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	<title>Dattelzwetschge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:08:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dattelzwetschge&amp;diff=87765&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: typografische Anführungszeichen korrigiert</title>
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		<updated>2022-09-03T11:48:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sorte&lt;br /&gt;
| Name             = Dattelzwetschge&lt;br /&gt;
| Synonyme         = Ungarische Zwetsche, Türkische Zwetsche, Österreichische Pflaume, Säbelpflaume, Rösser&lt;br /&gt;
| Bild             = &lt;br /&gt;
| Bildgröße        = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
| Art              = [[Zwetschge|Echte Zwetschge]] (Prunus domestica subsp. domestica)&lt;br /&gt;
| Gruppe           = &lt;br /&gt;
| Herkunft         = wahrscheinlich Ungarn oder Türkei&lt;br /&gt;
| bekannt seit     = spätestens 1776&lt;br /&gt;
| Züchter          = &lt;br /&gt;
| Institut         = &lt;br /&gt;
| Züchtungsjahr    = &lt;br /&gt;
| Markteinführung  = &lt;br /&gt;
| Zuchtnummer      = &lt;br /&gt;
| Elternsorte1     = &lt;br /&gt;
| Elternsorte2     =&lt;br /&gt;
| Kreuzung         = &lt;br /&gt;
| Mutation         = &lt;br /&gt;
| Abstammung       = &lt;br /&gt;
| Liste            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dattelzwetschge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Ungarische Zwetsche, Türkische Zwetsche, Österreichische Pflaume, Säbelpflaume, Rösser&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine der zahlreichen [[Zwetschge]]nsorten. Zwetschgensorten mit extrem langgezogenen Früchten bezeichnet man ihrer Form wegen als Dattelzwetschgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Obst&amp;quot;/&amp;gt; Die Früchte sind mittelgroß bis klein, gegen beide Enden stark zugespitzt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;logl&amp;quot;/&amp;gt; besonders länglich und schmal sowie leicht gebogen wie ein Säbel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zwetschge&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kuechengarten.net/index.php?content=15nutzpflanze&amp;amp;sub=201409 |titel=Die Zwetschge |hrsg=Küchengartennetzwerk – Nutzpflanzen in historischen Gärten |abruf=2022-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fild&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg ]] wurde die Dattelzwetschge 2003 zur [[Streuobstsorte des Jahres]] ernannt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;logl&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.logl-bw.de/images/1_logl/streuobstsorte_des_jahres_archiv/infotafel_sorte_2003.pdf |titel=Streuobstsorte des Jahres 2003 – Dattelzwetschge |hrsg=Landesverband für Obstbau, Garten und  Landschaft Baden-Württemberg |format=PDF; 68,1 KB |abruf=2022-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; um auf den Rückgang dieser [[Kulturpflanze]] aufmerksam zu machen. Sie war einst in ganz Mitteleuropa häufig zu finden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwabo&amp;quot;/&amp;gt; ist jedoch heute stark rückläufig, da die Früchte für den kommerziellen Handel zu klein sind. Im Raum Tübingen wird sie jedoch noch immer auf den Obstmärkten angeboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fild&amp;quot;/&amp;gt; Als weiterer Grund dafür, dass sie für den gewerbsmäßigen Anbau nicht sonderlich geeignet sei, wird angeführt, dass sie nicht lagerfähig sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwabo&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dattelzwetschge zählt zu den alten Zwetschgensorten. Sie wurde schon 1776 von [[Johann Prokop Mayer]] in seinem dreibändigen Lehrbuch zur Obstsortenkunde &amp;#039;&amp;#039;Pomona Franconica&amp;#039;&amp;#039; beschrieben, das mit botanischen Buchillustrationen des Nürnbergers Wolfgang Adam versehen war. Dort findet sich von ihr außerdem auch eine erste Abbildung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zwetschge&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dattelzwetschge stammt wahrscheinlich aus [[Ungarn]] oder der [[Türkei]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;logl&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwabo&amp;quot;/&amp;gt; Von der Sorte scheint es unterschiedliche Ausprägungen zu geben: Die &amp;#039;&amp;#039;Violette&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Rote Dattelzwetschge&amp;#039;&amp;#039; gleichen sich in ihrer Form, sie unterscheiden sich jedoch etwas durch die Fruchtfarbe und ihre Reifezeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fild&amp;quot;/&amp;gt; Der Zuckergehalt liegt bei 16 % (60–70 [[Grad Öchsle]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fild&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwabo&amp;quot;/&amp;gt; Als Neuzüchtung unter Verwendung alter Obstsorten findet außerdem die &amp;#039;&amp;#039;Bayerische Dattelzwetschge&amp;#039;&amp;#039; Erwähnung: „Ihre hübsche, sonnenseits rot gepunktete Schale erinnert an Mirabellen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Obst&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.obstzentrum.de/obstsorten/bayerische-dattelzwetschge |titel=Bayerische Dattelzwetschge - eine Urform neu entdeckt |hrsg=Bayerisches Obstzentrum Hallbergmoos |abruf=2022-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erntezeit von Dattelzwetschgen finden sich verschiedene Angaben. Die meisten Sorten dürften Anfang bis Mitte August reifen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwabo&amp;quot;/&amp;gt; Johann Prokop Mayer, der sich auf die im Würzburger Hofgarten kultivierten Pflanzen bezog, schrieb sogar von Mitte Juli.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zwetschge&amp;quot;/&amp;gt; Der BUND Lemgo gibt für die violette Dattelzwetschge Mitte September an,&amp;lt;ref &amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.obstsortendatenbank.de/osdb/nda/violette_dattelzwetsche_nda.pdf |titel=Obstsortendatenbank |hrsg=BUND-Lemgo |abruf=2022-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ein kommerzieller Anbieter nennt für eine veredelte Pflanze sogar Oktober.&amp;lt;ref &amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alte-obstsorten-online.de/Pflaumenbaeume-152/-933-1123.html |titel=Dattelzwetsche |hrsg=Schwerdtfeger Obstbaumschulen |abruf=2022-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon Johann Prokop Mayer schätzte diese Frühsorte: „Das Fleisch ist goldgelb, vest [sic], süß, von reizendem Geschmack, und löset sich vom Stein ab. Diese unter die guten Früchte zu rechnende Pflaume reifet schon in der Mitte des Julius.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zwetschge&amp;quot;/&amp;gt; Der Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft in Baden-Württemberg nennt den Geschmack „angenehm und ‚süßweinig‘“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;logl&amp;quot;/&amp;gt; laut Netzwerk Streuobst Filderstadt schmecken die Früchte saftig und aromatisch süß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fild&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.netzwerk-streuobst-filderstadt.de/9-mog/70-baum64 |titel=Dattelzwetschge (Baum 64) |hrsg=[[Walter Hartmann (Biologe)#Tätigkeit|Netzwerk Streuobst Filderstadt]] |abruf=2022-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der robuste Baum eignet sich für den [[Streuobstanbau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;logl&amp;quot;/&amp;gt; Ein spezielles Merkmal besteht darin, dass [[wurzelecht|wurzelechte]] Bäume gerne viele [[Stolonen|Ausläufer]] bilden, sodass ganze Zwetschgenhecken entstehen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Obst&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;logl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Heselwangen]], einem Stadtteil von Balingen im Zollernalbkreis, gibt es die Besonderheit, dass dort die &amp;#039;&amp;#039;Rote Dattelzwetschge&amp;#039;&amp;#039; (von Einheimischen „Lange Zwetschge“ bzw. „Heselwanger Zwetschge“ genannt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Helga Jetter|url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/gallery.balingen-heselwanger-zwetschge-eine-raritaet.e7498dd3-7a56-485c-bd00-be73e0af4e80.html |titel=&amp;quot;Heselwanger Zwetschge&amp;quot; – eine Rarität: Dicht behangen leuchten die Früchte am Baum |hrsg=Foto: Schwarzwälder Bote |datum=2020-08-11|abruf=2022-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/gallery.balingen-heselwanger-zwetschge-eine-raritaet.e7498dd3-7a56-485c-bd00-be73e0af4e80.html/id/84937c01-2ddd-46d3-ae59-1f79d71bf8c2 |titel=Die &amp;quot;Heselwanger lange Zwetschge&amp;quot; im Vergleich mit der Hauszwetschge |hrsg=Foto: Helga Jetter (Schwarzwälder Bote) |abruf=2022-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; immer noch häufig vorkommt, während ihr Bestand inzwischen im größten Teil von Baden-Württemberg stark zurückgegangen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwabo&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Hartmann (Biologe)|Walter Hartmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Alte Obstsorten&amp;#039;&amp;#039;. 5. überarbeitete Auflage, Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-8001-0316-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwabo&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.balingen-heselwanger-zwetschge-eine-raritaet.e7498dd3-7a56-485c-bd00-be73e0af4e80.html |titel=&amp;quot;Heselwanger Zwetschge&amp;quot; – eine Rarität |hrsg=Schwarzwälder Bote, 11.&amp;amp;nbsp;August 2020 |abruf=2022-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Streuobstsorte des Jahres in Baden-Württemberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinobst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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