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	<title>Dara-Staudamm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T06:31:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dara-Staudamm&amp;diff=1796130&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Didionline: HC: Entferne Kategorie:Provinz Mardin; Ergänze Kategorie:Bauwerk in der Provinz Mardin</title>
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		<updated>2022-10-13T08:50:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Provinz_Mardin&quot; title=&quot;Kategorie:Provinz Mardin&quot;&gt;Kategorie:Provinz Mardin&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bauwerk_in_der_Provinz_Mardin&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bauwerk in der Provinz Mardin (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bauwerk in der Provinz Mardin&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stausee&lt;br /&gt;
|NAME = Dara-Staudamm&lt;br /&gt;
|BILD = &lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Geographie --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 37/10/58.7/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 40/57/04.4/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = TR&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG =&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Dara-Anastasiupolis|Dara]] ([[Türkei]])&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = Kordes&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = &lt;br /&gt;
|UFERSTADT = &lt;br /&gt;
|NAHESTADT = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Bauwerk --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TYP = [[Bogenstaumauer]]&lt;br /&gt;
|BAUZEIT = Ca. 560 n. Chr.&lt;br /&gt;
|BAUHOEHE =&lt;br /&gt;
|TALHOEHE =&lt;br /&gt;
|GRUENDUNGSHOEHE = &lt;br /&gt;
|WASSERHOEHE = &lt;br /&gt;
|KRONENHOEHE = &lt;br /&gt;
|MAUERVOL = &lt;br /&gt;
|KRONENLAENGE = &lt;br /&gt;
|KRONENBREITE = &lt;br /&gt;
|BASISBREITE = &lt;br /&gt;
|RADIUS = &lt;br /&gt;
|NEIGUNG-LUFT = &lt;br /&gt;
|NEIGUNG-WASSER = &lt;br /&gt;
|LEISTUNG = &lt;br /&gt;
|BETREIBER = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Stausee --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAUZIEL = &lt;br /&gt;
|FLÄCHE = &lt;br /&gt;
|SEELAENGE = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|SPEICHERRAUM = &lt;br /&gt;
|STAURAUM = &lt;br /&gt;
|EINZUG = &lt;br /&gt;
|HOCHWASSER = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dara-Staudamm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Römisches Reich|römische]] [[Bogenstaumauer]] in [[Dara-Anastasiupolis|Dara]] in [[Mesopotamien]] (heutige [[Türkei|Südosttürkei]]) und eines der wenigen Beispiele für diesen Staumauertyp in der Vormoderne.&amp;lt;ref&amp;gt;Smith (1971), S. 54f.; Schnitter (1987a), S. 13; Schnitter (1987b), S. 80; Hodge (1992), S. 92; Hodge (2000), S. 332, Fn. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Die heutige Lokalisierung des Dammes ist unsicher, könnte aber eher auf den gängigen Typus einer [[Gewichtsstaumauer]] hinweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Garbrecht &amp;amp; Vogel 1991, 266–270&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antike Überlieferung ==&lt;br /&gt;
Die Konstruktion der Staumauer wurde vom [[Oströmisches Reich|oströmischen]] Historiker [[Prokopios von Caesarea|Prokop]] in seiner Abhandlung über die architektonischen Errungenschaften der Ära [[Justinian I.|Justinians I.]] (&amp;#039;&amp;#039;De Aedificiis&amp;#039;&amp;#039; 2.3.) überliefert. Sein Bericht ist aus technikgeschichtlicher Perspektive von besonderem Interesse: zum ersten Mal lässt sich ein klares Verständnis für das Funktionsprinzip einer Bogenstaumauer erkennen, die sich von der in der [[Antike]] und darüber hinaus üblichen [[Gewichtsstaumauer]] stark unterscheidet.&amp;lt;ref&amp;gt;Smith (1971), S. 54f.; Schnitter (1978), S. 32; Schnitter (1987a), S. 13; Schnitter (1987b), S. 80; Hodge (1992), S. 92; Hodge (2000), S. 332, Fn. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prokop hebt zwei wesentliche Funktionsprinzipien hervor: zum einen, dass die Staumauer einen bogenförmigen Grundriss besaß, um so dem Wasserdruck besser widerstehen zu können, und nicht etwa bloß, weil das anstehende Gestein dort den besten Baugrund bot. Und zum anderen, dass der Staudamm der Strömung nicht durch sein schieres Gewicht trotzte, wie dies bei Gewichtsstaumauern der Fall ist, sondern durch die Ableitung der Druckkräfte von den [[Widerlager (Bautechnik)|Widerlagern]] auf die Seitenwände der Schlucht, was durch die Krümmung des liegenden [[Bogen (Architektur)|Bogens]] ermöglicht wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Smith (1971), S. 53f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere aus der Antike bekannte Bogenstaumauer [[Glanum-Staudamm|stand bei Glanum]] in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderne Erforschung ==&lt;br /&gt;
