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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Darova</id>
	<title>Darova - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Darova&amp;diff=2682729&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-24T23:50:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Darova&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch          = Darowa&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch        = Daruvár&lt;br /&gt;
 |NameKroatischSerbisch= &lt;br /&gt;
 |Wappen               = ROU TM Darova CoA.PNG&lt;br /&gt;
 |lat_deg = 45 | lat_min = 38 | lat_sec = 31&lt;br /&gt;
 |lon_deg = 21 | lon_min = 46 | lon_sec = 24&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
 |HistRegion           = Banat&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Timiș&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Gemeinde             = &lt;br /&gt;
 |Höhe                 = &lt;br /&gt;
 |Fläche               = 104.59&lt;br /&gt;
 |Gliederung           = Darova, [[Hodoș (Darova)|Hodoș]], [[Sacoșu Mare]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 3074&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &amp;#039;&amp;#039;Populația rezidentă după etnie&amp;#039;&amp;#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = 307140&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = Viorel-Aurel Cherciu&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel   = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-02-10 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei               = PSD&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = Str. Principală, nr. 152&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = loc. Darova, jud. Timiș, RO–307140&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = primariadarova.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Darova&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Darowa&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kranichstätten&amp;#039;&amp;#039;}}, {{huS|Daruvár}}) ist eine Gemeinde im [[Kreis Timiș]], in der Region [[Banat]], im Südwesten [[Rumänien]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Darova jud Timis.png|miniatur|Lage von Darova im Kreis Timiș]]&lt;br /&gt;
Darowa liegt im nordöstlichen Teil des rumänischen Banats, im Osten des Kreises Timis, an der Grenze zum [[Kreis Caraș-Severin]], 13,5&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich der Stadt [[Lugoj]]. Bis zur nördlich gelegenen Bahnhaltestelle [[Boldur]] der Eisenbahnstrecke Temeswar-Lugosch sind es 5,5&amp;amp;nbsp;Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbarorte ==&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST =[[Drǎgoiești]]&lt;br /&gt;
| NORD =[[Ohaba-Forgaci]]&lt;br /&gt;
| NORDOST =[[Boldur]]&lt;br /&gt;
| WEST =[[Buziaș]]&lt;br /&gt;
| OST =[[Victor Vlad Delamarina]]&lt;br /&gt;
| SUED =[[Visag]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST =[[Petroasa Mare]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST =[[Sacoșu Mare]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Banat Josephinische Landaufnahme pg082.jpg|miniatur|Darova in der [[Josephinische Landesaufnahme|Josephinischen Landaufnahme]] (1769–1772)]]&lt;br /&gt;
Den Namen erhielt die Ortschaft nach dem zur Zeit der Gründung amtierenden, königlichen Kommissar des [[Komitat Temes|Temeser Komitats]] „Graf Johann Jankovits de Daruvar“. Der spätere Versuch, die deutsche Benennung &amp;#039;&amp;#039;Kranichstätten&amp;#039;&amp;#039; einzuführen, setzte sich nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gründung der Ortschaft Darowa fand während des dritten [[Schwabenzug]]s (1786) unter Kaiser [[Joseph II.]] statt. Die ersten Siedler kamen aus [[Baden-Württemberg]] und aus [[Schlesien]]. Später kamen noch Zuwanderer aus [[Mitteldeutschland|Mittel-]] und [[Süddeutschland]], dem [[Böhmen|böhmisch]]-[[Mähren|mährischen]] Raum, der [[Slowakei]] und [[Ungarn]]. 1812 siedelten sich 56 deutsche Familien aus [[Gottscheer |Gottschee]] in Darova an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1526 gehörte die Siedlung zum [[Königreich Ungarn]] und während der [[Osmanisches Reich|osmanischen Herrschaft]] (1526–1718) zum [[Vilâyet]] Timișoara. Von 1718 bis 1778 war die Ortschaft Teil der [[Habsburger]] [[Krondomäne]] [[Temescher Banat]]. 1778 wurde das Banat von der Kaiserin [[Maria Theresia]] dem Königreich Ungarn zugesprochen. Von 1849 bis 1860 war es Teil eines eigenständigen Kronlandes der [[Woiwodschaft Serbien und Temescher Banat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Österreichisch-Ungarischer Ausgleich|Österreichisch-Ungarischen Ausgleich]] (1867) wurde das Banat dem [[Königreich Ungarn]] innerhalb der [[Österreich-Ungarn|Doppelmonarchie Österreich-Ungarn]] angegliedert. Anfang des 20. Jahrhunderts fand das [[Gesetz zur Magyarisierung der Ortsnamen (Ga. 4/1898)]] Anwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Seewann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Deutschen in Ungarn&amp;#039;&amp;#039;, Band 2 1860 bis 2006, Herder-Institut, Marburg 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der amtliche Ortsname war &amp;#039;&amp;#039;Daruvár&amp;#039;&amp;#039;. Die ungarischen Ortsbezeichnungen blieben bis zur [[Verwaltungsreform von 1923 im Königreich Rumänien]] gültig, als die rumänischen Ortsnamen eingeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Vertrag von Trianon]] am 4. Juni 1920 hatte die [[Banat#Zwischenkriegszeit|Dreiteilung des Banats]] zur Folge, wodurch &amp;#039;&amp;#039;Darova&amp;#039;&amp;#039; an das [[Königreich Rumänien]] fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche und Schule ==&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Einwohner aus Darova gehörte der [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] an. Die katholische Kirchengemeinde wurde im Jahre 1786 gegründet, bis 1870 stand hier ein Bethaus. In den Jahren 1870–1871 entstand die jetzige Kirche. 