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	<title>Dasburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: unnötiges nowiki entfernt</title>
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		<updated>2026-04-06T03:26:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: unnötiges nowiki entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Art              = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Dasburg COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 50/02/55/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 06/07/57/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Dasburg in BIT.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Eifelkreis Bitburg-Prüm&lt;br /&gt;
| Verbandsgemeinde = Arzfeld&lt;br /&gt;
| Höhe             = 340&lt;br /&gt;
| PLZ              = 54689&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 06550&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 07232214&lt;br /&gt;
| Adresse-Verband  = Luxemburger Straße 6&amp;lt;br /&amp;gt;54687 Arzfeld&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.dasburg.de/ www.dasburg.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Silke Nelles&lt;br /&gt;
| Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeisterin&lt;br /&gt;
| Partei           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Die Ortschaft Dasburg.jpg|mini|hochkant=1.1|Dasburg]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dasburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist als [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Eifelkreis Bitburg-Prüm]] die westlichste Gemeinde in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Arzfeld]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Durch Dasburg verläuft die [[Bundesstraße 410]].&lt;br /&gt;
Im Tal des Ortes fließt der Fluss [[Our]], der zudem die natürliche Grenze zwischen [[Deutschland]] und [[Luxemburg]] bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Dasburg gehören auch der [[Weiler]] [[Lehmkaul]] sowie die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Frankmühle und Rellesmühle.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2022 |Seiten=90}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Das Klima in Dasburg ist gemäßigt, aber warm. Es herrscht im Jahresdurchschnitt eine Temperatur von 8,7&amp;amp;nbsp;°C. Innerhalb eines Jahres gibt es durchschnittlich 829&amp;amp;nbsp;mm Niederschlag.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.climate-data.org/europa/deutschland/rheinland-pfalz/dasburg-161883/ Klima Dasburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dasburg 1900.jpg|mini|links|Dasburg um 1910]]&lt;br /&gt;
Die älteste urkundliche Erwähnung des Ortsnamens „Daysberhc“ findet sich im Kommentar zum [[Prümer Urbar]], den der [[Abtei Prüm|Prümer]] Exabt [[Caesarius von Milendonk]] 1222 fertigte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Beyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Mittelrheinisches Urkundenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band I, Coblenz: Hölscher, 1860, S.&amp;amp;nbsp;159 ([https://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/10047?query=Dasburg dilibri.de])&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1222 besaß der Graf von Vianden (&amp;#039;&amp;#039;comes vienne&amp;#039;&amp;#039;) als [[Lehnswesen|Lehen]] von der [[Abtei Prüm]] die [[Burg Dasburg]] nebst weiterer Umgebung.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp de Lorenzi: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte sämtlicher Pfarreien der Diöcese Trier&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Trier: Bischöfliches General-Vikariat, 1887, S.&amp;amp;nbsp;635 ([https://www.dilibri.de/ubtr/content/pageview/28362 dilibri.de])&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Burg und die [[Herrschaft Dasburg]] wurden von [[Burggraf]]en verwaltet. 1417 erbte [[Engelbert I. (Nassau)|Engelbert I.]], späterer Graf von [[Nassau-Dillenburg]], die [[Grafschaft Vianden]] und erwarb dadurch auch den Titel eines Herrn von Dasburg, der sich bis zum heutigen König der Niederlande [[Willem-Alexander]] im Haus [[Oranien|Oranien-Nassau]] erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flecken Dasburg entstand zu Füßen der Burg und hieß anfangs noch &amp;#039;&amp;#039;Daysberhc&amp;#039;&amp;#039;. 