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	<title>Darius Milhaud - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Darius_Milhaud&amp;diff=27418&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 12. April 2026 um 13:24 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-12T13:24:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Milhaud Darius 1926.jpg|mini|Darius Milhaud um 1926]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Darius Milhaud&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|miˈjo}}]; * [[4. September]] [[1892]] in [[Marseille]]; † [[22. Juni]] [[1974]] in [[Genf]], [[Schweiz]]) war ein [[Frankreich|französischer]] [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darius Milhaud stammte aus einer wohlhabenden, alteingesessenen [[Judentum|jüdisch]]-[[Provence|provenzalischen]] Familie. Er wurde in Marseille geboren und wuchs in [[Aix-en-Provence]] auf. Die geografische wie religiöse Herkunft blieben nach eigenem Zeugnis für ihn sein Leben lang von starkem prägenden Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine systematische Musikerziehung begann im Alter von sieben Jahren mit der Aufnahme von Violinunterricht. Erste eigene Kompositionen entstanden 1905. 1909 setzte er seine Violinstudien am [[Pariser Konservatorium]] fort, gab diese aber drei Jahre später zu Gunsten des Komponierens auf. Er studierte bei [[André Gedalge]] ([[Kontrapunkt]], [[Komposition (Musik)|Komposition]]), [[Charles-Marie Widor]] (Komposition) und [[Vincent d’Indy]] (Dirigieren). In Gedalges Kursen lernte er unter anderem [[Arthur Honegger]] und [[Jacques Ibert]] kennen. In dieser Zeit entstanden vor allem Lieder nach Gedichten zeitgenössischer französischer Dichter und eine erste Oper (&amp;#039;&amp;#039;La brebis égarée&amp;#039;&amp;#039;, 1910–1915).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 wurde er mit dem Dichter [[Paul Claudel]] bekannt gemacht, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft und künstlerische Zusammenarbeit verbinden sollte.&lt;br /&gt;
Als Claudel 1916 als französischer Botschafter in die damalige brasilianische Hauptstadt [[Rio de Janeiro]] entsandt wurde, begleitete ihn Milhaud, vom Dienst im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] befreit, als sein [[Attaché]] nach Südamerika. Dort lernte er die [[Brasilianische Musik|brasilianische Folklore]] und Popularmusik kennen, die seine Musik in den folgenden Jahren stark beeinflussen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 kehrte er nach Frankreich zurück. Er hatte Kontakt mit dem Kreis um [[Jean Cocteau]] und [[Erik Satie]] und gehörte schließlich zur [[Groupe des Six]]. Seine Kompositionen brachten ihm erste Erfolge, aber auch Skandale ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 heiratete er seine Cousine [[Madeleine Milhaud|Madeleine]]. Im Paris der frühen 1930er Jahre traf er sich im Salon der niederländischen Komponistin [[Rosy Wertheim]] regelmäßig mit den Komponistenkollegen [[Elsa Barraine|Barraine]], Honegger, [[Jacques Ibert|Ibert]] und [[Olivier Messiaen|Messiaen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] emigrierte Milhaud mit seiner Frau 1940 in die USA und wurde hier bis 1947 als Professor am [[Mills College]] in [[Oakland (Kalifornien)|Oakland]] Lehrer für Komposition (bis 1971). Seit 1948 leitete er zusätzlich eine Kompositionsklasse am Konservatorium in Paris (bis 1972). Er unterrichtete in der folgenden Zeit jährlich wechselnd auf beiden Kontinenten. Seinen Unterricht besuchten so