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	<title>Dauborn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dauborn&amp;diff=292902&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: Infobox aktualisiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dauborn&amp;diff=292902&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-19T08:42:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hünfelden&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Dauborn.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/19/37/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/10/28/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 154 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 16.34&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2795&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.huenfelden.de/katastrophenschutz-feuerwehr/bedarf-u-entwicklungsplan-huenfelden-2024-v7.1-komplett-final.pdf?cid=1kg |titel=Bedarfs- und Entwicklungsplan für den Brandschutz und die Allgemeine Hilfe in der Gemeinde Hünfelden |titelerg=4.5 Statistik Einwohner und Flächen Hünfelden |hrsg=Gemeinde Hünfelden |werk=huenfelden.de |datum=2024-03-01 |format=PDF; 7,76 MB |abruf=2026-03-19 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-10-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 65597&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06438&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Taunusblick über den Goldenen Grund.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Dauborn mit dem [[Goldener Grund|Goldenen Grund]] und dem [[Großer Feldberg|Großen Feldberg]] im Hintergrund&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dauborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der einwohnerstärkste Ortsteil der Gemeinde [[Hünfelden]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Limburg-Weilburg]]. Zum Ort gehört auch das weiter südlich gelegene [[Kloster Gnadenthal (Hessen)|Hofgut Gnadenthal]], ein ehemaliges Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dauborn Woersbach.jpg|mini|hochkant|Der Wörsbach im Ortskern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die annähernd rechteckige, in Nordwest-Südost-Richtung verlaufende Dauborner Gemarkung grenzen von Nordwesten im Uhrzeigersinn die folgenden Ortschaften an: [[Werschau]], [[Oberbrechen]], [[Niederselters]], [[Oberselters]], [[Erbach (Bad Camberg)|Erbach]], die Kernstadt [[Bad Camberg]], der Ortsteil [[Beuerbach (Hünstetten)|Beuerbach]] von [[Hünstetten]] im benachbarten [[Rheingau-Taunus-Kreis]], [[Ohren (Hünfelden)|Ohren]], der Hünfeldener Verwaltungssitz [[Kirberg]] und [[Neesbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung weist im Süden größere Mischwaldgebiete auf und besteht sonst vor allem aus landwirtschaftlich genutzter Fläche. An der Ostseite verlaufen die [[Bundesautobahn 3|A3]] und die [[Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main|ICE-Strecke Frankfurt-Köln]]. Durch die Gemarkung und durch den Ort fließt der [[Wörsbach (Emsbach)|Wörsbach]] nach Nordwesten. Der ebenfalls durch den Ort fließende Spindelbach ist heute größtenteils verrohrt. Vom deutlich eingeschnittenen Wörsbachtal abgesehen, steigt das Gelände nach Osten und insbesondere nach Süden an. Höchster Punkt ist der Kuhborn an der Grenze zu Ohren mit 301 Metern Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dauborn liegt im südlichen [[Limburger Becken]], entsprechend der [[Naturraum|naturräumlichen]] Gliederung im so genannten &amp;#039;&amp;#039;Kirberger Hügelland&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ältesten archäologischen Funde in der heutigen Dauborner Gemarkung stammen aus der [[Jungsteinzeit]]. Eine dauerhafte Besiedlung kann ab der Zeit der [[Urnenfelderkultur]] angenommen werden. Später dürften die in der Nähe verlaufenden [[Altstraße]]n &amp;#039;&amp;#039;[[Hessenstraße]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Hünerstraße]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hohe Straße&amp;#039;&amp;#039; für die Siedlung bedeutsam gewesen sein. Der Name in seiner ältesten Form &amp;#039;&amp;#039;Dabornaha&amp;#039;&amp;#039; geht vermutlich auf das keltische „Dab“ für Sumpf und „aha“ für fließendes Gewässer zurück. Ursprünglich hatte Dauborn den Grundriss eines kleinen [[Straßendorf]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 786 erfolgte in einer Schenkungsurkunde der Äbtissin Abba des [[Kloster Lorsch|Klosters Lorsch]] die älteste bekannte Erwähnung von Dauborn. Das [[Zisterzienserinnen]]kloster Gnadenthal (Vallis gratiae) wurde 1235 erstmals erwähnt, [[Eufingen]], das heute mit Dauborn verschmolzen ist, 1271. Zahlreiche Besitzungen und Rechte in Dauborn und Eufingen lagen bei den jeweiligen Besitzern oder Vögten des Klosters Gnadenthal. 1260 schenken Gottfried von Bingen, Peter von Dehrn, Philipp von Virneburg und Gottfried von Eppstein dem Kloster Gnadenthal die Kirche von Dauborn.&lt;br /&gt;
