<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Das_letzte_Kleinod</id>
	<title>Das letzte Kleinod - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Das_letzte_Kleinod"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Das_letzte_Kleinod&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T09:02:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Das_letzte_Kleinod&amp;diff=2514222&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Bildbeschreibung eingefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Das_letzte_Kleinod&amp;diff=2514222&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-26T23:35:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildbeschreibung eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:K800 Logo Das letzte kleinod.jpg|mini|Logo &amp;quot;Das letzte Kleinod&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das letzte Kleinod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Theaterprojekt, das seit 1991 von Jens-Erwin Siemssen und Juliane Lenssen geleitet wird. Es inszeniert seine Stücke nicht auf einer Bühne,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.das-letzte-kleinod.de/Deutsche-Buehne-Sept-2009.265.0.html |wayback=20160305130057 |text=&amp;#039;&amp;#039;Wir wollen nicht auf die Bühne&amp;#039;&amp;#039; }} in [[Die Deutsche Bühne]], September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; sondern an Original-Schauplätzen, die zu den Inhalten gehören. Die Theatervorstellungen werden mit einem internationalen Ensemble in [[Deutschland]], [[Europa]] und Übersee produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufführungsorte ==&lt;br /&gt;
Die Inszenierungen spiegeln die Auseinandersetzung mit der Kulturlandschaft an der [[Nordsee]]küste wider. Die historischen Aufführungsorte des „letzten Kleinods“ sind nicht immer leicht erreichbar. Die Marinefestung [[Langlütjen]], die an sich für Besucher gesperrt ist, wurde mit einem Schiff von Bremerhaven aus angesteuert. Die [[MUNA Lübberstedt]], auf der 2010 nach der Räumung durch die [[Bundeswehr]] die Geschichte dieses Geländes gespielt wurde, war für die Besucher nur auf dem stillgelegten Gleis vom Bahnhof [[Lübberstedt]] mit einem gecharterten historischen Triebwagen von 1920 erreichbar. Er fuhr die Zuschauer während der Aufführung auch an verschiedene Orte innerhalb des ehemals militärischen Geländes. &amp;#039;&amp;#039;Die verlorenen Söhne&amp;#039;&amp;#039; erzählte 2010 von zwei jungen [[Spiekeroog]]ern, die zum Walfang in [[Grönland]] ausfuhren. Außer in Spiekeroog wurde das Stück auch in Bremerhaven, [[Cuxhaven]] sowie in einem Kulturzentrum und in einem alten Transchuppen in [[Nuuk]] und [[Uummannaq]] auf der Insel aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufführungsinhalte ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Vorstellungen erzählen die Geschichten der Spielorte und ihrer Bewohner. Die Stücke entstehen meist aus mündlichen Überlieferungen. Das Theater bevorzugt internationale Themen, bei denen die regionale Geschichte in Bezug zu anderen Teilen der Welt steht. Dafür werden Gastkünstler aus den jeweiligen Kulturkreisen eingeladen und Gastspiele im Partnerland durchgeführt.|Autor=Das letzte Kleinod|Quelle=Internetpräsentation des Theaterprojekts (&amp;quot;Geschichte&amp;quot;), abgerufen am 10. Januar 2012}}&lt;br /&gt;
