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	<title>Daseburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daseburg&amp;diff=768443&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Definitiv: wl</title>
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		<updated>2024-12-04T15:55:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Hansestadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Warburg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/30/43/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/13/19/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 191 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 15.71&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1194&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreis-hoexter.de/unser-kreis/zahlen-daten-fakten/m_8985 |titel=Kreis Höxter – Einwohner in den Stadtteilen der 10 kreisangehörigen Städte |werk=Kreis Höxter |abruf=2021-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34414&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05641&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Warburg Ortsteile Daseburg.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Daseburg vom Desenberg 2014.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Panorama von Daseburg fotografiert vom [[Desenberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daseburg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] von [[Warburg]] im Süden des [[Kreis Höxter|Kreises Höxter]] in [[Nordrhein-Westfalen]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Daseburg liegt im Südteil der [[Warburger Börde]] etwa 6&amp;amp;nbsp;km ostnordöstlich der Warburger Kernstadt am Nordostfuß des [[Desenberg]]s ({{Höhe|343.6|DE-NN|link=true}}) auf rund {{Höhe|180}} Höhe; auf dem Berg steht die Ruine der [[Burg Desenberg]]. Unweit östlich wird das [[Dorf]] von einem Abschnitt der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden [[Eggel]] passiert, die ein nördlicher [[Diemel]]-Zufluss ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte und Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Älteste Siedlungsspuren reichen bis etwa 4600 v. Chr. zurück. [[Neolithikum|Neolithische]] Bauern errichteten um diese Zeit den [[Daseburger Kreisgraben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die urkundliche Ersterwähnung mit der Nennung des Ortsnamens fällt in das 9. Jahrhundert und findet sich in den [[Corveyer Traditionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 822 wurde das [[Kloster Corvey]] an die [[Weser]] verlegt. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten wuchs das Vermögen des Klosters durch Schenkungen und durch Besitz, den begüterte Mönche bei ihrem Eintritt mitbrachten, schnell an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Grundvermögen Corveys wurden später Aufzeichnungen angelegt, die in knapper Form die Lage des Besitzes und oft auch den Namen des Stifters, die Zeugen der Übertragung und den Anlass der Schenkung nennen. Diese Aufzeichnungen werden heute als „Corveyer Traditionen“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ersterwähnung von Daseburg lautet nach Auflösung der Abkürzungen: „Tradidit Brunwardus pro filio suo mansum 1 cum familia in Desburg. Testes: Balding, Haoldus.“ Frei übersetzt: „Brunwardus schenkte um seines Sohnes willen eine Manse in Daseburg mit der Familie. Zeugen: Balding, Haoldus.“ Die „Manse“ ist keine Flächenangabe im eigentlichen Sinne. Die Bezeichnung umschreibt eher die Größe einer Fläche, die für die Produktion der Ernährung einer durchschnittlichen Bauernfamilie notwendig war. Als Durchschnittsgröße können etwa 30 Morgen angenommen werden. Brunwardus „schenkte“ dem Kloster nicht nur die landwirtschaftliche Fläche, sondern auch die Menschen, die diese Hofstelle bearbeiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schenkung erfolgte mit Sicherheit in der Zeit zwischen 826 und 876, da diese Notiz in der ältesten Reihe der „Corveyer Traditionen“ steht. Das exakte Jahr lässt sich nicht bestimmen, weil zu den genannten Personen keine Lebensdaten überliefert sind und die Geschichte der Überlieferung der Corveyer Aufzeichnungen sehr kompliziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1070 wurde auf dem [[Desenberg]] eine Burg urkundlich erwähnt. 1231 wurde eine Kirche urkundlich erwähnt, [[St. Alexander (Daseburg)|Pfarrei und Kirche]] sind allerdings wesentlich älter. In der Mitte 13. Jh. wurde Lütkendaseburg urkundlich erwähnt, die kleine Siedlung fällt später wüst. Seit 1256 ist die Familie von Spiegel auf dem Desenberg nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 14. Jahrhundert bildete sich das Territorium [[Hochstift Paderborn]] im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]], darin ab dem 16. Jahrhundert zum [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|niederrheinisch-westfälischen Reichskreis]]. Im Hochstift Paderborn gehörte Daseburg zu [[Richterei Borgentreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1614 klagten zwei Daseburger Bauern und 1615 das ganze Dorf gegen die [[Spiegel (westfälisches Adelsgeschlecht)|Herren von Spiegel]] wegen unzulässiger Dienstforderungen. 1673 wurde in den Aufzeichnungen des Pfarrers eine Schule erwähnt. 1680 beschwerten sich alle Einwohner der Herrschaft Desenberg beim Fürstbischof wegen Erhöhung der Dienste und Abgaben durch derer von Spiegel. 1703 forderten die Herren von Spiegel die Wiedereinsetzung in den alten Stand bezüglich der Dienste und Abgaben aus „ihren“ Dörfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1729 vernichtete eine Feuersbrunst 88 von 123 Häusern. 1755 stiftete die Familie von Spiegel eine Schützenkette. 1760/61, im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] starben 163 Kinder und Erwachsene an Mangelernährung und [[Hungertyphus]]. Während der [[Franzosenzeit]] gehörte Daseburg von 1807 bis 1813 zum [[Kanton Rösebeck]] im [[Departement der Fulda]] des [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]]. 1816 kam Daseburg zum neuen [[Kreis Warburg]] in der preußischen [[Provinz Westfalen]], in dem die Gemeinde bis 1937 zum [[Amt Borgholz]] und danach bis 1974 zum [[Amt Borgentreich]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 hatte das Dorf 115 bewohnbare Häuser. 1840 wurde der jüdische Friedhof angelegt, in Daseburg leben 36 Juden. 1841 zählte Daseburg 1075 Einwohner. Die seit Jahren grassierende [[Bakterienringfäule|Kartoffelkrankheit]] und eine schlechte Getreideernte verursachte 1847 eine Hungersnot. 1854 wurde ein neues Schulhaus und 1905 die erste Wasserleitung gebaut. 1920 kam elektrisches Licht nach Daseburg. 1928 hatte das Dorf 1305 Einwohner. Mit 59 landwirtschaftlichen Betrieben und den Gütern war Daseburg 1955 noch stark von der Landwirtschaft geprägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde Daseburg durch das [[Sauerland/Paderborn-Gesetz]] in die Stadt Warburg eingegliedert, die gleichzeitig zum Kreis Höxter kam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=328}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Viktor Meyer-Eckhardt]] (1889–1952), Schriftsteller, ging in Daseburg zur Schule&lt;br /&gt;
* [[Johannes Dierkes]] (1900–1970), Landrat (CDU), wurde in Daseburg geboren&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Schabedoth]] (1952–2020), Politikberater, Autor und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Josef Sievers]] (1875–1964), Kommunalpolitiker und Landrat (Zentrum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gorzel, Lorenz (1986): &amp;#039;&amp;#039;Daseburg. Daseburg und Desenberg im Wandel der Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; In: Mürmann, Franz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Warburg 1036–1986. Beiträge zur Geschichte einer Stadt. Band 2.&amp;#039;&amp;#039; Warburg: Hermes, S. 446–450. ISBN 3-922032-07-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.daseburg.de Internetseite von Daseburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stadtteile von Warburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landadelssitze im Hochstift Paderborn um 1665&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4248762-6|VIAF=9503153532489348820004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Warburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Höxter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
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