1935 erhielt die Kirche eine Orgel. Die neue [[Orgel]] lieferte &amp;#039;&amp;#039;Hans Egler&amp;#039;&amp;#039; aus [[Săcălaz|Sackelhausen]]. Auf der Empore befindet sich noch ein wertvolles und klangvolles [[Harmonium]] aus Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.edition-musik-suedost.de/html/darowa.html edition-musik-suedost.de], Darowa.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Aussiedlung der letzten Deutschen (1994) wurde die römisch-katholische Kirche der [[Rumänische griechisch-katholische Kirche|griechisch-katholischen Gemeinde]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darowa hatte zunächst eine konfessionelle Gemeindeschule. Die Geistlichen führten die Schulaufsicht, erteilten den Religionsunterricht. Nach dem österreichisch-ungarischen Ausgleich von 1867, wurde die Schule verstaatlicht und der Unterricht wurde in ungarischer Sprache abgehalten. Nach der Dreiteilung des Banats infolge des Vertrags von Trianon und dem Anschluss an Rumänien 1918 wurde die deutsche Sprache wieder als Unterrichtssprache eingeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt die Schule auch eine rumänische Abteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Einwohner Darowas betrieben von Anfang an [[Ackerbau]] und [[Viehzucht]]. Einen Großteil der Landwirtschaft nahm der [[Getreide]]bau ein, an erster Stelle der Weizen, dann Roggen und als Hackfrucht der Mais. Teilweise wurden auch Sonnenblumen, Tabak und Zuckerrüben angebaut. Fast jede Familie hatte einen [[Weinberg|Weingarten]] und sicherte sich so den Hauswein. Der [[Gemüse]]- und [[Obst]]bau beschränkte sich auf die Hausgärten und diente der eigenen Versorgung. Die Überschüsse konnten auf dem Markt in Lugoj abgesetzt werden. Die Tierhaltung beschränkte sich ebenfalls auf den Familienbedarf. Viele Familien hatten eine Kuh für den eigenen Bedarf und in jedem Haus wurden im Jahr ein bis zwei Schweine geschlachtet. Neben dem Schwein war das Geflügel der Hauptlieferant an Fleisch für den Haushalt. Nach der [[Kollektivierung der Landwirtschaft in Rumänien|Kollektivierung der Landwirtschaft]] von 1959 war ein Großteil der Darowaer in der [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft]] beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Handwerk]] begann sich ab der Jahrhundertwende (1900) allmählich zu entwickeln. Zwischen 1927 und 1945 gab es im Dorf etwa 24 Dreschmaschinen und in den 30er Jahren gab es die erste [[Scharnier]]fabrik. Nach 1960 waren die Darowaer Handwerker sehr geschätzt. So waren viele Maurer, Maler in weit entfernten rumänischen Dörfern tätig. In den 80er Jahren wurde Darowa durch einen neuen Wirtschaftszweig bereichert, den [[Bergbau]]. Inzwischen wurde die Kohleförderung wegen Unrentabilität wieder eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Erzeugnisse aus der [[Eigenwirtschaft]] wurden an andere Dorfbewohner oder auf dem Lugojer Markt verkauft. Zur besseren Vermarktung wurde 1937 die erste Darowaer Genossenschaft gegründet. In der Zwischenkriegszeit waren in Darowa drei Gastwirtschaften und sechs Krämerläden. Nach der Gründung der Konsumgenossenschaft 1949 wurde der [[Handel]] vorwiegend durch diese Einheit abgewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968, als Darowa Gemeindezentrum wurde, erhielt die Gemeinde eine eigene Telefonzentrale. Im selben Jahr wurde ein Ambulatorium mit zwei Ärzten und einem Zahnarzt eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Chronologische Sortierung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Peter Rohr (Komponist)|Peter Rohr]] (1881–1956), Komponist und Dirigent&lt;br /&gt;
* [[Martin Metz (Kirchenmusiker)|Martin Metz]] (1933–2003), Komponist und Kirchenmusiker&lt;br /&gt;
* [[Franz Metz (Musikwissenschaftler)|Franz Metz]] (* 1955), Organist, Musikwissenschaftler und Dirigent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  Elke Hoffmann, [[Peter-Dietmar Leber]] und [[Walter Wolf (Journalist, 1947)|Walter Wolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Banat und die Banater Schwaben. Band 5. Städte und Dörfer&amp;#039;&amp;#039;, Mediengruppe Universal Grafische Betriebe München GmbH, München, 2011, 670 Seiten, ISBN 3-922979-63-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Darova, Timiș|Darova}}&lt;br /&gt;
* [https://hog-darowa.de/ Die Heimatortsgemeinschaft Darova]&lt;br /&gt;
* [https://www.banater-aktualitaet.de/akt2dar.htm Anton Zollner: &amp;#039;&amp;#039;Durch gewesene deutsche Dörfer des Banats. Darowa&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/business.php/PRIMARIA-DAROVA/117666/ Darova bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
* [https://www.banater-schwaben.org/index.php?id=198 Darova bei der Landsmannschaft der Banater Schwaben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7700150-3|VIAF=241065125}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Timiș}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Banat (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1786]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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