1252 war der Name &amp;#039;&amp;#039;Dasberg&amp;#039;&amp;#039;, 1399 hieß er &amp;#039;&amp;#039;Daisberg&amp;#039;&amp;#039;. 1625 gab es in Dasburg bereits 34 Häuser, die jährlich ein [[Rauchhuhn]] entrichten, 16 Tage im Schloss Wachdienst ausüben und einen Tag Heu machen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte bis 1794 zur [[Meier]]ei [[Eschfeld]]-[[Arzfeld]] in der [[Herrschaft Dasburg]], die Teil des [[Herzogtum Luxemburg|Herzogtums Luxemburg]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Fabricius (Historiker, 1861)|Wilhelm Fabricius]]: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789.&amp;#039;&amp;#039; Bonn, Hermann Behrend, 1898, S.&amp;amp;nbsp;36&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Annexion]] der [[Österreichische Niederlande|Österreichischen Niederlande]], zu denen das Herzogtum Luxemburg gehörte, durch [[Erster Koalitionskrieg|französische Revolutionstruppen]] wurde die Gemeinde Dasburg 1795 dem [[Kanton Clervaux]] im [[Département Forêts|Departement der Wälder]] zugewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;baersch1846&amp;quot;&amp;gt;[[Georg Bärsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Regierungs-Bezirks Trier&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Trier, Lintz, 1846, S.&amp;amp;nbsp;63 ([https://books.google.de/books?id=jRw_AAAAcAAJ&amp;amp;dq=Dasburg&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA63 Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Klöppelkrieg]] (1798) wurde Dasburg mehrmals erwähnt, wobei der Ort als ein Zentrum der Erhebung gegen die Unterdrückung galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1811 schenkte [[Napoléon Bonaparte|Napoleon I.]] das Schloss und seine Güter als [[Dotation]] dem Marschall [[Nicolas-Charles Oudinot]], Herzog von Reggio. Dieser ließ das Schloss am 13. April 1813 öffentlich versteigern, unter der Bedingung, dass es in Jahresfrist geschleift sei. 36 Ansteigerer zahlten 4400 Francs. Bei der Zerstörung des Archivgewölbes ging auch das wertvolle Archiv zugrunde. Vier Wochen vor dem Einzug der Verbündeten waren die einstmals so stolzen Gebäude bis auf einige heute noch teilweise stehenden Burgreste Trümmer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Vereinbarungen auf dem [[Wiener Kongress]] wurde 1815 das vormals luxemburgische Gebiet östlich der [[Sauer (Mosel)|Sauer]] und der [[Our]] dem [[Königreich Preußen]] übertragen. Unter der preußischen Verwaltung kamen die Orte des Kantons Clervaux östlich der Our 1816 zum neu errichteten [[Kreis Prüm]] im [[Regierungsbezirk Trier]]. Der Ort war Grenzort und Sitz der [[Bürgermeisterei Dasburg]]. 1843 bestand Dasburg aus 136 Häusern mit 721 Einwohnern. Alle Einwohner waren katholisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;baersch1846&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hanglage und die schlechte Bodenqualität konnten sich die Dorfbewohner kaum von der Landwirtschaft ernähren. So waren früher die meisten Handwerker, Maurer, Tagelöhner und Waldarbeiter. Dank des aufblühenden Gewerbelebens stieg die Einwohnerzahl ständig, und es waren die dorfüblichen Handwerker fast ausnahmslos im Dorf vertreten. Auch eine Bierbrauerei besaß das Dorf. Erst nach 1900 begann die Abwanderung zur Industrie und nach [[Amerika]] und die Einwohnerzahl lag sehr bald unter 500.&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] waren im Ort zehn Gefallene.[[Datei:Panzer IV damaged by bombing at Dasburg, Germany.JPG|mini|Ein während eines Bombenangriffs auf Dasburg beschädigter Zug mit einem [[Panzerkampfwagen IV|Panzer IV]] (1945)]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1940 fielen 70 [[Brandbombe|Brand]]- und [[Sprengbombe]]n auf Dasburg, eine Bombe auf die Frankenmühle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Feuerwehren des Kreises Bitburg-Prüm|Hrsg=Kreisfeuerwehrverband Bitburg-Prüm e.V.