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	<title>Danziger Bucht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Machtes am 11. Januar 2026 um 16:02 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-11T16:02:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bucht&lt;br /&gt;
|NAME= &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAME= {{plS|Zatoka Gdańska}}&amp;lt;br /&amp;gt; {{ruS|Гданьский залив}}&lt;br /&gt;
|BILD1= Trójmiasto - zdjęcia podczas openera 08.JPG&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT= Blick auf die Bucht von [[Gdynia]]&lt;br /&gt;
|BILD2= Zatoka Gdańska-Landsat image.jpeg&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT= Satellitenbild der Bucht&lt;br /&gt;
|GEWÄSSER= [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
|LANDMASSE= [[Europa]]&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 19/25//E&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 54/39//N&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= PL-22/RU-KGD/XA&lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|POSKARTE= Ostsee&lt;br /&gt;
|BREITE-PRÄFIX= &lt;br /&gt;
|BREITE= 105&lt;br /&gt;
|BUCHTTIEFE-PRÄFIX= ca.&lt;br /&gt;
|BUCHTTIEFE= 60&lt;br /&gt;
|MAX-WASSERTIEFE= 114&lt;br /&gt;
|MED-WASSERTIEFE= 57&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 25234&lt;br /&gt;
|KÜSTENLÄNGE= &lt;br /&gt;
|INSELN= [[Halbinsel Hel]], [[Frische Nehrung]]&lt;br /&gt;
|ZUFLÜSSE= [[Weichsel]], [[Pregel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|* Ausführungen zur Bedeutung für den Seeverkehr (Pax &amp;amp; Cargo) fehlen. Häfen sind unvollständig.&lt;br /&gt;
* Dass ein großer Teil seit ≥75 Jahren zu Russland gehört, wird fast übersehen.&lt;br /&gt;
* Wirtschaftliche Bedeutung fehlt (Fischerei, Tourismus, auch Bernstein, ggf. Rohstoffe, Energie usw.)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Baltic marine subdivisions and drainage basins.gif|mini|Danziger Bucht = &amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039; auf der Gliederungskarte der Ostsee]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Danziger Bucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|Zatoka Gdańska}}, {{ruS|Гданьский залив|Gdanski saliw}}, {{csbS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gduńskô Roztoka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine etwa halbkreisförmige, nach Norden offene Bucht in der [[Ostsee]], in die bei [[Danzig]] die [[Weichsel]] einmündet.&amp;lt;ref&amp;gt;Matti Leppäranta, Kai Myrberg: &amp;#039;&amp;#039;Physical Oceanography of the Baltic Sea&amp;#039;&amp;#039;. Chichester 2009, S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wird im Osten durch die Steilküste des [[Samland]]es und im Süden von der [[Frische Nehrung|Frischen Nehrung]] eingegrenzt. Im Nordwesten liegen die [[Halbinsel Hel]] (Putziger Nehrung), die einen Teil der Danziger Bucht von der offenen Ostsee trennt, und das Hügelland [[Pomerellen]]. Große Städte an der Bucht sind Danzig, [[Gdynia]] und [[Sopot]], als [[Dreistadt]] zusammengefasst. Die Danziger Bucht bildet einen optimalen [[Naturhafen]], die Wassertiefe beträgt zwischen sechs und hundert Meter. Den nordwestlichen Teil der Danziger Bucht bildet die [[Putziger Bucht]]. Südöstlich schließt sich das durch die [[Frische Nehrung]] von der Bucht fast vollständig getrennte [[Frisches Haff|Frische Haff]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologische Aspekte ==&lt;br /&gt;
=== Vogelzug ===&lt;br /&gt;
Die Danziger Bucht und insbesondere die Weichselmündung sind mit ihren vielen verschiedenen Biotopen ([[Nehrung]]en, kleine Seebuchten, [[Düne|Sanddünen]], [[Tümpel]], [[Röhricht]]e, [[Salzwiese]]n und [[Moor|Salzmoore]]) ein wichtiges Vogelzug-, Überwinterungs- und Brutgebiet, und man findet dort, je nach Jahreszeit, viele seltene Vogelarten. Auf der Frischen Nehrung gibt es riesige [[Kormoran (Art)|Kormorankolonien]]. Unter den rastenden Zugvögeln sind [[Steinschmätzer (Art)|Steinschmätzer]], [[Braunkehlchen]], [[Neuntöter]], [[Baumpieper]] und [[Trauerschnäpper]] sowie die selteneren [[Rotkehlpieper]], [[Ortolan]], [[Karmingimpel (Art)|Karmingimpel]], [[Gelbspötter]], [[Wendehals (Vogel)|Wendehals]] und [[Zitronenstelze]]. Im Schilf finden sich [[Bartmeise]] und [[Beutelmeise]]. [[Regenpfeiferartige|Limikolen]] rasten zu Hunderten auf den mit Algen bedeckten Ufern; die häufigsten sind [[Alpenstrandläufer|Alpen-]], [[Temminckstrandläufer|Temminck-]], [[Sichelstrandläufer|Sichel-]] und [[Zwergstrandläufer]], [[Sanderling]], [[Kampfläufer]], [[Grünschenkel]], [[Pfuhlschnepfe]], [[Großer Brachvogel]], [[Regenbrachvogel]], [[Rotflügel-Brachschwalbe]], [[Goldregenpfeifer|Gold-]], [[Kiebitzregenpfeifer|Kiebitz-]] und [[Flussregenpfeifer]]. Unter den verschiedenen Arten von [[Möwen]] und [[Seeschwalben]] sind u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Zwergmöwe]] und die [[Schwarzkopfmöwe]] vertreten. Viele Arten skandinavischer Taucher und Meeresenten überwintern an der Danziger Bucht; manche von ihnen, wie [[Sterntaucher|Stern-]], [[Prachttaucher|Pracht-]] und [[Ohrentaucher]], sind schon im September anwesend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umweltprobleme ===&lt;br /&gt;
