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	<title>Dativius-Victor-Bogen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T05:46:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dativius-Victor-Bogen&amp;diff=1012148&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Ergänze Kategorie:Replik</title>
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		<updated>2024-12-14T08:59:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Replik&quot; title=&quot;Kategorie:Replik&quot;&gt;Kategorie:Replik&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:DVB-1.jpg|mini|Kopie des Dativius-Victor-Bogens am Ernst-Ludwig-Platz]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dativius-Victor-Bogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Mainz]] gehört zu den bedeutendsten wiederaufgebauten römischen Monumenten in Deutschland. Das Bauwerk stammt aus der Mitte des 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und war einst Mitteldurchgang einer [[Portikus]] (Säulenhalle) eines öffentlichen Gebäudes in [[Mogontiacum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stifterinschrift, wonach die Söhne des verstorbenen &amp;#039;&amp;#039;[[Decurio (Kommunalverwaltung)|decurio]]&amp;#039;&amp;#039; (Ratsherrn) Dativius Victor den Bogen und eine Portikus in dessen Vermächtnis zu Ehren des Kaiserhauses und des Gottes [[Jupiter (Mythologie)|Jupiter]] errichten ließen, ist vollständig erhalten. Nach dem Stifter wird das Monument heute Dativius-Victor-Bogen genannt. Er zählt neben dem [[Augsburger Siegesaltar]] zu den wichtigsten Steindenkmälern aus der Zeit des [[Limesfall]]s während der [[Reichskrise des 3. Jahrhunderts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1978 bis 1980/81 konnte der Bogen rekonstruiert werden. Er ist in der Steinhalle des [[Landesmuseum Mainz|Landesmuseums Mainz]] ausgestellt. Eine Kopie aus [[Abguss|Abgüssen]] wurde bereits 1962 anlässlich der Mainzer 2000-Jahr-Feier im Maßstab 1:1 auf dem [[Ernst-Ludwig-Platz (Mainz)|Ernst-Ludwig-Platz]] in der Nähe des [[Römisch-Germanisches Zentralmuseum|Römisch-Germanischen Zentralmuseums]] aufgestellt. Einige Teile sind dort allerdings frei nachgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fundgeschichte ==&lt;br /&gt;
Um 1900 wurden auf dem [[Kästrich]] in Mainz Teile der mittelalterlichen [[Stadtmauer]], die auf den [[Fundament]]en der spätantiken römischen Stadtbefestigung ruhte, abgerissen. Bei diesen Arbeiten wurden in den Jahren 1898 bis 1911 zwischen den Straßen „Am Gautor“, „Bastion Martin“ und der „Martinstraße“ mehrere Architekturelemente des Dativius-Victor-Bogens gefunden, die als [[Spolie]]n in der Stadtmauer verbaut gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Frenz 1981, S.&amp;amp;nbsp;220–225.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst fielen den Arbeitern im November 1898 verzierte Blöcke auf. Nur diese wurden anschließend geborgen. Unverzierte Bauteile wurden abgeräumt. [[Karl Körber]] publizierte diese Funde als Teile von drei Monumenten. Bis 1903 wurden weitere Bauteile gefunden, so dass [[Heinrich Wallau]] erstmals einen Zusammenhang in diesen sah und 1906 eine erste [[Rekonstruktion]] des Bogens vorlegen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wallau 1906.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Orientierung für ein passgenaues Aneinanderfügen dienten ihm und späteren Bearbeitern, neben der Dekoration, noch vorhandene Verschiebemarken und Klammerlöcher auf den Steinen.&amp;lt;ref&amp;gt;Frenz 1981, S.&amp;amp;nbsp;241&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DVB Bemassung.jpg|mini|Vereinfachte Umzeichnung (Front) mit Bemaßung&amp;lt;ref&amp;gt;nach Frenz 1981, S.&amp;amp;nbsp;237 Abb.&amp;amp;nbsp;4.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Rekonstruiert ist das Monument 6,50 Meter hoch, 4,55 Meter breit und 0,70 Meter tief. Der Innendurchmesser beträgt 2,40 Meter und die Höhe unter dem Tonnenscheitel 3,90 Meter. Die [[Pfeiler|Bogenpfeiler]] weisen unterschiedliche Breiten auf; der linke ist 1,03 Meter und der rechte 1,10 Meter breit.