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	<title>Das zweite Gleis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:04:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Das_zweite_Gleis&amp;diff=2317402&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Fuchs: Bot: IB akt – Produzent nur für Personen</title>
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		<updated>2024-03-25T13:59:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: IB akt – Produzent nur für Personen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild             = Das zweite Gleis Logo 001.svg&lt;br /&gt;
| Originaltitel    = Das zweite Gleis&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 1962&lt;br /&gt;
| Länge            = 80&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
| FSK              = 6&lt;br /&gt;
| JMK              =&lt;br /&gt;
| Regie            = [[Hans-Joachim Kunert]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         =&lt;br /&gt;
* [[Günter Kunert]],&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Kunert&lt;br /&gt;
| Produktionsunternehmen = [[DEFA]], KAG „Berlin“&lt;br /&gt;
| Musik            = [[Pavel Simai]]&lt;br /&gt;
| Kamera           = [[Rolf Sohre]]&lt;br /&gt;
| Schnitt          = [[Christel Röhl]]&lt;br /&gt;
| Besetzung        =&lt;br /&gt;
* [[Albert Hetterle]]: Walter Brock&lt;br /&gt;
* [[Annekathrin Bürger]]: Vera Brock&lt;br /&gt;
* [[Horst Jonischkan]]: Frank Reisner&lt;br /&gt;
* [[Walter Richter-Reinick]]: Erwin Runge&lt;br /&gt;
* [[Helga Göring]]: Frau Runge&lt;br /&gt;
* [[Erik S. Klein]]: Gericke&lt;br /&gt;
* [[Johanna Clas]]: Anneliese Merkel&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Lindenberg]]: Angestellte im KDH&lt;br /&gt;
* [[Paul Berndt (Schauspieler)|Paul Berndt]]: Kriminalbeamter&lt;br /&gt;
* [[Walter E. Fuß]]: Lokführer&lt;br /&gt;
* [[Arno Wyzniewski]]: Flüchtling&lt;br /&gt;
* [[Joachim Zschocke]]: Trapo-Offizier&lt;br /&gt;
* [[Maria Besendahl|Anna-Maria Besendahl]]: Bäckerin&lt;br /&gt;
* [[Trude Bechmann]]: Ältere Frau&lt;br /&gt;
* [[Klaus Gendries]]: Wachhabender&lt;br /&gt;
* [[Else Sanden]]: Frau Reissner&lt;br /&gt;
* [[Fred Marlitz]]: Notenwart&lt;br /&gt;
* [[Oswald Foerderer]]: Bremser&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Puchert]]: Fahrdienstleiter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das zweite Gleis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutscher Spielfilm der [[DEFA]] von [[Hans-Joachim Kunert]] aus dem Jahr 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Fahrdienstleiter Walter Brock überrascht während der Nachtschicht auf Gleis 2 zwei Männer beim Einbruch in einen Waggon. Bei der Gegenüberstellung glaubt er, einen der beiden wiederzuerkennen, gibt kurze Zeit später jedoch vor, sich getäuscht zu haben. Auch der Verdächtige Erwin Runge ahnt, Brock von früher zu kennen, auch wenn ihm der Name nichts sagt. Er beauftragt seinen Komplizen Frank Reisner, der unentdeckt geblieben war, bei Brocks Tochter Vera nach dem Hintergrund der Familie zu forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vera arbeitet als technische Zeichnerin im [[Ausbesserungswerk|RAW]] und leitet das Betriebsorchester. Frank stellt sich als neuer [[Geiger (Musiker)|Geiger]] vor, erweist sich jedoch als unmusikalisch. Frank und Vera kommen sich näher und Vera erzählt ihm, dass ihre Familie aus [[Küstrin]] kommt. Ihre Mutter sei bei der Bombardierung der Kleinstadt ums Leben gekommen und Vera in das dortige Waisenhaus gekommen, wo ihr Vater sie schließlich 1946 abgeholt habe. Erwin stammt selbst aus Küstrin und weiß, dass die Stadt nie bombardiert wurde. Er selbst kannte einen Walter Brock ähnlichen Mann nur unter dem Namen „Merkel“. Walter Brock versucht unterdessen, schnellstmöglich nach [[Rostock]] versetzt zu werden, was seinen Vorgesetzten misstrauisch werden lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vera von Frank erfährt, dass Küstrin nie bombardiert wurde und Walter Brock angeblich „Merkel“ heißt, macht sie sich mit ihm auf die Suche nach der Wahrheit. Sie fahren nach Arnstadt, wohin das Küstriner Waisenhaus angeblich verlegt wurde. Hier will sie ihre Akte einsehen. Sie wurde als „Vera Merkel“ von einer gewissen Gertrud Runge aus Arnstadt ins Waisenhaus gebracht. Vera und Frank suchen Gertrud Runge auf, die inzwischen als Lehrerin arbeitet und überglücklich ist, Vera wiederzusehen. Sie berichtet beiden die Wahrheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1944 sei Anneliese Merkel, Veras Mutter, in ihren Lebensmittelladen gekommen und wollte für eine Halskette Lebensmittel eintauschen. Als Gertrud zögerte, löste Anneliese sämtliche [[Lebensmittelmarke]]n ein. Wenige Minuten später kam Walter überraschend für einen Tag auf Fronturlaub heim. Gertrud war zu der Zeit mit Erwin Runge verheiratet, der abends auf die Suche nach einem entflohenen Juden gehen wollte – mit Walter, der sich weigerte. Als Walter jedoch in seiner Werkstatt den Juden fand, verriet er ihn an Erwin, der ihn erschoss. Da Anneliese den Juden über längere Zeit in der Werkstatt versteckt und mit Nahrung und Kleidung versorgt hatte, wurde sie von der [[Gestapo]] verhaftet und noch 1944 hingerichtet. Gertrud trennte sich von Erwin und nahm Vera zu sich, weil Walter wieder an die Front musste. Wegen eines Krankenhausaufenthalts brachte Gertrud Vera ins Heim – als sie sie wieder zu sich nehmen wollte, hatte Walter sie bereits aus dem Heim zu sich geholt und den Namen „Brock“ angenommen, der sämtliche Spuren verwischte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend geht Frank zu Erwin und konfrontiert ihn mit seinem Wissen. Er droht, Erwins Identität offenzulegen. Frank versucht, auch Walter davon zu überzeugen, offen zu reden, zumal Vera bereits sämtliche Hintergründe kenne. Als Erwin Walter einen Schienenbruch meldet, wird Frank als einzig diensthabender Schweißer der Nachtschicht mit der Reparatur beauftragt. Erwin stellt heimlich eine Weiche um und lässt einen Zug auf das eigentlich gesperrte Gleis, an dem Frank arbeitet, fahren. Walter sieht Erwins Tat und versucht, Frank zu warnen, der jedoch von dem Zug überfahren und getötet wird. Vera hat von den Vorkommnissen erfahren und eilt zum Güterbahnhof. Walter sagt unterdessen aus, dass Frank nicht in einen Unfall verwickelt war, sondern das Gleis von Erwin vorsätzlich umgestellt wurde. Er will zu Erwin und zu sich aussagen. Als Vera erscheint, eilt sie an ihm vorbei zum Unglücksort. Sie geht weiter und er folgt in einigem Abstand, der langsam kleiner wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Der Film erlebte am 25. Oktober 1962 im [[Berlin]]er [[Colosseum (Kino)|Colosseum]] seine Premiere und lief am 13. November 1963 auf [[DFF 1]] im Fernsehen. Die Kritik hielt ihm vor, eine überholte gesellschaftliche Phase zu schildern und schon bald geriet der Film in Vergessenheit. Im Jahr 2005 wurde &amp;#039;&amp;#039;Das zweite Gleis&amp;#039;&amp;#039; im Rahmen der DEFA-Retrospektive &amp;#039;&amp;#039;Rebels with a cause&amp;#039;&amp;#039; im [[Museum of Modern Art]] in [[New York City]] gezeigt und erschien im November desselben Jahres auch auf DVD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen gilt der Film als „einer der besten, die bei der DEFA produziert wurden“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fp&amp;quot; /&amp;gt; Dies wird auf mehreren Ebenen begründet. Inhaltlich ist es der einzige Film, „der die ehemaligen Nazis nicht im Westen Deutschlands ausfindig macht, von Kollektivschuld spricht und von den DDR-Bürgern wissen will: Was hast Du vor 1945 getan?