Seit der Reformation ist Dauborn mehrheitlich evangelisch. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurden Dauborn und Eufingen nahezu vollständig zerstört. Ab 1670 lebten Juden im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. November 1824 wurden das östlich an das alte Dauborn angrenzende Eufingen und der nördlich davon gelegene Ort &amp;#039;&amp;#039;Neue Herberge&amp;#039;&amp;#039;, der im 16. Jahrhundert aus einem Gasthof hervorgegangen war, mit Dauborn zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnungsblatt des Herzogtums Nassau Nr. 12&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz darauf wuchsen die dicht beieinander liegenden Siedlungen zusammen, so dass heute die Übergänge kaum noch zu erkennen sind. Die heute vorhandenen Bauten in den drei historischen Ortskernen stammen größtenteils aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert. Die Anlage von Neubaugebieten im größeren Stil erfolgte ab den 1960er Jahren. In dieser Periode wurden kurz hintereinander die Gebiete „Am Fuchsschwanz“ (Nordosten), „Am Berg“ (Südosten) und „In der Lyk“ (Westen) begonnen, die teilweise bis nach dem Jahr 2000 fortgeführt wurden. Gewerbegebiete entstanden in diesem Zeitraum im Norden und Nordwesten des Orts und zu Beginn der 1990er Jahre erneut im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1960er Jahren entstanden zunächst im Norden und Süden des östlichen Ortsteils (Eufingen) Neubaugebiete, später auch westlich des alten Dauborner Ortskerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Oktober 1971 [[Gemeindefusion|fusionierte]] Dauborn im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] mit sechs weiteren bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]] freiwillig zur neuen Gemeinde Hünfelden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden |nr=39 |jahr=1971 |datum=1971-09-15 |seite=35 |seiten=1603 |fundstelle=Punkt 1320; Abs. 11. |kbytes=9150}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=369}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die ehemals eigenständigen Gemeinden von Hünfelden wurde je ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://huenfelden.de/fileadmin/redaktion/Hauptamt/Satzungen/Hauptsatzung_2017.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Hünfelden |format=PDF;&amp;amp;nbsp;135&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2021-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsgeschichte im Überblick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt im Überblick die Herrschaftsgebiete und Staaten, in denen Dauborn lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1806: [[Heiliges Römisches Reich]], Fürstentum [[Nassau-Diez]], [[Amt Dauborn]]&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Herzogtum Nassau]], Amt Dauborn&lt;br /&gt;
* ab 1816: Herzogtum Nassau&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Herzogtum Nassau war von 1815 bis 1866 Mitglied des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als Vorläufer des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, Amt Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1849: Herzogtum Nassau, [[Kreisamt Limburg]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Justizamt Limburg]] bis 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1854: Herzogtum Nassau, Amt Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Königreich Preußen]], Provinz [[Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Unterlahnkreis]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Limburg a. d. Lahn]]) und Verwaltung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1886: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, [[Kreis Limburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], [[Landkreis Limburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Limburg, Gemeinde Hünfelden&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Oktober 1971 als [[Ortsbezirk]] zur Gemeinde Hünfelden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Limburg-Weilburg]], Gemeinde Hünfelden&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Limburg-Weilburg, Gemeinde Hünfelden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Dauborn|width=450|float=none|maxEinwohner=2700&lt;br /&gt;
|1182|1250|1290|1276|1299|1354|1329|1246|1349|1405|1418|1364|1363|1360|1675|1802|1681|1618|1683&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1666)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2008,2764)(2011,2748)(2015,2721)(2018,2714)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; nach 1970: Gemeinde Hünfelden&amp;lt;ref name=&amp;quot;BP&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerstruktur 2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Dauborn 2748 Einwohner. Darunter waren 93 (3,4 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 552 Einwohner unter 18 Jahren, 1140 zwischen 18 und 49, 582 zwischen 50 und 64 und 474 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 1125 Haushalten. Davon waren 300 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 324 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 399 Paare mit Kindern, sowie 87 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 15 [[Wohngemeinschaft]]en. In 319 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 783 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Historische Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 1320 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 97,85 %), 10 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 0,74 %) und 19 [[Judentum|jüdische]] (= 1,41 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 1368 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 84,55 %) und 227 (= 14,03 %) katholische Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Trotz der vergleichsweise geringen Größe gibt es in Dauborn drei Sportvereine: den RSV Viktoria 1913, in dem die Sportarten Fußball, für Herren und für Damen, und Tischtennis praktiziert werden, und den TV Dauborn, der neben Turngruppen auch Tennis, Basketball und ein Blasorchester anbietet. Der dritte motorsportbezogene Verein ist das Auto Cross Team (ACT) Dauborn, welcher an der deutschen [[Rallycross]]-Meisterschaft teilnimmt und an der [[Bundesautobahn 3]] den [[Daubornring]] als Cross-Strecke betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es die im Jahr 1906 gegründete [[Feuerwehrverein|Freiwillige Feuerwehr]] Dauborn (seit 10. August 1975 mit [[Jugendfeuerwehr]]), den Förderverein für das Schwimmbad, die Pfadfinder des [[Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder|VCP]] [[Ansgar (Erzbischof)|Ansgar]], den Judoclub Hünfelden, Ortsgruppen von Landfrauen und Naturschutzbund, einen Gartenbau- und Verschönerungsverein, einen Geflügel- und einen Kaninchenzuchtverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Am ersten Septemberwochenende findet in jedem Jahr von Donnerstag bis Sonntag der „Dauborner Markt“ statt. Er umfasst noch heute einen Vieh- und Krammarkt, in dem seine Ursprünge liegen, die bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts zurückgehen, hat sich inzwischen aber zum Volksfest gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Hünfelden#Dauborn| titel1=Liste der Kulturdenkmäler in Hünfelden-Dauborn}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Dauborn Kirche.jpg|Die [[Evangelische Kirche Dauborn|Dauborner Kirche]]&lt;br /&gt;
 Dauborn Hofzeile.jpg|Charakteristische Hofzeile im Ortskern Dauborn&lt;br /&gt;
 Dauborn alte Post.jpg|Alte Poststation im ehemaligen Ort Eufingen&lt;br /&gt;
 Dauborn Brunnen.jpg|Brunnen in der Form einer traditionellen „Dauborner“-Flasche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Dauborn ist weit bekannt für seine jahrhundertelange Kornbrennertradition. Heute gibt es noch sechs Kornbrennereien, die im Betrieb sind. Der dort hergestellte Schnaps ist in der Region als „Dauborner“ bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung des Dauborner [[Brennerei]]wesens liegt im benachbarten [[Kloster Gnadenthal (Hessen)|Kloster Gnadenthal]]. In dem zu dieser Zeit bereits säkularisierten Kloster richtete das Fürstentum [[Oranien-Nassau]] 1656 eine Kornbrennerei ein. Dauborner Einwohner waren dort zu Diensten verpflichtet und brachten das Wissen um die [[Brennen (Spirituose)|Brennverfahren]] mit in ihr Heimatdorf. Ab dem 18. Jahrhundert wurde dort Kornbranntwein in größerem Stil produziert. Nachdem Dauborn mit dem restlichen Nassau durch die [[Preußische Annexionen 1866|Annexion von 1866]] preußisch geworden war, bestand zeitweise ein eigenes [[Zollamt]] im Ort, das für die Kontrolle der Brennereien und das Eintreiben der [[Branntweinsteuer]] zuständig war. Die höchste Anzahl von Brennereien im Ort gab es 1918 mit 99 Betrieben. Der Jahresausstoß aller Brennereien wird für die Mitte des 19. Jahrhunderts auf 500.000 Liter reinen [[Ethanol|Alkohols]] geschätzt, derzeit beträgt er vermutlich rund 40.000 Liter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit der Brennerei verbundene Wohlstand ist noch heute im Ortsbild zu erkennen. Es weist für die Region zahlreiche, einstmals ungewöhnlich repräsentative und große [[Hofreite]]n auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 1906 sorgt die [[Freiwillige Feuerwehr]] Dauborn (seit 10. August 1975 mit Jugendfeuerwehr) für den abwehrenden [[Brandschutz]] und die allgemeine Hilfe in diesem Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Etwa 1&amp;amp;nbsp;km südöstlich von Dauborn liegt der [[Flugplatz Dauborn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- CHRONOLOGISCHE Sortierung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johannes Knapp]] VI. (1807–1875), Mitglied des nassauischen Parlamentes, des preußischen Landtags (1867–1870, 1873–1875) und des Reichstages 1871–1875 für die [[Nassauische Fortschrittspartei]], [[Deutsche Freisinnige Partei]] und [[Deutsche Fortschrittspartei]]&lt;br /&gt;
* [[Walter Heimann (Ingenieur)|Walter Heimann]] (1908–1981), Pionier der deutschen Fernseh-Technik&lt;br /&gt;
* [[Werner Heimann]] (* 1912), Lebensmittelchemiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Alwin Knapp]] (1918–1995), Dermatologe und Humangenetiker&lt;br /&gt;
* [[Edwin Möhn]] (1928–2008), Entomologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dauborn|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://huenfelden.de/tourismus/ortsteile/dauborn-mit-gnadenthal.html |titel=Ortsteil Dauborn mit Gandenthal |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Hünfelden |abruf-verborgen=1 |abruf=2020-03-20}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=533008010| titel=Dauborn, Landkreis Limburg-Weilburg}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116320656 |GND=4124766-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=533008010| titel=Dauborn, Landkreis Limburg-Weilburg| datum=2018-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BP&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 | url=http://huenfelden.de/fileadmin/redaktion/Allgemein/Bu%CC%88rgerbroschu%CC%88re%20Internet.pdf&lt;br /&gt;
 | titel=Bürgerbroschüre&lt;br /&gt;
 | werk=Webauftritt&lt;br /&gt;
 | hrsg=Gemeinde Hünfelden&lt;br /&gt;
 | seiten=12&lt;br /&gt;
 | datum=2012&lt;br /&gt;
 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20141022221208/http://huenfelden.de/fileadmin/redaktion/Allgemein/Bu%CC%88rgerbroschu%CC%88re%20Internet.pdf&lt;br /&gt;
 | abruf=2019-02&lt;br /&gt;
 | format=PDF;&amp;amp;nbsp;15,7&amp;amp;nbsp;MB&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=24 |seiten=20 und 60 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-01 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=24 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=ja}}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hünfelden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4124766-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hünfelden)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ersterwähnung 786]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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