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	<title>Datenverarbeitung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T13:21:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-10-04T09:16:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:3|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Datenverarbeitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet den organisierten Umgang mit [[Daten]]mengen mit dem Ziel, [[Information]]en über diese Datenmengen zu gewinnen oder diese Datenmengen zu verändern. Der Begriff wurde bereits vor der Einführung von [[Computer]]n verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|pel|16|12|1931|8|Die Psychologie des Wirtschaftslebens|HERVORHEBUNG=Datenverarbeitung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daten werden in [[Datensatz|Datensätzen]] erfasst, nach einem vorgegebenen [[Algorithmus|Verfahren]] durch [[Mensch]]en oder [[Maschine]]n verarbeitet und als Ergebnis [[Ausgabe (Computer)|ausgegeben]]. Eine systematische Datenverarbeitung ist die Grundlage für [[Statistik]], [[Handel]], [[Technik]], [[Wirtschaft]], [[Wissenschaft]] und [[Verwaltung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manuelle Datenverarbeitung ==&lt;br /&gt;
In der [[Antike]] wurden Techniken zur effizienten Bewältigung von [[Algorithmus|Verwaltungsaufgaben]] entwickelt. Beispiele sind der [[Kerbstock]], [[Keilschrift]]en und [[Tontafel]]n, aber auch die Knotenschrift [[Quipu]] in Mittelamerika. Die weitere Verfeinerung führte zu Dokumenten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Formular]]e, [[Fragebogen|Fragebögen]], [[Lieferschein]]e), die in durch [[Gesetz]]e oder [[Arbeitsanweisung]]en vorgeschriebener Weise [[Tabelle|tabellarisch]] in [[Karteikarte|Karteikästen]] oder [[Konto|Konten]] erfasst, bearbeitet und abgelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maschinelle Datenverarbeitung ==&lt;br /&gt;
Als der Pionier der [[Elektromechanik|elektromechanischen]] Datenverarbeitung gilt [[Herman Hollerith]], „Vater der Datenverarbeitung, Großvater der [[IBM]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Heise Online vom 1. März 2010 {{Internetquelle |url=https://www.heise.de/newsticker/meldung/Herman-Hollerith-Vater-der-Datenverarbeitung-Grossvater-der-IBM-942547.html |titel=Herman Hollerith: Vater der Datenverarbeitung, Großvater der IBM |abruf=2013-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der [[Lochkarte]]n einsetzte, um die Datenmengen der [[Volkszählung]] 1890/1891 in den [[USA]] zu bewältigen. Die dafür entwickelte [[Tabelliermaschine]] sowie der [[Lochkartensortierer]] und der [[Lochkartenlocher]] wurden im Laufe der Zeit um weitere Maschinen wie den [[Lochkartenmischer]] und den [[Lochkartenstanzer]] vervollständigt und die [[Lochkartentechnik]] weiter verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundoperationen der maschinellen Datenverarbeitung ===&lt;br /&gt;
Die Grundoperationen dieser Technikstufe lassen sich für alle Formen der Datenverarbeitung verallgemeinern. So wurden/werden Formulare im Einwohnermeldeamt gezählt, namentlich dem Alphabet nach sortiert, Spaltenwerte im Formular addiert, Durchschnitte errechnet und durch Vergleiche von ausgefüllten Formularen werden tabellarisch Statistiken aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zählen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:HollerithMachine.CHM.jpg|mini|Maschine nach Herman Hollerith 1890. Siehe auf dem Tisch rechts einen Lochkartenleser gekoppelt mit senkrecht montierten runden Zählwerken (die frühe Tabelliermaschine) sowie neben dem Tisch rechts damit verbundene Sortierkästen – die Geburt des Lochkartensortierers; links auf dem Tisch der Pantographlocher, ein Lochkartenlocher]]&lt;br /&gt;
Zunächst waren Holleriths Maschinen ein Werkzeug der [[Statistik]]. Bei der Volkszählung konnten sie weitaus mehr Merkmale erfassen, sortieren und verarbeiten, als es eine rein manuelle Zählung allein aus Zeitgründen ermöglichte. Effizient konnten zum Beispiel Daten nach [[Geschlechtsmerkmal|Geschlecht]], [[Rasse (Anthropologie)|Rasse]], [[Religion]] und [[Haarfarbe (Pigment)|Haarfarbe]] erfasst, verknüpft und ausgewertet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben weiteren [[Zählen|Zählungen]] sind unter Regie von [[DEHOMAG]] zum Beispiel die Volkszählungen 1933 in Preußen und 1939 in Deutschland dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistiken waren nicht nur für Volkszählungen interessant. [[Versicherer|Versicherungen]], [[Bank]]en, Wirtschaft und statistische Reichs-, Bundes- und Landesbehörden setzten diese Maschinen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Addition, Subtraktion ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Lochkarte 1.jpg|mini|Tabelliermaschine, siehe rechts Stecktafel, Mitte links Drucker, links Karteneinzug und -ausgabe, Mitte rechts Steuerung und Recheneinheit. Im Hintergrund links ein [[Lochkartensortierer]]]]&lt;br /&gt;
