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	<title>Dativ - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dativ&amp;diff=39593&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: Änderungen von 2003:D5:6703:323E:F3C6:1EE7:AD50:1BFE (Diskussion) auf die letzte Version von WinfriedSchneider zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-01-13T20:03:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2003:D5:6703:323E:F3C6:1EE7:AD50:1BFE&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2003:D5:6703:323E:F3C6:1EE7:AD50:1BFE&quot;&gt;2003:D5:6703:323E:F3C6:1EE7:AD50:1BFE&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:2003:D5:6703:323E:F3C6:1EE7:AD50:1BFE&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:2003:D5:6703:323E:F3C6:1EE7:AD50:1BFE (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:WinfriedSchneider&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:WinfriedSchneider (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WinfriedSchneider&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|Zahlreiche Stellen sind unbelegt und auch inhaltlich fragwürdig.}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dativ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört in der [[Grammatik]] zu den [[Kasus]] ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Fällen&amp;#039;&amp;#039;}}). Sein Name rührt daher, dass eine typische Funktion des Dativs ist, den Empfänger des Gegebenen zu bezeichnen. Das Wort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dativ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist entlehnt aus {{laS|(casus) dativus}}, zu lat. {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;dare&amp;#039;&amp;#039;}} „geben“ und lat. {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;datum&amp;#039;&amp;#039;}} „Gegebenes“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Dativ wird im Deutschen die Frage &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wem?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; benutzt, er heißt in der deutschen Schulgrammatik daher auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wem-Fall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;Ich gebe der Frau einen Notizblock.&amp;#039;&amp;#039; → Frage: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gebe ich einen Notizblock? → Antwort: der Frau. Gemäß der Reihenfolge der Kasus in der Grammatik des Lateinischen wird der Dativ auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3. Fall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.  Eine Verbergänzung im Dativ bezeichnet man auch als [[Objekt (Grammatik)#Dativobjekt (indirektes Objekt)|indirektes Objekt]]; es ist „der Kasus des statischen Zustands oder der Lagebezeichnung, des Besitzers und des Empfängers“.&amp;lt;ref&amp;gt;Inge Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Semantische Unbestimmtheit im Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Bern 2010, ISBN 3-631-60061-5, S.&amp;amp;nbsp;224.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Otto Behaghel]] bezeichnet der Dativ die Person, der ein Vorgang oder eine Handlung sich zuwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Behaghel: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Syntax.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, C. Winter, Heidelberg 1923, S.&amp;amp;nbsp;609.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dativ als indirektes Objekt ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten und am häufigsten gebrauchten [[Verb]]en in der deutschen Sprache, die den Dativ verlangen, lassen sich in zwei Gruppen einteilen:&lt;br /&gt;
# Verben des Gebens und Nehmens wie &amp;#039;&amp;#039;geben, bringen, schenken, leihen, schicken, helfen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# Verben der Mitteilung wie &amp;#039;&amp;#039;sagen, antworten, empfehlen, zeigen, erklären&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese und ähnliche Dativ-Verben bezeichnen eine [[Interaktion]] zwischen zwei oder mehr Personen. Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;Ich empfehle dir die Wikipedia.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Subjekt im [[Nominativ]] &amp;#039;&amp;#039;ich&amp;#039;&amp;#039; empfiehlt der Person im Dativ &amp;#039;&amp;#039;dir&amp;#039;&amp;#039; das Objekt im [[Akkusativ]] &amp;#039;&amp;#039;Wikipedia&amp;#039;&amp;#039;. Weil alle diese Verben mit Dativ eine Handlung bezeichnen, die an eine Person gerichtet ist, ist das indirekte Objekt eigentlich der Partner in der jeweiligen Interaktion. Der Partner erhält etwas, ihm wird etwas gegeben, gebracht, geschenkt …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte Gruppe sind Verben, die eine [[Relation (Philosophie)|Beziehung]] bezeichnen, etwa &amp;#039;&amp;#039;gehören, schmecken, ähneln&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dativ bei Präpositionen ==&lt;br /&gt;
Einige [[Präposition]]en verlangen den Dativ an ihrer Ergänzung: z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;mit:&amp;#039;&amp;#039; „mit wem?