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	<title>Datenübertragung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T06:29:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daten%C3%BCbertragung&amp;diff=47121&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hybridrix: /* Literatur */Rotlink Kroschel</title>
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		<updated>2025-10-08T14:54:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt;Rotlink Kroschel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Datenübertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|data transmission}}), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Datentransfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Informationsübertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist in der [[Informationstechnologie]] der Austausch von [[digitale Daten|digitalen Daten]] zwischen zwei oder mehreren räumlich voneinander entfernten [[Absender]]n und [[Empfänger (Information)|Empfängern]] über [[Leitung (Nachrichtennetz)|Leitungen]] oder [[Funkverbindung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Funktional handelt es sich um den Transport von [[Daten]] von einem [[Datenspeicher]] zu einem (beliebig weit entfernten) anderen Datenspeicher. Die [[Transportweg]]e können [[Leitungsnetz]]e (Kabel: [[Koaxialkabel]], [[Kupferkabel]], [[Lichtwellenleiter]]) oder [[Funknetz]]e sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Lexikon_Informatik_und_Datenverarbeitung/lRb0CQAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Daten%C3%BCbertragung+lexikon&amp;amp;pg=PA215&amp;amp;printsec=frontcover H K Wild, &amp;#039;&amp;#039;Datenübertragung&amp;#039;&amp;#039;, in: Hans-Jochen Schneider (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Informatik und Datenverarbeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 215]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im weiteren Sinne erfasst der Begriff sowohl die analoge als auch die digitale Datenübertragung. Im engeren Sinne wird Datenübertragung auf den Abschnitt zwischen den [[Schnittstelle]]n einer mit [[Datenübertragungseinrichtung]]en abgeschlossenen Datenverbindung bezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell auf der [[Technik|technischen]] Ebene – und hier insbesondere in der [[Kommunikationstechnik]] und (als deren Teilgebiet) der [[Nachrichtentechnik]] – wird dazu vom [[Absender#Kommunikationstechnik|Sender]] eine [[physikalische Größe]] (bspw. [[elektrische Spannung]] oder die [[Frequenz]] von [[Elektromagnetische Welle|elektromagnetischen Wellen]]) zeitlich variiert und dies dann vom Empfänger gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenübertragungssystem ===&lt;br /&gt;
[[Datei:datenuebertragung.JPG|mini|300px|Datenübertragung zwischen zwei Datenstationen]]&lt;br /&gt;
Das grundsätzliche &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Datenübertragungssystem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird durch (mindestens) zwei &amp;#039;&amp;#039;Datenstationen&amp;#039;&amp;#039; (engl. Terminals) gebildet die durch einen Übertragungsweg miteinander verbunden sind. Wie es bereits 1966 in der DIN 44302 beschrieben wurde, hat bis heute Bestand. Die deutschen Begrifflichkeiten sind allerdings im Allgemeinen immer ungebräuchlicher geworden, obwohl sie in der Fachliteratur weiterhin verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestandteile und Funktion eines Datenübertragungssystems ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Datenstation.svg|mini|hochkant=2|Schematische Einteilung der Datenstation nach DIN 44302 (1966)]]&lt;br /&gt;
Jede &amp;#039;&amp;#039;[[Datenstation]]&amp;#039;&amp;#039; besteht nach DIN 44302 aus&lt;br /&gt;