unterschiedliche Künstler wie der [[Jazz]]musiker [[Dave Brubeck]], der [[Minimal Music|Minimalist]] [[Steve Reich]], [[Burt Bacharach]], der Sinfoniker [[Allan Pettersson]] und die [[Avantgarde|Avantgardisten]] [[Karlheinz Stockhausen]], [[Larry Austin]] und [[Iannis Xenakis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurde er als Ehrenmitglied in die [[American Academy of Arts and Letters]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://artsandletters.org/?s=Darius+Milhaud&amp;amp;restype=all| titel=Honorary Members: Darius Milhaud |werk=[[American Academy of Arts and Letters]] |abruf=2019-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1950 zum Ehrenmitglied der International Society for Contemporary Music ISCM ([[Internationale Gesellschaft für Neue Musik]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://iscm.org/about-us/honorary-members/ |titel=Honorary members |werk=[[International Society for Contemporary Music]] |sprache=en-US |abruf=2024-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1959 in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt. 1967 erhielt er den [[Ludwig-Spohr-Preis der Stadt Braunschweig]]. Ab 1972 war Milhaud als Nachfolger von [[Marcel Dupré]] Mitglied der [[Académie des Beaux-Arts]]. Er war zudem Mitglied der [[Bayerische Akademie der Schönen Künste|Bayerischen Akademie der Schönen Künste]] und der [[Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://academieroyale.be/fr/who-who-detail/relations/darius-milhaud/| titel=Académicien décédé: Darius Milhaud| hrsg=Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique| zugriff=2023-10-24| sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
Milhaud war ein äußerst produktiver Komponist (sein Werkverzeichnis enthält mehr als 400 Einträge), der in allen bedeutenden traditionellen Musikgattungen arbeitete (Oper, sinfonische Musik, Konzerte, Kammer- und Vokalmusik, Lieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er selbst sah sich stark von der Musik des Mittelmeerraumes (besonders der italienischen), dagegen wenig von der deutschen Musik beeinflusst. Bei aller Vielgestaltigkeit seines Werkes ist insgesamt eine ausgeprägte [[Melodik]], ein hervorstechender Klangsinn bei weitgehendem Verzicht auf strenge und formale Techniken des [[Tonsatz]]es, kennzeichnend. In der [[Harmonik]] verwendet Milhaud häufig [[Bitonalität|Bi-]]/[[Polytonalität]]. Auch [[Polyrhythmik]] findet man in seinen Werken. Eines seiner bekanntesten Kammermusikwerke ist &amp;#039;&amp;#039;[[Scaramouche (Milhaud)|Scaramouche]]&amp;#039;&amp;#039; für zwei Klaviere, das er für viele Besetzungen arrangierte, unter anderem für [[Saxophon]] und [[Holzbläserquintett|Bläserquintett]]. Von allen Komponisten seiner und älterer Generation, die sich in wenigstens einer Komposition zur Aufgabe machten, den damals neu aufkommenden [[Jazz]] oder wenigstens dessen Musizierphänomene in ihre Kompositionen zu integrieren (die bekanntesten unter ihnen waren [[Igor Fjodorowitsch Strawinski|Strawinski]], [[Paul Hindemith|Hindemith]], [[Dmitri Schostakowitsch|Schostakowitsch]], [[Satie]] und [[Erwin Schulhoff|Schulhoff]]), war Darius Milhaud derjenige, der sich dieser Musik als klassischer Komponist am weitesten angenähert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmmusik ===&lt;br /&gt;
