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	<title>Daun - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Roman Kimmlingen: Wappen png zu svg</title>
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		<updated>2026-03-22T14:07:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wappen png zu svg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Daun COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/11/55/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 6/49/55/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Daun in DAU.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Vulkaneifel&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Daun&lt;br /&gt;
|Höhe              = 410&lt;br /&gt;
|PLZ               = 54550&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06592&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07233501&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE DAU&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 8 [[Stadtteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Leopoldstraße 29&amp;lt;br /&amp;gt;54550 Daun&lt;br /&gt;
|Website           = [https://stadt-daun.de/ stadt-daun.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Friedhelm Marder&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Stadtbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Daun-luftbild.jpg|mini|Luftbild von Daun]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Kleinstadt]] in der [[Eifel]]. Sie ist [[Kreisstadt|Sitz der Kreisverwaltung]] des [[Landkreis Vulkaneifel|Landkreises Vulkaneifel]] in [[Rheinland-Pfalz]] sowie ein [[Heilklimatischer Kurort|heilklimatischer]] und [[Kneippkurort]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;volksfreund.de&amp;quot;&amp;gt;[https://www.volksfreund.de/nachrichten/region/daun/aktuell/Heute-in-der-Dauner-Zeitung-Titel-Heilklimatischer-Kurort-zahlt-sich-aus;art751,2880851 &amp;#039;&amp;#039;Titel ‚Heilklimatischer Kurort‘ zahlt sich aus&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Trierischer Volksfreund]]&amp;#039;&amp;#039;, 19. August 2011. Abgerufen am 1. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäß [[Landesplanung in Deutschland|Landesplanung]] ist die Stadt Daun als [[Liste der Ober- und Mittelzentren in Rheinland-Pfalz|Mittelzentrum]] ausgewiesen&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot; /&amp;gt; und besitzt Funktionen als [[Behörde]]n-, [[Schule|Schul]]-, [[Dienstleistung|Versorgungs]]- und [[Tourismus]]ort sowie als Garnisonsstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und naturräumliche Situation ==&lt;br /&gt;
Daun liegt südlich der [[Hohe Eifel|Hohen Eifel]] auf [[Bergsporn|Spornen]] und Verebnungen über dem Fluss [[Lieser (Mosel)|Lieser]], in rund 420 m ü. [[Normalhöhennull|NHN]]. Den geologischen Untergrund in und um Daun bilden [[Tonstein|Ton]]-, [[Silt]]- und [[Sandstein]]e der [[Emsium|Unterems]]-Formation des Unter[[Devon (Geologie)|devons]]. Die Landschaft ist darüber hinaus vor allem durch den [[vulkan]]ischen Charakter geprägt. Nordwestlich und südöstlich der Stadt finden sich größere Flächen mit Decken aus basaltischen [[Tuff]]en und [[Schlacken- und Aschenkegel|Schlacken]]. 2,5&amp;amp;nbsp;km bis 3,5&amp;amp;nbsp;km südöstlich vom Dauner Stadtkern befinden sich die sogenannten [[Dauner Maare]], drei unmittelbar aneinandergrenzende wassergefüllte [[Maar]]e, die nur durch ihre Tuffwälle getrennt sind. Weil die [[Lieser (Mosel)|Lieser]] und der ihr in [[Gemünden (Daun)|Gemünden]] von rechts zufließende [[Pützborner Bach]] sich einige Zehnermeter in die Hochfläche eingetieft haben, stellt sich die Umgebung von Daun als vergleichsweise stark [[Relief (Geologie)|reliefierter]] Raum dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt beherbergt das [[Vulkanmuseum Daun|Eifel-Vulkanmuseum]] und die Verwaltung des [[Natur- und Geopark Vulkaneifel|Natur- und Geoparks Vulkaneifel]]. Daun ist ein staatlich anerkanntes [[Heilbad]] und hat [[Mineralquelle]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Die Kreisstadt Daun hat {{EWZ|DE-RP|07233501}} Einwohner ({{EWD|DE-RP|07233501}} – Haupt- und Nebenwohnsitz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Kernstadt Daun gehören zum Stadtgebiet die ehemals selbständigen Gemeinden:{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2006|Seiten=174}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Stadtteil || Einwohner || eingemeindet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|[[Boverath]] || 564 || {{DatumZelle|1969-06-07}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|[[Gemünden (Daun)|Gemünden]] || 215 || {{DatumZelle|1938-04-01}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|[[Neunkirchen (Daun)|Neunkirchen]] || 547 || {{DatumZelle|1969-06-07}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|[[Pützborn]] || 1.129 || {{DatumZelle|1969-06-07}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|[[Rengen]] || 438 || {{DatumZelle|1970-11-07}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|[[Steinborn (Daun)|Steinborn]] || 410 || {{DatumZelle|1970-11-07}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|[[Waldkönigen]] || 699 || {{DatumZelle|1970-11-07}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|[[Weiersbach (Daun)|Weiersbach]] || 251 || {{DatumZelle|1979-06-10}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet wurde bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. zum ersten Mal besiedelt. Damals hatten sich die [[Kelten]] auf dem befestigten [[Basalt]]berg in Daun angesiedelt. Auch die [[Römisches Reich|Römer]] nutzten diesen markanten Hügel des Liesertals als Wachstation, wie sich aus römischen Funden ableiten lässt. Der Ortsname dürfte sich vom keltisch-römischen Wort &amp;#039;&amp;#039;Dunum&amp;#039;&amp;#039; für Zaun bzw. für eine befestigte Anhöhe, also eine Festung, ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 10. Jahrhunderts entstand hier eine Burganlage der freien Herren von Daun. Ein &amp;#039;&amp;#039;Albert von Daun&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Adalbero de Duna)&amp;#039;&amp;#039; wurde erstmals 1075 urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1163 starb das freie Dauner Herrengeschlecht aus. Ein Dienstmann dieses Geschlechtes, &amp;#039;&amp;#039;Richardus de Duna&amp;#039;&amp;#039;, übernahm den Namen seines früheren Herrn und auch das Wappen mit dem Dauner Gitter. Dieses Wappen führten auch seine Nachkommen, das [[Daun (Adelsgeschlecht)|Adelsgeschlecht der Daun]], dem im 16. Jahrhundert der Zweig [[Daun-Falkenstein]] und im 18. Jahrhundert mehrere bedeutende österreichische Heerführer entstammten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1337 wurde Daun erstmals als Stadt erwähnt. Im Jahr 1346 folgte die Verleihung der [[Stadtrecht]]e mit eigenem [[Marktrecht]], und Daun wurde zugleich Standort eines [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgerichts]].&amp;lt;ref&amp;gt;Im Städtebuch Rheinland-Pfalz steht dazu: „Stadtrecht verliehen durch Kg. Johann von Böhmen 1337-40; erloschen durch die Eroberung durch Kurtrier und Kurkölln 1352, wiederverliehen 1951“, Städtebuch, S. 122.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daun, das die [[Daun (Adelsgeschlecht)|Herren von Daun]] als [[Reichslehen]] hielten, wurde 1352 gemeinsam von [[Kurfürst]] [[Balduin von Trier]] und dem [[Erzbischof von Köln]] [[Wilhelm von Gennep]] belagert und erobert. 1356 gab Kaiser Karl IV. die Herrschaft Daun daraufhin an das [[Erzbistum Trier]], diesem wurden die Herren von Daun lehenspflichtig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;handbuch&amp;quot;&amp;gt;[[Franz-Josef Heyen]]: Daun. In: Ludwig Petry (Hrsg.): Rheinland-Pfalz und Saarland. [[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]], Band 5. 3. Auflage, Stuttgart 1976, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1712 wurde das [[Kurtrier]]ische [[Amt Daun (Kurtrier)|Amtshaus]] auf dem Burgberg durch den [[Kurtrier|Trierer]] Kurfürst und Erzbischof [[Karl III. Joseph von Lothringen|Karl Joseph]] erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1689 wurde Daun im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] von den französischen Truppen zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;handbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskrieges]] kam das [[Linkes Rheinufer|linke Rheinufer]] nach 1794 zu [[Erste Französische Republik|Frankreich]]. Daun wurde Sitz des 1798 gebildeten [[Kanton (Frankreich)|Kantons]] Daun mit seinen [[Mairie]]n Daun, Dockweiler, Gillenfeld, Sarmersbach und Üdersdorf. Aufgrund der Beschlüsse auf dem [[Wiener Kongress]] kam das Gebiet und damit auch Daun 1815 zum [[Königreich Preußen]]. 