&amp;lt;ref&amp;gt;Bauchhenß 1984, S.&amp;amp;nbsp;79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die einzelnen Blöcke waren auf [[Anathyrosis]] gearbeitet und ohne Mörtel ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner Form und Funktion nach entspricht das Bauwerk einem [[Ehrenbogen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Form IIa nach [[Heinz Kähler]], RE VII A S.&amp;amp;nbsp;484 Abb.&amp;amp;nbsp;5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Streng genommen gehört der Bogen jedoch nicht in diese Kategorie, da er ursprünglich nicht frei stand, sondern sich in einem architektonischen Verbund mit einem anderen Gebäude, nämlich einer Portikus, befand. Dennoch wird er in der Antike als solcher wahrgenommen worden sein, zumal auch die Inschrift das Monument als &amp;#039;&amp;#039;arcus&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Dieser Begriff wurde in der römischen [[römische Kaiserzeit|Kaiserzeit]] für Triumph- bzw. Ehrenbögen geläufig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNP|12/1|838||Triumph- und Ehrenbogen|[[Christoph Höcker]]|[https://referenceworks.brillonline.com/entries/der-neue-pauly/triumph-und-ehrenbogen-e1221140 Auszug online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Bogen bestand ursprünglich aus etwa 75 einzelnen Elementen.&amp;lt;ref&amp;gt;Frenz 1981, S.&amp;amp;nbsp;220.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 43 bisher gefundenen Blöcke&amp;lt;ref&amp;gt;Möglicherweise ruhen weitere Fragmente noch unerkannt im Magazin des Mainzer Landesmuseum. Mindestens sechs unverzierte Bauelemente wurden bei den Abbrucharbeiten der Stadtmauer Ende des 19. Jahrhunderts nicht geborgen. Vgl. hierzu Frenz (1981).&amp;lt;/ref&amp;gt; sind aus [[Sandstein]] gearbeitet und stammen vornehmlich von der Vorderseite des Bogens. Die Rückseite ist nur lückenhaft erhalten und war vermutlich nicht oder nur spärlich dekoriert. Hierin unterscheidet sich der Dativius-Victor-Bogen von anderen Ehrenbögen. Der Grund für die schmucklose Gestaltung der Rückseite ist darin zu sehen, dass sich dort einst die Portikus anschloss.&lt;br /&gt;
[[Datei:DVB-6.jpg|miniatur|Tierkreiszeichen: Skorpion, Schütze (?)]]&lt;br /&gt;
Die Bogenpfeiler sind an den Außenseiten mit Weinrankenreliefs dekoriert, die von der Basis der Pfeiler bis unter die [[Attika (Architektur)|Attika]] reichen. Auf der Innenseite der Bogenpfeiler sind Weinrankenpilaster angebracht, die unterhalb der [[Archivolte]] in [[Korinthische Ordnung|korinthischen Kapitellen]] enden. Anhand der erhaltenen Rückseite eines Blockes aus dem Bogenpfeiler konnte nachgewiesen werden, dass das Weinrankenmotiv auch die Rückseite der Pfeiler zierte. Aus der Rekonstruktion ergibt sich, dass beide Seiten, von einem geringen Größenunterschied abgesehen, symmetrisch gestaltet und zumindest teilweise bemalt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frontseite der Archivolte ist mit einem teilweise erhaltenen [[Zodiakus]] ([[Tierkreiszeichen]]) dekoriert. Der [[Schlussstein]] des Bogens ragt einige Zentimeter erhaben aus der Relieffläche heraus und zeigt [[Jupiter (Mythologie)|Jupiter]] mit seiner Gemahlin [[Juno (Mythologie)|Juno]]. Jupiter hält im rechten Arm ein [[Zepter]] und ein [[Blitzbündel]] (?) in der im Schoß ruhenden linken Hand. Der Kopf der Figur wurde beschädigt. Der rechte Fuß ruht auf einem [[Globus]]. Rechts von Jupiter thront Iuno. Sie ist mit einem [[Chiton]] und einem Mantel gekleidet und hält in ihrer linken Hand eine Fackel. Umgeben wird das oberste Götterpaar des römischen [[Götterwelt|Pantheons]] von vier weiteren, nicht näher bestimmbaren, Gottheiten.&lt;br /&gt;
[[Datei:DVB-3.jpg|miniatur|Priester, möglicherweise der Stifter selbst]]&lt;br /&gt;