Mit der [[Tabelliermaschine]] ermöglichte das Nachfolge-Unternehmen von Holleriths &amp;#039;&amp;#039;Tabulating Machine Company&amp;#039;&amp;#039; (1924 &amp;#039;&amp;#039;International Business Machines Corporation&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;IBM&amp;#039;&amp;#039;) in den 1920er Jahren die Addition und Subtraktion bei großen Datenmengen. Dadurch erschlossen sich Aufgabengebiete wie [[Buchhaltung]] und [[Materialwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Multiplikation, Division ====&lt;br /&gt;
Seit Mitte der 1930er Jahre sind Verfahren zur Multiplikation und Division dokumentiert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;IBM&amp;quot;&amp;gt;IBM Deutschland {{Internetquelle |url=http://www-05.ibm.com/de/ibm/unternehmen/geschichte/1930.html |titel=Geschichte der IBM in Deutschland |titelerg=1936 |abruf=2013-01-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150416084253/http://www-05.ibm.com/de/ibm/unternehmen/geschichte/1930.html |archiv-datum=2015-04-16 |offline=ja |archiv-bot=2022-10-21 16:12:05 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; wodurch sich Buchhaltungsaufgaben wie [[Faktura]], [[Zinsrechnung]] und [[Gehaltsabrechnung]] automatisieren ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Drucken ====&lt;br /&gt;
1920 führte [[IBM|CTR]] einen „printing Tabulator“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www-03.ibm.com/ibm/history/history/year_1920.html |titel=1920 |titelerg=IBM Archives &amp;amp;gt; Exhibits &amp;amp;gt; History of IBM &amp;amp;gt; 1920s |sprache=en-US |abruf=2013-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eine druckende Tabelliermaschine ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Speichern von Verarbeitungsergebnissen ====&lt;br /&gt;
[[Eingabe und Ausgabe|Ergebnisse aus der Verarbeitung]] wurden – um für spätere Verarbeitungstermine wieder als Eingabe verwendet zu werden – zunächst auch auf Lochkarten ausgegeben. Dazu wurde ein [[Lochkartenstanzer]], ein [[Peripheriegerät]] des Rechnersystems, verwendet, der über Ausgabebefehle des Verarbeitungsprogramms angestoßen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mischen / Vergleichen ====&lt;br /&gt;
Mit dem [[Lochkartenmischer]] war es möglich, Karten aus unterschiedlichen Datenstapeln zu mischen oder zu trennen, um sie so der nachfolgenden Verarbeitung zuzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektronische Datenverarbeitung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Elektronische Datenverarbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektronenröhre ===&lt;br /&gt;
1954 kam der Rechenstanzer IBM 604 mit einem [[Elektronenröhre|Röhrenrechenwerk]] auf den deutschen Markt; ein „Vorzeichen des nahenden [[Elektronik|elektronischen Zeitalters]]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IBM50&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www-05.ibm.com/de/ibm/unternehmen/geschichte/1950.html |titel=Geschichte der IBM in Deutschland |titelerg=1950 |abruf=2013-01-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160307102931/http://www-05.ibm.com/de/ibm/unternehmen/geschichte/1950.html |archiv-datum=2016-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur ein Jahr später, 1955, wurde der erste „echt“ programmierbare [[Computer]] mit Elektronenröhren, der [[Trommelspeicher|Magnettrommelrechner]] [[IBM 650]], vorgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IBM50&amp;quot; /&amp;gt; Computer wurden bis dahin für mathematisch-technische Berechnungen gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transistor ===&lt;br /&gt;
Laut IBM&amp;lt;ref&amp;gt;Heise Online {{Internetquelle |url=https://www.heise.de/newsticker/meldung/IBM-feiert-50-Jahre-Mittlere-Datentechnik-811745.html |titel=IBM feiert 50 Jahre Mittlere Datentechnik |datum=2009-10-06 |abruf=2013-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; geht der Begriff [[Mittlere Datentechnik]] auf die Einführung des Satellitenrechners [[IBM 1401]] am 5. Oktober 1959 zurück. Dieser war in [[Transistor]]technik mit [[Kernspeicher]] aufgebaut und verwendete als Datenmedium [[Lochkarte]]n und wahlweise [[Magnetband|Magnetbänder]]. Er war ein für die damalige Zeit vergleichsweise kompaktes System, das auch autonom arbeitete und so kostengünstige Einstiege in die Datenverarbeitung erlaubte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Programmierung ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|RPG ()}}&lt;br /&gt;