“ – „mit den Eltern“, „womit?“ (&amp;#039;&amp;#039;auch:&amp;#039;&amp;#039; „mit was?“) – „mit dem Messer“. Weitere solche Präpositionen sind: &amp;#039;&amp;#039;aus, außer, bei, entgegen, entsprechend, gegenüber, gemäß, nach, nahe, nebst, samt, seit, von, zu, zufolge&amp;#039;&amp;#039; und einige andere. Für die häufigsten vergleiche auch den [[Merkspruch]] „&amp;#039;&amp;#039;Von Aus-bei-mit nach Von-seit-zu&amp;#039;&amp;#039; fährst immer mit dem Dativ du“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen Präpositionen des Ortes können sowohl Dativ als auch [[Akkusativ]] stehen. Der Dativ gibt den aktuellen Ort an &amp;#039;&amp;#039;(wo?),&amp;#039;&amp;#039; während der Akkusativ die Richtung auf ein Ziel bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;(wohin?)&amp;#039;&amp;#039;. So verhält es sich mit &amp;#039;&amp;#039;in&amp;#039;&amp;#039; (Beispiel: „wir schlafen in &amp;#039;&amp;#039;dem&amp;#039;&amp;#039; Bett“, „wir gehen in &amp;#039;&amp;#039;das&amp;#039;&amp;#039; Bett“). Diese sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Wechselpräpositionen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;dualen Präpositionen&amp;#039;&amp;#039;, bei denen entweder Dativ oder Akkusativ stehen kann, sind: &amp;#039;&amp;#039;in, an, auf, vor, hinter, über, unter, neben, zwischen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Präposition &amp;#039;&amp;#039;ab&amp;#039;&amp;#039; fordert den Dativ bei Ortsangaben: „Der Zug fährt ab dem Hauptbahnhof“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen Präpositionen wird umgangssprachlich der Dativ als Ersatzform für den [[Genitiv]] verwendet. Der Gebrauch des Dativs ist bei Genitiv-Präpositionen dann obligatorisch, wenn das [[Nomen]] ([[Substantiv]]) nicht von einem Artikel oder einem Adjektiv mit [[Kasus]]endung begleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
* mit Genitiv: „während vieler Tage“&lt;br /&gt;
* nur mit Dativ: „während Tagen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typen ==&lt;br /&gt;
Es werden verschiedene Bedeutungen unterschieden. Es folgt eine unvollständige Liste der Dativbenutzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== dativus commodi bzw. incommodi ===&lt;br /&gt;
Der Dativ bezeichnet, zu wessen Vorteil &amp;#039;&amp;#039;(commodum)&amp;#039;&amp;#039; bzw. Nachteil &amp;#039;&amp;#039;(incommodum)&amp;#039;&amp;#039; etwas geschieht (auch &amp;#039;&amp;#039;Dativ der Beteiligung&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: „Er trägt &amp;#039;&amp;#039;ihr&amp;#039;&amp;#039; den Koffer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== dativus ethicus ===&lt;br /&gt;
Der Dativ bezeichnet die innere Teilnahme (meist 1. oder 2. Person), z.&amp;amp;nbsp;B. von Eltern oder Großeltern (auch &amp;#039;&amp;#039;ethischer Dativ, Dativ des Interesses&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
Neben dem &amp;#039;&amp;#039;dativus ethicus&amp;#039;&amp;#039; kann ein „echter“ Dativ stehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: „Macht &amp;#039;&amp;#039;mir&amp;#039;&amp;#039; dem Lehrer keinen Ärger!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kölsch (Sprache)|Kölschen]] steht er in der 2. Person Singular oder Plural, Beispiel: „Dat wor &amp;#039;&amp;#039;üch&amp;#039;&amp;#039; enen Käuverzäll“ („Das war &amp;#039;&amp;#039;euch&amp;#039;&amp;#039; ein unsinniges Gequatsche“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== dativus possessivus ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Alienabilität}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dativ bezeichnet eine Person oder Sache, auf die ein Teil bezogen wird (auch &amp;#039;&amp;#039;dativus possessoris, Pertinenzdativ, Zugehörigkeitsdativ&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: „Ihm schmerzen die Beine.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Latein]]ischen: &amp;#039;&amp;#039;Mihi equus est&amp;#039;&amp;#039;. Wörtliche Übersetzung: „Mir ist ein Pferd“. Gemeint ist: „Ich habe ein Pferd“ oder „Ich besitze ein Pferd“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== dativus iudicantis ===&lt;br /&gt;
Der Dativ bezeichnet den Standpunkt, von dem aus eine [[Aussage]] gültig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: „Der Schwamm war ihm zu nass.“, „Der Moderator ist mir zu nervös.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt meist im Zusammenhang mit [[Gradpartikel]]n wie „zu“, „allzu“, „genug“ etc. auf, aber auch mit bestimmten Adverbien wie „peinlich“, „klar“ oder „unheimlich“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== dativus finalis ===&lt;br /&gt;
