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	<title>Daozang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:08:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daozang&amp;diff=1930092&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Abkürzung korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-10-15T21:15:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daozang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|c=道藏|p=Dào Zàng}}) bezeichnet das für den [[Daoismus]] normative Schriftgut (Kanon).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der früheste Versuch einer Kategorisierung der daoistischen Schriften fand bereits im 3. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;Z. statt. Zurückdatieren lässt sich der Kanon zuverlässig allerdings nur bis in das 5. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Florian Reiter |Titel=Taoismus zur Einführung |Verlag=Junius |Ort=Hamburg |Datum=2000 |ISBN=978-3-88506-386-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Tang-Zeit war das &amp;#039;&amp;#039;Kaiyuan Baozang&amp;#039;&amp;#039; die größte Sammlung daoistischer Schriften. Der Kanon der Song-Zeit ging verloren, der heute vorliegende stammt aus der Ming-Dynastie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eva Wong |Titel=Die Lehren des Tao |Verlag=Ullstein |Ort=Berlin |Datum=1998 |ISBN=978-3-548-35778-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Daozang wurde 1409 auf kaiserliche Anordnung zusammengestellt, die Geschichte dieser Zusammenstellung reicht jedoch bis in das 5. Jahrhundert zurück, als die „Drei Höhlen“ (San dong, siehe auch [[Grottenhimmel]]) der Textgruppen [[Lingbao]], [[Shangqing]] und San Huangwen entstanden. Diese Struktur prägt den Kanon, auch wenn später andere Texte aufgenommen wurden und Verschiebungen und Erweiterungen stattfanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bis heute überlieferte Kanon stammt aus dem Jahr 1447 mit einem Zusatz von 1607. Er enthält 1474 Werke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Günter Wagner |Titel=Chinas indigene Religion und Philosophie |Verlag=Origo |Ort=Bern |Datum=2025 |ISBN=978-3-282-00214-6 |Seiten=152}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darunter befinden sich allerdings auch Werke konfuzianischer Gelehrter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans van Ess |Titel=Der Daoismus. Von Laozi bis heute |Verlag=C.H. Beck |Ort=München |Datum=2011 |ISBN=978-3-406-61218-3 |Seiten=111}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Anfang an handelte es sich um einen „offenen“ Kanon, das heißt, er wurde und wird kontinuierlich um neue Texte ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Mystik|mystischen]] Texte des Lingbao und des Shangqing sollen der Überlieferung nach durch [[Offenbarung]] entstanden sein, während andere Texte, wie z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Baopuzi]] sich auf praktische Belange wie [[Alchemie]], Lebenspflege und Sublimierung der menschlichen Physis beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Offenbarungen haben [[Fu Lu|Fu-Lu]], [[Amulett]]e und Register, eine besondere Bedeutung für die Praxis des Daoismus. Register enthalten die Namen von [[Pantheon des Daoismus|Gottheiten]] und sind [[Daoshi]], daoistischen Priestern, vorbehalten. Die Namen von Göttern werden mittels der Register aufgerufen und in [[Liturgie]]n eingesetzt. Die Amulette stellen oft graphische Zeichnungen dar, die religiöse Kräfte herbeizwingen sollen, oder als diese selbst angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Florian Reiter |Titel=Taoismus zur Einführung |Verlag=Junius |Ort=Hamburg |Datum=2000 |ISBN=978-3-88506-386-5}}&lt;br /&gt;
* [[Udo Tworuschka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heilige Schriften. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2000, ISBN 3-534-13594-6.&lt;br /&gt;
* [[Kristofer Schipper]], Franciscus Verellen: &amp;#039;&amp;#039;The Taoist Canon. A Historical Companion to the Daozang.&amp;#039;&amp;#039; The University of Chicago Press, Chicago IL 2004, ISBN 0-226-73817-5&lt;br /&gt;
* Hans van Ess: Der Daoismus. Von Laozi bis heute. C.H. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-61218-3&lt;br /&gt;
* Hans-Günter Wagner (2025): Der Daoismus. Chinas indigene Religion und Philosophie. Origo Verlag Bern, ISBN 978-3-282-00214-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/daozang/Franciscus%20Verellen%2C%20Kristofer%20Schipper%20%28editors%29-The%20Taoist%20Canon%20%E2%80%93%20A%20Historical%20Companion%20to%20the%20Daozang_%20Vol.%201_%20Antiquity%20through%20the%20Middle%20Ages%20%20-University%20Of%20Chicago%20Press%20%282004%29/page/n1/mode/2up The Taoist Canon – A Historical Companion to the Daozang]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Daoismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Daoistische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilige Schriften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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