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	<title>Darkroom - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Darkroom&amp;diff=29154&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;VKweb17: /* Beschreibung */</title>
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		<updated>2026-04-12T23:23:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Darkroom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch ‚[[Dunkelkammer (Fotografie)|Dunkelkammer]]‘) ist ein spärlichst beleuchteter Raum für [[Sexualkontakt]]e überwiegend zwischen [[Homosexualität|homosexuellen]] Männern in einem öffentlichen Lokal. Seit den 1990er Jahren gibt es Darkrooms auch in einigen [[Swingerclub]]s in Mitteleuropa. Im [[BDSM]]-Bereich wird auch das „Spielzimmer“ so bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Darkrooms können in [[Schwul]]enbars, [[Diskothek]]en, [[Schwulensauna|Saunen]], Clubs und heterosexuellen Swingerclubs vorhanden sein, gehäuft sind sie in Lokalen der schwulen [[Lederszene]] oder der Szene nahestehenden Lokalen zu finden. Sie sind sehr spärlich bis gar nicht beleuchtet und dienen den Gästen zu sexuellen Handlungen vom [[Kuss|Küssen]] bis zum [[Geschlechtsverkehr]]. Üblicherweise bleiben die Partner [[Anonymität|anonym]] und vergnügen sich zu zweit oder zu mehreren, ohne sich vollständig zu entkleiden. Manche Teilnehmer beobachten auch in der Nähe des Eingangs, wer hineingeht, oder lernen sich im Lokal kennen und zeigen ein [[Cruising (Homosexualität)|Cruising]]-Verhalten. Durch die Reduzierung der optischen Selektion und damit eines möglichen Ablehnungsgrundes des Partners sinkt die Hemmschwelle des Einzelnen, seine Vorlieben real umzusetzen. Auf der anderen Seite steigen die Anforderungen, über andere Sinneswahrnehmungen (Tasten, Riechen, Schmecken, Hören) trotzdem den passenden Partner zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BDSM ===&lt;br /&gt;
Neben seltenen echten Dunkelräumen wird im [[BDSM]]-Bereich bei SM-Partys und in Clubs das „Spielzimmer“ bzw. der „Play Ground“ als abgetrennter Bereich des sexuell geprägten Spiels als Darkroom bezeichnet. Es handelt sich dabei um einen abgetrennten Bereich aus einem oder mehreren per Vorhang verschließbaren kleinen Räumen, welche manchmal bestimmten Themen wie beispielsweise Klinik, Schule oder Kirche gewidmet sind und entsprechend mit Möbeln und Utensilien ausgestattet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits im London des 18. Jahrhunderts hatte manches &amp;#039;&amp;#039;Molly House&amp;#039;&amp;#039; ein Hinterzimmer mit Betten.&amp;lt;ref&amp;gt;Warren Johansson: {{Webarchiv |url=http://www.williamapercy.com/wiki/images/Molly.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Molly Houses&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20071112030526 |archiv-bot=2023-12-09 07:55:54 InternetArchiveBot}} (PDF, 127&amp;amp;nbsp;kB). In: Wayne R. Dynes (Hrsg.): {{Webarchiv |url=http://www.williamapercy.com/wiki/index.php?title=Encyclopedia_of_Homosexuality |text=&amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of Homosexuality (Garland Reference Library of Social Science).&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20210422014118 |archiv-bot=2023-04-08 12:03:44 InternetArchiveBot}} Taylor &amp;amp; Francis, März 1990, ISBN 0-8240-6544-1, S. 827.&amp;lt;/ref&amp;gt; Echte Darkrooms entstanden während der 1970er Jahre in den [[Vereinigte Staaten|USA]]&amp;lt;ref&amp;gt;Matthew D. Johnson und Claude J. Summers: [http://www.glbtqarchive.com/ssh/gay_lesbian_bars_S.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gay and Lesbian Bars&amp;#039;&amp;#039;] (PDF). In: &amp;#039;&amp;#039;An Encyclopedia of Gay, Lesbian, Bisexual, Transgender, and Queer Culture.&amp;#039;&amp;#039; Stand: 19. August 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; und waren spärlich, oft nur von einem schwarz angestrichenen Höhlenlicht beleuchtete Kellerräume in [[Gay]]-Clubs mit Alkoholausschank, die daher für Minderjährige nicht zugänglich waren. Heutzutage, wenn auch deutlich seltener, gibt es Darkrooms auch im heterosexuellen Bereich, vornehmlich in Swingerclubs. In Berlin und Hamburg existieren auch Darkrooms für Lesben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelungen in der Schweiz ==&lt;br /&gt;
In [[Zürich]] wurde der seit 1996 bestehende §&amp;amp;nbsp;17 im Gastgewerbegesetz des [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]], welcher den Patentinhaber für die „Aufrechterhaltung von Ordnung und guter Sitte im Betrieb“ verantwortlich macht, ab 2006 auch auf Darkrooms angewandt und Anzeigen erstattet. In nicht direkt vergleichbaren [[Heterosexualität|heterosexuellen]] [[Swingerclub]]s und [[Bordell]]en war die Regel kein Problem, da man die entsprechenden – meist umfangreicheren – Räumlichkeiten außerhalb der patentpflichtigen Gastwirtschaft ansiedelte, mit eigener Bewilligung als Gewerbebetrieb und mit von der Gastwirtschaft getrenntem Eingang führte.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Klarheit im Umgang mit Darkrooms.