Der Dativ drückt einen Zweck aus. Er ist im heutigen [[Deutsche Sprache|Deutsch]] selten und wirkt gehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: „Er lebt nur &amp;#039;&amp;#039;seiner Arbeit&amp;#039;&amp;#039;.“&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: &amp;#039;&amp;#039;Duden Grammatik.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. 1984, Rdn. 1061.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lateinischen existiert er insbesondere als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;doppelter Dativ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Bsp. &amp;#039;&amp;#039;tibi laetitiae&amp;#039;&amp;#039; = „dir zur Freude“ = „um dir eine Freude zu machen“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== inkongruenter Dativ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Nominalphrase im Genitiv kann außerstandardsprachlich eine [[Apposition]] im Dativ statt im Genitiv erhalten; wie ja auch bei anderen grammatischen Phänomenen (wie bspw. dem Kasusgebrauch bei Präpositionen) der Genitiv oft ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: „Ein Bischof ist für die geistliche und verwaltungsmäßige Leitung eines Gebiets, &amp;#039;&amp;#039;dem Bistum&amp;#039;&amp;#039;, zuständig.“&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039; des VRM vom 29.08.20, S.&amp;amp;nbsp;3, Rubrik &amp;#039;&amp;#039;Kruschel erklärt&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;, Hervorhebung nicht im Original.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriftsprache im Vergleich mit der gesprochenen Sprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Possessiv-Konstruktionen ===&lt;br /&gt;
Besitzanzeigende Dativ-Konstruktionen nach dem Muster &amp;#039;&amp;#039;[[Nominalphrase]]&amp;lt;sub&amp;gt;Dativ&amp;lt;/sub&amp;gt; [[Possessivpronomen]]&amp;lt;sub&amp;gt;3. Pers. Singular/plural&amp;lt;/sub&amp;gt; [[Substantiv]]&amp;lt;sub&amp;gt;Nominativ&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. „Dem Hans sein Hut“) sind seit langem in vielen deutschen Dialekten und der Umgangssprache verbreitet. Die Nominalphrase kann dabei auch durch ein [[Demonstrativpronomen]] („dem sein Hut“) oder eine [[Interrogativpronomen]] („wem sein Hut“) repräsentiert werden. Ferner sind ineinander geschachtelte Konstruktionen möglich („Der Frau ihrem Mann sein Hut“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Teilen des Rheinlands und Hessens ist auch die Konstruktion „Wem ist der Hut? Der Hut ist dem Mann“ (für „Wem gehört der Hut? Der Hut gehört dem Mann“) gebräuchlich und wird dort sogar von vielen Sprechern irrtümlich als standardsprachlich korrekt wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der [[Geschriebene Sprache|Schriftsprache]] und der gehobenen Sprache als auch in der [[Standarddeutsch|hochdeutschen]] Umgangssprache sind diese Formen jedoch nicht üblich und gelten als stilistisch fragwürdig. Ausdruck findet diese Haltung in dem von [[Bastian Sick]] aufgegriffenen ironischen Spruch „[[Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präpositionale Genitiv-Substitution ===&lt;br /&gt;
Aber auch da, wo eine Präposition in der Standard- und Schriftsprache den Genitiv fordert, ist der Dativ in der [[Umgangssprache]] häufig (z.&amp;amp;nbsp;B. „wegen dem schlechten Wetter“ statt „wegen des schlechten Wetters“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt wird in etlichen Fällen der nach bisherigem [[Sprachgebrauch]] und Sinn gebotene Dativ durch den Genitiv ersetzt. Beispiele: &amp;#039;&amp;#039;gemäß, entgegen, dank, laut&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Genitiv#Umgangssprachliche_Ersetzungen_und_gegenläufige_Entwicklungen|titel1=„Umgangssprachliche Ersetzungen“ im Artikel Genitiv}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akkusativ-Konstruktionen ===&lt;br /&gt;
[[Regionalsprache|Regional]] (&amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; standardsprachlich) wird manchmal statt des Dativs vor allem in Kombination mit der Präposition &amp;#039;&amp;#039;mit&amp;#039;&amp;#039; der Akkusativ verwendet, also beispielsweise „mit die Füße“ oder „mit deine Freunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dativ-Flexion der Substantive ==&lt;br /&gt;
=== Dativ-e ===&lt;br /&gt;
Substantive, die im Genitiv Singular auf &amp;#039;&amp;#039;-(e)s&amp;#039;&amp;#039; enden, also stark gebeugte männliche und sächliche Hauptwörter, kannten im [[Mittelhochdeutsch]]en die spezifische Dativendung &amp;#039;&amp;#039;-e&amp;#039;&amp;#039;. Diese wurde in [[frühneuhochdeutsch]]er Zeit teils aus lautgesetzlichen Gründen ([[Apokope (Sprachwissenschaft)|Apokope]] von &amp;#039;&amp;#039;-e&amp;#039;&amp;#039;) und teils aus morphologischen Gründen (Übergang von [[Kasus]]- auf [[Numerus]]flexion) abgebaut, existiert aber in den [[ostmitteldeutsch]]en sowie den [[zimbrisch]]en Mundarten bis heute. In der geschriebenen Sprache war dieses Dativ-e aber noch bis in die Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts recht häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im heutigen