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	<title>Dassendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T11:55:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dassendorf&amp;diff=410493&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goegeo: /* Verkehr */ Sprachschliff</title>
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		<updated>2026-03-28T08:10:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; Sprachschliff&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Dassendorf COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/29/33/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/22/33/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Dassendorf_in_RZ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Herzogtum Lauenburg&lt;br /&gt;
|Amt               = Hohe Elbgeest&lt;br /&gt;
|Höhe              = 55&lt;br /&gt;
|PLZ               = 21521&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04104&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01053023&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 54C&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Christa-Höppner-Platz&amp;amp;nbsp;1&amp;lt;br /&amp;gt;21521 Dassendorf&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.amt-hohe-elbgeest.de/Gemeinden/Dassendorf www.dassendorf.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Martina Falkenberg&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = WIR (Wir für Dassendorf)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dassendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Kreis Herzogtum Lauenburg]] in [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Dassendorf erstreckt sich südlich des [[Sachsenwald]]es östlich von [[Hamburg]] im Landschaftsbereich des Naturraums &amp;#039;&amp;#039;Lauenburger Geest&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/L/landwirtschaft/Downloads/Duerrehilfe_Liste_Gemeinde.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1#page=2 |titel=Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen |seiten=2 |format=PDF |abruf=2024-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; einem Teilraum der &amp;#039;&amp;#039;Südholsteinischen Geest&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gliederung in [[Naturräumliche Haupteinheiten Deutschlands#60–69]]&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Schleswig-Holsteinische Geest|Schleswig-Holsteinischen Geest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Angrenzende Gemeindegebiete zu Dassendorf sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;OSM&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.openstreetmap.org/relation/158720 |titel=Relation: Dassendorf (158720) bei OpenStreetMap (Version #18) |abruf=2024-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 |OST=[[Brunstorf]]&lt;br /&gt;
 |SUED=[[Hohenhorn]]&lt;br /&gt;
 |SUEDWEST=[[Kröppelshagen-Fahrendorf]]&lt;br /&gt;
 |NORD=[[Aumühle]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dassendorf Riesenbetten P4100115.JPG|mini|„Riesenbett“ (Langbett LA773)]]&lt;br /&gt;
Von frühgeschichtlicher Besiedlung des Bereichs um Dassendorf zeugen zwei „Riesenbetten“ ([[Hünengrab|Hünengräber]]) am Nordrand des Orts, die Straße „Am Riesenbett“ weist hierauf noch heute hin. Es handelt sich um zwei stärker beschädigte Langbetten die unter den Nummern 772 und 773 registriert sind. Grab 772 ist etwa 38,0 m lang und 6,0 m breit. Der noch 60 cm hohe Hügel besaß eine rechteckige Steinfassung, die noch lückenhaft vorhanden ist. Im westlichen Teil sind Reste einer Grabkammer zu erkennen. Das weiter südlich gelegene Grab 773 ist etwa 35,0 m lang, 7,0 m breit und noch 70 cm hoch. Die Steinfassung des Hügels ist lückenhaft. Im östlichen Drittel liegt eine Kammer. Auf dem großen Deckstein finden sich die Keilspuren eines Steinschlägers der seinen Spaltversuch abgebrochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde im Jahr 1334 erstmals urkundlich erwähnt und war lange Zeit landwirtschaftlich geprägt. Der im Osten liegende alte Dorfkern weist die gebietstypische [[Rundling]]sstruktur auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den 1920er Jahren begannen Bewohner der benachbarten Städte, vor allem Hamburgs, mit der Errichtung von Wochenendhäusern in der sogenannten „Waldsiedlung“ im Westen des Gemeindegebiets. Aufgrund der Schäden durch die alliierten Bombenangriffe im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zogen zahlreiche Ausgebombte dauerhaft in ihre Lauben, bauten sie aus und errichteten zusätzliche. Dadurch dehnte sich die Waldsiedlung weiter aus und bildet heute den Siedlungsschwerpunkt des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt den Zeitumständen der Entstehung der Waldsiedlung ist es geschuldet, dass die Wasserversorgung im Ort durch private, meistenteils hauseigene Brunnen erfolgte. Zahlreiche Quellen machten dies möglich; Belege finden sich auch hier in einigen Straßennamen (Bornweg, Quellenweg, Schlangenkoppel). Erst Ende des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde eine zentrale Wasserversorgung gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1960 wurde der in Dassendorf unter dem Namen Karl Neumann lebende und auf dem Gut des [[Otto Fürst von Bismarck]] arbeitende [[Richard Baer]], der letzte Kommandant des [[KZ Auschwitz|Konzentrationslagers Auschwitz]], verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Devin O. Pendas]] (2006) &amp;#039;&amp;#039;The Frankfurt Auschwitz Trial, 1963–1965: Genocide, History and the Limits of the Law&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, S.&amp;amp;nbsp;48, ISBN 978-0-521-12798-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1994 wurde der Sitz des Amtes Geesthacht-Land von [[Geesthacht]] nach Dassendorf verlegt und das Amt in [[Amt Hohe Elbgeest]] umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.geesthacht.de/Schnellnavi/Startseite/Amt-Geesthacht-Land.php?object=tx,25.1609.1&amp;amp;ModID=7&amp;amp;FID=17.2148.1&amp;amp;NavID=2495.1&amp;amp;La=1 | titel= Amt Geesthacht-Land| datum=2006-07-24 | zugriff=2018-09-06 | hrsg=Archiv des Amtes Hohe-Elbgeest}}&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:Dassendorf Dorfkern P4100094a.jpg|mini|Dassendorf Dorfkern (Rundling)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 2026 wurde ein Teil des aufgelösten [[Sachsenwald|Forstgutsbezirks Sachsenwald]] nach Dassendorf eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Dorfstruktur ===&lt;br /&gt;
