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	<title>Danuta Czech - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schreiben: /* Leben */ Typo</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Danuta Czech&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1922]] in [[Humniska]] bei [[Brzozów]]; † [[4. April]] [[2004]]) war eine polnische [[Historiker]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bis 1939 besuchte sie das St.-Kinga-Gymnasium in [[Tarnów]]. 1941 machte sie ihr [[Abitur]] am Handels-Lyzeum. Später studierte sie von 1946 bis 1952 an der [[Jagiellonen-Universität]] in [[Krakau]], wo sie den Magister der [[Soziologie]] erwarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|deutschen Besetzung Polens]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] übten sie und ihr Vater [[Stefan Czech]] eine aktive Rolle in der Widerstandsbewegung aus. Ihr Vater, der zur [[Polnische Heimatarmee|Heimatarmee]] gehörte, war Vorsteher eines Mechanikergeschäfts der staatlichen Stickstofffabrik in [[Mościce]] bei Tarnów. Er war 43 Jahre alt, als die Deutschen ihn verhafteten. Sie deportierten ihn am 20. April 1943 in das [[KZ Auschwitz]]. Später war er Gefangener des [[KZ Buchenwald|Konzentrationslagers Buchenwald]] und zuletzt in [[Dora-Mittelbau]]. Er entkam 1945 dem Tod nur knapp während der Räumung des Lagers, als er aus einer Gefangenenkolonne ein paar Kilometer außerhalb von [[Gardelegen]] floh. Dort starben über 1000 Gefangene, die bei einem nationalsozialistischen [[Endphaseverbrechen]] lebendig in der [[Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen|Feldscheune Isenschnibbe]] verbrannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich beeinflusst von den Schicksalsschlägen ihres Vaters entschied sich Danuta Czech 1955, eine Stelle im [[Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau|staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau]] in [[Oświęcim]] anzunehmen. Sie nahm dort im Laufe der Zeit verschiedene Aufgaben wahr, bis sie schließlich stellvertretende Vorsitzende des Museums wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus sagte sie in mehreren Prozessen in Deutschland gegen in Auschwitz tätige SS-Männer als Expertin aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Danuta Czech war Autorin zahlreicher Veröffentlichungen zur Geschichte des Konzentrationslagers Auschwitz. Viele ihrer Werke wurden sowohl im Ausland als auch in Polen veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Lebenswerk waren die Auschwitz-Chroniken, die auf beinahe 1000 Seiten die Geschehnisse im Lager beschrieben. Diese Arbeit ist ein Grundlagenwerk an Information über Auschwitz. Auch im Ruhestand hörte sie nicht auf, daran weiterzuarbeiten.&lt;br /&gt;
Das Museum veröffentlichte ihre Chroniken in seiner Serie Zeszyty Oświęcimskie (Auschwitz Review) von 1958 bis 1963.&lt;br /&gt;
Überarbeitete und erweiterte Editionen sind z. B. die deutsche Version von 1989 &amp;#039;&amp;#039;Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;, die englische Version &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz Chronicle 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht 1999 in den USA und Kanada, eine polnische Edition in Buchform von 1992 und eine neue amerikanische Version aus dem Jahre 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Publikation &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz in den Augen der SS&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1992 des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau enthält, neben den Aufzeichnungen von [[Rudolf Höß]] und dem Tagebuch von [[Johann Paul Kremer]], den vollständigen [[Broad-Bericht]]. Der Bericht ist mit 76 Anmerkungen versehen, die den Text näher erläutern. Die Ausarbeitung der Anmerkungen stammen von Jadwiga Bezwinska und Danuta Czech.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz in den Augen der SS&amp;#039;&amp;#039;, Oświęcim 1998, ISBN 83-85047-35-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1989, ISBN 3-498-00884-6.&lt;br /&gt;
* [http://www.auschwitz.org.pl/publikacje/index.php?language=PL&amp;amp;ksiazka=25&amp;amp;mode=ksiazka&amp;amp;submode=info Danuta Czech: &amp;#039;&amp;#039;Kalendarz wydarzeń w KL Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;]. Oświęcim-Brzezinka: Wydawn. Państwowego Muzeum w Oświęcimiu-Brzezince, 1992, ISBN 83-85047-04-2&lt;br /&gt;
* [[Wacław Długoborski]], [[Franciszek Piper]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz 1941–1945. Studien zur Geschichte des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Oswiecim: Verlag des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau, 1999, darin: Band 5: Danuta Czech, Aleksander Lasik, [[Stanisław Kłodziński]], Andrzej Strzelecki: &amp;#039;&amp;#039;Epilog.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 83-85047-76-X&amp;lt;ref&amp;gt;Vertrieb in Deutschland: [[Metropol Verlag]], Kurfürstenstraße 135, 10785 Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fritz-bauer-institut.de/rezensionen/nl19/renz.htm |titel=Rezensionen - Newsletter Nr. 19 |werk=fritz-bauer-institut.de |hrsg=[[Fritz Bauer Institut]] |datum=2000 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20010824144058/http://www.fritz-bauer-institut.de/rezensionen/nl19/renz.htm |archiv-datum=2001-08-24 |zugriff=2016-07-16 |zitat=Eine ausführliche Bibliographie, die neben wissenschaftlichen Darstellungen, Quelleneditionen und Zeugnissen von Überlebenden auch Quellenbestände in fünfzehn Archiven aufzählt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|103634576}}&lt;br /&gt;
* [http://en.auschwitz.org/m/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=381&amp;amp;Itemid=8 Nachruf des staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau.]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.netzeitung.de/voiceofgermany/322213.html | wayback=20070929091256 | text=Rezension zu Aussagen im Frankfurter Auschwitz-Prozess}}&lt;br /&gt;
* [http://www.associazioni.milano.it/aned/kalendarium/ Italienische Übersetzung des Kalendariums als online-zugängliche PDF-Version]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103634576|LCCN=n83193034|VIAF=59506144}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Czech, Danuta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (polnischer Widerstand 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Czech, Danuta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnische Autorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Humniska]], [[Brzozów]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. April 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
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