Sprachgebrauch ist das Dativ-e auch in der Schriftsprache selten anzutreffen und findet sich am ehesten noch in der gehobenen Sprache. Am häufigsten kommt es in mehr oder weniger fest gefügten Wendungen wie beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;in diesem Sinne&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;im Hause&amp;#039;&amp;#039; (als Briefanschrift), &amp;#039;&amp;#039;Warnung vor dem Hunde&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;im Jahre&amp;#039;&amp;#039; vor. Mitunter ergeben sich damit parallele Verwendungen; Beispiele:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;im Zug&amp;#039;&amp;#039; (lokal: ‚in dem Verkehrsmittel‘, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Wir standen am Bahnsteig und winkten den Freunden im Zug.&amp;#039;&amp;#039;) — &amp;#039;&amp;#039;im Zug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (konsekutiv: ‚in Folge von‘, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;im Zug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Ermittlungen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;im Punkt&amp;#039;&amp;#039; (lokal: z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Die Geraden treffen sich im Punkt S.&amp;#039;&amp;#039;) — &amp;#039;&amp;#039;im Punkt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (limitativ: ‚in der Angelegenheit‘, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Im Punkt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Notwendigkeit einer Untersuchung gebe ich Ihnen Recht.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;am Tag&amp;#039;&amp;#039; (temporal: ‚an einem bestimmten Tag‘, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;am Tag der Befreiung&amp;#039;&amp;#039;) — &amp;#039;&amp;#039;am Tag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (temporal: während der hellen Tageshälfte, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Am Tag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde unter freiem Himmel gearbeitet, am Abend in der Stube.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;am Fuß&amp;#039;&amp;#039; (konkret: ‚am Körperteil‘, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Sie hat sich am Fuß verletzt.&amp;#039;&amp;#039;) — &amp;#039;&amp;#039;am Fuß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (metaphorisch in der Wendung &amp;#039;&amp;#039;am Fuß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des Berges&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem existieren diese Formen in etlichen präpositionalen Verbindungen&lt;br /&gt;
* mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;über etwas im Bild&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;sich im Grab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umdrehen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;jemanden zu Tod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erschrecken&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;im Hals&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stecken (bleiben)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adjektiven&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adverbien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;fehl am Platz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;dem Tod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nahe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;adverbiale Bestimmungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;heutzutag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;imstand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;zugrund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann das Dativ-e aus stilistischen und rhythmischen Gründen weiterhin gesetzt werden (z.&amp;amp;nbsp;B. in dem Lied: „[[Am Brunnen vor dem Tore]], da steht ein Lindenbaum“).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dict.leo.org/grammatik/deutsch/Wort/Nomen/FRegeln-N/Besonderheiten/e-im-Dat-Sing.html &amp;#039;&amp;#039;Dativ Singular mit und ohne e&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=https://www.duden.de/deutsche_sprache/newsletter/archiv.php?id=108 | wayback=20071012142921 | text=&amp;#039;&amp;#039;Duden-Newsletterarchiv. Newsletter vom 5.&amp;amp;nbsp;März 2004&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erhebung von Behaghel&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Behaghel]]: &amp;#039;&amp;#039;Das -e im Dativ der Einzahl männlicher und sächlicher Hauptwörter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins, Wissenschaftliche Beihefte, Vierte Reihe&amp;#039;&amp;#039;, Heft 26, S. 180–198.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Gebrauch des Dativ-e beziehungsweise der endungslosen Form in 19 Texten von Martin Luther bis zum Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ergab keinen klaren Trend, sondern eine unstrukturiert wirkende Punktwolke.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl-Heinz Best]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Behaghel (1854–1936)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Glottometrics&amp;#039;&amp;#039; 14, 2007, Seite 80–86 (PDF [https://www.ram-verlag.eu/wp-content/uploads/2018/08/g14zeit.pdf#page=83 Volltext]), zum Dativ-e Seite 82–84.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es fehlen bei diesem Befunde allerdings Daten des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Endung &amp;#039;&amp;#039;-e&amp;#039;&amp;#039; im Dativ Singular ist in folgenden Fällen &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; möglich:&lt;br /&gt;