|Datum=1997|Seiten=148}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hatte Dasburg 31 Gefallene und Vermisste zu beklagen. Zudem wurde der Ort zu 80 % zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Statistik zur Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Dasburg, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz |url=https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0723201214&amp;amp;tp=46975 |titel=Mein Dorf, meine Stadt |abruf=2020-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0; border-spacing:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 601&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 721&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 575&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 435&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 640&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 356&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 356&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 319&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 285&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 317&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 229&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 229&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 211&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || {{EWZT|DE-RP|07232214}}{{EWR|DE-RP}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- noch zu aktualisieren&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Dasburg besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2019|Kommunalwahl am 26. Mai 2019]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und der [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]]in als Vorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: [https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/2320121400.html &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Silke Nelles wurde am 6.&amp;amp;nbsp;November 2019 Ortsbürgermeisterin von Dasburg. Da bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 kein gültiger Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters dem Rat, der sich für Nelles entschied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/2320000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Arzfeld, Verbandsgemeinde, fünfte Ergebniszeile |abruf=2021-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konstituierung_2019&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksfreund.de/region/bitburg-pruem/silke-nelles-ist-die-neue-ortsbuergermeisterin-von-dasburg_aid-47266467 |titel=Neue Dasburger Bürgermeisterin bekommt volle Rückendeckung vom Rat |werk=[[Trierischer Volksfreund]] |hrsg=Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier |datum=2019-11-18 |abruf=2021-12-19 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde im Juni 2024 wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgänger von Silke Nelles waren Beate Bormann (Ortsbürgermeisterin 2014 bis 2019), Werner André (2011 bis 2014) und Christian Nosbüsch (bis 2010).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konstituierung_2019&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksfreund.de/region/bitburg-pruem/die-frau-fuer-dasburg_aid-4918933 |titel=Die Frau für Dasburg |werk=Trierischer Volksfreund |hrsg=Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier |datum=2014-10-09 |abruf=2021-12-19 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksfreund.de/region/bitburg-pruem/freie-fahrt-fuer-werner-andre_aid-6231247 |titel=Freie Fahrt für Werner André |werk=Trierischer Volksfreund |hrsg=Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier |datum=2011-01-17 |abruf=2021-12-19 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In Schwarz ein goldener Balken, belegt mit einer roten Muschel&lt;br /&gt;
|Quelle      = [https://www.dasburg.de/geschichte Wappenbeschreibung] bei www.dasburg.de; abgerufen am 25. Januar 2019.&lt;br /&gt;
|Zusatz      = Das Wappen wurde durch Bürgermeister a. D. [[Josef Decku]] aus [[St. Wendel]] entworfen. Der Ortsgemeinde Dasburg wurde am 14. September 1967 die Genehmigung zur Führung eines Gemeindewappens durch das Ministerium des Inneren von Rheinland-Pfalz erteilt.&lt;br /&gt;
|Begründung  = Im Jahre 1774 bestand ein Siegel der Schöffen der Herrschaft Dasburg: „Die Meier, Schöffen und Gerichtsleute von Dasburg führten in Schwarz einen goldenen Balken“, so Carles-René de Hozier. Der goldene Balken wurde mit einer roten [[Jakobsmuschel|Pilgermuschel]], dem [[Ikonografisches Heiligenattribut|Attribut]] des Orts- und Pfarrpatrons von Dasburg, [[Jakobus der Ältere|Jakobus]], belegt.}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kommunalwappen mit der Jakobsmuschel in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Dasburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burgruine ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dasburg Burgansicht.jpg|mini|Burgansicht]]&lt;br /&gt;