1939 arbeitete er mit [[Arthur Honegger]] und [[Roger Désormière]] und schrieb die Musik für einen Film von [[Raymond Bernard (Regisseur)|Raymond Bernard]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Cavalcade d’amour]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Film bestand aus drei Teilen, über leichtherzige Männer und die Spielarten der Liebe, die im Jahre 1430, 1830 und 1930 spielten. Jeder der drei Komponisten suchte sich eine Epoche aus, für die er komponierte. Milhaud entschied sich für die Zeit um 1430 und wählte die Geschichte eines [[Trobador|Troubadours]] aus seiner Heimat, [[René I. (Anjou)|René d’Anjou]], eines &amp;#039;&amp;#039;Comtes de Provence&amp;#039;&amp;#039;. König René erholte sich gern in einer windlosen Gegend auf dem Lande unter offenem Himmel beim Picnic. Dieser Ort erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[La cheminée du roi René]]&amp;#039;&amp;#039;. Diese [[Filmmusik]] wurde Milhauds berühmtestes und populärstes Bläserquintett mit imaginären Szenen aus dem Leben des Königs René mit einer Prozession (&amp;#039;&amp;#039;Cortège&amp;#039;&amp;#039;), einer Morgenserenade (&amp;#039;&amp;#039;Aubade&amp;#039;&amp;#039;) und Jongleuren (&amp;#039;&amp;#039;Jongleurs&amp;#039;&amp;#039;), einer Beschreibung der näheren Gegend (&amp;#039;&amp;#039;La Maousinglade&amp;#039;&amp;#039;), Bootswettkämpfen auf dem Fluss Arc (&amp;#039;&amp;#039;Joutes sur l&amp;#039; Arc&amp;#039;&amp;#039;) und einer Jagdszene (&amp;#039;&amp;#039;Chasse à Valabre&amp;#039;&amp;#039;). Sie endet schließlich mit einer Nachtszene (&amp;#039;&amp;#039;Madrigal-Nocturne&amp;#039;&amp;#039;). Die Uraufführung fand nach Milhauds Flucht an der [[University of Southern California]] 1941 durch das &amp;#039;&amp;#039;[[San Francisco Wind Quintet]]&amp;#039;&amp;#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Suite d’après Corrette]]&amp;#039;&amp;#039; basiert auf einigen Themen des französischen Komponisten [[Michel Corrette]], die Milhaud sehr frei verarbeitete. Sie ist dem &amp;#039;&amp;#039;[[Trio d’Anches]]&amp;#039;&amp;#039;, einem zur damaligen Zeit sehr berühmten Bläserensemble, gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Divertissement en trois Parties]]&amp;#039;&amp;#039; für [[Holzbläserquintett|Bläserquintett]] wurde im April 1958 geschrieben. Es ist eine Filmmusik für den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Gauguin (Film)|Gauguin]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Alain Resnais]]. Die Opuszahl ist hier nicht chronologisch. Die Titel der drei [[Satz (Musikstück)|Sätze]] lauten &amp;#039;&amp;#039;Balance&amp;#039;&amp;#039; (mit einem provenzalischen Thema), &amp;#039;&amp;#039;Dramatique&amp;#039;&amp;#039; (mit extremen Akkorden) und &amp;#039;&amp;#039;Joyeux&amp;#039;&amp;#039; (polyrhythmisch). Man spürt besonders im letzten Satz die Verwandtschaft mit seinem 20 Jahre älteren Bläserquintett &amp;#039;&amp;#039;La cheminée du roi René&amp;#039;&amp;#039;. Hier wird die musikalische Entwicklung Milhauds in einer Generation mit einem Weltkrieg dazwischen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Four Sketches]]&amp;#039;&amp;#039; für Bläserquintett wurden im gleichen Jahr 1941 wie die Orchesterversion veröffentlicht. Sie beginnen ähnlich wie die &amp;#039;&amp;#039;Suite d’après Corrette&amp;#039;&amp;#039; mit einem Thema in der [[Oboe]]. Der Titel &amp;#039;&amp;#039;Pastoral&amp;#039;&amp;#039; entspricht der &amp;#039;&amp;#039;Eglogue&amp;#039;&amp;#039; in der Orchesterversion und kommt hier als dritter Satz nach dem &amp;#039;&amp;#039;Madrigal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm zu Ehren wurden zahlreiche Konservatorien und Musikschulen in