Die Inhalte der Theaterstücke basieren immer auf historischen Fakten, die der Regisseur Jens-Erwin Siemssen penibel recherchiert hat. Deshalb kommen sie Dokumentationen sehr nahe.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein besonders makabres Stück der deutschen Geschichte wurde schon im August 1998 aufgeführt: &amp;quot;G56. Auf freiem Felde&amp;quot;. Dabei geht es um einen Zug mit Zwangsarbeitern, der im April von Bremen nach [[KZ Bergen-Belsen|Bergen-Belsen]] fahren sollte. Weil wegen zerstörter Bahnstrecken kein geregelter Zugverkehr mehr möglich war, kam der Zug nie dort an. Die Schreckensfahrt endete einige Tage später in [[Brillit]] kurz vor [[Bremervörde]]. Die Überlebenden kamen in das [[Stalag X-B|KZ-Auffanglager Sandbostel]]. Auch zu Fuß wurden Häftlinge aus Bremen nach Sandbostel &amp;quot;evakuiert&amp;quot; (siehe [[Gedenkmarsch Farge–Sandbostel#Auflösung der Bremer Lager|Auflösung der Bremer Lager]]). Ein verlorener Zug, der ebenfalls nach Bergen-Belsen fahren sollte und dort nie ankam, ist genauer dokumentiert worden. (Siehe [[Verlorener Zug]].)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Knüppelkrieg in der Franzosenzeit an der Nordseeküste ===&lt;br /&gt;
Während der von [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] verhängten [[Kontinentalsperre]] kamen Fischerei und Frachtschifffahrt an der Nordseeküste zum Erliegen. Von der Not und den Aufständen an der Küste handelt das Stück Knüppelkrieg (2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boat People ===&lt;br /&gt;
Nach einer Flucht über das [[Südchinesisches Meer|südchinesische Meer]] erreichte im Schneewinter 1979 eine Familie aus [[Vietnam]] ihr Asyl in Norddeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Muna Lübberstedt ===&lt;br /&gt;
Während des Krieges produzierten von 1941 bis 1945 [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] und [[KZ-Häftling]]e in der [[MUNA Lübberstedt]], einem Außenlager des [[KZ Neuengamme]], Seeminen und Flak-Munition.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/Uebersicht/Das-letzte-Kleinod-zeigt-Theaterstueck-am-Gleis |wayback=20160106221455 |text=Darstellung des Stückes &amp;quot;Muna Lübberstedt&amp;quot; in der HAZ |archiv-bot=2023-12-09 13:48:55 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die verlorenen Söhne ===&lt;br /&gt;
In dem 2010 an verschiedenen Orten in Deutschland und [[Grönland]] aufgeführten Stück geht es um die Walfänger, die von der Nordseeküste auszogen, in Grönland [[Walfang]] zu betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rittergut Altluneberg ===&lt;br /&gt;
Das Leben in [[Altluneberg]] bei [[Bremerhaven]] wurde lange Zeit vom Rittergut bestimmt. Nach dem Zweiten Weltkrieg verdienten dort viele Flüchtlinge ihren Lebensunterhalt und verhalfen dem Betrieb zu einer letzten Blüte. Nach der Einstellung des Betriebes (1980) verhalf das „letzte Kleinod“ den Zuschauern zu einem Zugang auf dem sonst verschlossenen Gelände mit den großen Stallungen und einem Park hinter dem Gutshaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Untergang der Johanne ===&lt;br /&gt;
1854 war die Dreimastbark „Johanne“ auf dem Weg von Bremerhaven nach Amerika. Die überwiegend [[Hessen|hessischen]] Auswanderer kamen aber nicht dort an, weil das Schiff vor [[Helgoland]] in einen Sturm kam und bei [[Spiekeroog]] strandet. Im Mai 2009 wurde das Stück am Originalschauplatz, dem Strand vor der Insel, uraufgeführt. Danach wurde es auch in Bremerhaven und [[Cuxhaven]] aufgeführt zu einem großen Teil auf [[Plattdeutsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dat Schiff war kalt ===&lt;br /&gt;
In einer „begehbaren Inszenierung“ wurden die Besucher in kleinen Gruppen durch das inzwischen leer stehende [[Seemannsheim Fischereihafen]] im [[Fischereihafen (Bremerhaven)|Fischereihafen Bremerhaven]] geführt. Hausmutter, Seeleute, Küchenfrauen, Pastor und Koch erzählten vom Leben der Seeleute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koldeweys Polarfahrt ===&lt;br /&gt;
