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem verlorenen Streit mit [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaiser]] [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich&amp;amp;nbsp;III.]] und seiner [[Exkommunikation]] durch den [[Papst]] musste Christoph Ebran von Wildenberg diesen Turm abtragen lassen. Dabei rankt sich um das Weingartenschlössl die Erzählung, dass der damalige Erzbischof von Salzburg [[Bernhard von Rohr]] vorhatte, dem Ungarnkönig [[Matthias Corvinus]], mit dem das Erzbistum im Kampf gegen die Türken verbunden war, die Stadt Salzburg zu überantworten. Über das Weingartenschlössl und den Almkanal sollten die Ungarn in die Stadt gelassen werden. Diese Deutung scheint historisch falsch zu sein; aber der Kaiser konnte erreichen, dass die [[Befestigung]]sanlagen 1481 teilweise abgetragen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter F. Kramml: &amp;#039;&amp;#039;Salzburg und die Ungarn: Fakten, Lügen, Propaganda&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;!--genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1529 ließ das Domkapitel durch Balthasar [[Lamberg (Adelsgeschlecht)|von Lamberg]] den bestehenden Bau zu einem Sommersitz für den jeweils zweitältesten [[Domherr]]n ausbauen. Zwischen 1528 und 1792 hatten das Daunschlössl insgesamt 23&amp;amp;nbsp;Domherren inne. Den Namen erhielt es nach dem Domherren Carl Joseph Graf von Daun, der ab 1777 Besitzer war. Er verkaufte es 1800 an seinen Gärtner Karl Hoffmann. Ein späterer Besitzer war der Bürgermeister der Stadt Salzburg [[Heinrich Ritter von Mertens]], der das halbverfallene Gebäude im „althochdeutschen Geschmack“ umbauen ließ. Dieser musste das Schlösschen bald an Bertha Fürstin Lobkowitz, die Schwester von [[Friedrich zu Schwarzenberg|Kardinal Schwarzenberg]], verkaufen. Auf sie verweist der zweite Name des Gebäudes, nämlich Villa Berta. Danach war [[Graf|Gräfin]] Karoline von Blome die Besitzerin. 1836 eröffnete hier ein Michael Stürzer am Schlossteich des Daunschlössls eine „Kalt-Wasser-Badeanstalt“. Diese dürfte bis etwa 1850 bestanden haben.&amp;lt;!-- Quelle? --&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brunnhausgasse 29-Eingangstor.jpg|Eingangstor zum Daunschlössl&lt;br /&gt;
Brunnhausgasse 29-Eingang.jpg|Daunschlössl: Eingang&lt;br /&gt;
Brunnhausgasse 29-Gartenseite.jpg|Gartenseite des Daunschlössls: Renovierungsarbeiten&lt;br /&gt;
Daunschlössl (2012).jpg|Daunschlössl nach der Renovierung 2012 (Gartenseite)&lt;br /&gt;
Daunschlössl (2012-1).jpg|Daunschlössl nach der Renovierung 2012 (Eingangsseite)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Daunschlössl heute ==&lt;br /&gt;
Ende der 1930er Jahre kam die [[Villa]] in den Besitz der Salzburger Landesregierung (heute Grundverkehrs-Landeskommission). Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Daunschlössl zu einem Beamtenwohnhaus der Salzburger Landesregierung umgebaut. Der einst dazugehörende, stattliche [[Meierhof]] musste 1960 dem Bau von Platten-Wohnbauten weichen. Das Daunschlössl war bis vor kurzem noch von Gebäuden der ehemaligen Gärtnerei und Resten des einstigen Gartens umgeben. Ab 2012 erfolgt eine Revitalisierung des Anwesens, für die wesentliche Teile des umgebenden Grünlandes in Flächen für den Wohnbau umgewidmet wurden. Teile der ehemaligen Gärtnerei sind zu einem kleinen [[Park]] umgestaltet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter F. Kramml: &amp;#039;&amp;#039;Salzburg und die Ungarn: Fakten, Lügen, Propaganda&amp;#039;&amp;#039;. In: Peter F. Kramml (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stadt, Land und Kirche. Salzburg im Mittelalter und in der Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. Freunde der Salzburger Geschichte, Salzburg 2012, ISBN 978-3-902582-07-2; S.&amp;amp;nbsp;113–136.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Daun-Schl%C3%B6ssl Das Daunschlössl Salzburgwiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47.79237694569815|EW=13.043306171894073|type=landmark|region=AT-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Daunschlossl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Salzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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