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	<title>Das Problem der Freiheit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T16:29:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Das_Problem_der_Freiheit&amp;diff=496277&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: ISBN-Format, Komma ergänzt, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-08-07T19:54:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ISBN-Format, Komma ergänzt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Problem der Freiheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Rede, die [[Thomas Mann]] für den 17. Internationalen [[P.E.N.|PEN]]-Kongress in Stockholm im September 1939 verfasst, aber nicht gehalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1939 Thomas Mann Problem Freiheit.jpg|miniatur|Erstdruck 1939]]&lt;br /&gt;
Thomas Mann, der über [[Demokratie]] spricht, geht bis zu [[Platon]] zurück und bezeichnet dessen Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Politeia]]&amp;#039;&amp;#039; als sozialistische Utopie, weil Platon das persönliche Eigentum abschaffen möchte. [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethes]] Demokratieverständnis kommt zur Sprache. Der alte Goethe hofft noch kurz vor seinem Tod &amp;#039;&amp;#039;auf Menschenglück und -frieden&amp;#039;&amp;#039;. Und [[Heinrich Heine|Heine]] wird zitiert: {{&amp;quot;|Wir leben ja nicht mehr in den alten Helm- und Harnischzeiten des kriegerischen Rittertums, sondern in der friedlichen Bürgerzeit der warmen Leibbinden und Unterjacken.}} Bürgerzeit ist das Stichwort. Bürgerzeit, die [[Französische Revolution|1789 in Frankreich]] anbricht mit dem Ruf nach [[Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit|Freiheit und Gleichheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Thomas Mann schließen – rein logisch gesehen – &amp;#039;&amp;#039;Freiheit und Gleichheit einander aus&amp;#039;&amp;#039;, denn Freiheit betrifft Individuelles, jedoch Gleichheit betrifft Soziales. Beide Begriffe können allerdings auf natürliche Weise mit Hilfe der christlichen [[Humanität]] vereinigt werden: Vor Gott sind alle Menschen gleich. Demokratie ist &amp;#039;&amp;#039;der menschliche Ausgleich zwischen einem logischen Gegensatz, die Versöhnung von Freiheit und Gleichheit, der individuellen Werte und der Anforderungen der Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Redner kommt auf die &amp;#039;&amp;#039;Untaten&amp;#039;&amp;#039; in der jüngeren europäischen Geschichte zu sprechen. Da sind jene Schrecknisse, die unter Umständen im Nachhinein zur Not entschuldbar sind, weil am Anfang noch so etwas wie ein &amp;#039;&amp;#039;hochherziger Wille&amp;#039;&amp;#039; die Täter trieb. Gemeint sind die Untaten nach 1789 in Frankreich und nach [[Oktoberrevolution|1917 in Russland]]. Unverzeihlich aber, stellt Thomas Mann klar, sind die Untaten der deutschen Nationalsozialisten. Wie fing das an? Warum fiel die herrschende bürgerliche Welt in Deutschland dem Nationalsozialismus zum Opfer? &amp;#039;&amp;#039;Unter dem Nationalsozialismus sind die Arbeiter entrechtet, die Gewerkschaften vernichtet.&amp;#039;&amp;#039; Dem Anschein nach ist &amp;#039;&amp;#039;das goldene Zeitalter des Unternehmertums gekommen.&amp;#039;&amp;#039; Die &amp;#039;&amp;#039;sogenannte nationalsozialistische Revolution&amp;#039;&amp;#039;, betont Thomas Mann, &amp;#039;&amp;#039;ist Vernichtung der Grundfesten unserer Zivilisation&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Mann, unter dem Eindruck des [[Überfall auf Polen|Überfalls auf Polen]], der am 1. September 1939 begann, ermutigt seine Zuhörer: &amp;#039;&amp;#039;Wir wagen es wieder, Worte wie Freiheit, Wahrheit und Recht in den Mund zu nehmen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Platon: &amp;#039;&amp;#039;Fürs Erste soll keiner irgendetwas als sein Eigentum besitzen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Kurzke referiert über die politische Essayistik Thomas Manns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Platon: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Staat|Politeia]].&amp;#039;&amp;#039; In: Sämtliche Werke. Berlin 1940&amp;lt;ref&amp;gt;Es gibt zahllose Ausgaben dieser einzelnen Schrift&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hermann Kurzke]] in: [[Helmut Koopmann]] (Hrsg.), Thomas-Mann-Handbuch. Stuttgart 2001. S. 696–706, ISBN 3-520-82803-0&lt;br /&gt;
* Manfred Görtemaker: &amp;#039;&amp;#039;Thomas Mann und die Politik.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt 2005, ISBN 3-10-028710-X [http://www.thomasmann.de/sixcms/media.php/471/Manfred%20G%C3%B6rtemaker.pdf Inhaltsangabe] (PDF; 49&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
** [http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2006-2-065 Rezension] von Thomas Goll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reden und Aufsätze,&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Frankfurt 1960, ISBN 3-596-10321-5, S. 952–972&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur Politik.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: [[Bibliothek Suhrkamp]]. Hg. [[Walter Boehlich]]. Frankfurt 1970 (zahlr. Drucke), ISBN 3-518-10044-0&amp;lt;ref&amp;gt;enthält: Gedanken an den Krieg 1914, Von deutscher Republik 1922, Kultur und Sozialismus 1928, Deutsche Ansprache 1930, Bekenntnis zum Sozialismus 1933, Briefwechsel mit [[Universität Bonn|Bonn]] 1936, Vom kommenden Sieg der Demokratie 1937, [[Bruder Hitler]] 1939, Das Problem der Freiheit 1939, [[Deutschland und die Deutschen]] 1945, Meine Zeit 1950, Ansprache vor Hamburger Studenten 1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Werke von Thomas Mann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Problem der Freiheit}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Thomas Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rede (20. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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