1817 wurde Daun Landratssitz für den damals neu eingerichteten [[Kreis Daun]], zugleich auch Sitz einer [[Bürgermeisterei (Königreich Preußen)|Bürgermeisterei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Juli 1944 kamen in Daun bei einem schweren Bombardement durch die Luftflotte der [[United States Army Air Forces]], die aus 7000&amp;amp;nbsp;m Höhe die [[Bahnstrecke Wengerohr–Daun|Bahnlinien]] treffen wollte, jedoch die Stadt selbst traf und sie großflächig zerstörte, insgesamt 65 Menschen ums Leben, unter ihnen 26 Kinder unter 14 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stadt-daun.de/wp-content/uploads/2019/07/9_45Uhr-Gesamt.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Uhr blieb um 9.45 stehn&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentation über den größten Bombenangriff auf die Stadt Daun am 19.7.1944, In: stadt-daun.de (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes [[Rheinland-Pfalz]]. Ab 1951 durfte sich Daun wieder Stadt nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Mai 1895 wurde Daun über die [[Eifelquerbahn]] ans Deutsche Eisenbahnnetz angeschlossen; am 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1909 wurde eine weitere Strecke, die [[Bahnstrecke Wengerohr–Daun|Maare-Mosel-Bahn]] nach [[Wittlich]], in Betrieb genommen. Heute ist auf allen Daun berührenden Bahnstrecken der [[Schienenpersonennahverkehr]] (SPNV) eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesundheitstourismus|gesundheitstouristische]] Tradition Dauns als Mineralheilbad und Luftkurort reicht zurück bis ins frühe 20. Jahrhundert. Doch erst im Jahr 1974 erhielt Daun offiziell die Anerkennung als &amp;#039;&amp;#039;heilklimatischer Kurort&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ferdinand Kettenhofen, Franz Hahn |url=https://www.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/VT/hjb1975/hjb1975.3.htm |titel=Die Kreisstadt Daun – jetzt heilklimatischer Kurort |werk=Heimatjahrbuch 1975 |hrsg=Landkreis Vulkaneifel |abruf=2019-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1973 darf sich Daun zudem als Kneippkurort bezeichnen. Vor allem in den 1980er- und 1990er-Jahren war Daun ein überregional bekanntes Reiseziel bei Kurgästen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;volksfreund.de&amp;quot; /&amp;gt; Rückläufigen Besucherzahlen im 21. Jahrhundert, insbesondere im Bereich des [[Kurtourismus]], sollen überregionale Kooperationen unter dem Titel „Gesundland Vulkaneifel“ entgegenwirken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.volksfreund.de/nachrichten/region/daun/aktuell/Heute-in-der-Dauner-Zeitung-Startschuss-fuer-das-Gesundland;art751,3758524 &amp;#039;&amp;#039;Startschuss für das Gesundland&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Trierischer Volksfreund]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Januar 2014. Abgerufen am 1. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1965 wurde Daun Standort der [[Bundeswehr]]. In der [[Heinrich-Hertz-Kaserne (Daun)|Heinrich-Hertz-Kaserne]] sind unter anderem das [[Bataillon Elektronische Kampfführung 931]] und die [[Auswertezentrale Elektronische Kampfführung]] stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. November 2002 wurde der [[Asteroid]] [[(8665) Daun-Eifel]] anlässlich des 1000. Jahrestags nach der Stadt benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Daun bezogen auf das heutige Stadtgebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;g=0723301501&amp;amp;l=3&amp;amp;tp=2047 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm&lt;br /&gt;
|width=450&lt;br /&gt;
|float=none|tcolor=0&lt;br /&gt;
|Name=Daun&lt;br /&gt;
|maxEinwohner=10000&lt;br /&gt;
|werte=(1815,1639)(1835,2119)(1871,2393)(1905,3012)(1939,3833)(1950,4167)(1961,5106)(1970,6626)(1987,7358)(1997,8647)(2005,8511)(2023,8220)&lt;br /&gt;