Zeitgleich wurde 1959 die Programmiersprache [[RPG (Programmiersprache)|RPG]]  von [[IBM]] vorgestellt. Diese half bei der Verarbeitung der auf [[Lochkarte]]n vorliegenden Massendaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Um die große Anzahl der Umsteiger von Lochkartenmaschinen auf EDV-Systeme, insbesondere auf die IBM 1400-Serie zu unterstützen, entwickelte IBM den Report Program Generator (RPG). Dies ist eine Beschreibungssprache, mit der der Listenaufbau von Tabelliermaschinenanwendungen beschrieben werden konnte und einem Übersetzungsprogramm, das aus den abgelochten Beschreibungsformularen ein 1401-Programm erzeugte.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günther Sander, Hans Spengler |Online=https://www.informatik.uni-leipzig.de/cs/Literature/History/SandnerSpengler.pdf  |Titel=Die Entwicklung der Datenverarbeitung von Hollerith Lochkartenmaschinen zu IBM Enterprise-Servern |Verlag=Selbstverlag |Ort=Böblingen |Datum=2006 |ISBN=3-00-019690-0 |Seiten=39 |Format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F038812-0022, Wolfsburg, VW Autowerk, EDV.jpg|mini|Elektronische Datenverarbeitung mittels des [[System/360|IBM System/360]] im [[Volkswagenwerk Wolfsburg|VW-Werk Wolfsburg]] (1973)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Integrierte Schaltkreise ===&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen rotierender [[Datenspeicher]] wurde die Magnettrommel noch eher als [[Hauptspeicher]]ersatz eingesetzt, die Magnetplatten – Disketten, Fest-, Fest-, Wechsel- oder reine Wechselplatten – förderten eine Organisation und Strukturierung der Daten in Dateien, die durch entsprechende Betriebssysteme verwaltet wurden. DOS – [[Disk Operating System]] – war ursprünglich eine allgemeine Bezeichnung von Software für [[Großrechner]] und Rechner der mittleren Datentechnik in den späten sechziger Jahren. Das [[TSOS]] (Timesharing-Operating-System), das von [[Radio Corporation of America|RCA]] zuerst für das Modell /46&amp;lt;ref name=&amp;quot;RCA_TSOS&amp;quot;&amp;gt;[http://bitsavers.informatik.uni-stuttgart.de/pdf/rca/spectra70/tsos/79-00-513_TSOS_InfoMan_Mar68.pdf RCA TSOS Information Manual] (PDF; 2,19 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; der Spectra 70-Serie entwickelt wurde, ermöglichte das gleichzeitige Arbeiten vieler Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenbank ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Datenbank}}&lt;br /&gt;
Als nächste Stufe entstanden Datenbanken, mit deren Hilfe es möglich war, den Zusammenhang zwischen verschiedenen Datenbeständen (z.&amp;amp;nbsp;B. die Daten über einen Kunden, dessen Konto, seine Bestellung(en) und die bestellten Artikel) gemeinsam zu verarbeiten.&lt;br /&gt;
„Das Zeitalter der Datenbank-Systeme markierte zu Beginn der siebziger Jahre die Systemfamilie IBM/370“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www-05.ibm.com/de/ibm/unternehmen/geschichte/museum.html |text=IBM: &amp;#039;&amp;#039;„Geschichte der IBM in Deutschland“&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120608143118}} „Haus zur Geschichte der IBM Datenverarbeitung“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenverarbeitung als Rechtsbegriff ==&lt;br /&gt;
Datenverarbeitung ist ein gängiger [[Rechtsbegriff]]. Dort vorrangig findet er im Bereich des Datenschutzrechtes Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Datenschutzrecht}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenverarbeitung als Rechtsbegriff innerhalb der EU ===&lt;br /&gt;
Der Rechtsbegriff „Datenverarbeitung“ ist ein zentraler Bestandteil des EU-Datenschutzrechtes. Er wird u. a. in der [[Richtlinie 95/46/EG (Datenschutzrichtlinie)]] verwendet und dort auch unter Artikel 2 lit. b legaldefiniert. Danach versteht man hierunter „jeden mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführten Vorgang oder jede Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Speichern, die Organisation, die Aufbewahrung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Benutzung, die Weitergabe durch Übermittlung, Verbreitung oder jede andere Form der Bereitstellung, die Kombination oder die Verknüpfung sowie das Sperren, Löschen oder Vernichten“. Auch wenn die Richtlinie 95/46/EG (Datenschutzrichtlinie) durch die [[Datenschutz-Grundverordnung|Verordnung 2016/679 (Datenschutz-Grundverordnung)]] aufgehoben worden ist, so wurde der Rechtsbegriff „Datenverarbeitung“ weitestgehend übernommen. Die Legaldefinition befindet sich in Artikel 4 Nr. 2 DSGVO: „jeden mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführten Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Veraltet|2=DS-GVO und BDSG 2017 sind noch nicht berücksichtigt|seit=25.05.2018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenverarbeitung als Rechtsbegriff in Deutschland ===&lt;br /&gt;
