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	<title>Darnków - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T07:30:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Darnk%C3%B3w&amp;diff=1447959&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin: format</title>
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		<updated>2025-12-22T13:11:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Darnków&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat          = Kłodzko&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Kłodzki&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Lewin Kłodzki &lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 26&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 41&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 18&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 45&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = 516&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 57-343&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 74&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = DKL&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Jeleniów]]–Darnków&lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| TERYT           = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Leśniczówka_Tarnówka_w_Darnkowie.jpg|mini|Försterei in Darnków]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Darnków&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Dörnikau&amp;#039;&amp;#039;; {{csS|Drnkov}})&amp;lt;ref&amp;gt;Marek Šebela, Jiři Fišer: &amp;#039;&amp;#039;České Názvy hraničních Vrchů, Sídel a vodních toků v Kladsku&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Kladský sborník]] 5, 2003, S. 371&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Ort in der [[Gmina Lewin Kłodzki|Landgemeinde Lewin Kłodzki]] (&amp;#039;&amp;#039;Lewin&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Kłodzki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Es liegt sieben Kilometer nordwestlich von [[Duszniki-Zdrój]] (&amp;#039;&amp;#039;Bad Reinerz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Darnków liegt in den südlichen Ausläufern des [[Heuscheuergebirge]]s. Es wird über eine Landstraße erreicht, die bei [[Jeleniów]] (&amp;#039;&amp;#039;Gellenau&amp;#039;&amp;#039;) von der [[Europastraße 67]] abzweigt. Nachbarorte sind das nicht mehr existierende [[Łężyce (Szczytna)#Kolonien|Łężno]] (&amp;#039;&amp;#039;Friedrichsberg&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten, [[Łężyce (Szczytna)|Łężyce]] (&amp;#039;&amp;#039;Friedersdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten, [[Gołaczów (Lewin Kłodzki)|Gołaczów]] (&amp;#039;&amp;#039;Hallatsch&amp;#039;&amp;#039;) und das wüste [[Żyznów]] (&amp;#039;&amp;#039;Tschischney&amp;#039;&amp;#039;) im Süden und [[Jerzykowice Wielkie]] (&amp;#039;&amp;#039;Großgeorgsdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Südwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
„Drnkow“ gehörte ursprünglich zur böhmischen [[Herrschaft Nachod]] und wurde erstmals urkundlich 1477 erwähnt. Damals gliederte Herzog [[Heinrich I. (Münsterberg-Oels)|Heinrich d. Ä.]], dem seit 1472 die Herrschaften Nachod und [[Herrschaft Hummel|Hummel]] sowie die [[Grafschaft Glatz]] gehörten, das gesamte [[Kirchspiel]] der Lewiner [[St. Michael (Lewin Kłodzki)|Pfarrkirche St. Michael]], zu dem Dörnikau gehörte, in die Herrschaft Hummel und diese im selben Jahr in seine Grafschaft Glatz ein. 1561 erwarb der böhmische Landesherr Teile der Herrschaft Hummel. Auch nach deren Auflösung 1595 blieben die zugehörigen Ortschaften im Besitz der [[Böhmische Kammer|königlichen Kammer]]. Es liegt in einem engen Tal, in das die Bewohner der Umgebung in den [[Hussitenkriege]]n und im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 und endgültig nach dem [[Hubertusburger Frieden]] 1763 fiel es zusammen mit der Grafschaft Glatz an [[Preußen]]. 1793 bestand es aus 94 Einwohnern, die in 17 Häusern lebten. Ende des 18. Jahrhunderts entstand eine [[Glasschleiferei]], in der zahlreiche Dorfbewohner Beschäftigung fanden. Nach der Neugliederung Preußens gehörte es seit 1815 zur [[Provinz Schlesien]] und war 1816–1945 dem [[Landkreis Glatz]] eingegliedert. Es bildete eine eigene [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] und gehörte zum [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Hallatsch.