|text=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Russlanddeutsche ===&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren erhielt Daun einen neuen Impuls durch die Ansiedlung von [[Russlanddeutsche]]n, insbesondere sogenannter &amp;#039;[[Wolga-Deutsche]]n&amp;#039;, Menschen mit deutschem Ursprung aus [[Russland]] und anderen ehemaligen Sowjet-Republiken. Ihre [[Einbürgerung]] war teilweise von sozialen Phänomenen wie [[Dequalifikation|beruflicher Dequalifikation]] oder [[Stigmatisierung]] begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer Studie der Universität Trier&amp;lt;ref&amp;gt;W. Vogelgesang (Universität Trier): [http://www.waldemar-vogelgesang.de/pdf/KV-Daun.pdf &amp;#039;&amp;#039;Spätaussiedler in der Region.&amp;#039;&amp;#039;] Präsentation bei Informationsveranstaltung in der Kreisverwaltung Daun, 6. Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; sind fast 2 Millionen Spätaussiedler (auch Russlanddeutsche genannt) zwischen 1985 und 2005 aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland umgezogen. Im Zeitraum von 1989 bis 2003 ließen sich insgesamt 3.965 von ihnen im damaligen Landkreis Daun nieder. Dieser nahm damit von den Kreisen und kreisfreien Städten im damaligen [[Regierungsbezirk Trier]] die meisten Spätaussiedler auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtrat]] in Daun besteht aus 24 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Stadtbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitze im Stadtrat verteilen sich wie folgt (Veränderung): SPD 6 (0), CDU 9 (−1), GRÜNE 2 (+2), FDP 1 (−1), Freie Wähler VG Daun 3 (0), GVV (Wählergruppe Gewerbe- und Verkehrsverein Daun) 3 (0), Summe Wählergruppen (0).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/2330150100 Daun, Gemeinde- / Stadtratswahl 09.06.2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Hubert Friedhelm Marder wurde am 18. Juli 2019 Stadtbürgermeister von Daun.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konstituierung_2019&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daun.more-rubin1.de/sitzungen_top.php?sid=ni_2019-10-108&amp;amp;suchbegriffe=&amp;amp;select_koerperschaft=2&amp;amp;select_gremium=10&amp;amp;datum_von=2019-07-18&amp;amp;datum_bis=2019-07-18&amp;amp;entry=0&amp;amp;sort=&amp;amp;kriterium=si&amp;amp;x=11&amp;amp;y=8 |titel=Konstituierende Sitzung des Stadtrats |hrsg=Stadt Daun (auf den Seiten der Verbandsgemeinde) |datum=2019-07-18 |abruf=2020-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 70,99 % für fünf Jahre gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/2330000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Daun, Verbandsgemeinde, 40. Ergebniszeile |abruf=2020-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Kommunalwahlen 2024 wurde er bei einer Wahlbeteiligung von 61,3 % als einziger Kandidat mit 77,4 % der Stimmen im Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/2330150100 |titel=Daun, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Wahlen in RLP |abruf=2024-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marders Vorgänger waren Martin Robrecht (2014–2019) und [[Wolfgang Jenssen]] (1999–2014).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konstituierung_2019&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Wirtz |url=https://www.wochenspiegellive.de/eifel/kreis-vulkaneifel/artikel/kandidaten-dreikampf-in-daun-21684/ |titel=Kandidaten-Dreikampf in Daun |werk=WochenSpiegel |hrsg=Weiss-Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG, Monschau |datum=2014-04-29 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201023062156/https://www.wochenspiegellive.de/eifel/kreis-vulkaneifel/artikel/kandidaten-dreikampf-in-daun-21684/ |archiv-datum=2020-10-23 |archiv-bot=2023-04-08 23:20:37 InternetArchiveBot |abruf=2020-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
* [[Carisolo]] (Italien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maare.jpg|mini|[[Gemündener Maar]], [[Weinfelder Maar]], [[Schalkenmehrener Maar]], 2005]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AmtshausDaun.jpg|mini|Amtshaus in Daun]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Daun, Eisenbahnviadukt (2).jpg|mini|Eisenbahnviadukt in Daun, 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
* [[Gemündener Maar]]&lt;br /&gt;
* [[Weinfelder Maar]]&lt;br /&gt;
* [[Schalkenmehrener Maar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke und Denkmäler ===&lt;br /&gt;
* [[Burg Daun]]&lt;br /&gt;
** Kurtrierisches [[Amt Daun (Kurtrier)|Amtshaus]] (heute Hotel) von 1712&lt;br /&gt;
** Evangelische Kirche (1865/67)&lt;br /&gt;
** Zehntscheune von 1740&lt;br /&gt;
** Burgmannenhäuser: Waldenhof, Hof Rademacher&lt;br /&gt;
* [[Dauner Viadukt]], Eisenbahnbrücke von 1909&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche [[St. Nikolaus (Daun)|St. Nikolaus]], Westturm und Krypta romanisch, Mitte 13. Jahrhundert, Neubau 1946–1969&lt;br /&gt;
* Bahnhofsgebäude, Krüppelwalmdach, 1895&lt;br /&gt;