In der Fläche über der Archivolte sind verschiedene Opferszenen mit zwei flankierenden [[Genius|Jahreszeitengenii]] dargestellt. Das nicht weiter geteilte Bildfeld wird von einem in eine [[Toga]] gehüllten [[Priester]] dominiert. In dieser Figur kann Dativius Victor bei der Ausübung seines Sakralamtes gesehen werden. Neben dem Amt des &amp;#039;&amp;#039;decurio&amp;#039;&amp;#039; bekleidete er zusätzlich ein Priesteramt im Rahmen des Kaiserkults in Mogontiacum,&amp;lt;ref&amp;gt;{{RGA|20|151||Mogontiacum|[[Jürgen Oldenstein]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; so dass auch hier eine Verbindung zur abgebildeten Person vermutet werden kann. Die Darstellung eines lokalen Beamten bei der Ausübung eines Priesteramtes macht den Dativius-Victor-Bogen in den germanischen Provinzen einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von den individuell hergestellten Opferszenen griffen die antiken Handwerker bei der Gestaltung der übrigen [[Ornament]]e und Figuren auf Formen zurück, die sich auch auf [[Sarkophag]]en und [[Mithras]]reliefs dieser Zeit finden. Insgesamt zeugen diese von provinzieller Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Bogenelement schließt sich eine durch ein Gesims vom Bogen getrennte Attika an. Architekturelemente oberhalb der Attika konnten bislang noch nicht gefunden werden, sodass über das Aussehen dieses Bereiches nur gemutmaßt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inschrift ==&lt;br /&gt;
Auf der Frontseite der [[Attika (Architektur)|Attikazone]] ist eine [[Inschrift|Stifterinschrift]] angebracht, die eine so genannte &amp;#039;&amp;#039;[[tabula ansata]]&amp;#039;&amp;#039; nachahmt, die von zwei [[Eroten]]&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Viktor Decker, Wolfgang Selzer: &amp;#039;&amp;#039;Mainz von der Zeit des Augustus bis zum Ende der römischen Herrschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hildegard Temporini-Gräfin Vitzthum|Hildegard Temporini]], Wolfgang Haase (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Aufstieg und Niedergang der römischen Welt]]: Geschichte und Kultur Roms im Spiegel der neueren Forschung.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;457–559, hier: S.&amp;amp;nbsp;508.&amp;lt;/ref&amp;gt; flankiert wird. Die Eroten tragen die peltenförmigen Ansätze der &amp;#039;&amp;#039;ansae&amp;#039;&amp;#039;. Die Inschrift erstreckt sich über alle vier Blöcke der Attika, die insgesamt 3,88&amp;amp;nbsp;m lang und 0,74&amp;amp;nbsp;m hoch ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:DVB-5.jpg|mini|Inschrift und Figurenprogramm]]&lt;br /&gt;
:{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;70%&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Inschrift !! Übersetzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;In h(onorem) d(omus) d(ivinae) I(ovi) O(ptimo) M(aximo) Conservatori arcum et porticus / quos Dativius Victor dec(urio) civit(atis) Taun(ensium) sacerdotalis Mo/gontiacensibus [p]romisit Victorii Ursus frum(entarius) et Lupus / filii et heredes consummaverunt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| „Zu Ehren des göttlichen Kaiserhauses haben dem Iuppiter Optimus Maximus Conservator den Ehrenbogen und die Säulenhalle, welche Dativius Victor, decurio (Ratsherr) der [[Civitas]] (Gebietskörperschaft) der [[Civitas Taunensium|Taunenser]] ([[Nida (römische Stadt)|Nida]]) und ehemaliger Provinzpriester, den Bürgern von Mogontiacum versprochen hatte, seine Söhne und Erben, Victorius Ursus, [[frumentarius]] (Polizist) und Victorius Lupus vollendet.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei der vier Blöcke der Inschriftentafel wurden 1898 gefunden, von Karl Körber publiziert&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Körber, in: &amp;#039;&amp;#039;Korrespondenzblatt der Westdeutschen Zeitschrift für Geschichte und Kunst&amp;#039;&amp;#039; 17, 1898, Sp.