* bei sämtlichen Wörtern mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;femininem Genus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ein &amp;#039;&amp;#039;-e&amp;#039;&amp;#039; in diesen Wörtern gehört zum Wortstamm, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;in der Folge&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* bei Substantiven, die auf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-el&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-em&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-en&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-er&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder einen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vokal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; enden (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;mit silbernem Löffel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;mit ruhigem Atem&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;im Leben wie im Sterben&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;bei schönem Wetter&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;mit dem Auto&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* bei &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eigennamen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ohne Erweiterung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://grammis.ids-mannheim.de/fragen/25 Grammatik in Fragen und Antworten &amp;#039;&amp;#039;Dem Manne kann geholfen werden — Wann kommt das Dativ-e zum Einsatz?&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;) und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fremdwörtern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;mit dem Kommentar&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich ist die Verwendung des Dativ-e jedoch meist vom Sprachgefühl des Sprechers abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dativ-en bzw. -n {{Anker|Dativ-en|Dativ-n}} ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Singular ====&lt;br /&gt;
Schwach flektierte maskuline Substantive kennen standardsprachlich im Singular ein Dativ-en, z.&amp;amp;nbsp;B. „dem Fürsten, dem Boten, einem Soldaten“ (vgl. Nominativ „der Fürst, der Bote, der Soldat“); auch das im Singular unregelmäßig deklinierte, neutrale Substantiv „Herz“ hat im Dativ die Form „dem Herzen“. Im Mittel- und Frühneuhochdeutschen wurde auch bei femininen Substantiven, die auf &amp;#039;&amp;#039;-e&amp;#039;&amp;#039; enden, der Dativ Singular durch Anhängen eines &amp;#039;&amp;#039;-n&amp;#039;&amp;#039; gekennzeichnet: „in einer Hütten“. Diese Form ist heute ausgestorben. Sie findet sich nur noch in Wendungen wie „auf Erden“, „auf Seiten“, dann auch in älteren Texten bei Frauennamen, so etwa in dem aus der [[k.u.k.]]-Zeit stammenden Lied „Heil Franz Josef, Heil Elisen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gewissen deutschen Dialekten sowie im [[Jiddisch]]en ist &amp;#039;&amp;#039;-(e)n&amp;#039;&amp;#039; bei der Flexion von Personennamen, im Jiddischen darüber hinaus bei gewissen Verwandtschafts- und Personenbezeichnungen immer noch üblich.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Alemannischen in der Schweiz siehe &amp;#039;&amp;#039;Syntaktischer Atlas der deutschen Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Elvira Glaser]]. Francke, Tübingen 2021, Band 1, S.&amp;amp;nbsp;64–80; Band 2, S.&amp;amp;nbsp;43 und 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Jiddischen siehe [[Christoph Landolt]]: &amp;#039;&amp;#039;Jiddisch.&amp;#039;&amp;#039; In: Janet Duke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;EuroComGerm. Germanische Sprachen lesen lernen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Seltener gelernte germanische Sprachen. Afrikaans, Färöisch, Friesisch, Jenisch, Jiddisch, Limburgisch, Luxemburgisch, Niederdeutsch, Nynorsk.&amp;#039;&amp;#039; Düren 2019, S.&amp;amp;nbsp;127–160 und 298, hier S.&amp;amp;nbsp;137 ([https://www.idiotikon.ch/Texte/Landolt/Jiddisch_Landolt_EuroComGerm_Bd2.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Bairische Dialekte|Bairischen]] ist das Dativ- und Akkusativ-(e)n in alle Flexionsformen übergegangen, so heißt es hier auch im Nominativ Singular „die Wiesen, Wiesn“. Das Gleiche gilt für viele [[Alemannische Dialekte|alemannische Mundarten]], wobei hier infolge des n-Schwunds die Endung auf &amp;#039;&amp;#039;-e&amp;#039;&amp;#039; ausgeht: &amp;#039;&amp;#039;d Wise&amp;#039;&amp;#039; (&amp;lt;&amp;amp;nbsp;mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;die wisen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Plural ====&lt;br /&gt;