* Ehemaliger evangelischer Friedhof mit aufwändigen Grabdenkmälern des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
* Ehemalige Bürgermeisterei (Burgfriedstraße 25)&lt;br /&gt;
* Kampbüchelskreuz um 1825 (Leopoldstraße, am Marktplatz)&lt;br /&gt;
* Ehemaliger Kaiserbrunnen, 1911, Kriegerdenkmal nach 1945 (Leopoldstraße, am ehemaligen Landratsamt)&lt;br /&gt;
* Ehemaliges Landratsamt, 1830/31, heute Vulkan-Museum (Leopoldstraße)&lt;br /&gt;
* Ehemaliges Erholungsheim der Kaufhauskette [[Leonhard Tietz]] (Kaufhof), 1910&lt;br /&gt;
* Ehemaliges Amtsgericht von 1860 (Wirichstraße, heute Sparkassenfiliale)&lt;br /&gt;
* [[Kriegerdenkmal Daun|Kriegerdenkmal 1870/71]]&lt;br /&gt;
* Ehemaliges Schulgebäude um 1910/20 (Leopoldstraße 34, heute Standesamt)&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Daun}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* [[Vulkanmuseum Daun]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Alle zwei Jahre findet in Daun das Krimi-Festival &amp;#039;&amp;#039;[[Tatort Eifel]]&amp;#039;&amp;#039; statt, zu dem namhafte Krimiautoren aus dem ganzen deutschsprachigen Raum anreisen. Im Rahmen dieses Festivals wird auch der Deutsche Kurzkrimi-Preis verliehen.&lt;br /&gt;
* Die St.-Laurentius-Kirmes beginnt jeweils am Samstag nach dem ersten Mittwoch im August und dauert fünf Tage. Sie zählt zu den größten Volksfesten der Eifel.&lt;br /&gt;
* VulkanBike Eifel-Marathon (ein Mountainbike-Marathon durch die Eifelberge, außerdem: VulkanBike trailpark, VulkanBike extreme und VulkanBike crosscountry)&lt;br /&gt;
* Eifel Rallye Festival&lt;br /&gt;
* Maare-Mosel-Lauf&lt;br /&gt;
* Frühlingsfest&lt;br /&gt;
* Jedes Jahr Anfang September finden die &amp;#039;&amp;#039;Theaterfestspiele Vulkaneifel&amp;#039;&amp;#039; unter der Schirmherrschaft von [[Gordon Schnieder]] statt. Gezeigt wird Sprechtheater, Musical und Musiktheater mit prominenter Besetzung wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ralph Morgenstern]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theaterfestspiele.de Theaterfestspiele Vulkaneifel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
* apra-norm Elektromechanik GmbH&lt;br /&gt;
* [[Dauner Sprudel|Dauner Sprudel GmbH]]&lt;br /&gt;
* [[TechniSat|TechniSat Digital GmbH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundeswehr ===&lt;br /&gt;
Mit 1360 [[Dienstposten]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundeswehr.de/resource/resource/UlRvcjZYSW1RcEVHaUd4cklzQU4yMzFYNnl6UGxhbm1vNGx0VVVuZlIvaG1mMEcrU2xLWVlNbGkzSTcrUDdObGIvbElaN0pRRUlTYnJMSkpKTE1tWDlUVTRIVTV3aUdMWkdHWFB3am95RlU9/Stationierung%20barrierefrei_3-11-2011%20PC.pdf |titel=Die Stationierung der Bundeswehr in Deutschland |hrsg=Bundesministerium der Verteidigung |datum=2011-10 |format=PDF; 3,3 MB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190805075838/https://www.bundeswehr.de/resource/resource/UlRvcjZYSW1RcEVHaUd4cklzQU4yMzFYNnl6UGxhbm1vNGx0VVVuZlIvaG1mMEcrU2xLWVlNbGkzSTcrUDdObGIvbElaN0pRRUlTYnJMSkpKTE1tWDlUVTRIVTV3aUdMWkdHWFB3am95RlU9/Stationierung%20barrierefrei_3-11-2011%20PC.pdf |archiv-datum=2019-08-05 |abruf=2019-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist die Bundeswehr der größte Arbeitgeber in Daun.&lt;br /&gt;
In der [[Heinrich-Hertz-Kaserne (Daun)|Heinrich-Hertz-Kaserne]] sind aktuell stationiert:&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZMSBw&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-militaerstandorte-nach1945.de/ |titel=Standortdatenbank Bundeswehr |werk=[[Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr]] |abruf=2019-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Auswertezentrale Elektronische Kampfführung]] – AuswZentrEloKa – seit 1. April 2013 ([[Cyber- und Informationsraum|CIR]])&lt;br /&gt;
* [[Bataillon Elektronische Kampfführung 931]] – EloKaBtl 931 – seit 1. April 2013 ([[Cyber- und Informationsraum|CIR]])&lt;br /&gt;
* [[Bundeswehr-Dienstleistungszentrum]] Mayen – Standortservice Daun – BwDLZ Mayen – StoS Daun ([[Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr|IUD]])&lt;br /&gt;