französischen Städten nach ihm benannt, darunter das &amp;#039;&amp;#039;Conservatoire municipal Darius Milhaud&amp;#039;&amp;#039; in Paris (XIV.) und das [[Conservatoire Darius Milhaud]] in [[Aix-en-Provence]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Noten ohne Musik – Eine Autobiographie&amp;#039;&amp;#039;, München: Prestel Verlag, 1962, revidierte Ausgabe &amp;#039;&amp;#039;Ma vie heureuse&amp;#039;&amp;#039; (Mein glückliches Leben), Paris: Belfond, 1973&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke für Orchester ===&lt;br /&gt;
* 1919: &amp;#039;&amp;#039;[[Le bœuf sur le toit (Milhaud)|Le bœuf sur le toit]]&amp;#039;&amp;#039; [[Opuszahl|op.]] 58, Orchesterfantasie; Ballettfassung  nach [[Jean Cocteau]]&lt;br /&gt;
* 1920: &amp;#039;&amp;#039;[[Saudades do Brasil]]&amp;#039;&amp;#039; op. 67 (ursprünglich für Klavier), arr. für Orchester&lt;br /&gt;
* 1920: &amp;#039;&amp;#039;Cinq Études pour piano et orchestre&amp;#039;&amp;#039; op. 63&lt;br /&gt;
* 1923: &amp;#039;&amp;#039;[[La Création du monde]]&amp;#039;&amp;#039; op. 81, [[Ballett]]musik für kleines Orchester&lt;br /&gt;
* 1926: &amp;#039;&amp;#039;Le Carneval d&amp;#039;Aix&amp;#039;&amp;#039; op. 83b, [[Fantasie (Kompositionsform)|Fantasie]] für Klavier und Orchester&lt;br /&gt;
* 1937: &amp;#039;&amp;#039;Suite provençale&amp;#039;&amp;#039; op. 152b für Orchester&lt;br /&gt;
* 1939–1961: 12 Sinfonien&lt;br /&gt;
* 1941: &amp;#039;&amp;#039;Four Sketches&amp;#039;&amp;#039; (Sätze: &amp;#039;&amp;#039;Eglogue.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Madrigal (Musik)|Madrigal]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sobre la Loma&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Alameda&amp;#039;&amp;#039;) für Orchester&lt;br /&gt;
* 1944: &amp;#039;&amp;#039;Cain and Abel&amp;#039;&amp;#039; op. 241 für Sprecher und Orchester (= 4. Satz der [[Genesis Suite]])&lt;br /&gt;
* 1947: &amp;#039;&amp;#039;Concerto pour [[Marimbaphon]]e, [[Vibraphone]] et Orchestre&amp;#039;&amp;#039; op. 278&lt;br /&gt;
* 1966: &amp;#039;&amp;#039;Musique pour Lisbonne&amp;#039;&amp;#039; op. 420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke für Blasorchester ===&lt;br /&gt;
* 1944: &amp;#039;&amp;#039;Suite française&amp;#039;&amp;#039; (Sätze: &amp;#039;&amp;#039;[[Normandie]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Bretagne]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Ile de France]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Elsaß-Lothringen|Alsace-Lorraine]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Provence]]&amp;#039;&amp;#039;) op. 248&lt;br /&gt;
* 1954: &amp;#039;&amp;#039;West Point Suite&amp;#039;&amp;#039; op. 313&lt;br /&gt;
* 1960: &amp;#039;&amp;#039;Deux Marches&amp;#039;&amp;#039; op. 260&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Introduction et Marche funèbre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke für Klavier ===&lt;br /&gt;
* 1913: &amp;#039;&amp;#039;Suite&amp;#039;&amp;#039; op. 8&lt;br /&gt;
* 1916: &amp;#039;&amp;#039;Sonate Nr.1&amp;#039;&amp;#039; op. 33&lt;br /&gt;
* 1919: &amp;#039;&amp;#039;Le bœuf sur le toît&amp;#039;&amp;#039; für Klavier [[zu vier Händen]]&lt;br /&gt;
* 1920: &amp;#039;&amp;#039;Le Printemps:II&amp;#039;&amp;#039; op. 66, 3 Stücke&lt;br /&gt;
* 1932: &amp;#039;&amp;#039;L’Automne&amp;#039;&amp;#039; op. 115, 3 Stücke&lt;br /&gt;
* 1936: &amp;#039;&amp;#039;[[Scaramouche (Milhaud)|Scaramouche]]&amp;#039;&amp;#039; op. 165b für zwei Klaviere&lt;br /&gt;