[[Carl Koldewey|Karl Christian Koldewey]] brach 1868 von Bremerhaven mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Grönland (Schiff)|Grönland]]&amp;#039;&amp;#039; zur [[Erste Deutsche Nordpolar-Expedition|Ersten Deutschen Nordpolar-Expedition]] auf. Das erhaltene Schiff gehört zu den Ausstellungsstücken des [[Deutsches Schifffahrtsmuseum|Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven]]. Auf diesem Segelschiff wurde das Theaterstück inszeniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== King of Tonga ===&lt;br /&gt;
{{Zitat|Im Alten Land erzählt man sich die Legende des Seemanns Hinrich Meyer. Der Matrose aus Jork soll vor [[Tonga]] Schiffbruch erlitten haben, eine Häuptlingstochter geheiratet und zum König von Tonga gekrönt worden sein. Mit 16 blauen Stahlfässern inszenierte Das Letzte Kleinod vor der Cuxhavener Kugelbake eine Theatervorstellung über die Sehnsucht von der Nordsee nach der Südsee.|Autor=&amp;quot;Das letzte Kleinod&amp;quot;|Quelle=Internetseite des letzten Kleinods, abgerufen am 10. Januar 2012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kabeljaukrieg ===&lt;br /&gt;
1977 gab es zwischen [[Island]] und [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] den [[Kabeljaukrieg#Dritter Kabeljaukrieg|Konflikt um die 200-Seemeilen-Zone]] im Fischereirecht. 30 Jahre später wurde dieser Kampf mit dem Theaterstück in Cuxhaven und auf dem Fischmarkt der isländischen Stadt [[Hafnarfjörður]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Samaria ===&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Krieg brachte der Passagierdampfer &amp;#039;&amp;#039;[[Samaria (Schiff)|Samaria]]&amp;#039;&amp;#039; heimatlose Flüchtlinge von Cuxhaven nach [[Halifax (Nova Scotia)|Halifax (Kanada)]]. Am Originalschauplatz [[Steubenhöft|Steubenhöft in Cuxhaven]] und am [[Pier 21]] in Halifax wurde 60 Jahre später die Geschichte der Auswanderer erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Langlütjen II ===&lt;br /&gt;
2006 ging Siemssen mit seinem Schauspielerteam auf die Festungsinsel [[Langlütjen]], um in den [[Kasematte]]n und Wallanlagen ein dokumentarisches Spiel auf der Insel aufzuführen. Die Zuschauer wurden mit dem Schiff von Bremerhaven auf die Insel gefahren und so erhielt die Öffentlichkeit erstmals Zugang zur Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mkono Wa Damu ===&lt;br /&gt;
Der Titel dieses Stückes, das 2005 in [[Neuhaus (Amt Neuhaus)|Neuhaus]], Cuxhaven, auf [[Sansibar]] und in [[Tansania]] aufgeführt wurde, heißt auf Deutsch: „Der Mann mit den blutigen Händen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Information des Stadtarchivs Bielefeld über Carl Peters |url=http://www.bielefeld.de/ftp/dokumente/Kolonialwaren_in_Bielefeld17.pdf |wayback=20160109095444 }} (PDF; 161&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Es beschäftigt sich mit [[Carl Peters]], der 1884 die [[Gesellschaft für Deutsche Kolonisation]] gründete, das Kerngebiet des späteren [[Deutsch-Ostafrika]] erwarb aber 1897 unehrenhaft aus dem Reichsdienst entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sorr ===&lt;br /&gt;
2004 wurde in Deutschland, den [[Niederlande]]n und [[Dänemark]] das Stück „Sorr“ aufgeführt, das sich mit dem Leben im [[Wattenmeer (Nordsee)|Watt]] beschäftigt. „Die Inszenierung erzählte vom [[Schlick]], von der Flut, vom Sturm, vom Fisch, von der Arbeit und vom Schiff.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat aus der Beschreibung auf der Internet-Seite des Theaterprojektes, abgerufen am 10. Januar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eismitte ===&lt;br /&gt;