&amp;amp;nbsp;202–207 ([https://archive.org/stream/westdeutschezei13unkngoog#page/n112/mode/1up online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; und in das &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus Inscriptionum Latinarum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|13|6705}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; aufgenommen. Der vierte Block kam erst 1911 hinzu und erhielt einen Nachtrag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|13|11810}}. Aus diesem Umstand heraus ist es zu erklären, dass auf manchen Internetseiten ({{Webarchiv|url=http://www.livius.org/mo-mt/mogontiacum/mainz_arch.html |wayback=20081021133931 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-12-09 15:25:27 InternetArchiveBot }}) alternative Interpretationen der Zeilenenden auftauchen. Diese können aber unberücksichtigt bleiben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datierung und antiker Aufstellungsort ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mogontiacum Plan.svg|mini|Aufstellungskontext des Ehrenbogens]]&lt;br /&gt;
Da sich das Bauwerk bei seiner Auffindung nicht mehr &amp;#039;&amp;#039;[[in situ]]&amp;#039;&amp;#039; befand, ist eine Datierung nur indirekt möglich. Aus kunsthistorischer Einordnung der [[Relief]]szenen auf der Frontseite des Bogens ist ein Entstehungszeitraum des Dativius-Victor-Bogens im zweiten Viertel des 3. Jahrhunderts n. Chr. wahrscheinlich. Auch aus [[Epigraphik|epigraphischen]] Gesichtspunkten ist eine Einordnung in diesen Zeitraum anzunehmen. Die Formel „IN H D D“ für „in H(onorem) D(omus) D(ivinae)“, zu Deutsch: „dem göttlichen Kaiserhaus“, kam in der Mitte des 2. Jahrhunderts auf und blieb bis in die [[Spätantike]] eine gängige Bezeichnung.&lt;br /&gt;
[[Datei:DVB-2.jpg|miniatur|links|Jupiter und Iuno]]&lt;br /&gt;
Ein weiterer Hinweis verbirgt sich in der Formel &amp;#039;&amp;#039;I.O.M. conservatori&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Iuppiter Optimus Maximus&amp;#039;&amp;#039; wurde im obergermanischen Raum zusammen mit seiner Gemahlin Juno vor allem im Kult des [[Iupiter Dolichenus]] verehrt. Der Beiname &amp;#039;&amp;#039;Conservator&amp;#039;&amp;#039; – „Bewahrer des Reiches“ – für den Göttervater kommt in Mainz nur noch auf drei weiteren Inschriften vor&amp;lt;ref name=&amp;quot;BAUCHHENSS&amp;quot;&amp;gt;Bauchhenß 1984, S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zwei dieser Inschriften datieren in die erste Hälfte des dritten Jahrhunderts, also in denselben Zeitrahmen wie für den Dativius-Victor-Bogen vorgeschlagen: zum einen auf einem Viergötterstein&amp;lt;ref&amp;gt;CSIR Deutschland II,3, Nr.&amp;amp;nbsp;44.&amp;lt;/ref&amp;gt;, welcher um 1900 ebenfalls in der Nähe des Gautores gefunden wurde und durch seine Inschrift in das Jahr 242 n. Chr. datiert werden kann. Zum anderen die Inschrift {{CIL|13|6708}} aus der Regierungszeit des [[Severus Alexander]] 222 n. Chr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BAUCHHENSS&amp;quot; /&amp;gt; Die Verwendung des Beinamens &amp;#039;&amp;#039;Conservator&amp;#039;&amp;#039; in der ersten Hälfte des 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts lässt vermuten, dass Jupiter in Form des Reichsbewahrers vor allem in einer Zeit der akuten Bedrohung der Reichsgrenze durch plündernde [[Alamannen]] angerufen wurde. Allerdings stammt eine in der Mainzer Alicestraße&amp;lt;ref&amp;gt;Bauchhenß (1984) S.&amp;amp;nbsp;89.