* 1948: &amp;#039;&amp;#039;Paris&amp;#039;&amp;#039; für vier Klaviere&lt;br /&gt;
* 1949: &amp;#039;&amp;#039;Sonate Nr.2&amp;#039;&amp;#039; op. 293&lt;br /&gt;
* 1950: &amp;#039;&amp;#039;Jeu&amp;#039;&amp;#039; op. 303&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bühnenwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La Brebis égarée&amp;#039;&amp;#039; (1910–1914). Roman musical in 3 Akten (20 Bildern). Libretto: [[Francis Jammes]]. UA 10. Dezember 1923 Paris ([[Opéra-Comique (Paris)|Opéra-Comique]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L’Orestie d’Eschyle.&amp;#039;&amp;#039; Trilogie (1913–1922). Libretto: [[Paul Claudel]] (nach [[Aischylos]]). Szenische UA 24. April 1963 Berlin ([[Deutsche Oper Berlin|Deutsche Oper]])&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Agamemnon&amp;#039;&amp;#039; (1913). Bühnenmusik für Sopran, Männerchor und Orchester. UA (konzertant) 14. April 1927 Paris (Concerts Straram)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Les Choéphores&amp;#039;&amp;#039; (1915–1916). 7 Bühnenmusiken für Sopran, Bariton, Sprecherin, gemischten Chor, Schlagzeug und Orchester. UA (konzertant) 1919; (szenisch) 27. März 1935, Brüssel ([[Théâtre de la Monnaie]])&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Les Euménides&amp;#039;&amp;#039; (1917–1922). Oper in 3 Akten. UA (konzertant) 18. November 1949 Brüssel ([[Radio-télévision belge de la Communauté française|Radio INR]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les Malheurs d’Orphée&amp;#039;&amp;#039;. Oper in 3 Akten. Libretto: Armand Lunel (1892–1977). UA 7. Mai 1926 Brüssel (Théâtre de la Monnaie)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Esther de Carpentras&amp;#039;&amp;#039; (1925–1927). Opéra bouffe in 2 Akten. Libretto: Armand Lunel. UA (konzertant) 1937 (Radio Rennes); (szenisch) 1. Februar 1938 Paris ([[Opéra-Comique (Paris)|Opéra-Comique]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Le pauvre matelot]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Der arme Matrose&amp;#039;&amp;#039;; 1926). Complainte (Klagelied) in 3 Akten und drei Bildern. Libretto: [[Jean Cocteau]]. UA (1. Fassung) 16. Dezember 1927 Paris ([[Opéra-Comique (Paris)|Opéra-Comique]]); (2. Fassung mit Kammerorchester) 15. November 1934 Genf&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les Opéras-minute&amp;#039;&amp;#039; (1927). Trilogie. Libretti: Henri Hoppenot (1891–1977)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Enlèvement d’Europe&amp;#039;&amp;#039;. 8 Szenen für Soli, Vokalsextett und Orchester. UA 17. Juli 1927 Baden-Baden (Kammermusikfest)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Abandon d’Ariane&amp;#039;&amp;#039;. 5 Szenen für Soli, Vokalsextett und Orchester. UA 20. April 1928 [[Hessisches Staatstheater Wiesbaden|Wiesbaden (Staatstheater)]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;La Délivrance de Thésée&amp;#039;&amp;#039;. 6 Szenen für Soli, Vokalquartett und Orchester. UA 20. April 1928 Wiesbaden (Staatstheater)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Christophe Colomb (Oper)|Christophe Colomb]]&amp;#039;&amp;#039; (1928). Oper in 2 Akten (27 Bildern). Libretto: Paul Claudel. UA 5. Mai 1930 Berlin ([[Staatsoper Unter den Linden]]). 