Im Plural ist die Dativ-Endung &amp;#039;&amp;#039;-en&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;-n&amp;#039;&amp;#039; standardsprachlich obligatorisch, z.&amp;amp;nbsp;B. „der Tag → die Tage → (an) den Tag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;en&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“, „das Feld → die Felder → (auf) den Felder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ oder „die Mutter → die Mütter → den Mütter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“. In manchen deutschen Mundarten und in der dialektnäheren Umgangssprache fällt die Endung allerdings oft weg. Bei schwachen und einigen starken Substantiven endet der gesamte Plural auf &amp;#039;&amp;#039;-(e)n,&amp;#039;&amp;#039; weshalb eine gesonderte Dativ-Endung nicht zum Tragen kommt: „der Bote → die Boten → von den Boten“, „der Garten → die Gärten → in den Gärten“. (Fremd)Wörter, die den Plural mit &amp;#039;&amp;#039;-s&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;-a&amp;#039;&amp;#039; bilden, kennen diese auch im Dativ: „das Auto → die Autos → mit den Autos“, „das Visum → die Visa → mit den Visa“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Sprachen ==&lt;br /&gt;
Das [[Altgriechisch]]e und das [[Lateinisch]]e kennen den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;dativus auctoris&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (handelnde Person bei Passivkonstruktionen wie auch beim Verbaladjektiv auf &amp;#039;&amp;#039;-teos&amp;#039;&amp;#039; im Griechischen und bei Gerundiv-Konstruktionen im Lateinischen). Das Altgriechische kennt darüber hinaus noch den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;dativus instrumenti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Werkzeug oder Mittel), den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;dativus modi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Art und Weise), den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;dativus mensurae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (er gibt den Unterschied bei Vergleichen an) sowie einige andere. Diese drückt das Lateinische meist mit dem [[Ablativ]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Debitiv]]&lt;br /&gt;
* [[Transitivität (Grammatik)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gergana Börger: &amp;#039;&amp;#039;Der ethische Dativ in der Kommunikation. Sprachvergleich: Deutsch, Russisch, Bulgarisch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Berliner slawistische Arbeiten.&amp;#039;&amp;#039; Band 32). Peter Lang, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 2008, ISBN 978-3-631-56961-0 (Dissertation Humboldt-Universität Berlin, 109 Seiten).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Duden. Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Der Duden.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4). 7., völlig neu erarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2005, ISBN 3-411-04047-5.&lt;br /&gt;
* Edith Ekberg: &amp;#039;&amp;#039;Aspekte des Dativs: zur Relation zwischen der Dativ-DP und der Ereignisstruktur der Verben in ditransitiven Konstruktionen im Deutschen&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Lunder germanistische Forschungen&amp;#039;&amp;#039;, Band 72). Lund University, Lund 2012, ISBN 978-91-7473-265-8 (Dissertation [[Universität Lund]] 2012, 307 Seiten).&lt;br /&gt;
* [[Helmut Glück]] (Hrsg.), unter Mitarbeit von [[Friederike Schmöe]]: &amp;#039;&amp;#039;Metzler-Lexikon Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 3., neubearbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2005, ISBN 3-476-02056-8.&lt;br /&gt;
* Frans Plank: &amp;#039;&amp;#039;[https://ling.sprachwiss.uni-konstanz.de/pages/home/plank/for_download/publications/61_Plank_Direkte_indirekte_Objekte_1987.pdf Direkte indirekte Objekte, oder: Was uns lehren lehrt]&amp;#039;&amp;#039; (PDF, kostenfrei, 26 Seiten, 1,1&amp;amp;nbsp;MB). Leuvense, Bijdragen 76 (1987), S. 37–61.&lt;br /&gt;
* Marianne Christina Rieger: &amp;#039;&amp;#039;[https://silo.tips/download/ein-dativ-e-wie-es-im-buche-steht Ein Dativ-e, wie es im Buche steht&amp;amp;nbsp;… Empirische Untersuchung der phraseologisch gebundenen Verwendung des Dativ-e]&amp;#039;&amp;#039; (PDF, kostenfrei, 33 Seiten, 310&amp;amp;nbsp;kB). Hauptseminararbeit, Universität Augsburg, Wintersemester 2006/2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Grammatischer Kasus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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