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	<title>Das Vorbewusste - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T08:42:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Redonebird: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2023-11-23T06:55:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorbewusste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von [[Sigmund Freud]] definierter Begriff zur Bezeichnung eines Systems des psychischen Apparats, das zusammen mit den zwei anderen Systemen ([[das Unbewusste]] und das [[Bewusstsein|Bewusste]]) sein erstes topisches Modell der menschlichen Psyche darstellte. Mit dem Begriff bezeichnete Freud einen Bereich der menschlichen [[Psyche]], der im strengen Sinne mit dem [[das Unbewusste|System Unbewusst]] nicht gleichzustellen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jean Laplanche]], und [[Jean-Bertrand Pontalis]]: &amp;#039;&amp;#039;Vocabulaire de la Psychanalyse&amp;#039;&amp;#039; (1967). Aus dem Französischen von Emma Moersch: &amp;#039;&amp;#039;Das Vokabular der Psychoanalyse&amp;#039;&amp;#039;, Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1972, S. 612ff, ISBN 3-518-27607-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbewusste Inhalte können zum Vorbewussten nur dann gelangen, wenn sie die an der Grenze platzierte strenge [[Zensur (Psychoanalyse)|Zensur]] passieren können. Das geschieht aber nur durch Umwandlungen und Verkleidungen des unbewussten psychischen Materials. An der Grenze zwischen dem Bewussten und dem Vorbewussten gebe es auch eine Zensur, die aber durchlässig sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des Begriffs im Werk Sigmund Freuds ==&lt;br /&gt;
Freud definierte die genannten drei Systeme im Rahmen seiner ersten [[Topik (Psychologie)|Topik]]. Hier wird das Vorbewusste als Bereich beschrieben, dessen Inhalte zwar nicht mit denen des aktuellen Bewusstseinsfeldes identisch seien, die aber dem Bewusstsein (und zwar nach gewissen Regeln) zugänglich werden können. In späteren Schriften Freuds, vor allem nach der [[Strukturmodell der Psyche|zweiten freudschen Topik]] (wobei die drei psychischen Instanzen ([[Strukturmodell der Psyche#Es|Es]], [[Ich]] und [[Über-Ich]]) definiert wurden) wird der Begriff meistens im adjektivischen Sinne verwendet. Damit ist gemeint, dass &amp;#039;&amp;#039;vorbewusst&amp;#039;&amp;#039; auf alle jene psychischen Prozesse, Vorgänge, Operationen und Inhalte angewendet wird, „die dem aktuellen Bewusstsein entgehen und im Wesentlichen an das Ich gebunden sind, zu dessen unbewussten Anteilen sie gehören, ohne gänzlich unbewusst zu sein“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Elisabeth Roudinesco]] und Michel Plon: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la Psychanalyse&amp;#039;&amp;#039; (1997). Aus dem Französischen übersetzt von: Christoph Eissing-Christophersen u. a.:&amp;#039;&amp;#039; Wörterbuch der Psychoanalyse&amp;#039;&amp;#039; Springer, Wien 2004, S. 1112f, ISBN 3-211-83748-5 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zentrale Bedeutung, die Freud dem Unterschied zwischen &amp;#039;&amp;#039;vorbewusst&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;unbewusst&amp;#039;&amp;#039; gab, hängt mit seiner Definition des Unbewussten zusammen, die nicht mehr, wie zu seiner Zeit gängig, als bloße Abwesenheit von Bewusstsein oder als „nicht bewusst“ definiert wurde, sondern als ein System des psychischen Funktionierens, das völlig anderen Gesetzen unterworfen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychoanalyse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sigmund Freud|Vorbewusste, Das]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redonebird</name></author>
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