Die Vorstellung fand 2004 bei −24&amp;amp;nbsp;°C im Kühlhaus statt. Das Thema war die [[Alfred Wegener#Zweite Grönlandfahrt|letzte Grönlandexpedition Alfred Wegeners]]. Nach Tagebuchaufzeichnungen entstand das Drehbuch – die Zuschauer erhielten Schlafsäcke und Wärmflaschen, um sich vor der Kälte des Aufführungsortes zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Morriña ===&lt;br /&gt;
In den Fischereihäfen von Cuxhaven und Vilanova de Arousa in [[Spanien]] wurde das Stück 2003 aufgeführt, das von Immigranten erzählt, die aus Spanien nach Cuxhaven einwanderten, um in der Fischindustrie zu arbeiten. Der Titel bedeutet auf Deutsch: Heimweh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exodus ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1947 versuchten 4.500 heimatlose [[Juden]] mit dem Dampfer Exodus nach [[Palästina (Region)|Palästina]] auszuwandern. Unter den Augen der entsetzten Weltöffentlichkeit holten britische Soldaten die Passagiere in Haifa mit Waffengewalt vom Schiff und deportierten sie ausgerechnet ins kalte Nachkriegsdeutschland. In ehemaligen Wehrmachtskasernen in [[Emden]] und [[Wilhelmshaven]] harrten sie monatelang aus, bis die Gründung des Staates Israel ihnen die Übersiedlung ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Displaced ===&lt;br /&gt;
Drei Tage und drei Nächte hing sie unter einem Laster. Zusammen mit ihrem kleinen Bruder und den Eltern flüchtete die Dreizehnjährige aus einem Land mitten in Europa, aus Angst vor herumziehenden Banden junger Milizionäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof von [[Geestenseth]] startete ein Theaterworkshop mit fünfzehn jugendlichen Migranten aus Bosnien, Mazedonien, dem Sudan und Afghanistan. Sie erzählten von ihrer Heimat und der Flucht, um aus diesen Geschichten im Lauf der kommenden Monate ein Theaterstück zu machen. Ab April werden sie dabei von zwanzig Schülern der Max-Eyth-Schule unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorf-Asyl ===&lt;br /&gt;
Sie kommen aus Flüchtlingslagern in [[Syrien]], [[Äthiopien]], dem [[Demokratische Republik Kongo|Kongo]] oder einem anderen Brennpunkt dieser Welt. Haben Gewalt, Hunger oder Dürre hinter sich. Wurden mit Flugzeugen nach Deutschland gebracht und in einem Durchgangslager notdürftig auf das Leben in der Fremde vorbereitet. Jetzt sind die in einem kleinen Dorf in Niedersachsen angekommen. Zunächst noch argwöhnisch beäugt von der Dorfgemeinschaft, die Angst um Ruhe und Frieden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Passenger Processing ===&lt;br /&gt;
2021 wurde im verlassenen [[Columbusbahnhof]] in Bremerhaven das Theaterstück Passenger Processing aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.das-letzte-kleinod.de/programm/passageabfertigung/ PASSAGEABFERTIGUNG – PASSENGER PROCESSING] auf das-letzte-kleinod.de, abgerufen am 18. März 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier konnte in kleinen Gruppen auf einer Führung durch den aufgegebenen Bahnhof eine Zeitreise ins Bremerhaven der 50er, 60er und 70er Jahre erlebt werden. Hafenarbeiter, Festmacher, amerikanische Soldaten, Schiffsmakler, ein Shantychor, Kioskbesitzer, Blumenhändler, Kellnerin und Taxifahrer erzählten vom Leben am Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltliche Recherche der Stücke ==&lt;br /&gt;