“&amp;lt;ref name=&amp;quot;fp&amp;quot; /&amp;gt; Formal ist &amp;#039;&amp;#039;Das zweite Gleis&amp;#039;&amp;#039; anspruchsvoll, wobei das Bild den Inhalt widerspiegelt: „Das Thema ‚Verstrickung‘ bestimmt die Form des Films: Ein Netz von Gleisen und Starkstromleitungen behindert Blick und Gang der Figuren“&amp;lt;ref name=&amp;quot;fp&amp;quot; /&amp;gt; und sorgt für eine „zunehmend beklemmende Stimmung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Schenk (Red.), Filmmuseum Potsdam (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946–1992&amp;#039;&amp;#039;. Henschel, Berlin 1994, S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei nutzte Kameramann [[Rolf Sohre]] expressive Motive, ungewöhnliche Perspektiven und harte Kontraste, die an den expressionistischen Film der [[Weimarer Republik]] erinnern. Auch die wenigen Dialoge des Films tragen zu diesem Eindruck bei. Die charakteristische, experimentelle [[Harfe]]nmusik – „hart und ungefällig erklingen die Stahlsaiten“&amp;lt;ref name=&amp;quot;fp&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.filmmuseum-potsdam.de/de/398-0-3817.htm |archive-is=20130211082916 |text=&amp;#039;&amp;#039;Das zweite Gleis&amp;#039;&amp;#039; auf filmmuseum-Potsdam.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – unterstreicht den Inhalt und wurde von [[Jutta Zopf]] eingespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die zeitgenössische Kritik meinte, dass der Film nicht „die heutigen gefestigten sozialistischen Verhältnisse“ schildere und damit nicht „den Erscheinungsformen des Lebens in unserer Republik gerecht wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Jelenski in: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 23. Oktober 1962.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des internationalen Films]]&amp;#039;&amp;#039; befand: „Psychologisch vertiefter Film, dessen glaubwürdiger Konflikt intensiv geschildert wird und der keine billigen Scheinlösungen anbietet. Auch formal, dank expressiver Kameragestaltung und experimenteller Musik, schwingt sich der Film zu großer Meisterschaft auf.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|58595|Abruf=2018-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Cinema]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb, dass „die bestechende, schattenreiche Optik des Dramas […] ans expressionistische Kino der 20er und 30er [erinnert …]. Fazit: Brillant fotografierte Mitläufer-Tragödie“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cinema|1308077|Abruf=2022-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für andere Kritiker war &amp;#039;&amp;#039;Das zweite Gleis&amp;#039;&amp;#039; „ein bemerkenswerter und radikaler Film.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Schenk (Red.), Filmmuseum Potsdam (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946–1992&amp;#039;&amp;#039;. Henschel, Berlin 1994, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3896023497|Seiten=716–717}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0056727}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|440d964c55b340cfbdff821100611dbc}}&lt;br /&gt;
* [https://www.defa-stiftung.de/filme/filmsuche/das-zweite-gleis/ &amp;#039;&amp;#039;Das zweite Gleis&amp;#039;&amp;#039;] bei der [[DEFA-Stiftung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zweite Gleis #Das}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzweißfilm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Fuchs</name></author>
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