* der [[Datenendeinrichtung]] (DEE) ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;Data Terminal Equipment&amp;#039;&amp;#039;}} – DTE) und&lt;br /&gt;
* der [[Datenübertragungseinrichtung]] (DÜE) ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;Data Communication Equipment&amp;#039;&amp;#039;}} – DCE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufteilung in zwei Geräte, nämlich in Datenendeinrichtung und Datenübertragungseinrichtung, stammt ursprünglich aus der Zeit, als die [[Kommunikationsnetz]]e noch überwiegend in der Hand von staatlichen Postverwaltungen waren. In der Regel reichte ihr Hoheitsbereich bis zur [[Schnittstelle]] ([[DIN 66020]] und DIN 66021) zwischen ihnen, die DÜE war ein eigenes Gerät, das gemietet werden musste. Die DEE arbeitet mit Signalformen und -spannungen, die nicht zur Übertragung auf Fernleitungen geeignet sind. Es ist Aufgabe der DÜE, die Umformung in Signale vorzunehmen, die für eine Übertragung auf Fernleitungen geeignet sind. Die Aufgaben der Schnittstellen ergeben sich aus dem jeweiligen Übertragungsverfahren. Nach der Aufhebung der Telekommunikationsmonopole war diese Aufteilung von DEE und DÜE auf verschiedene Geräte unnötig. Heute sind DEE und DÜE nur noch funktionelle Trennungen, die Funktionen können aber in einem einzigen Gerät vereint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Datenendeinrichtung&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gerät, das&lt;br /&gt;
* [[Daten]] senden ([[Absender|Datenquelle]] = Ursprung der Daten) und/oder&lt;br /&gt;
* Daten empfangen ([[Empfänger (Information)|Datensenke]] = Bestimmungsort der Daten)&lt;br /&gt;
kann. Die DEE verfügt über eine [[standard]]isierte Schnittstelle, die mit einer Datenübertragungseinrichtung verbunden werden kann. Eine periphere Datenendeinrichtung wird [[Endgerät|Datenendgerät]] oder [[Endgerät|Terminal]] genannt.&lt;br /&gt;
Typische Datenendeinrichtungen sind [[Bildschirm]]e, [[Drucker (Gerät)|Drucker]], [[Datenkassen]], [[Geldautomat|Geldausgabeautomaten]] usw. Im Regelfall ist bei jedem Datenübertragungssystem mindestens eine der beteiligten Datenendeinrichtungen ein [[Computer|Rechner]]. Sind mindestens zwei Datenendeinrichtungen Rechner, liegt ein [[Rechnernetz]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Datenübertragungseinrichtung&amp;#039;&amp;#039; (Beispiel: [[Modem]]) besteht aus&lt;br /&gt;
* dem Signalumsetzer und&lt;br /&gt;
* der Anschalteinheit,&lt;br /&gt;
* ggf. Fehlerüberwachungseinheit (geräteabhängig),&lt;br /&gt;
* ggf. Synchronisiereinheit (geräteabhängig).&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der DÜE ist die Anpassung der von der Datenendeinrichtung abgegebenen Signale an den Übertragungsweg. Jede dieser Einheiten kann mit einem Sendeteil und einem Empfangsteil ausgestattet sein. Ist zum Verbindungsaufbau eine automatische Wähleinrichtung vorhanden, so ist diese Teil der Datenübertragungseinrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Digital-Analog-Umsetzer|Signalumsetzer]]&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|Signal Converter}}) bringt die von der DEE angelieferten [[Signal#Computer|Datensignale]] in eine für die Übertragung geeignete Form und/oder bringt die von der Übertragungsleitung empfangenen Datensignale in die für die [[Schnittstelle]] vorgeschriebene Form. Bei leitungsorientierten [[Wählnetzen]] können DÜE auch vermittlungstechnische Aufgaben übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte der Datenübertragung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Arten der Datenübertragung hängen davon ab, ob die verwendete [[Datentechnik]], [[Synchronität]], die [[Kommunikation]]sform oder die Art des [[Übertragungskanal]]s gemeint sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Datentechnik&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
