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	<title>Das Hausgesinde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:42:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Das_Hausgesinde&amp;diff=1130365&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Herkunft */ Leerzeichen vor bzw. nach Anführungszeichen entfernt</title>
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		<updated>2025-06-11T21:43:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herkunft: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor bzw. nach Anführungszeichen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Hausgesinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dialogtext ([[Aarne-Thompson-Uther-Index|ATU]] 1940). Er steht in den &amp;#039;&amp;#039;[[Grimms Märchen|Kinder- und Hausmärchen]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Brüder Grimm]] an Stelle 140 (KHM 140) auf [[Niederdeutsche Sprache|Plattdeutsch]] und stammt anscheinend aus [[Johannes Bolte]]s &amp;#039;&amp;#039;Alle Arten von Scherz- und Pfänderspielen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto Ubbelohde - Das Hausgesinde.jpg|mini|Illustration von [[Otto Ubbelohde]], 1909]]&lt;br /&gt;
Eines fragt das andere nach Zielort, Mann, Kind, Wiege, Knecht, nennt auf jede Antwort („Walpe“, „Cham“, „Grind“, „Hippodeige“, „Machmirsrecht“) dasselbe für sich, zählt alle Namen rückwärts auf und stellt fest, dass sie zusammen gehen: „sam, sam, goh wie dann.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Der Dialog steht in Grimms Märchen ab dem zweiten Teil der 1. Auflage von 1815 (da Nr. 54) an Stelle 140, bei anderen kurzen Dialekttexten. Die Brüder Grimm erhielten ihn 1812 von [[Haxthausen (Adelsgeschlecht)|Familie von Haxthausen]], die Handschrift ist erhalten. Er entspricht fast genau einem Frage-Spiel in [[Johannes Bolte]]s &amp;#039;&amp;#039;Alle Arten von Scherz- und Pfänderspielen&amp;#039;&amp;#039; (1750). Das in Grimms Anmerkung so genannte alte Märchen ist also ein Frage-Antwort-Spiel, es war im 18. Jahrhundert auch als Volkslied bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jörg Uther: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin 2008, ISBN 978-3-11-019441-8, S. 297.&amp;lt;/ref&amp;gt; Man denke an Spiele wie [[Kofferpacken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimms Anmerkung nennt es auch ein „Gespräch mit dem Widerhall“, verortet es „aus dem Paderbörnischen“ (von [[Haxthausen (Adelsgeschlecht)|Familie von Haxthausen]]) und vergleicht eigentümliche Benennungen von Dingen und Menschen in [[Edda]], „Gothreks Sage“, „Vidrich im Lied von Riese Langbein Str. 8. 19. 20“ und ein altdeutsches „Gedicht vom Hausrath“. Sie zitieren eine Rede in [[Johann Karl August Musäus|Musäus]]’ Märchen &amp;#039;&amp;#039;[[Melechsala]]&amp;#039;&amp;#039;, die er aus einem Volkspilgerlied habe: „aus welcher Gegend kommt ihr?“ „Von Sonnenaufgang“. „Wohin gedenkt ihr?“ „Nach Sonnenniedergang“. „In welches Reich?“ „In die Heimath“. „Wo ist die?“ „Hundert Meilen ins Land hinein“. „Wie heißest du?“ „Springinsfeld grüßt mich die Welt, Ehrenwerth heißt mein Schwert, Zeitvertreib nennt sich mein Weib, Spätestagt ruft sie die Magd, Schlechtundrecht nennt sich der Knecht, Sausewind tauft ich mein Kind, Knochenfaul schalt in den Gaul, Sporenklang heißt sein Gang, Höllenschlund lock ich den Hund, Wettermann kräht (heißt) mein Hahn, Hupfinsstroh heißt mein Floh. Nun kennst du mich mit Weib und Kind und allem meinem Hausgesind“. Weiter zitieren sie Kinderlieder bei [[Franz von Pocci|F. Pocci]] und [[Karl Georg von Raumer (Geologe)|Karl von Raumer]] „S. 10. 11“ und [[Heinrich Pröhle|Pröhles]] &amp;#039;&amp;#039;Märchen für die Jugend&amp;#039;&amp;#039; Nr. 57, sowie kürzer [[Johann Friedrich Schütze|Schütze]]s „holstein. Idiotikon (2, 117 und 4, 156)“, Kinderlieder im Anhang zum &amp;#039;&amp;#039;[[Des Knaben Wunderhorn|Wunderhorn]]&amp;#039;&amp;#039; „S. 41–43“, &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich Stillings Jugend]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem Vers „Gerberli hieß mein Hüneli“, ein holländisches Volkslied, nennen [[Julius Maximilian Schottky|Schottkys]] österreichische Lieder „S. 40“, &amp;#039;&amp;#039;[[Tannhauser]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Redensart „Sparebrot (Vater) ist tod, Schmalhans heißt der Küchenmeister“, die Namen in KHM 131 &amp;#039;&amp;#039;[[Die schöne Katrinelje und Pif Paf Poltrie]]&amp;#039;&amp;#039; und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fand genannte „vielerlei Abweichungen“ schon in verschiedenen [[Haxthausen (Adelsgeschlecht)|Haxthausenschen]] Schriften.