* Sanitätsversorgungszentrum Daun – SanVersZ Daun ([[Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr|ZSan]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sanitaetsdienst-bundeswehr.de/portal/a/sanitaetsdienst/start/service/krank/!ut/p/z1/hY7BDoIwEET_iC0oUI4QJaIIEkBtL6aBBjHYkqYSD368NSbeiHuYZHfeTgYonIEKNvUd070UbDA7od4lwmmVOoHjVHaBUVLUAfaSfFvul3CE0z-EGhvNTIigbDkQk-HPZyygBAr0xib2tEap9MC1xZpPRyBXJtqBH2QTfg8GbLnVSGEYo5oL3RvtFNNS_b6bh1LGsfoWCLJXEcK_TvbL323WUR3YbpLFOYz3GGeZ270BxfYV3Q!!/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/#Z7_B8LTL2922T1Q80IQU986IOJSM3 |titel=Sanitätseinrichtungen im Postleitzahlengebiet&amp;amp;nbsp;5 |werk=sanitaetsdienst-bundeswehr.de |datum=2019-04-24 |offline=1 |abruf=2019-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Evangelisches Militärpfarramt]] Daun – EMilPfA Daun – seit 1. Juli 2013 ([[Militärseelsorge (Deutschland)#Bundeswehr|Militärseelsorge]])&lt;br /&gt;
* Unterstützungspersonal [[Standortältester]] Daun – UstgPers StOÄ Daun – seit 1. April 1981&lt;br /&gt;
* [[Fernmelde- und Elektronische Aufklärungsbrigade 94]] (1. April 1992 bis 31. Dezember 2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
* Lokalredaktionen des [[Trierischer Volksfreund|Trierischen Volksfreundes]], der &amp;#039;&amp;#039;Eifelzeitung&amp;#039;&amp;#039; sowie des [[Wochenspiegel (Weiss-Gruppe)|Wochenspiegels]]&lt;br /&gt;
* Multiplexkino &amp;#039;&amp;#039;Kinopalast Vulkaneifel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Die Schülerzeitung „Der Klecks“ des Thomas-Morus-Gymnasiums, seit 1966&lt;br /&gt;
* Die Stadt liegt im Sendegebiet des regionalen Fernsehsenders [[OK54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Junior Universität ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Junior Uni Daun Einweihung.jpg|mini|hochkant|Der Junior-Uni-Neubau]]&lt;br /&gt;
* [[Junior Uni Daun]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindertagesstätten ===&lt;br /&gt;
* Integrative Kindertagesstätte Daun&lt;br /&gt;
* Thomas-Morus-Kindertagesstätte&lt;br /&gt;
* St.-Nikolaus-Kindergarten&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätte Neunkirchen-Steinborn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulen ===&lt;br /&gt;
Allgemeinbildende Schulen:&lt;br /&gt;
* Grundschule&lt;br /&gt;
* Drei-Maare-Realschule plus&lt;br /&gt;
* [[Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun]]&lt;br /&gt;
* [[Thomas-Morus-Gymnasium (Daun)|Thomas-Morus-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berufsbildende Schulen:&lt;br /&gt;
* Krankenpflegeschule Maria-Hilf&lt;br /&gt;
* Fachschule für Altenpflege Maria-Hilf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Förderschule:&lt;br /&gt;
* St. Laurentius-Schule Daun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonstige Schulen:&lt;br /&gt;
* Musikschule&lt;br /&gt;
* Bildungszentrum der Bundesagentur für Arbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bf-daun01.jpg|mini|Ehemaliges Bahnhofsgebäude der Eifelquerbahn in Daun]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straße ===&lt;br /&gt;
Daun ist an die [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;1]] angebunden, die am nahegelegenen Autobahndreieck Vulkaneifel an die [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;48]] anschließt. Die Bundesstraße [[Bundesstraße 257|257]] führt durch die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiene ===&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Daun]] liegt an der stillgelegten [[Eifelquerbahn]], die von [[Bahnhof Gerolstein|Gerolstein]] bis [[Bahnhof Andernach|Andernach]] führte und als [[Lahn-Eifel-Bahn#RB 38|RB 38]] nur mehr bis [[Kaisersesch]] bedient wird. Ab Juli 2005 war eine Teilstrecke der Eifelquerbahn reaktiviert und bot im Sommer täglichen Touristenverkehr im Zweistundentakt an. Dieser Betrieb wurde 2017 eingestellt (vgl. [[Eifelquerbahn#Kaisersesch–Daun–Gerolstein]]). 2022 wurden mehrere Evakuierungsfahrten von Gerolstein nach Kaisersesch durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eifelquerbahn.com/24-januar-2022 |titel=Rückblick: 24. Januar 2022 |datum=2025-01-24 |sprache=de |abruf=2025-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die dauerhafte Wiederinbetriebnahme arbeitet der Verein Eifelquerbahn e.&amp;amp;nbsp;V. Die Maare-Mosel-Bahn [[Bahnstrecke Wengerohr–Daun|nach Wengerohr]] wurde bereits in den 2000er-Jahren demontiert; auf der ehemaligen Trasse verläuft inzwischen der [[Maare-Mosel-Radweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugverkehr ===&lt;br /&gt;
Vom [[Segelfluggelände Daun-Senheld]] aus, welches auf einem Bergrücken zwischen dem Weinfelder Maar und dem Schalkenmehrener Maar liegt, können Rundflüge gestartet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.flugplatz-daun.de/ |titel=Flugplatz Daun-Senheld |hrsg=Segelflugverein Vulkaneifel e. V. |abruf=2018-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentlicher Personennahverkehr ===&lt;br /&gt;