** Bei der [[Analogtechnik|analogen]] Übertragung von [[Information]]en werden dem Übertragungskanal [[analoge Daten]] &amp;#039;&amp;#039;kontinuierlich&amp;#039;&amp;#039; aufgeprägt. Jeder Wert ist dabei in &amp;#039;&amp;#039;einem&amp;#039;&amp;#039; festgelegten [[Intervall (Physik)|Intervall]] zulässig und zu &amp;#039;&amp;#039;jedem&amp;#039;&amp;#039; Zeitpunkt relevant. Die technische Unmöglichkeit, den [[Kanal (Informationstheorie)|Nachrichtenkanal]] so gut von der Außenwelt abzuschirmen, dass dieser nicht von ihr beeinflusst wird, sowie die technische Unmöglichkeit, den Kanal exakt zu messen, führen mit der Zeit zum [[Informationsverlust]], der auch nicht durch [[Verstärker (Elektrotechnik)|Verstärker]] verhindert werden kann. Die analoge Übertragung kann – wie auch die digitale – in leitergebundene Übertragung und Funkübertragung unterteilt werden. Analoge Übertragungssysteme sind die analoge [[Basisbandübertragung]] auf Kabeln, die [[Niederfrequenz]]-Übertragung und die [[Trägerfrequenz]]-Technik.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Grundlagen_der_Kommunikationstechnik/2FAdBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%22Analoge+nachrichten%C3%BCbertragung%22&amp;amp;pg=PA419&amp;amp;printsec=frontcover Hermann Weidenfeller, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Kommunikationstechnik&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 419]&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispiele der analogen Übertragung sind der [[Rundfunk]] über [[Rundfunkempfangsgerät]]e für [[Hörfunk]] und [[Fernsehen]].&lt;br /&gt;
** Bei der [[Digitaltechnik|digitalen]] Informationsübertragung werden dem Übertragungskanal digitale Daten &amp;#039;&amp;#039;[[Diskretheit|diskret]]&amp;#039;&amp;#039; aufgeprägt. Hierbei sind &amp;#039;&amp;#039;mehrere&amp;#039;&amp;#039;, nicht direkt aufeinander folgende ([[disjunkt]]e) Intervalle zulässig, die auch nur in bestimmten disjunkten, nicht direkt aufeinander folgenden Zeitintervallen, relevant sind. Innerhalb der Zeitintervalle darf der Wert des Kanals nur innerhalb eines zulässigen Intervalls variieren. Der Empfänger misst dann einmal in jedem relevanten Zeitintervall die physikalische Größe. Verfahrensbedingt ist es durch ausreichende Abschirmung des Kanals von der Außenwelt, geeignete Wahl der Intervalle und Einsatz [[Fehlerkorrekturverfahren|fehlerkorrigierender Codes]] möglich, digitale Daten zu Lasten der [[Datenübertragungsrate]] ohne Informationsverlust zu übertragen, zum Beispiel von der [[Festplattenlaufwerk|Festplatte]] in den [[Arbeitsspeicher]].&lt;br /&gt;
:In den Anfängen der [[Digitalisierung]] gab es häufig direkte Verbindungen ähnlich der heutigen [[Serielle Schnittstelle|seriellen Schnittstelle]] oder der [[Parallele Schnittstelle|parallelen Schnittstelle]] mit speziellen [[Link (Kommunikationstechnik)|Link]]-Programmen. Später erfolgte die Datenübertragung über [[Telefonleitung]]en mit [[Akustikkoppler]] oder [[Modem]]s und einfachen Protokollen wie [[XModem|XMODEM]], [[YMODEM]], [[ZMODEM]] oder [[Sealink]]-Protokoll. Diese wurden später durch bidirektional arbeitende Protokolle wie [[Janus (Protokoll)|Hydra]] oder Janus ergänzt, welche die gleichzeitige Übertragung von Dateien in beide Richtungen ermöglichen. Eine erste Vernetzung erfolgte über [[Mailbox (Computer)|Mailboxen]].&lt;br /&gt;