2. Fassung (1954/56): UA (konzertant) 2. Juni 1956 Paris ([[Théâtre des Champs-Élysées]]); (szenisch) Juni 1968 Graz (Sommerspiele)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maximilien&amp;#039;&amp;#039; (1930–1931). Historische Oper in 3 Akten (9 Bildern). Libretto: [[Franz Werfel]], Rudolf Stephan Hoffmann, Armand Lunel. UA 5. Januar 1932 Paris ([[Pariser Oper|Opéra]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Médée&amp;#039;&amp;#039; (1938). Oper in einem Akt (3 Bildern). Libretto: [[Madeleine Milhaud]]. UA 7. Oktober 1939 Antwerpen (Opéra Flamand)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bolivar&amp;#039;&amp;#039; (1943). Oper in 3 Akten (10 Bildern). Libretto: [[Jules Supervielle]], Madeleine Milhaud. UA 12. Mai 1950 Paris (Opéra)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;David&amp;#039;&amp;#039; (1952–1953). Oper in 5 Akten. Libretto: Armand Lunel. UA (konzertant) 1. Juni 1954 Jerusalem; (szenisch) 2. Februar 1955 Mailand ([[Teatro alla Scala]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fiesta&amp;#039;&amp;#039; (1958). Oper in einem Akt. Libretto: [[Boris Vian]]. UA 3. Oktober 1958 Berlin (Deutsche Oper)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La Mère coupable&amp;#039;&amp;#039; (1964–1965). Oper in 3 Akten. Libretto: Madeleine Milhaud (frei nach Beaumarchais). UA 13. Juni 1966 Genf ([[Grand Théâtre de Genève]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Saint-Louis roi de France&amp;#039;&amp;#039; (1970). Opern-Oratorium in 2 Teilen. Libretto: Paul Claudel, Henri Doublier. UA (konzertant) 18. März 1972 Rom (RAI); (szenisch) 14. April 1972 Rio de Janeiro ([[Theatro Municipal (Rio de Janeiro)|Theatro Municipal]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kammermusik ===&lt;br /&gt;
* 1912–1950: 18 [[Streichquartett]]e&lt;br /&gt;
:(das 14. und 15. Streichquartett lassen sich sowohl einzeln spielen als auch gemeinsam als Streichoktett aufführen).&lt;br /&gt;
* 1918: Sonate für Klavier, Flöte, Klarinette und Oboe op. 47&lt;br /&gt;
* 1922: Sonatine für Flöte und Klavier op. 76&lt;br /&gt;
* 1927: Sonatine für Klarinette und Klavier op. 100&lt;br /&gt;
* 1939: &amp;#039;&amp;#039;La Cheminée du roi René&amp;#039;&amp;#039; op. 205 für Bläserquintett&lt;br /&gt;
* 1937: &amp;#039;&amp;#039;Suite d’apres Corrette&amp;#039;&amp;#039; op. 161b für Oboe, Klarinette und Fagott&lt;br /&gt;
* 1935: &amp;#039;&amp;#039;Pastorale&amp;#039;&amp;#039; op. 147 für Oboe, Klarinette und Fagott&lt;br /&gt;
* 1940: Sonatine für 2 Violinen op. 221&lt;br /&gt;
* 1940: Sonatine für Violine und Viola op. 226&lt;br /&gt;
* 1941: &amp;#039;&amp;#039;Two Sketches&amp;#039;&amp;#039; op. 227b für Bläserquintett&lt;br /&gt;
* 1945: Elegie für Violoncello und Klavier op. 251&lt;br /&gt;
* 1954: Sonatine für Oboe und Klavier op. 337&lt;br /&gt;
* 1958: &amp;#039;&amp;#039;Divertissement en trois parties&amp;#039;&amp;#039; op. 299b für Bläserquintett&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Concert d’hiver:&amp;#039;&amp;#039; Konzert für Posaune und Streichorchester&lt;br /&gt;
* Suite &amp;#039;&amp;#039;Le voyageur sans bagage&amp;#039;&amp;#039; für Klarinette, Violine und Klavier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vokalmusik ===&lt;br /&gt;
* 1919: &amp;#039;&amp;#039;Machines agricoles&amp;#039;&amp;#039; op. 56 für eine Gesangsstimme und 7 Instrumentalisten (Vertonung von Texten aus einem Landmaschinenkatalog)&lt;br /&gt;