Eine Ortserkundung in den späten 1980er Jahren durch den [[Deutschland|deutschen]] Wissenschaftler Günther Garbrecht hat die Frage aufgeworfen, ob es sich bei dem von Prokop beschriebenen Damm wirklich um eine Bogenstaumauer handelte. Garbrecht konnte einen Standort dicht vor den antiken Stadtmauern ausfindig machen, der in seinen wesentlichen Merkmalen mit Prokops präziser Beschreibung übereinstimmt – mit Ausnahme des bogenförmigen Grundrisses der Staumauer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Garbrecht &amp;amp; Vogel 1991, 266–270&amp;quot;&amp;gt;Garbrecht &amp;amp; Vogel (1991), S. 266–270.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entdeckte Damm, eine ungefähr 4&amp;amp;nbsp;m hohe und 5&amp;amp;nbsp;m dicke Quadermauer mit einem [[Opus Caementitium|römischen Betonkern]], besitzt eine geschätzte Kronenlänge von 180–190&amp;amp;nbsp;m; der Mittelteil ist auf einer Länge von 60–70&amp;amp;nbsp;m vollständig zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Garbrecht &amp;amp; Vogel 1991, 266–270&amp;quot; /&amp;gt; Zwar lässt sich nicht ausschließen, dass der Staudamm im Bereich des Mauerdurchbruchs einst einen gekrümmten Verlauf nahm, aber die erhaltenen Flügelmauern deuten eher auf einen [[polygonal]]en Grundriss hin. Dies würde bedeuten, dass der Damm von Dara dem Wasserdruck durch sein [[Gewichtsstaumauer|Eigengewicht]] und nicht durch Bogenwirkung widerstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Garbrecht &amp;amp; Vogel 1991, 266–270&amp;quot; /&amp;gt; Garbrecht äußert die Vermutung, dass die unregelmäßige Form des Damms Prokop zu einer poetischen Anspielung auf das halbmondförmige [[Firmament]] inspiriert haben könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Garbrecht (2004), S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einschränkend ist jedoch darauf hinzuweisen, dass seine Beobachtungen vor Ort nicht den Erfordernissen systematischer [[Prospektion (Archäologie)|hydrologischer und topographischer Untersuchungen]] entsprachen, welche er angesichts der schleichenden Zerstörung der antiken Stätte anmahnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Garbrecht &amp;amp; Vogel (1991), S. 270.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Garbrecht, Alexius Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Die Staumauern von Dara.&amp;#039;&amp;#039; In: Günther Garbrecht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historische Talsperren.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Verlag Konrad Wittwer, Stuttgart 1991, ISBN 3-87919-145-X, S. 263–276.&lt;br /&gt;
* Günther Garbrecht: &amp;#039;&amp;#039;Procopius und die Wasserbauten von Dara.&amp;#039;&amp;#039; In: Christoph Ohlig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wasserbauten im Königreich Urartu und weitere Beiträge zur Hydrotechnik in der Antike.&amp;#039;&amp;#039; Schriften der [[Deutsche Wasserhistorische Gesellschaft|Deutschen Wasserhistorischen Gesellschaft]], Band 5, Books on Demand, Norderstedt 2004, ISBN 3-8334-1502-9, S. 105–132.&lt;br /&gt;
* A. Trevor Hodge: &amp;#039;&amp;#039;Roman Aqueducts &amp;amp; Water Supply.&amp;#039;&amp;#039; Duckworth, London 1992, ISBN 0-7156-2194-7.&lt;br /&gt;
* A. Trevor Hodge: &amp;#039;&amp;#039;Reservoirs and Dams.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Örjan Wikander]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of Ancient Water Technology.&amp;#039;&amp;#039; Technology and Change in History, Band 2, Brill, Leiden 2000, ISBN 90-04-11123-9, S. 331–339.&lt;br /&gt;
* Niklaus Schnitter: &amp;#039;&amp;#039;Römische Talsperren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Antike Welt]].&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Nr. 2, 1978, S. 25–32.&lt;br /&gt;
* Niklaus J. Schnitter: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis geschichtlicher Talsperren bis Ende des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Günther Garbrecht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historische Talsperren.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Verlag Konrad Wittwer, Stuttgart 1987, ISBN 3-87919-145-X, S. 9–20.&lt;br /&gt;
* Niklaus J. Schnitter: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklungsgeschichte der Bogenstaumauer.&amp;#039;&amp;#039; In: Günther Garbrecht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historische Talsperren.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Verlag Konrad Wittwer, Stuttgart 1987, ISBN 3-87919-145-X, S. 75–96.&lt;br /&gt;
* Norman Smith: &amp;#039;&amp;#039;A History of Dams.&amp;#039;&amp;#039; Peter Davies, London 1971, {{Falsche ISBN|432-151090-0}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste römischer Staudämme]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Talsperren der Welt#Türkei|Liste von Talsperren der Welt (Türkei)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[LacusCurtius]]: [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Procopius/Buildings/2*.html The Buildings of Procopius 2.3.16–20]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Staumauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 6. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bogenstaumauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staumauer in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Provinz Mardin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Didionline</name></author>
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