:Datenübertragung ist heute in der Regel [[netzwerk]]basiert. Dabei wird überwiegend das [[Internet Protocol|Internetprotokoll]] verwendet, auch wenn dieses bei Modem-Verbindungen in den [[Netzwerkprotokoll|Protokollen]] der niederen Übertragungsschichten (vgl. [[OSI-Modell]]) verpackt wird. Geht die Datenübertragung über ein eigenes Netzwerk hinaus, erfolgt die Verbindung mit einem anderen Netzwerk nur zeitweise; verwendet man es hauptsächlich zur Dateiübertragung, so spricht man oft von einer [[Datenfernübertragung]]. Während für die analoge Informationsübertragung je nach Informationstyp unterschiedliche Übertragungswege und Datenträger eingesetzt werden, ermöglicht die Digitalisierung eine Vereinheitlichung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Medien_von_A_bis_Z/ZLkmBAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%22Analoge+Informations%C3%BCbertragung%22&amp;amp;pg=PA95&amp;amp;printsec=frontcover Hans-Bredow-Institut (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Medien von A bis Z&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 95]&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispiel für die digitale Informationsübertragung ist [[Digitalradio]], [[digitales Fernsehen]] und natürlich der [[Download]] oder [[Upload]] von Daten aus dem oder in das [[Internet]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Synchronität&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Kompakt_Lexikon_EDV_undInformatik/RiPPBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Daten%C3%BCbertragung+lexikon&amp;amp;pg=PA172&amp;amp;printsec=frontcover Manfred Braun, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt Lexikon EDV und Informatik&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S. 172]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Bei der &amp;#039;&amp;#039;synchronen Datenübertragung&amp;#039;&amp;#039; wird die [[Nachricht]] als Ganzes übertragen, wobei Sende- und Empfangsgerät zu Beginn der Übertragung mit einer vereinbarten Bitfolge [[Synchronisation|synchronisiert]] werden. Hierdurch sind höhere [[Datenübertragungsrate]]n als bei der asynchronen Übertragung möglich.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Asynchrone Datenübertragung&amp;#039;&amp;#039;: Eine Nachricht wird in [[Datenblock|Datenblöcken]] übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Braun, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt Lexikon EDV und Informatik&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kommunikationsform&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
** [[Unidirektional]] (oder [[Duplex (Nachrichtentechnik)|Simplex]]) ist eine Datenübertragung, die lediglich in eine [[Richtung]] (vom Absender zum Empfänger, vom Empfänger zum Absender) möglich ist. Eine [[E-Mail]] oder ein [[Fax]] sind eine unidirektionale Datenübertragung.&lt;br /&gt;
** [[Bidirektional]] bedeutet, dass eine Datenübertragung in beide Richtungen möglich ist. Beispiel ist das [[Telefonat]] oder die [[Videokonferenz]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Übertragungsleitung&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Wirtschaftsinformatik_Lexikon/Uq4FCgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Daten%C3%BCbertragung+lexikon&amp;amp;pg=PA185&amp;amp;printsec=frontcover Lutz J. Heinrich/Armin Heinzl/Friedrich Roithmayr, &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsinformatik-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 185 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Bei der [[Basisbandübertragung]] steht die gesamte [[Bandbreite]] des verwendeten Übertragungskanals für die Übertragung eines [[Signal-Protokoll|Signals]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
** [[Breitbandübertragung]]: Hier wird die Bandbreite durch [[Frequenzmultiplexverfahren]] in mehrere unabhängige [[Frequenzband|Frequenzbänder]] unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenübertragung im Internet ==&lt;br /&gt;
Bei der Datenübertragung über das [[Internet]] zerlegt das [[Transmission Control Protocol]] (TCP) eine zu versendende Datei in einzelne kleinere [[Datenpaket]]e und versendet diese getrennt voneinander über das Internet. Dabei kann ein Datenpaket