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	<title>Dardagny - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dardagny&amp;diff=225803&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kito9999 am 21. Oktober 2025 um 13:25 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-21T13:25:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Dardagny&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Dardagny 2007.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Dardagny COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Dardagny-aerial.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GE&lt;br /&gt;
| BEZIRK = &amp;lt;small&amp;gt;(Genf kennt keine Bezirke)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Kanton Genf&lt;br /&gt;
| BFS = 6620&lt;br /&gt;
| PLZ = 1282 Dardagny&amp;lt;br /&amp;gt;1283 [[La Plaine GE|La Plaine]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.195&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 5.995&lt;br /&gt;
| HÖHE = 434&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 8.56&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.dardagny.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dardagny chateau 2011-08-28 13 55 04 PICT4241.JPG|mini|280px|Chateau de Dardagny]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chapelle-Malval.jpg|mini|280px|Chapelle-Malval]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maison-Leleu-9.jpg|mini|280px|Maison-Leleux]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dardagny&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Kanton Genf]] in der [[Schweiz]]. Sie liegt fast am westlichsten Punkt des Landes und besteht aus den Dörfern Dardagny und [[La Plaine GE|La Plaine]] sowie den Weilern [[Malval GE|Malval]], Essertines, La Tuilière und Les Granges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Dardagny liegt an der Grenze zu Frankreich an der [[Rhone]]. Gelegen am Bach &amp;#039;&amp;#039;Ruisseau des Charmilles&amp;#039;&amp;#039;, bietet es durch sein &amp;#039;&amp;#039;Château de Dardagny&amp;#039;&amp;#039; eine romantische Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Am Rande des Ortes fliesst die &amp;#039;&amp;#039;Ruisseau des Charmilles&amp;#039;&amp;#039; vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aus der [[Jungsteinzeit]] wurde ein Beil gefunden. Aus dem Jahre 1093 wird schliesslich über die Errichtung der Kirche Saint-Pierre berichtet, die heute mitten in Dardagny steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1280 wurde [[Amyon de Dardagny]], der erste Schlossherr, Ritter und Kronvasall von [[Genf]], zum ersten Mal erwähnt, als er durch ein Testament 30 Bücher erhielt. Zu diesem Zeitpunkt existierten drei mächtige Häuser in der Umgebung von Dardagny: das südliche Haus, repräsentiert durch [[André de la Corbière]], das nördliche Haus, repräsentiert durch [[Michaud de Livron]], und das zentrale Haus, repräsentiert durch ebendiesen Amyon de Dardagny. Als «Dardaniacum» wurde das Dorf selbst im Jahr 1309 zum ersten Mal erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Reformen im Jahre 1536 ging das Gebiet um Châteauvieux, [[Confignon]] und Dardagny in die Hand der [[Geschichte des Kantons Genf#1519–1530: Annäherung an die Eidgenossenschaft|Genfer Republik]] über. Erst im Jahre 1646 gelang es dem Genfer Regenten [[Amédée Favre]], die zwei Herrscher wieder unter seiner Herrschaft zu vereinen. Sein Sohn [[Daniel Favre]] vereinte im Jahre 1655 die beiden übrigen Häuser zu einem einzigen, eine Massnahme, die er einfach durch bauliche Massnahmen erzwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, im Jahre 1721, kaufte ein niederländischer Adliger namens [[Jean Vasserot]] die Herrschaft über Dardagny von der Familie [[Lullin]], die zu diesem Zeitpunkt über das Gebiet herrschte. Bei dessen Tod im Jahre 1731 übernahm sein Sohn die Herrschaft und investierte viel Zeit und Material in das Schloss, das dadurch von einem mittelalterlichen, spärlich eingerichteten Gebäude in einen der schönsten Herrensitze des 18. Jahrhunderts verwandelt wurde: der Adlige Vasserot, wie er genannt wurde, liess die Treppe abtragen und eine imposante Balustrade auf die Galerie der zweiten Etage erbauen. Auf der Strassenseite liess er einen durch zwei Säulen getragenen Balkon anbringen, und der Innenhof wurde zu einem grossräumigen [[Rittersaal]] umgebaut, der mit italienischen Fresken und den Insignien der Familie Vasserot verziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1775 übernahm [[Jean-Phillippe Horneca]] auf gewaltsame Weise die Herrschaft. 