Der Regisseur Jens-Erwin Siemssen forscht den historischen Inhalten seiner Stücke intensiv nach. Die Flucht der [[Boatpeople]] ließ er sich von den Flüchtlingen erzählen. Die Zusammenhänge zwischen der Not der Küstenbewohner und der Macht Napoleons erforschte er in Archiven und informierte sich bei Historikern der Region um Bremerhaven.&amp;lt;ref&amp;gt;Hein Carstens: &amp;#039;&amp;#039;Mit Forke und Dreschflegel gegen Unterdrücker – Vor 175 Jahren starb Wurstens Freiheitsheld Anton Biehl&amp;#039;&amp;#039;; in: Niederdeutsches Heimatblatt, Nr. 732, Dezember 2010; ({{Webarchiv|text=online |url=http://www.s355498583.online.de/NdHb/MvM_2010_12.pdf |wayback=20140308233957 }}; PDF; 7,8&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das Stück &amp;#039;&amp;#039;Muna Lübberstedt&amp;#039;&amp;#039; ging Siemssen nicht nur in die Archive, sondern sprach mit Menschen, die während der [[Nationalsozialismus|NS]]-Zeit in der Fabrik gearbeitet hatten sowie mit Zivilbediensteten der Bundeswehr in der Muna-Lübberstedt. Die Inhalte des Stückes &amp;#039;&amp;#039;Rittergut Altluneberg&amp;#039;&amp;#039; erfuhr Siemssen vom Besitzer des Gutes, das der Bremer Werner Schierenberg 1897 kaufte und dessen Erben den Betrieb 1980 einstellten. Für den &amp;#039;&amp;#039;Untergang der Johanne&amp;#039;&amp;#039; forschte der Regisseur in Kirchenbüchern, Zeitungsartikeln und Gerichtsakten. Außerdem suchte er den Kontakt zu Menschen die noch mündliche Überlieferung kannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Logistik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geestenseth Bahnhof 20201108.jpg|mini|Bahnhof Geestenseth]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Der ozeanblaue Zug 20201108 Geestenseth 2.jpg|mini|Der &amp;#039;&amp;#039;Ozeanblaue Zug&amp;#039;&amp;#039; im Bahnhof Geestenseth]]&lt;br /&gt;
Die unter Denkmalschutz stehenden früheren Bahnhofsgebäude in [[Geestenseth]] in der Gemeinde [[Schiffdorf]] dienen dem Projekt als Sitz und Produktionsstätte. Hier ist auch der &amp;#039;&amp;#039;Ozeanblaue Zug&amp;#039;&amp;#039; mit seinen zehn Waggons stationiert. In vier Schlafwagen können 17 Mitwirkende in Einzelkabinen untergebracht werden. Die übrigen Waggons beherbergen einen Speisesaal, eine Großküche, ein Theaterstudio, Werkstätten und ein Büro. Ein Güterwaggon steht für Theatertechnik zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Bahnhof führt die [[Bahnstrecke Bremerhaven-Wulsdorf–Buchholz]]. Das Verkehrsunternehmen [[Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser|EVB]] bringt den Zug zu den Spielorten, an denen Aufführungen stattfinden sollen. Wenn ein Spielort keinen Bahnanschluss hat, steht dem Theater-Team ein Zeltlager zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufführungen finden in der wärmeren Jahreszeit statt. Im Winter findet im eigenen Zug auf den Bahnhöfen der Region ein Kindertheater statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.das-letzte-kleinod.de/ Offizielle Homepage von &amp;#039;Das letzte Kleinod&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.laft.de/mitglieder/19-das-letzte-kleinod.html Das letzte Kleinod auf der Seite des Landesverbandes Freie Darstellende Künste in Niedersachsen]&lt;br /&gt;
* [http://www.evb-elbe-weser.de/de/Kulturkontakte/Geestenseth/ Das Letzte Kleinod auf der Seite EVB-Kulturkontakte]&lt;br /&gt;
* [http://www.tanjakraemer.de/content/Theaterspielen_fuer_die_Vergangenheit.pdf Tanja Krämer, Theaterspielen für die Vergangenheit] (PDF; 690&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=6083863-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:letzte Kleinod #Das}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theater (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterprojekt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
	</entry>
</feed>