&amp;lt;/ref&amp;gt; gefundene dritte Inschrift&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|13|6706}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die ebenfalls dieses [[Beiname|Agnomen]] aufweist, bereits aus flavischer Zeit. Bekannt ist auch ein Heiligtum, das im Jahr 69 n. Chr. von [[Domitian]] zu Ehren des I.O.M. &amp;#039;&amp;#039;Conservatori&amp;#039;&amp;#039; errichtet worden ist. Des Weiteren finden sich domitianische Münzprägungen mit diesem Agnomen. Ein Datierungsansatz der Inschrift über die Formel I.O.M. &amp;#039;&amp;#039;Conservatori&amp;#039;&amp;#039; in das beginnende 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ist demnach nicht sicher möglich, verweist aber tendenziell in diesen Zeitrahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Fragmente des Bogens wurden aus den Fundamenten der römischen Stadtmauer zwischen dem [[Gautor (Mainz)|Gautor]] und der Martinstraße zusammen mit Abbruchsteinen des Mainzer [[Römische Militärlager#Legionslager|Legionslagers]] geborgen. Das Legionslager wurde Mitte des 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts aufgelassen und abgerissen, als die hier stationierte [[Legio XXII Primigenia|22. Legion]] auf dem Balkan vernichtet worden war. Daraus ergibt sich auch für den Dativius-Victor-Bogen ein Abbruchdatum spätestens in der Mitte des 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Frenz 1981, S.&amp;amp;nbsp;239.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Inschrift angesprochene Säulenhalle befand sich vermutlich in der Nähe des Mainzer Legionslagers. Möglicherweise war ein 1897 gefundenes [[Fundament]] eines römischen Gebäudes auf dem [[Siedlung am Fichteplatz|Fichteplatz]] unweit des Fundortes der antike Standort des Bogens und der dazugehörigen Säulenhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Kontext ==&lt;br /&gt;
Inhaltlich fällt auf, dass hier der &amp;#039;&amp;#039;decurio&amp;#039;&amp;#039; einer fremden Gemeinde, namentlich der rechtsrheinischen &amp;#039;&amp;#039;[[civitas Taunensium]]&amp;#039;&amp;#039; (Frankfurt-Heddernheim-[[Nida (römische Stadt)|Nida]]), in Mogontiacum deren Bürgern ein öffentliches Gebäude errichten ließ, ein ungewöhnlicher Vorgang, da ein Ratsherr in erster Linie seiner eigenen &amp;#039;&amp;#039;civitas&amp;#039;&amp;#039; verpflichtet war. Das lässt sich möglicherweise mit der Flucht des Amtsträgers und seiner Familie aus den aufgrund der Bedrohung durch die [[Alamannen]] evakuierten rechtsrheinischen Gebieten erklären.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Oldenstein, S.&amp;amp;nbsp;151; Ingeborg Huld-Zetsche: &amp;#039;&amp;#039;Nida – eine römische Stadt in Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Limesmuseums Aalen.&amp;#039;&amp;#039; 48). Stuttgart 1994, S.&amp;amp;nbsp;62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Möglich sind allerdings auch andere Erklärungen; so könnte der &amp;#039;&amp;#039;decurio&amp;#039;&amp;#039;, der ja zugleich auch als Priester des [[Kaiserkult]]es fungierte, bewusst und aus Prestigegründen die Provinzhauptstadt Mogontiacum als Standort des Monuments bestimmt haben (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein deutlicher Bevölkerungsrückgang ist in den bedrohten Territorien seit den Alamannenüberfällen ab 233 n. Chr. nachweisbar. Danach wurden zahlreiche &amp;#039;&amp;#039;[[Vicus|Vici]]&amp;#039;&amp;#039; nicht oder nur noch in kleinerem Umfang wieder aufgebaut. Münzschätze im Limesgebiet, etwa aus den Kastellen [[Kastell Ober-Florstadt|Ober-Florstadt]]&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Der Denarschatz von Ober-Florstadt. Ein römischer Münzschatz aus dem Kohortenkastell am östlichen Wetteraulimes.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 1994 (Archäologische Denkmäler in Hessen 118).&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Kastell Seligenstadt|Seligenstadt]]&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Die Fundmünzen der römischen Zeit in Deutschland (FMRD) Abt. V: Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2,1: &amp;#039;&amp;#039;Darmstadt.&amp;#039;&amp;#039; Mainz 1989, ISBN 3-7861-1292-4, S.&amp;amp;nbsp;389–403.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie aus Nida-Heddernheim&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Die Fundmünzen der römischen Zeit in Deutschland (FMRD) Abt. V: Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2,2: &amp;#039;&amp;#039;Darmstadt: Frankfurt am Main.