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	<title>Daskabát - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AHZ am 29. Dezember 2025 um 23:40 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-29T23:40:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde. Zur Ansiedlung siehe [[Třeboň]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Daskabát&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Znak obce Daskabát.gif|111px|Wappen von Daskabát]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Olomoucký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Olomouc&lt;br /&gt;
| Fläche             = 583&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/552445/Daskabat&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 337&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/34/42/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17/26/45/E&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 552445&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 772 00&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = M&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Olomouc]] – [[Velký Újezd]]&lt;br /&gt;
| Schienen           =&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Antonín Venclík&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2011&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Daskabát 35&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 772 00 Olomouc 2&lt;br /&gt;
| Website            = www.obecdaskabat.cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daskabát&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Daskabat&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt 13 Kilometer östlich von [[Olomouc]] und gehört zum [[Okres Olomouc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Daskabát befindet sich am südwestlichen Fuße der [[Oderberge]]. Das Dorf erstreckt sich rechtsseitig über dem Tal der Olešnice. Nördlich erhebt sich die Strážná (625 m), im Nordosten der Mlýnský kopec (604 m) und der Holý kopec (600 m). Gegen Nordosten erstreckt sich der [[Truppenübungsplatz Libavá]]. Am nördlichen Ortsrand verläuft die [[Rychlostní silnice 35|Schnellstraße R 35]] / [[Europastraße 462|E&amp;amp;nbsp;462]] / [[Europastraße 442|E&amp;amp;nbsp;442]] zwischen Olomouc und [[Lipník nad Bečvou]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Kramlov im Norden, [[Kozlov (Libavá)|Kozlov]] im Nordosten, [[Velký Újezd]] im Osten, [[Staměřice]] und [[Výkleky]] im Südosten, [[Lazníčky]], Zákřov und [[Tršice]] im Süden, Olešnice und [[Doloplazy u Olomouce|Doloplazy]] im Südwesten, [[Svésedlice]] und Kocourovec im Westen sowie [[Mrsklesy]] und Mariánské Údolí im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Otěhřiby ===&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Ottegriby&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1232 in einer Urkunde des Olmützer Bischofs [[Robert von England]]. Zwischen 1281 und 1283 ist Vran de Otiehrib bzw. de Othehreb als Besitzer nachweislich. Im Jahre 1360 wurde das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Wocziehrzib&amp;#039;&amp;#039;, ab 1380 als &amp;#039;&amp;#039;Otiehrzib&amp;#039;&amp;#039; und ab 1406 als &amp;#039;&amp;#039;Otěhřiby&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Otyehrzeb&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Otyechrziby&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Otyehrziby&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Místopisný rejstřík obcí českého Slezska a severní Moravy (S. 443) |url=http://www.archives.cz/matriky_info/Mistopisny_rejstrik_obci_ceskeho_Slezska_a_severni_Moravy.pdf |wayback=20160304214303 }} (PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1371 erwarb Sulík von Tvorovice das Gut &amp;#039;&amp;#039;Ottirzow&amp;#039;&amp;#039; von Jaroslav von Odlochovice. Nachfolgende Besitzer waren Jan [[Sternberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|von Sternberg]] und von 1406 bis 1418 Rachman von [[Dolní Újezd u Lipníka nad Bečvou|Ugezd Wladiczi]]. 1446 wurde ein Ctibor de Otiehrzib erwähnt. Im Jahre darauf überschrieb Eliška von Býkovice die Feste und das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Otyechrziby&amp;#039;&amp;#039; in der [[Landtafel]] an Jan Lapka von [[Burg Starý Jičín|Starý Jičín]]. Nach dessen Tod fiel das Gut an König [[Ladislaus Postumus]] heim, der es 1456 an Jindřich von Bystřice überschrieb. Ihm folgte wenig später Jan Sedlický von Dobrá Voda, der Otěhřiby einschließlich des Pachtgerichts (&amp;#039;&amp;#039;zákupní rychta&amp;#039;&amp;#039;) an Václav Škoda von [[Zástřizl]], Havel von Bařice und Zdenko von Stěchovice weiterleitete. Das Dorf und die Feste erloschen wahrscheinlich während des böhmisch-ungarischen Krieges. Als Bohuš von Kokor 1481 das Gut von seinen drei Vorbesitzern kaufte, wurde &amp;#039;&amp;#039;Votěhřiby&amp;#039;&amp;#039; als wüst bezeichnet und bestand nur noch aus dem Gericht und einem Gehöft. Im Jahr darauf wurde das wüste Dorf Votěhřiby an die Herrschaft [[Tršice]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Daskabát ===&lt;br /&gt;