verschiedene [[Point of Presence|Knotenpunkte]] im Internet (wie [[Hostrechner]], [[Server]]) durchlaufen, weil an jedem Knotenpunkt der optimale Weg für das Paket neu bestimmt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Das_neue_Lexikon_der_Betriebswirtschafts/eWbpBQAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Datenpaket+lexikon&amp;amp;pg=PA1248&amp;amp;printsec=frontcover Siegfried G. Häberle, &amp;#039;&amp;#039;Das neue Lexikon der Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 1247 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Da unterwegs die ursprüngliche [[Reihenfolge]] nicht eingehalten werden muss, hat das TCP auch die Aufgabe, die ursprüngliche Reihenfolge beim empfangenden [[Endgerät]] wiederherzustellen. Das [[Internet Protocol]] (IP) regelt die korrekte [[Adressierung (Rechnerarchitektur)|Adressierung]] der Datenpakete, damit die im Internet angeschlossenen Computer eindeutig identifiziert werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried G. Häberle, &amp;#039;&amp;#039;Das neue Lexikon der Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 1248&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschwindigkeit, mit der die Datenübertragung erfolgt, heißt [[Datenübertragungsrate]]. Ihre [[Maßeinheit]] ist [[Bit]]s pro Sekunde ([[Bit/s]], [[Kbit/s]], [[Mbit/s]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenübermittlung ==&lt;br /&gt;
Datenübermittlung wird als [[Rechtsbegriff]] im [[Datenschutzrecht]] verwendet. In der [[DS-GVO]] findet sich keine [[Legaldefinition]], ebenso wenig wie im [[Bundesdatenschutzgesetz|BDSG]] 2017. In Deutschland verstand man hierunter nach {{§|3|BDSG 2003|buzer|text=§ 3 Abs. 4 Nr. 3}} BDSG (in der nicht mehr gültigen Fassung von 1990) „das Bekanntgeben gespeicherter oder durch [[Datenverarbeitung]] gewonnener [[personenbezogene Daten|personenbezogener Daten]] an einen [[Dritter|Dritten]] in der Weise, dass die Daten an den Dritten weitergegeben werden oder der Dritte zur Einsicht oder zum Abruf bereitgehaltene Daten einsieht oder abruft“. Die Datenübermittlung fällt heute unter den Oberbegriff der Datenverarbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Empfänger außerhalb der [[Europäische Union|Europäischen Union]] (EU) oder des [[Europäischer Wirtschaftsraum|Europäischen Wirtschaftsraumes]] (EWR) lokalisiert, gilt es, besondere Schutzmaßnahmen einzuhalten laut Art. 44 ff. DS-GVO, §{{§|78|bdsg_2018|juris}} ff BDSG (für deutsche Polizei- und Justizbehörden) und der Verordnung (EU) Nr. 2018/1725&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Verordnung|2018|1725}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für Institutionen der Europäischen Union.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://notos-xperts.de/de/tools/glossar/datenuebermittlung/ |titel=Glossar: Datenübermittlung {{!}} NOTOS Xperts GmbH |abruf=2020-08-26 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der [[Datenaustausch]] und [[elektronischer Datenaustausch]] ist die Weiterleitung von Daten zwischen [[Organisation]]en und [[Unternehmen]], die im [[Verbund (Kooperation)|Verbund]] zueinander stehen, in [[Standardisierung|standardisierter]] Form. Beispielsweise sind im [[Zahlungsverkehr]] die [[Geschäftsbank]]en über das [[Datenträgeraustauschverfahren|DTA-Verfahren]] mit der [[Bundesbank]] verbunden. Er ist &amp;#039;&amp;#039;diskretionär&amp;#039;&amp;#039;, weil nur zum Verfahren zugelassene [[Kreditinstitut]]e hieran teilnehmen dürfen; das gilt entsprechend für alle Verbundgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{cite book|title=DIN 44302 Datenübertragung - Begriffe |volume=8|year=1966|pages=244–246|doi=10.1524/itit.1966.8.16.244}}&lt;br /&gt;