Insbesondere in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlitt die Danziger Bucht schwere ökologische Schäden. Eine Ursache war die rapide Intensivierung der Hafenbetriebe, [[Werft]]en und Industrie im Raum Gdańsk/Gdynia. Eine zweite waren die von der Weichsel in großen Mengen in die Bucht getragenen ungeklärten [[Abwasser|Abwässer]], versalzten Abwässer aus den Kohlengruben [[Oberschlesien]]s, giftigen Industriemülle, [[Dünger|Dünge-]] und [[Pflanzenschutzmittel]] und [[Gülle]]. Eine Karte aus dem Jahre 1982 identifizierte die Danziger Bucht mit dem Raum Gdańsk/Gdynia als eines von drei Ökokatastrophengebieten in Polen (die beiden anderen waren das [[Oberschlesien|Oberschlesische]] Industrierevier und das [[Legnica|Liegnitz]]-[[Glogau]]er Kupferrevier). 1988 berichtete die Umweltschutzorganisation [[Greenpeace]], dass wegen der [[Gewässerverschmutzung|Wasserverschmutzung]] praktisch alles tierische und pflanzliche Leben in der Danziger Bucht abgestorben sei.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Greenpeace: Danziger Bucht ist tot: Mit Abwässern und Industriemüll verschmutzt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. Juli 1988, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wasserverseuchung war so gravierend, dass Baden bereits zuvor verboten worden war und das Seebad Sopot dadurch einen Niedergang erlebte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.polen-neu.de/reisefuehrer-kunst-105-pommern.htm |text=Rund um die Danziger Bucht. |wayback=20120416192746}} polen-neu.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen hat sich die Wasserqualität wieder deutlich verbessert, so dass in den Sommermonaten wieder uneingeschränktes Baden möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleswig Holstein firing Westerplatte September 1939.jpg|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;[[Schleswig-Holstein (Schiff, 1908)|Schleswig-Holstein]]&amp;#039;&amp;#039; beschießt die [[Westerplatte]] (1939)]]&lt;br /&gt;
In der Danziger Bucht begann am 1. September 1939 der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]], als das deutsche [[Linienschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Schleswig-Holstein (Schiff, 1908)|Schleswig-Holstein]]&amp;#039;&amp;#039; in den frühen Morgenstunden das Feuer auf die [[Westerplatte]] bei Danzig eröffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 7&amp;amp;nbsp;km nördlich von Gdynia in der Danziger Bucht betrieb die deutsche [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] von 1942 bis 1945 die [[Torpedowaffenplatz Gotenhafen-Hexengrund|Torpedotestanlage Hexengrund]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde etwa 6&amp;amp;nbsp;km weiter südlich eine neue Torpedoanlage („Formoza“) nahe dem [[Marinestützpunkt|Marinehafen]] von Gdynia errichtet und die alte Anlage dem Verfall überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertreibung]] verlor die Region die seit Jahrhunderten am Ufer der Danziger Bucht ansässige deutsche Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Danziger Bucht, besonders um die Spitze der Halbinsel Hel, liegen zahlreiche [[Wrack]]s auf Grund, alle in Wassertiefen zwischen fünf und siebzig Metern. Viele stammen aus den ersten bzw. letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs. [[Sporttauchen#Wracktauchen|Wracktauchen]] ist dort eine beliebte Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Egbert Kieser]]: &amp;#039;&amp;#039;Danziger Bucht 1945. Dokumentation einer Katastrophe.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1984, ISBN 3-453-01885-0&lt;br /&gt;
* Doris Kremser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Belastung der Danziger Bucht – ein europäisches Problem globaler Bedeutung: Textsammlung zur Tagung „Konzepte, Verfahren und Realisationsmöglichkeiten Zukunftsorientierter Gewässerreinhaltung am Beispiel der Danziger Bucht und des Zugehörigen Küstenbereichs“&amp;#039;&amp;#039;. Gdynia, 4.–15. März 1991, ISBN 3-8142-0417-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bay of Gdańsk}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4011041-2|VIAF=248947742}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bucht in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bucht (Ostsee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Danzig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Machtes</name></author>
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