Um 1560 ließ der Besitzer von Tršice, Nikodem von Bobolusk, auf den Fluren des erloschenen Dorfes Otěhřiby eine neue Siedlung anlegen. Der Grundherr teilte den Siedlern Bauland und Felder zu und sicherte ihnen und ihren Nachkommen eine dauerhafte Freiheit von Fron und Abgaben zu. Der Überlieferung nach sollen die ersten Siedler sechs Kriegsveteranen und Ignác genannt Nádvorník, ein Bediensteter aus dem Gasthof [[Lipník nad Bečvou|Leipnik]] gewesen sein. Insgesamt wurden zwölf Personen ansässig, die ihr Dorf &amp;#039;&amp;#039;Nová Ves&amp;#039;&amp;#039; nannten. Dieses wurde 1568 erstmals schriftlich als &amp;#039;&amp;#039;nová ves slove Otěhřib&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, als Nikodem von Bobolusk die Herrschaft Tršice an den Olmützer Bischof [[Wilhelm Prusinovský von Víckov]] verkaufte. Die bischöfliche Güterverwaltung wollte die vom Vorbesitzer zugesicherten Freiheiten nicht anerkennen, dem widersetzten sich die Siedler lange Zeit. Aus dem dabei von einem herrschaftlichen Beamten gemachten Ausspruch&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Podívejte, dáškabáti už se hrnou&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; soll der Beiname Daskabát entstanden sein. Im Jahre 1581 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Nová Ves jinak Daskabát&amp;#039;&amp;#039; und 1583 als &amp;#039;&amp;#039;Neydorf ansonsten Daskabát&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Zu dieser Zeit waren die meisten der Siedler deutschsprachig. Ab 1605 wurde das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Daskabat&amp;#039;&amp;#039; und 1715 &amp;#039;&amp;#039;Daškabát&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Místopisný rejstřík obcí českého Slezska a severní Moravy (S. 80) |url=http://www.archives.cz/matriky_info/Mistopisny_rejstrik_obci_ceskeho_Slezska_a_severni_Moravy.pdf |wayback=20160304214303 }} (PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Matriken werden seit 1666 in Tršice geführt. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb das Dorf als Teil der Herrschaft Tršice dem Olmützer Domkapitel untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete &amp;#039;&amp;#039;Daskabát&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Daskabat&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 mit dem Ortsteil Kocourovec eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft [[Hranice na Moravě|Mährisch Weißkirchen]]. Im Jahre 1855 wurde die Gemeinde dem Bezirk Leipnik zugeordnet, ab 1868 gehörte sie wieder zum Bezirk Mährisch Weißkirchen. Zwischen 1877 und 1885 trug die Gemeinde den Namen &amp;#039;&amp;#039;Daskabáty&amp;#039;&amp;#039;. Kocourovec wurde 1882 nach [[Přáslavice]] umgemeindet. Im Jahre 1883 eröffnete in Daskabát eine eigene Schule. 1949 wurde die Gemeinde aus dem Okres Hranice in den Okres Olomouc-okolí umgegliedert und seit dessen Aufhebung im Jahre 1961 gehört sie zum Okres Olomouc.&lt;br /&gt;
1974 erfolgte die Eingemeindung nach [[Velký Újezd]]. Drei Jahre später wurde der Schulunterricht in Daskabát eingestellt. Im Jahre 1990 löste sich Daskabát wieder von Velký Újezd los und bildete eine eigene Gemeinde. Die Schule wurde im Herbst 1990 wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
Durch die Lage des Dorfes an der Hauptfernstraßenverbindung von Olomouc nach [[Ostrava]] war Daskabát einem starken Durchgangsverkehrs ausgesetzt. Die an der Fernstraße liegende Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;U Matesa&amp;#039;&amp;#039; ist vor allem von Reisenden vielbesucht. Zum Ende der 1990er Jahre entstand nördlich des Dorfes die [[Rychlostní silnice 35|Schnellstraße R 35]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Daskabát sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Daskabát gehört die [[Einzelsiedlung|Einschicht]] Kramlov.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kapelle des hl. Johannes von Nepomuk, erbaut 1909&lt;br /&gt;
* Feldkapelle der Jungfrau Maria vom [[Svatý Kopeček]], nördlich des Dorfes an der Schnellstraße&lt;br /&gt;
* Mehrere Steinkreuze&lt;br /&gt;
* Burgstall der mittelalterlichen Feste Otěhřiby, archäologische Fundstätte, nordwestlich des Dorfes, sie wurde 1447 erstmals erwähnt und wahrscheinlich während des böhmisch-ungarischen Krieges zusammen mit dem Dorf zerstört&lt;br /&gt;
* Burgstall „Daskabát“, nordöstlich des Dorfes am Platz Zámčisko, dabei handelt es sich möglicherweise um die Feste Sedlec. Das seit 1353 nachweisliche Dorf erlosch zwischen 1483 und 1493. Es befand sich im Gebiet zwischen [[Veselíčko u Lipníka nad Bečvou|Veselíčko]], [[Velký Újezd]], Daskabát, Vinary, Žeravice, [[Radvanice u Lipníka nad Bečvou|Radvanice]] und [[Zábeštní Lhota]]. Nach einer Urkunde von 1578 soll es jedoch bei Radvanice und Zábeštní Lhota gelegen sein.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Místopisný rejstřík obcí českého Slezska a severní Moravy (S. 541) |url=http://www.archives.cz/matriky_info/Mistopisny_rejstrik_obci_ceskeho_Slezska_a_severni_Moravy.pdf |wayback=20160304214303 }} (PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Die Ähnlichkeit des Ortsnamens assoziiert gelegentlich eine Verbindung zum fiktiven südböhmischen Dorf &amp;#039;&amp;#039;Dalskabáty&amp;#039;&amp;#039; in dem [[Jan Drda]]s populäre Märchenkomödie &amp;#039;&amp;#039;Dalskabáty, hříšná ves aneb Zapomenutý čert&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Dalskabáty, Das sündige Dorf oder Der vergessene Teufel&amp;#039;&amp;#039;) handelt. Jedoch gilt es als ausgeschlossen, dass Drda in Daskabát zu seiner Geschichte um einen bekehrten Teufel und einen als Pfarrer verkleideten Satan inspiriert worden sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hrady.cz/index.php?OID=4285 Beschreibung der Feste Otěhřiby auf hrady.cz]&lt;br /&gt;
* [http://www.hrady.cz/index.php?OID=4280 Beschreibung der Feste &amp;quot;Daskabát&amp;quot; auf hrady.cz]&lt;br /&gt;
* [http://www.turistika.cz/mista/otehriby-a-sedlecdaskabat-tvrze Beschreibung der Wüstungen Otěhřiby und Sedlec (Daskabát)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Olomouc}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Daskabat}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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