1779 übergab er die Herrschaft an seinen Sohn [[Jaques-Antoine Horngacher|Jaques-Antoine Horneca]], der sich fortan Horngacher nannte. Dieser liess 1780 eine Orgel im Rittersaal aufstellen und verlängerte die Galerie in der ersten Etage, so dass man von ihr aus direkt die Orgel erreichen kann. 1848 wurden das Schloss und das Land von [[Jean-Louis Fazy]] gekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1860 renovierte der Maler [[Armand-Alexandre Leleux]] das heutige Leleux-Haus, in dem er dann eine Weile wohnte. In diesem Haus empfing er andere berühmte Maler, so zum Beispiel [[Camille Corot]], der den berühmten [[Chemin des Pompes]] gezeichnet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 kaufte die Gemeinde Dardagny das Schloss zurück. Es sollte im Jahre 1916 abgerissen werden und an seiner Stelle eine Schule erbaut werden, doch die Bürgergemeinde erhob sich gegen diese Vorlage. Nach weiteren zehn Jahren der Ungewissheit entschieden im Jahr 1926 der Gemeinderat, der Kantonsrat und der Grossrat, dass das Schloss unter [[Schweizer Heimatschutz|Heimatschutz]] gestellt wird und restauriert werden muss. In den folgenden fünf Jahren wurde das Schloss in sechs Etappen renoviert und am 11. September 1932 wiedereröffnet. Am 3. April 1935 wurde es vom Kantonsrat offiziell zum [[Kulturerbe]] erklärt. Heute dient das Schloss als [[Schule]] und [[Rathaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 erhielt die Gemeinde den [[Wakkerpreis]] für Heimatschutz, da sie durch ihre entlegene Position in der Lage gewesen war, eine relativ naturbelassene Umgebung zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Jahr || 1413 || 1797 || 1850 || 1900 || 1950 || 1980 || 2000 || 2010 || 2012 || 2014 || 2015 || 2016 || 2017&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 250 || 454 || 462 || 781 || 686 || 678 || 1284 || 1477 || 1498 || 1532 || 1532 || 1782 || 1824&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im Mittelalter war Dardagny ein Winzer- und Müllerort. Im Jahre 1321 ist die Existenz einer Mühle beurkundet, 1545 wurden Papiermühlen errichtet, die 1850 im Rahmen der [[Industrialisierung]] durch eine Papierfabrik ersetzt wurden. Im Laufe des 17. Jahrhunderts begann das Uhrmacherhandwerk, Fuss in Dardagny zu fassen, verschwand jedoch im 19. Jahrhundert restlos, als die [[Viehzucht]] modern wurde. Dieser Trend hielt bis etwa 1950, man hatte sogar im Jahre 1827 eine Käserei erbaut. Nach 1950 spezialisierte sich der Ort beinahe ausschliesslich auf den [[Weinbau]], der jedoch nur von einem Viertel der Bevölkerung betrieben wird. Entsprechend entfallen von den 860&amp;amp;nbsp;ha Gesamtfläche 180&amp;amp;nbsp;ha auf Weinanbau, 250&amp;amp;nbsp;ha auf die kulturellen Einrichtungen (das Schloss etc.) und 160&amp;amp;nbsp;ha auf Wald. Drei Viertel der Bevölkerung sind Berufspendler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Besonders bekannt ist Dardagny für den Rotwein &amp;#039;&amp;#039;Pinot Noir de Dardagny&amp;#039;&amp;#039; und den Weisswein &amp;#039;&amp;#039;Coteaux de Dardagny «Sauvignon»&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturgüter in Dardagny}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das [[Château de Dardagny]], darin vor allem der Rittersaal mit italienischen Fresken und der Orgel sowie eine imposante Balustrade&lt;br /&gt;
* Das Haus des Malers [[Armand-Alexandre Leleux]]&lt;br /&gt;
* Die kleine [[Kirchengebäude|Kirche]]. Der Kirchturm ist mitten auf dem Dach angebracht, anders als bei den üblichen an die Kirche angestellten Kirchtürmen.&lt;br /&gt;
* Eine mittelalterliche Kapelle in Malval&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Vallon d’[[Allondon]]&amp;#039;&amp;#039;, ein vielbesuchter Erholungsort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|2902|Dardagny (Gemeinde)|Autor=Jacques Davier|Datum=2005}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|11147|Dardagny (Schloss)|Autor=Jacques Davier|Datum=2004}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|7742|Malval|Autor=Martine Piguet|Datum=2008}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|7747|La Plaine|Autor=Pierre Flückiger|Datum=2010}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dardagny}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dardagny.ch/ Website] der Gemeinde Dardagny (französisch)&lt;br /&gt;
* {{ISOS|1813|Dardagny|Abruf=|Sprache=fr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kanton Genf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7588864-6|LCCN=n92110386|VIAF=133838588}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Genf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Genf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Rhone]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kito9999</name></author>
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