&amp;lt;ref&amp;gt;Brüder Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Hausmärchen.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe letzter Hand mit den Originalanmerkungen der Brüder Grimm. Mit einem Anhang sämtlicher, nicht in allen Auflagen veröffentlichter Märchen und Herkunftsnachweisen herausgegeben von Heinz Rölleke. Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Originalanmerkungen, Herkunftsnachweise, Nachwort.&amp;#039;&amp;#039; Durchgesehene und bibliographisch ergänzte Ausgabe. Reclam, Stuttgart 1994, ISBN 3-15-003193-1, S. 235–237, 497–498.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sagenhafte Pferdenamen vergleicht auch die Anmerkung zu KHM 89 &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gänsemagd]]&amp;#039;&amp;#039;. „Springinsfeld“ und „Langbein“ heißt es dann in KHM 107 &amp;#039;&amp;#039;[[Die beiden Wanderer]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Übrigen darf man sich wohl an Wilhelm Grimms Aussage erinnern, „… so gut gehört auch alles, was wahrhaftig da ist, in unsere Sammlung und es könnte sich einmal ausweisen, daß gerade das verachtete bedeutend und wichtig wäre.“&amp;lt;ref&amp;gt;am 12. Dezember 1814 gegenüber [[Friedrich Carl von Savigny]], zitiert nach [[Heinz Rölleke]] in: Brüder Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Hausmärchen. Vollständige Ausgabe. Mit 184 Illustrationen zeitgenössischer Künstler und einem Nachwort von Heinz Rölleke.&amp;#039;&amp;#039; 19. Auflage. Artemis &amp;amp; Winkler, München 1999, ISBN 3-538-06943-3, S. 843–844.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hans-Jörg Uther]] glaubt, die Vorliebe für solche Kindergeschichten blieb Grimms von ihrer Mitarbeit an &amp;#039;&amp;#039;[[Des Knaben Wunderhorn]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jörg Uther: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin 2008, ISBN 978-3-11-019441-8, S. 297.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimms Text führte zur Anlage von Erzähltyp AaTh 1940, dem verschiedene Kettenmärchen, Sprechübungen, Kinderspiele und Lieder mit sonderbaren, symbolischen, lautmalerischen oder unsinnigen Namen zugeordnet wurden, in Schwänken wird jemand damit getäuscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Anja Schöne: &amp;#039;&amp;#039;Namen: Die sonderbaren N.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des Märchens.&amp;#039;&amp;#039; Band 9. Walter de Gruyter, Berlin/New York 1999, S. 1177–1180.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vgl. KHM 30 &amp;#039;&amp;#039;[[Läuschen und Flöhchen]]&amp;#039;&amp;#039;, KHM 55 &amp;#039;&amp;#039;[[Rumpelstilzchen]]&amp;#039;&amp;#039;, KHM 131 &amp;#039;&amp;#039;[[Die schöne Katrinelje und Pif Paf Poltrie]]&amp;#039;&amp;#039;, KHM 72a &amp;#039;&amp;#039;[[Das Birnli will nit fallen]]&amp;#039;&amp;#039;; [[Polyphem]]s Täuschung in der &amp;#039;&amp;#039;[[Odyssee]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Jörg Uther: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin 2008, ISBN 978-3-11-019441-8, S. 297.&lt;br /&gt;
* Anja Schöne: &amp;#039;&amp;#039;Namen: Die sonderbaren N.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des Märchens.&amp;#039;&amp;#039; Band 9. Walter de Gruyter, Berlin/New York 1999, S. 1177–1180.&lt;br /&gt;
* Brüder Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Hausmärchen.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe letzter Hand mit den Originalanmerkungen der Brüder Grimm. Mit einem Anhang sämtlicher, nicht in allen Auflagen veröffentlichter Märchen und Herkunftsnachweisen herausgegeben von Heinz Rölleke. Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Originalanmerkungen, Herkunftsnachweise, Nachwort.&amp;#039;&amp;#039; Durchgesehene und bibliographisch ergänzte Ausgabe. Reclam, Stuttgart 1994, ISBN 3-15-003193-1, S. 235–237, 497–498.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Das Hausgesinde}}&lt;br /&gt;
* [https://weirdspace.info/DeutscheTexte/Grimm/DasHausgesinde_DE.htm weirdspace.info: &amp;#039;&amp;#039;Das Hausgesinde&amp;#039;&amp;#039; auf Hochdeutsch]&lt;br /&gt;
* [https://ia802906.us.archive.org/5/items/kinder_und_hausmaerchen_2003_librivox/maerchen_140_grimm_128kb.mp3 &amp;#039;&amp;#039;Das Hausgesinde&amp;#039;&amp;#039; gelesen (1:56)] ([[LibriVox]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hausgesinde #Das}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grimms Märchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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