Von der mittelalterlichen [[Burganlage]], der [[Dasburg (Burg)|Dasburg]], sind noch erhalten geblieben: die Fundamente der inneren [[Wehrmauer]], Teile der äußeren Wehrmauer mit zwei Halbtürmen, Reste des Eingangstores und die Nordseite des 20&amp;amp;nbsp;Meter hohen Wehrturmes, des Zentrums der wahrscheinlich staufischen Kernburg. Der Grundriss der Burg weist auf den Typus [[Höhenburg]] hin. Sehenswert ist ein Gang entlang der Umfassungsmauer, die an ihrer nördlichen Schmalseite ursprünglich eine Brücke hatte und von einem Torzugang und einigen Halbtürmen unterbrochen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz]] kümmert sich heute um den [[Burgbering]]. Die Gemeinde Dasburg gehört der nach dem berühmten [[Kreuzritter]] benannten Vereinigung &amp;#039;&amp;#039;Route [[Gottfried von Bouillon]]&amp;#039;&amp;#039; an, die historische Bauwerke in der Grenzregion der vier Länder Belgien, Frankreich, Luxemburg und Rheinland-Pfalz der Öffentlichkeit bekannt machen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bunkeranlagen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stollenanlage Dasburg.jpg|mini|Geöffnete Stollenanlage]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stollen verschlossen.jpg|mini|Verschlossene Stollenanlage an der B&amp;amp;nbsp;410]]&lt;br /&gt;
In Dasburg gibt es noch zwei Stollenanlagen. Diese liegen in einem Berg bzw. direkt unter der [[Burganlage]] an der [[Bundesstraße 410|B&amp;amp;nbsp;410]]. Die Entfernung voneinander beträgt etwa 300&amp;amp;nbsp;Meter. Jede der Anlagen, die nicht miteinander verbunden sind, besitzt nur einen Eingang. Die Eingangsbauwerke sind aus Beton. Nach dem ehemaligen [[Bundesvermögensamt]] in [[Trier]] wurden die Bauarbeiten von einer Bergbaufirma ausgeführt; der [[Reichsarbeitsdienst]] leistete wahrscheinlich Hilfsarbeiten. Vermutlich begannen die Arbeiten in den Jahren 1939/1940. Die Stollen waren dem Festungspionierstab 23 in [[Bitburg]] unterstellt.&lt;br /&gt;
Beide Stollenanlagen waren 1964 für eine Nutzung als Sanitätsmaterial-Außenlager der [[Bundeswehr]]  vorgesehen. Dieses Vorhaben wurde am 14.&amp;amp;nbsp;September 1970 von der [[Wehrbereichsverwaltung]] endgültig aufgegeben. Es bestand auch kein anderweitiger militärischer Bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gefahrenbeseitigung wurden beide Stollen mit Betonplomben versehen und verschlossen. Für [[Fledermäuse]] und [[Kriechtiere]] wurden Schlitze und Rohre eingebaut. Im Stollen an der B&amp;amp;nbsp;410 wurden Senkschächte abgedeckt und an verschiedenen Stellen Abmauerungen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurzeit wird versucht, zumindest eine Stollenanlage wieder zu öffnen und für künftige Generationen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Stollenanlage 1.jpg|Grundriss der Stollenanlage&lt;br /&gt;
 Stollenanlage 2.jpg|Lageplan der Stollenanlage&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Pfarrkirche ===&lt;br /&gt;
Die Kirche [[St. Jakobus der Ältere (Dasburg)|St. Jakobus der Ältere]] ist ein im Jahr 1767 an der Stelle einer ehemaligen Kapelle durch Trinitarier Pfarrer Augustinus (Taufname Johannes) Kerschen von Daleiden errichteter Zentralbau als Grundrissumkehrung der Dasburger Marienkapelle. Die Kirche, ein schlicht geputzter Bruchsteinbau, zeigt hier die Grundform des im 18. Jh. aufkommenden Zentralbaues; elliptisches Schiff und fast quadratischer Chorteil auf der Breitseite. Die Pfarrkirche besitzt eine digitale Sakralorgel der Firma Viscount. (Modell: Viscount Domus 1232)&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kirche Dasburg.jpg|Grundriss Pfarrkirche&lt;br /&gt;
 Katholische pfarrkirche.jpg|Pfarrkirche&lt;br /&gt;
 St. Jakobus (Dasburg) 11.jpg|Innenraum, Rokoko-Stil&lt;br /&gt;
 St. Jakobus (Dasburg) 20.jpg|Seitenaltar, Detail&lt;br /&gt;
 St. Jakobus (Dasburg) 29.jpg|Kanzel-Reliefs&lt;br /&gt;
 St. Jakobus (Dasburg) 13.jpg|Empore&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienkapelle ===&lt;br /&gt;