* 6 &amp;#039;&amp;#039;Sonette&amp;#039;&amp;#039;, op. 266 für Vokalquartett (SATB)&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;La barque funeraire&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Mort à tout fortune&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;La peine si le coeur vous a considerées&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Bois cette tasse de ténèbres&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;C’était une chanson&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Quel est ton nom?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1937: &amp;#039;&amp;#039;Cantate de la Paix&amp;#039;&amp;#039; für gemischten Chor a cappella nach Texten von Paul Claudel (SSAATTBB)&lt;br /&gt;
* 1939: &amp;#039;&amp;#039;Incantations&amp;#039;&amp;#039;, op. 201 für Männerchor nach drei Gedichten von Alejo Carpentier&lt;br /&gt;
* 1940: &amp;#039;&amp;#039;Cantate de la Guerre&amp;#039;&amp;#039;  nach Texten von Paul Claudel &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les Deux Cités&amp;#039;&amp;#039; nach Texten von Paul Claudel (SATB)&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Babylon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Elegy&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* 1954: &amp;#039;&amp;#039;Trois Psaumes de David&amp;#039;&amp;#039;, op. 339 für gemischten Chor a cappella (SATB)&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Psaume 51&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Psaume 150&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Psaume 114 und 115&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1972: &amp;#039;&amp;#039;Promesse de Dieu&amp;#039;&amp;#039;, op. 438 für gemischten Chor a cappella (SATB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118582453}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118582453}}&lt;br /&gt;
* [https://www.durand-salabert-eschig.com/fr-FR/Composers/M/Milhaud-Darius.aspx Biographie des Verlags (französisch)], abgerufen am 25. Juli 2020.&lt;br /&gt;
* [https://www.durand-salabert-eschig.com/fr-FR/Catalogue.aspx?sc=text%3DMilhaud%252C%2520Darius%26applySorting%3Dfalse%26pageSize%3D100%26sortFieldName%3DworkTitle%26sortDirection%3Dasc Werkverzeichnis des Verlags] (französisch), abgerufen am 25. Juli 2020.&lt;br /&gt;
* [https://lesamisdedariusmilhaud.blogspot.com/p/catalogue-complet-des-oeuvres-de-darius.html &amp;#039;&amp;#039;Les amis de Darius Milhaud&amp;#039;&amp;#039;: Werkverzeichnis] (französisch), abgerufen am 25. Juli 2020.&lt;br /&gt;
* {{LexMusikNS |2635|Darius Milhaud|Autor=[[Jens Rosteck]]|Stand=2017-03-30}}&lt;br /&gt;
* [http://ressources.ircam.fr/27.html?&amp;amp;np1=0&amp;amp;np2=10&amp;amp;p=1&amp;amp;recherche=darius+milhaud&amp;amp;search_type=simple IRCAM Médiatheque im Centre Pompidou], abgerufen am 11. Juli 2013.&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0587366|Darius Milhaud}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118582453|LCCN=n/79/109326|NDL=00471636|VIAF=42026090}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Milhaud, Darius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darius Milhaud| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Académie des Beaux-Arts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Letters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Hochschullehrer (CNSMD Paris)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Milhaud, Darius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. September 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Marseille]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juni 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Genf]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
	</entry>
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