&amp;#039;&amp;#039; Mainz 1989, ISBN 3-7861-1552-4, S.&amp;amp;nbsp;298&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; zeugen von einer unruhigen Zeit. Als Hinweis auf einen Behauptungswillen der Bevölkerung sind Umwehrungen von Civitas-Hauptorten wie Nida, [[Dieburg in römischer Zeit|Dieburg]] oder [[Lopodunum|Ladenburg]] zu interpretieren. Vom [[Kastell Altenstadt]] ist eine heute verschollene Inschrift eines &amp;#039;&amp;#039;collegium iuventutis&amp;#039;&amp;#039; bekannt, möglicherweise eine lokale Miliz, die als Maßnahme in Eigenregie der Provinzbewohner interpretiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Inschrift siehe {{CIL|13|7424}}; [[Dietwulf Baatz]] in: &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;215; Peter Knieriem in: [[Egon Schallmayer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der [[Augsburger Siegesaltar]] – Zeugnis einer unruhigen Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Saalburgmuseum Bad Homburg v. d. H. 1995 S.&amp;amp;nbsp;39 (Saalburg-Schriften 2).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endgültig aufgegeben werden mussten die rechtsrheinischen Gebiete 259/260 &amp;#039;&amp;#039;([[Limesfall]])&amp;#039;&amp;#039;. Die Familie des Dativius Victor könnte Aufnahme im noch sicheren Mogontiacum gefunden haben und stiftete aus Dankbarkeit ein öffentliches Gebäude. Dem entspricht die Weihung der Inschrift an den bewahrenden Iupiter &amp;#039;&amp;#039;(Iupiter Conservator)&amp;#039;&amp;#039;, was auf einen glücklichen Ausgang der Gefahrensituation hinweist. Die Söhne des Dativius Victor haben das diesem gegebene Gelübde schließlich durch die Vollendung des Bauwerks eingelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Dativius-Victor-Bogen gibt es ein weiteres Steindenkmal, das einen solchen Rückzug eines Ratsherren der &amp;#039;&amp;#039;civitas Taunensium&amp;#039;&amp;#039; nach Mainz belegen könnte. Der Nidenser &amp;#039;&amp;#039;duumvir&amp;#039;&amp;#039; Licinius Tugnatius Publius ließ im gleichen Jahr wie die Altenstädter Inschrift (242 n. Chr.) auf seinem Grundstück in Mainz-Kastel eine Jupitersäule wieder aufrichten &amp;#039;&amp;#039;(in suo ut haberet restituit)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ingeborg Huld-Zetsche]]: &amp;#039;&amp;#039;Nida – eine römische Stadt in Frankfurt am Main.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Schriften des Limesmuseums Aalen&amp;#039;&amp;#039; 48) Stuttgart 1994, S.&amp;amp;nbsp;61; {{CIL|13|7265}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch diese Inschrift ist dem &amp;#039;&amp;#039;Iupiter Conservator&amp;#039;&amp;#039; geweiht. Es sind aber auch Inschriften von Amtsträgern der &amp;#039;&amp;#039;civitas&amp;#039;&amp;#039; bekannt, die zunächst in Heddernheim verblieben und in die gleiche Zeit datieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|13|7370}} oder {{CIL|13|7352}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen nachweisbaren Zusammenhang zwischen der Stiftung des Bogens, der sich anschließenden Säulenhalle und einer Wohnsitzverlagerung der Familie des Dativius Victor gibt es allerdings nicht. Im Rahmen seines Amtes als Priester des Kaiserkults in Mogontiacum war seine Anwesenheit dort bei zahlreichen Feiertagen erforderlich. Auch dürfte Dativius Victor aufgrund seiner Amtsgeschäfte öfters die Provinzhauptstadt aufgesucht haben. Eine Stiftung könnte somit auch im Zuge dieser Verpflichtungen erfolgt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Wallau]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Ehrenbogen des Dativius Victor.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, 1906, S.&amp;amp;nbsp;51–53.&lt;br /&gt;
* [[Hubertus von Gall]]: &amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen zum Bogen des Dativius Victor in Mainz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz&amp;#039;&amp;#039; Bd. 15, 1968, S.&amp;amp;nbsp;98–119.&lt;br /&gt;