Heute ist Daun nur mit dem Nahverkehr durch Busse und [[Rufbussystem|RufBusse]] (Bus auf Anruf) erreichbar:&lt;br /&gt;
* Die RegioLinie 700 verbindet Daun mit [[Ulmen (Eifel)|Ulmen]] und [[Cochem]], (Bahnanschluss Richtung Koblenz) sowie anderseits über die Gemeinde [[Dockweiler]] und [[Pelm]] mit der Stadt [[Gerolstein]] mit Bahnanschluss Richtung Köln und Trier.&lt;br /&gt;
* Die RegioLinie 700 verbindet Daun mit Ulmen (mit Zwischenhalt in [[Darscheid]], [[Utzerath]] und [[Schönbach (Eifel)|Schönbach]]). Sie dient als Ergänzung zur Linie 500 und fährt ebenfalls täglich zweistündlich.&lt;br /&gt;
* Die RegioLinie 520 verbindet Daun mit Gemeinde [[Kelberg]] (mit Zwischenhalt in [[Neichen]] und Kradenbach und dem [[Industriegebiet]] Rengen) Montags- bis Freitags Stündlich und am Wochenende zweistündlich&lt;br /&gt;
* Die RegioLinie 300 verkehrt ebenfalls im 2-Stunden-Takt zwischen Daun, [[Wittlich]] und [[Bernkastel-Kues]]. Andere Buslinien ergänzen das Angebot.&lt;br /&gt;
* Des Weiteren verkehren durch das neue ÖPNV Konzept RLP Nord die neuen [[Rufbussystem|VRT RufBusse]] in die kleineren Dörfer. Umsteigepunkt ist die Haltestelle Daun ZOB;  Ab Dezember 2021 verbessert sich das Angebot erheblich in die Richtungen Gillenfeld, Ulmen, Manderscheid, Wittlich und Gerolstein und wird durch weitere [[Rufbussystem|RufBusse]] ergänzt. - weitere Infos folgen [https://www.vrt-info.de/buskonzept/eifelmaare hier] (vrsl. 2020)&lt;br /&gt;
* Die RufBus Linien, durch die Daun täglich alle 2 Stunden bedient wird:&lt;br /&gt;
** Die Linie 512 fährt zwischen Daun und Boverath (Mo - Fr stündlich). Neben der normalen Strecke gibt es im Schülerverkehr noch zusätzliche Fahrten zwischen Rengen und Boverath.&lt;br /&gt;
** Die Linie 513 fährt zwischen Daun, Waldkönigen und Daun mit Halt in Steinborn, Neunkirchen und Pützborn.&lt;br /&gt;
** Die Gemeinden [[Neroth]], [[Kirchweiler]] und [[Betteldorf]] werden täglich alle 2 Stunden durch Umstieg in Dockweiler (Feuerwehrhaus) (Linie 700 Richtung Gerolstein) mit der [[Rufbus|RufBus]] Linie 514 erreicht.&lt;br /&gt;
** Die Gemeinde [[Dreis-Brück]] wird ebenfalls täglich alle 2 Stunden durch Umstieg in [[Dockweiler]] (Feuerwehrhaus) mit der [[Rufbus|RufBus]] Linie 516 erreicht.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Verkehrsverbund Region Trier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Max Grünbaum (Unternehmer)|Max Grünbaum]] (1874–1952), Konsul, Finanzberater von [[Leonhard Tietz]] und Gründer der Dauner Burgbrunnen GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alois Mayer |url=http://www.eifelzeitung.de/?artikel=64716 |titel=Rote Häuser im Liesertal |werk=Eifel-Zeitung |datum=2011-07-20 |offline=1 |archiv-url=https://archive.is/20120801080821/http://www.eifelzeitung.de/?artikel=64716 |archiv-datum=2012-08-01 |abruf=2018-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Volksfreund |url=https://www.volksfreund.de/region/bitburg-pruem/ein-leben-gepraegt-von-verfolgung_aid-6638132 |titel=Ein Leben geprägt von Verfolgung |datum=2008-11-05 |sprache=de |abruf=2022-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Daun geboren ===&lt;br /&gt;
* [[Christoph Becker (Politiker, 1814)|Christoph Becker]] (1814–1886), Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung&lt;br /&gt;
* [[Hermann von Witzleben (Generalmajor, 1864)|Hermann von Witzleben]] (1864–1938), Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Hartmann (Politiker, 1899)|Friedrich Hartmann]] (1899–1985), Politiker ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]])&lt;br /&gt;
* [[Johannes Caspers]] (1910–1986), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Hans Jürgen Apel]] (* 1939), Erziehungswissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Oscar W. Gabriel]] (* 1947), Soziologe und Politikwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Karl Johaentges]] (* 1948), Architekt, Fotograf und Verleger&lt;br /&gt;
* [[Rudi Balling]] (* 1953), Naturwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Karl Fleschen]] (* 1955), Leichtathlet und Olympiateilnehmer&lt;br /&gt;
* [[Rainer Laupichler]] (* 1957), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Dette]] (* 1958), ehemaliger Bundesrichter und Präsident des Rechnungshofes in Thüringen&lt;br /&gt;