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/ndschles/glatz/hallgrun.htm Amtsbezirk Hallatsch], auf territorial.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bevölkerung ernährte sich neben der Landwirtschaft überwiegend von der Hausweberei. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden eine eigene Schule und ein königliches Forstamt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde für die Erholungssuchenden und Kurgäste aus den nahen Bädern [[Kudowa-Zdrój|Kudowa]] und Reinerz ein Gasthaus errichtet. Mit der Entwicklung des Tourismus verbesserte sich die wirtschaftliche Situation. 1939 wurden 164 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Dörnikau 1945 wie fast ganz [[Schlesien]] an Polen und wurde zunächst in &amp;#039;&amp;#039;Tarnówka&amp;#039;&amp;#039; und später in &amp;#039;&amp;#039;Darnków&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde weitgehend [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war. Die Einwohnerzahl ging deutlich zurück und betrug in den 1990er Jahren etwa 20 % der Bevölkerung von 1939. Dadurch wurden die meisten Häuser dem Verfall preisgegeben. 1945–1973 gehörte Darnków zur [[Gmina|Landgemeinde]] [[Jeleniów]], danach bis 1976 zur Landgemeinde Lewin Kłodzki, anschließend bis 1998 zur [[Gmina#Gmina miejsko-wiejska|Stadt- und Landgemeinde]] [[Kudowa-Zdrój]] (&amp;#039;&amp;#039;Bad Kudowa&amp;#039;&amp;#039;). 1975–1998 war Darnków zur [[Woiwodschaft Wałbrzych]] (&amp;#039;&amp;#039;Waldenburg&amp;#039;&amp;#039;) zugehörig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonie Kessel ===&lt;br /&gt;
Die Kolonie Kessel ({{csS|Kotel}}&amp;lt;ref&amp;gt;Marek Šebela, Jiři Fišer: &amp;#039;&amp;#039;České Názvy hraničních Vrchů, Sídel a vodních toků v Kladsku&amp;#039;&amp;#039;. In: Kladský Sborník 5, 2003, S. 374&amp;lt;/ref&amp;gt;) wurde erstmals 1575 als zur Herrschaft Hummel gehörig erwähnt, die seit 1561 dem böhmischen Landesherrn gehörte. Auch nach ihrer Auflösung um 1595 blieben die zugehörigen Orte zunächst im Besitz der [[Böhmische Kammer|königlichen Kammer]]. Diese verkaufte Kessel, das eine eigene Dorfgemeinde bildete, 1684 dem Besitzer der [[Szczytna|Herrschaft Rückers]], Johann Isaias von [[Hartig (Adelsgeschlecht)|Hartig]]. Anfang des 19. Jahrhunderts bestand es aus einer Mehlmühle und elf [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtnerstellen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde Kessel in &amp;#039;&amp;#039;Kociołek&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Nachfolgend blieben zahlreiche Häuser unbewohnt, wodurch sie dem Verfall preisgegeben wurden. Heute gilt Kociołek als entvölkert und wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Steinerner Wegweiser von 1892&lt;br /&gt;
* Buddhistisches Kloster (Tibetisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Kögler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Chroniken der Grafschaft Glatz&amp;#039;&amp;#039;. Neu bearbeitet von [[Dieter Pohl (Heimatforscher)|Dieter Pohl]]. Band 1, ISBN 3-927830-06-2, S. 45&lt;br /&gt;
* Ders., Band 2, ISBN 3-927830-09-7, S. 259&lt;br /&gt;
* Peter Güttler u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Das Glatzer Land&amp;#039;&amp;#039;. Verlag [[Aktion West-Ost]] e.V., Düsseldorf 1995, ISBN 3-928508-03-2, S. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Darnków}}&lt;br /&gt;
* [https://polska-org.pl/504657,Darnkow.html Historische und aktuelle Aufnahmen sowie geographische Lage]&lt;br /&gt;
* [http://dolny-slask.org.pl/532594,Darnkow,Osrodek_buddyzmu_tybetanskiego_Khordong_Drophan_Ling.html Aktuelle Aufnahmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Darnkow}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Lewin Kłodzki]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrschaft Hummel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1477]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heuscheuergebirge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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