* [[Franz Josef Hassel]]: &amp;#039;&amp;#039;Dativius-Victor-Bogen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mainz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 11, {{ISSN|0071-9757}}). Philipp von Zabern, Mainz 1969,&amp;amp;nbsp;S. 124–126.&lt;br /&gt;
* [[Karl-Viktor Decker]], [[Wolfgang Selzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Mainz von der Zeit des Augustus bis zum Ende der römischen Herrschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hildegard Temporini-Gräfin Vitzthum|Hildegard Temporini]], Wolfgang Haase (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Aufstieg und Niedergang der römischen Welt]].&amp;#039;&amp;#039; Abteilung 2: &amp;#039;&amp;#039;Principat.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Halbband 1. de Gruyter, Berlin u. a. 1976, ISBN 3-11-006690-4, S.&amp;amp;nbsp;457–559.&lt;br /&gt;
* [[Hans G. Frenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Ehrenbogen des Dativius Victor zu Mainz und seine neue Rekonstruktion.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bericht der Römisch-Germanischen Kommission]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 62, 1981, S.&amp;amp;nbsp;219–260, Abb.&amp;amp;nbsp;1–4, Beil.&amp;amp;nbsp;9–11, Taf.&amp;amp;nbsp;34–44.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Bauchhenß]]: &amp;#039;&amp;#039;Denkmäler des Iuppiterkultes aus Mainz und Umgebung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus Signorum Imperii Romani]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Germania Superior.&amp;#039;&amp;#039; 3). Habelt, Bonn 1984, ISBN 3-88467-006-9, S.&amp;amp;nbsp;6, 76–83, Taf.&amp;amp;nbsp;125&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Selzer: &amp;#039;&amp;#039;Römische Steindenkmäler. Mainz in römischer Zeit. Katalog zur Sammlung in der Steinhalle&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Landesmuseum Mainz. Katalogreihe zu den Abteilungen und Sammlungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). Philipp von Zabern, Mainz 1988, ISBN 3-8053-0993-7, S.&amp;amp;nbsp;92.&lt;br /&gt;
* [[Gerd Rupprecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Mogontiacum, Legionslager und Zivilstadt.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinz Cüppers]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Rheinland-Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 1990, ISBN 3-8062-0308-3 (Lizenzausgabe. Nikol, Hamburg 2005, ISBN 3-933203-60-0), S.&amp;amp;nbsp;458–469, besonders S.&amp;amp;nbsp;465–466.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Denkmäler, Brunnen und Skulpturen in Mainz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dativius-Victor-Bogen (Mainz)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mainz.de/tourismus/sehenswertes/dativius-victor-bogen.php#SP-grouplist-4-1:4 mainz.de] – Dativius-Victor-Bogen&lt;br /&gt;
* [https://www.regionalgeschichte.net/index.php?id=2531 Dativius-Victor-Bogen] – regionalgeschichte.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.00592 |EW=8.26926 |type=landmark |dim=5 |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Exzellent|22. Dezember 2009|68286089}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochener Artikel&lt;br /&gt;
|artikel      = Dativius-Victor-Bogen&lt;br /&gt;
|dateiname    = De-Dativius-Victor-Bogen-article.ogg&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mogontiacum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Bauwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römischer Ehrenbogen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tor in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fund (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 3. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesmuseum Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Replik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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