Die Marienkapelle wurde im Jahr 1638 vom damaligen [[Rentamt|Rentmeister]] und Burgherr Jakob von Biewer und seiner Frau zur Abwehr der [[Pest]] erbaut. Im Jahre 1713 wurde das Chor neu gebaut und das Westportal hinzugefügt. Schutzheilige gegen die Seuche Pest sind Sebastian und Rochus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Trost ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Trost.jpg|mini|120px|links|Haus Trost im Jahr 2008]]Im Zentrum des Burgweilers Dasburg steht ein auf den ersten Blick recht unauffälliges zweistöckiges Gebäude, das nach dem Tod des letzten Bewohners einige Zeit leer stand, als Galerie dann aber eine neue Nutzung erfuhr. Parallel dazu war – ohne Kenntnis der historischen Substanz – der ersatzlose Abbruch des Hauses im Rahmen einer Dorfplatz-Neugestaltung seit Jahren geplant. Als im Jahr 2003 ein möglicher Abbruch näherrückte, entdeckten die Dasburger den für die Dorfgeschichte wichtigen Bau neu, gründeten einen Historischen Verein und suchten Unterstützung, um dieses Haus erhalten zu können. In diesem Zusammenhang wurde das Haus von Dr. Sibylle Bauer [[dendrochronologisch]] begutachtet. Dabei entpuppte sich das &amp;#039;&amp;#039;Haus Trost&amp;#039;&amp;#039; völlig überraschend als spätmittelalterliches Wohnspeicherhaus aus dem Jahr 1472.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach alten Stichen, Fotos und Zeichnungen besaß der das Dorfbild prägende Bau ursprünglich ein weiteres, aufgesetztes Fachwerkgeschoss, eine dritte Fensterachse und ein erheblich steileres Dach. Ein zweiter Kamin befand sich am Nordgiebel. Der Bau erhob sich ursprünglich auf einer Grundfläche von 12,6&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;8,2 Meter und damit auf rund 103 Quadratmeter. Nach Bombenschäden wurde das Haus in verkleinerten Dimensionen ohne Fachwerkgeschoss und mit einem zurückgenommenen Nordgiebel wieder hergerichtet. Der neue Fachwerkgiebel nach Süden wurde dabei recht brachial aus der ehemaligen Geschosswand herausgesägt.[[Datei:Trost6.jpg|120px|mini|Haus Trost um das Jahr 1900]] Im Inneren des Gebäudes sorgten ursprünglich freitragende Deckenkonstruktionen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss für hallenartig weite Räume mit vor allem im Erdgeschoss beträchtlicher Raumhöhe. Beide Geschosse wurden später durch eingestellte dünne Wände in verschiedene Zimmer aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Holzproben aus den Bauelementen belegen, dass das Gebäude in einem Zug vom Keller bis zum zweiten Obergeschoss errichtet wurde. Erhaltene Waldkanten fanden sich im ehemaligen Fachwerkgeschoss, im heutigen Giebel. Sie stammen aus dem Winter 1471/72, das heißt in diesem Winter wurde das Bauholz geschlagen und konnte ab Frühjahr 1472 verbaut werden. Angesichts des massiven Baukörpers mit Wandstärken bis zu 2,10 Meter im Keller dürfte sich die Bauzeit über einige Jahre hingezogen haben; um 1472 war der Bau aber schon weitgehend gediehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine größere Umbaumaßnahme zeigt der nachträglich eingezogene Unterzug oder Deckenbalken im Erdgeschoss an. Er datiert rund 150 Jahre später in die Zeit um 1615.&amp;lt;ref&amp;gt;Sibylle Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Haus Trost in Dasburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Heimatpflege]].&amp;#039;&amp;#039; 2005, {{ISSN|0342-1805}}, S.&amp;amp;nbsp;45–52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Ludwig Eugen von Montigny]] (1791–1868), preußischer Landrat des Kreises Malmedy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dasburg.de/ Internetpräsenz der Ortsgemeinde Dasburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-arzfeld.de/gemeinden/ortsgemeinden/dasburg Ortsgemeinde Dasburg auf den Seiten der Verbandsgemeinde Arzfeld]&lt;br /&gt;
* {{KulturDB-Trier |ort |Dasburg}}&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o23201214}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Verbandsgemeinde Arzfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4393887-5|VIAF=241846432}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Eifelkreis Bitburg-Prüm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Our]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1222]]&lt;/div&gt;</summary>
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