Der Rechtsbegriff „Datenverarbeitung“ wird auch im deutschen Rechtsraum verwendet. Er findet Erwähnung u. a. im [[Telemediengesetz]] (z. B. {{§|13|TMG|buzer}} [[Telemediengesetz|TMG]]). Eine [[Legaldefinition]] enthält {{§|3|BDSG 2003|buzer}} Absatz 4 [[Bundesdatenschutzgesetz|BDSG]]. Danach versteht man unter einer Datenverarbeitung das „Speichern, Verändern, Übermitteln, Sperren und Löschen [[Personenbezogene Daten|personenbezogener Daten]]“. Der gesetzliche Datenverarbeitungsbegriff umfasst also fünf Varianten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die einzelnen Varianten hält das [[Bundesdatenschutzgesetz]] die folgenden Definitionen bereit:&lt;br /&gt;
; Speichern&lt;br /&gt;
: ist „das Erfassen, Aufnehmen oder Aufbewahren personenbezogener Daten auf einem Datenträger zum Zwecke ihrer weiteren Verarbeitung oder Nutzung“ (§&amp;amp;nbsp;3 Absatz 4 Satz 2 Nr. 1 BDSG)&lt;br /&gt;
; Verändern&lt;br /&gt;
: von Daten ist „das inhaltliche Umgestalten gespeicherter personenbezogener Daten“ (§&amp;amp;nbsp;3 Absatz 4 Satz 2 Nr. 2 BDSG)&lt;br /&gt;
; Übermitteln&lt;br /&gt;
: von Daten ist „das Bekanntgeben gespeicherter oder durch Datenverarbeitung gewonnener personenbezogener Daten an einen Dritten in der Weise, dass (a)die Daten an den Dritten weitergegeben werden od. (b) der Dritte zur Einsicht oder zum Abruf bereitgehaltene Daten einsieht oder abruft“ (§&amp;amp;nbsp;3 Absatz 4 Satz 2 Nr. 3 BDSG)&lt;br /&gt;
; Sperren&lt;br /&gt;
: von Daten ist „das Kennzeichnen gespeicherter personenbezogener Daten, um ihre weitere&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Verarbeitung oder Nutzung einzuschränken“ (§&amp;amp;nbsp;3 Absatz 4 Satz 2 Nr. 4 BDSG)&lt;br /&gt;
; Löschen&lt;br /&gt;
: von Daten ist „das Unkenntlichmachen gespeicherter personenbezogener Daten“ (§&amp;amp;nbsp;3 Absatz 4 Satz 2 Nr. 5 BDSG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Günther Sander, Hans Spengler |Online=https://www.informatik.uni-leipzig.de/cs/Literature/History/SandnerSpengler.pdf  |Titel=Die Entwicklung der Datenverarbeitung von Hollerith Lochkartenmaschinen zu IBM Enterprise-Servern |Verlag=Selbstverlag |Ort=Böblingen |Datum=2006 |ISBN=3-00-019690-0 |Format=PDF}}&lt;br /&gt;
* [[Horst Völz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das ist Information.&amp;#039;&amp;#039; Shaker Verlag, Aachen 2017, ISBN 978-3-8440-5587-0.&lt;br /&gt;
* [[Horst Völz]]: &amp;#039;&amp;#039;Wie wir wissend wurden. Nicht Alles ist Information.&amp;#039;&amp;#039; Shaker Verlag, Aachen 2018, ISBN 978-3-8440-5865-9.&lt;br /&gt;
* [[Claus Bliefert]], J. Kwiatkowski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Datenverarbeitung in den Naturwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; VCH, Weinheim 1989.&lt;br /&gt;
* G. Böhm: &amp;#039;&amp;#039;Grundbegriffe der Datenverarbeitung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. VCH, Weinheim 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://stefan-winterstein.de/papers/hollerith-ibm/ Von Hollerith zu IBM – Die Geschichte der kommerziellen Datenverarbeitung] Referat&lt;br /&gt;
* {{§§|BDSG 2003|buzer|text=Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) – Gesetzestext}} a.F.&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/newsticker/meldung/Heinz-Nixdorf-Museumsforum-zeigt-Hollerithmaschine-177399.html Heinz Nixdorf Museumsforum zeigt Hollerithmaschine]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.robotrontechnik.de/ |titel=Geschichte der Rechentechnik der DDR |abruf=2022-12-05 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/newsticker/meldung/Thomas-Watson-Jr-Von-der-Tabelliermaschine-zu-IBMs-System-360-91241.html Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4011152-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angewandte Informatik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AusleseBeeren</name></author>
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