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.nzz.ch/2007/05/10/zh/articleF64F5.html |wayback=20070929223201 }} Neue Zürcher Zeitung Online, 10. Mai 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darkrooms sind aber üblicherweise einzelne abgetrennte Räume, die von der Gastwirtschaft aus betreten werden, sodass tiefgreifende bauliche Änderungen oder Schließungen notwendig gewesen wären. Erst nach öffentlichen Protesten in nahezu allen Tagesmedien und nicht zuletzt wegen einer Demonstration im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;CSD Zürich&amp;#039;&amp;#039; 2007&amp;lt;ref&amp;gt;Medienmitteilung: &amp;#039;&amp;#039;Erfolgreicher CSD, deutliche Worte.&amp;#039;&amp;#039; Verein Gay Pride / Christopher Street Day Zürich, 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2007 (online nicht mehr verfügbar).&amp;lt;!-- http://www.csdzurich.ch/images/csd_07_medienmitteilung.pdf  --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; erhielten die Behörden den klaren Auftrag zur Beilegung des Konflikts. Schließlich kam eine für beide Seiten akzeptable Lösung zwischen den städtischen Behörden und Darkroom-Betreibern zustande.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.stapo-content.ch/artikel.php?id=5263&amp;amp;LOG_uin=| text=Medienmitteilung: &amp;#039;&amp;#039;Einvernehmliche Lösung in Sachen Darkrooms.&amp;#039;&amp;#039; Infostelle der Stadtpolizei Zürich, 20. August 2007| archive-is=20120913}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Betrieb eines Darkrooms müssen die betreffenden Lokale neben verschiedenen Grundsätzen auch die Präventionscharta des &amp;#039;&amp;#039;Vereins Gay-Betriebe Schweiz&amp;#039;&amp;#039; (VEGAS) und des Schweizerischen [[Bundesamt für Gesundheit|Bundesamtes für Gesundheit]] (BAG) bezüglich [[Sexuell übertragbare Krankheit|sexuell übertragbarer Krankheiten]] erfüllen. Im August 2007 gab es in Zürich vier Betriebe mit Darkrooms.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Hohler: {{Webarchiv| url=http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/zuerich/784883.html| text=&amp;#039;&amp;#039;Licht im Umgang mit Darkrooms.&amp;#039;&amp;#039; Tagesanzeiger, 27. August 2007| wayback=20070808182248}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Februar 2008 erklärte ein Einzelrichter am [[Bezirksgericht Zürich]] jeglichen Sex im Gastgewerbe grundsätzlich für gesetzeswidrig. Das umfasste auch die Darkrooms. Die unterlegene Partei und Vertreter von Schwulenorganisationen ließen den Entscheid vom [[Obergericht des Kantons Zürich|Obergericht]] prüfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/die_darkroom-kontroverse_geht_weiter_1.670187.html &amp;#039;&amp;#039;Die Darkroom-Kontroverse geht weiter.&amp;#039;&amp;#039;] [[NZZ]] online, 13. Februar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Zürcher Obergericht  urteilte im Dezember 2008, dass Darkrooms für Homosexuelle in Lokalen nicht verboten werden dürfen – sofern an den Eingängen strikte Alterskontrollen durchgeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/kanton/Darkrooms-Nur-legal-mit-Eingangskontrollen/story/14044616| text=&amp;#039;&amp;#039;Darkrooms: Nur legal mit Eingangskontrollen.&amp;#039;&amp;#039; Tages-Anzeiger, 8. Dezember 2008| archive-is=20120910}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Darkrooms im Theaterstück==&lt;br /&gt;
Der 1982 uraufgeführte erste Teil der Theaterstück-Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Torch Song Trilogy]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Harvey Fierstein]] heißt &amp;#039;&amp;#039;International Stud&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach einer Anfang 1969 in [[Greenwich Village]] eröffneten Bar mit einem Darkroom. Für den Einlass in den Darkroom benötigte man Leder- oder Jeanskleidung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.huzbears.com/nychistory/gv.html#L15 |wayback=20100926104437 |text=&amp;#039;&amp;#039;Greenwich Village – A Gay History: The International Stud.&amp;#039;&amp;#039; }} huzbears.com, 1997–2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Stück spielt er eine zentrale Rolle. Es kommt dabei zu einem Aufeinanderprallen zweier Subkulturen, als [[Dragqueen]] Arnold zufällig in den Darkroom stolpert.&amp;lt;ref&amp;gt;Raymond-Jean Frontain: {{Webarchiv| url=http://www.glbtq.com:80/literature/comedy_manners,3.html| text=&amp;#039;&amp;#039;Comedy of Manners&amp;#039;&amp;#039; (2002), S.&amp;amp;nbsp;3| wayback=20150428070651}}. In: Claude J. Summers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;glbtq: An Encyclopedia of Gay, Lesbian, Bisexual, Transgender, and Queer Culture.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Dennis Klein: [http://www.queer.de/detail.php?article_id=9221 Der Darkroom-Knigge], queer.de, 19. August 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homosexualität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BDSM]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;VKweb17</name></author>
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