* [[Herbert May (Hausforscher)|Herbert May]] (* 1958), Historiker, Hausforscher und Denkmalpfleger&lt;br /&gt;
* [[Karin Kortmann]] (* 1959), Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Thomas Leif]] (1959–2017), Journalist und Politikwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Franziskus Wendels]] (* 1960), Künstler&lt;br /&gt;
* [[Julia Gieseking]] (* 1974), Politikerin (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Marco Weber (Politiker)|Marco Weber]] (* 1975), Politiker (FDP)&lt;br /&gt;
* [[Sven Voss]] (* 1976), Sportmoderator&lt;br /&gt;
* [[Christoph Michels]] (* 1977), Althistoriker&lt;br /&gt;
* [[Jens Jenssen]] (* 1979), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Pascal Hens]] (* 1980), Handballnationalspieler, Handballweltmeister 2007&lt;br /&gt;
* [[Andreas Schäfer (Fußballspieler)|Andreas Schäfer]] (* 1983), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- bitte zunächst den Artikel anlegen&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Krolik]] (* 1986), Musical Darsteller und Intendant der Theaterfestspiele Vulkaneifel --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Martin Geisen]] (* 1987), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Maxim Burghardt]] (* 2004), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Daun verbunden ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schneider-Didam Porträt Fritz von Wille 1909.jpg|mini|120px|Fritz von Wille 1909]]&lt;br /&gt;
* Ägidius von Daun, Burgmann (14. Jahrhundert) (siehe [[Burg Daun]])&lt;br /&gt;
* [[Peter Kaufmann (Ökonom)|Peter Kaufmann]] (1803–1872), Nationalökonom und Vordenker der Friedensforschung, lebte in Daun&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Rintelen]] (1839–1930), Landrat von 1876 bis 1881&lt;br /&gt;
* [[Fritz von Wille]] (1860–1941), Professor und Landschaftsmaler, stattete 1911 das Kreishaus in Daun mit großformatigen Wandgemälden aus&lt;br /&gt;
* [[Pitt Kreuzberg]] (1888–1966), Maler, dem [[Expressionismus]] nahe, malte 1937 als Auftragsarbeit der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] für das [[Hitlerjugend|HJ]]-Heim in Daun, die Arbeit missfiel den Parteioberen und wurde als „entartet“ zurückgewiesen, der Dauner Landrat schützte ihn und hängte das Bild 1940 in seinem Amtszimmer auf.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Leonhard]], * 16. April 1921, † 17. August 2014 in Daun, Historiker&lt;br /&gt;
* [[Edmund Geisen]] (* 1949), Politiker, Mitglied des Deutschen Bundestages, wohnhaft in Daun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Daun (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daun sommer.jpg|Daun im Sommer&lt;br /&gt;
Daunpanorama.jpg|Daun im Winter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Daun, Landkreis Daun&amp;#039;&amp;#039;. In: Erich Kayser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Städtebuch Rheinland-Pfalz und Saarland&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart, 1964, S. 122–123.&lt;br /&gt;
* Martina Knichel: &amp;#039;&amp;#039;Gilles von Daun (1318–1358), Ritter und Räuber. Aus der Geschichte des Wanderns.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 35. 2009, {{ISSN|0170-2025}}, S. 73–86.&lt;br /&gt;
* Ingrid Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;Gilles. Egidius von Daun und seine Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Daun 2002.&lt;br /&gt;
* Michael Losse: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser, Adelssitze und Befestigungen in der Vulkaneifel.&amp;#039;&amp;#039; Imhof, Petersberg 2012, ISBN 978-3-86568-399-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-daun.de/ Internetpräsenz der Stadt Daun]&lt;br /&gt;
* {{KulturDB-Trier |stadt |Daun}}&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o23301501}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Vulkaneifel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4011195-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Daun| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisstadt in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vulkaneifel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsname keltischer Herkunft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1075]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roman Kimmlingen</name></author>
	</entry>
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