Dassendorf hat im Osten einen kleinen Ortskern, durch den die [[Bundesstraße 207]] verläuft. Der größte Teil an Einwohner macht der auch &amp;#039;&amp;#039;Dassendorf Siedlung&amp;#039;&amp;#039; genannte Teil aus, der nordwestlich der Kreuzung der beiden Bundesstraßen 207 und 404 liegt. Im Süden hat Dassendorf zudem ein eigenes kleines [[Industriegebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Der Ort grenzt im Norden und Westen an den [[Sachsenwald]] und ist auch innerhalb des Dorfes von vielen Bäumen umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der Fußballverein [[TuS Dassendorf]] spielt seit der Saison 2013/14 in der fünfklassigen [[Fußball-Oberliga Hamburg|Oberliga Hamburg]] und nahm dreimal am [[DFB-Pokal]] teil. Obwohl der Ort in Schleswig-Holstein liegt, ist der Verein Mitglied im [[Hamburger Fußball-Verband]]. Die Heimspiele werden im &amp;#039;&amp;#039;Stadion am Wendelweg&amp;#039;&amp;#039; (2500 Plätze) ausgetragen.&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Gemeindewahl am 14. Mai 2023]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010535323023.html wahlen-sh.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 62,8 Prozent&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2018&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2023&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 18.2&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 26.1&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = &amp;lt;nowiki&amp;gt;WIR&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 55.6&lt;br /&gt;
|FARBE3         = e819e8&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG3     = WIR für Dassendorf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Kommunalwahl]] am 14. Mai 2023 wurden insgesamt 17 Sitze vergeben. Von diesen erhielt WIR für Dassendorf zehn Sitze, die SPD vier Sitze und die CDU drei Sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. November 2024 haben 3 Mitglieder der WIR-Fraktion eine eigene Fraktion (IDA – Ideen für Dassendorf) gegründet. Somit entfallen auf WIR für Dassendorf sieben Sitze, die SPD vier Sitze, die CDU drei Sitze und IDA – Ideen für Dassendorf drei Sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Gespalten von Schwarz und Gold. Vorn übereinander drei auswärts weisende Eichenblätter, hinten eine umgewendete Wolfsangel in verwechselten Farben.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|448|Gemeinde&amp;amp;nbsp;Dassendorf, Kreis Herzogtum Lauenburg|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spaltung des Wappens bezieht sich auf die beiden Ortsteile von Dassendorf. Die Eichenblätter stehen für den aus der Waldsiedlung hervorgegangenen Ortsteil und die [[Wolfsangel]] für das alte Dorf. Die Familie Uhrbrock, von 1593 bis 1876 Inhaber der Bauernvogtstelle in Dassendorf, nutzte diese Wappenfigur als Haus- und Hofmarke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungssitz ===&lt;br /&gt;
Dassendorf ist der Verwaltungssitz des [[Amt Hohe Elbgeest|Amtes Hohe Elbgeest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt an der Kreuzung der Bundesstraßen [[Bundesstraße 207|207]] und [[Bundesstraße 404|404]]. Über mehrere Buslinien der [[Autokraft]] sowie der [[Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein|VHH]] wird Dassendorf vom öffentlichen Personennahverkehr erschlossen, nämlich die &amp;#039;&amp;#039;X81&amp;#039;&amp;#039; ([[Bahnhof Hamburg-Bergedorf|Bergedorf]]–[[Schwarzenbek]]–[[Mölln]]), &amp;#039;&amp;#039;8810&amp;#039;&amp;#039; (Bergedorf–Mölln), &amp;#039;&amp;#039;8820&amp;#039;&amp;#039; ([[Reinbek]]–[[Aumühle]]/[[Bahnhof Aumühle|S-Bahn]]–[[Geesthacht]]) sowie mehrere Schulbuslinien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dassendorf-app.de/gemeinde-service/oevpn/ |titel=ÖPNV (Bus + Bahn) |sprache=de |abruf=2025-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Autobahnen sind die [[Bundesautobahn 25]], die ca.&amp;amp;nbsp;7&amp;amp;nbsp;km entfernt ist, die [[Bundesautobahn 24]] (15&amp;amp;nbsp;km) und die [[Bundesautobahn 1]] (17&amp;amp;nbsp;km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Baer]] (1911–1963), [[SS-Sturmbannführer]] und [[KZ-Kommandant|Lagerkommandant]] des [[KZ Auschwitz]] und des [[KZ Mittelbau-Dora]], lebte bis zu seiner Festnahme am 20. Dezember 1960 in Dassendorf, wo er sich 15 Jahre versteckt hatte&lt;br /&gt;
* [[Vera Cordes]] (* 1961), [[Journalist]]in und [[Fernsehmoderator]]in&lt;br /&gt;
* [[Frank Schwalba-Hoth]] (* 1952), Politiker (Die Grünen) ([[Hessischer Landtag]], [[Europäisches Parlament]]), wuchs in Dassendorf auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-hohe-elbgeest.de/Gemeinden/Dassendorf Gemeinde Dassendorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2154859-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Herzogtum Lauenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1334]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goegeo</name></author>
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