* Peter Bocker: &amp;#039;&amp;#039;Datenübertragung&amp;#039;&amp;#039;. Band I – &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen&amp;#039;&amp;#039;. Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 1976, ISBN 978-3-662-06499-3.&lt;br /&gt;
* Herbert Bernstein: &amp;#039;&amp;#039;Informations- und Kommunikationselektronik&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter Verlag, Oldenburg 2015, ISBN 978-3-11-036029-5.&lt;br /&gt;
* Jürgen Rasch: &amp;#039;&amp;#039;Informationsverarbeitung&amp;#039;&amp;#039;. Friedrich Vieweg &amp;amp; Sohn, Wiesbaden 1998, ISBN 978-3-528-05675-9.&lt;br /&gt;
* Hugo Schröer, Thomas Stalke: &amp;#039;&amp;#039;Die Netzwerkarchitektur SNA&amp;#039;&amp;#039;. Friedrich Vieweg &amp;amp; Sohn, Wiesbaden 1993, ISBN 978-3-322-91564-1.&lt;br /&gt;
* Ulrich Freyer: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten-Übertragungstechnik. Grundlagen, Komponenten, Verfahren und Systeme der Telekommunikationstechnik&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Carl Hanser Verlag, München 2009, ISBN 978-3-446-41462-4.&lt;br /&gt;
* [[Kristian Kroschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Datenübertragung.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 1991, ISBN 978-3-540-53746-5.&lt;br /&gt;
* Peter Bocker: &amp;#039;&amp;#039;Datenübertragung Technik der Daten- und Textkommunikation.&amp;#039;&amp;#039; Zweite Auflage, Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 1983, ISBN 978-3-642-81973-5.&lt;br /&gt;
* Martin Werner: &amp;#039;&amp;#039;Signale und Systeme.&amp;#039;&amp;#039; 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, Friedrich Vieweg &amp;amp; Sohn Verlag, Wiesbaden 2005, ISBN 3-528-13929-3.&lt;br /&gt;
* Andreas Walter, Torsten J. Gerpott: &amp;#039;&amp;#039;Kompass Telekommunikation.&amp;#039;&amp;#039; Erich Schmidt Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-503-07859-2.&lt;br /&gt;
* Manfred Burke: &amp;#039;&amp;#039;Rechnernetze.&amp;#039;&amp;#039; Konzepte und Techniken der Datenübertragung in Rechnernetzen, B. G. Teubner Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 978-3-519-02141-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spektrum.de/lexikon/physik/datenuebertragung/2759 Lexikon der Physik: Datenübertragung] (abgerufen am 20.&amp;amp;nbsp;Juli 2017)&lt;br /&gt;
* Stefan Brunthaler: [https://www.tm.th-wildau.de/brun/lehre/Material/KT/VL_KT_2_DatenTopo.pdf Kommunikationstechnik] auf der Seite der [[Technische Hochschule Wildau|TH Wildau]], 2019 (abgerufen am 27.&amp;amp;nbsp;Oktober 2022)&lt;br /&gt;
* [https://www.focus.de/wissen/technik/die-schnellste-datenuebertragung-aller-zeiten-rekord_id_2126255.html Die schnellste Datenübertragung aller Zeiten] (abgerufen am 20.&amp;amp;nbsp;Juli 2017)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://www.tuhh.de/mt/ftir/lib/MTVT/Datenuebertragung_3_7.pdf |text=Datenübertragung |wayback=20170918155116 |format=PDF; 629 KB}} auf der Seite der [[Technische Universität Hamburg|TUHH]]&lt;br /&gt;
* [https://www.samson.de/pdf_de/l153de.pdf Serielle Datenübertragung] (abgerufen am 20.&amp;amp;nbsp;Juli 2017)&lt;br /&gt;
* [http://gd.tuwien.ac.at/study/hrh-glossar/15-1_1.htm Glossar zu Stichwörtern]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.tfh-berlin.de/~siegel/hypermed/netzd/netzd.htm | wayback=20070928000507 | text=Prinzip der Datenübertragungssysteme}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4011150-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datenübertragung| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektronischer Datenaustausch|!Datenubertragung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informationstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planung und Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hybridrix</name></author>
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