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	<title>Dannemarie (Haut-Rhin) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hermann Wider: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-03-22T13:37:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Dannemarie&lt;br /&gt;
|nomlocale=Dammerkirch&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason de la ville de Dannemarie (68).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Altkirch|Altkirch]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Masevaux-Niederbruck|Masevaux-Niederbruck]]&lt;br /&gt;
|insee=68068&lt;br /&gt;
|cp=68210&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes Sud Alsace Largue|Sud Alsace Largue]]&lt;br /&gt;
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|siteweb=[https://www.dannemarie.fr/ www.dannemarie.fr]&lt;br /&gt;
|image=Dannemarie, Hôtel de ville.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Rathaus (Hótel de ville)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dannemarie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{deS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dammerkirch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rm.coe.int/CoERMPublicCommonSearchServices/DisplayDCTMContent?documentId=09000016806d41b1 |titel=Charta der Stadt Dammerkirch zur Förderung der Regionalsprache auf der Grundlage der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen |abruf=2022-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|68068}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|68068}}) im [[Département Haut-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). Sie gehört zum [[Kanton Masevaux-Niederbruck]] und ist Mitglied des Gemeindeverbandes [[Communauté de communes Sud Alsace Largue|Sud Alsace Largue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im Bereich der [[Burgundische Pforte|Burgundischen Pforte]] im [[Sundgau]], zwischen den Städten [[Mülhausen]] (etwa 27 Kilometer nordöstlich) und [[Belfort]] (etwa 23 Kilometer westlich). In Dannemarie ändert der [[Ill (Elsass)|Ill]]-Nebenfluss [[Largue (Ill)|Largue]] (deutsch: Larg) seinen Lauf in Richtung Nordosten. Das nun breitere Tal wird vom [[Rhein-Rhône-Kanal]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In einer in einer Urkunde von 823 wird ein Dinghof des Klosters Maseveaux in &amp;#039;&amp;#039;Domna Maria&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. 1016 hieß der Ort &amp;#039;&amp;#039;Danamarachiricha.=Kirche der Domina (Herrin) Maria.&amp;#039;&amp;#039; (Er gehört zu den in Frankreich verbreiteten dominus/domina-Heiligen-Ortsnamen, die vor den sanctus/sancta-Namen üblich waren.) Im Laufe der Geschichte wechselte der Name mehrmals und nahm teils französische, teils deutsche Formen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1324 gehörte der Ort zur [[Grafschaft Pfirt]] (Herrschaft Thann) und kam dann nach dem Aussterben der Pfirter in der männlichen Linie durch die Heirat der [[Johanna von Pfirt|Johannna von Pfirt]] mit Herzog Albrecht II. von Österreich an Habsburg. Im [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] 1648 ging der Ort mit dem ganzen elsässischen Besitz der Habsburger an die französische Krone. Nach der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] gehörte Dannemarie zum [[Arrondissement Belfort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätmittelalter und im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort mehrfach verwüstet. Er besaß früh das Marktrecht; regionale Bedeutung hatte der Jahrmarkt am Sankt-Georgstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort nahm im 19. Jahrhundert einen wirtschaftlichen Aufschwung dank der Lage am 1833 fertiggestellten [[Rhein-Rhône-Kanal]] und an der Bahnlinie Belfort-Mühlhausen (1856–58). Die Ziegelei Gilardoni im nahen Wolfersdorf schuf ab 1864 Arbeitsplätze. Von 1871 bis 1918 gehörte der Ort zum deutschen [[Reichsland Elsaß-Lothringen]]. In der Reichslandzeit (1910) wurde die 1970 aufgegebene Bahnlinie Dannemarie-Pfetterhouse-Bonfol eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] rückten schon im August 1914 französische Truppen in den Ort ein, der dann während der Kämpfe an der nahen Front auch militärisches Hauptquartier war. Der Ort lag in der Frontlinie und trug erhebliche Schäden davon. Der Eisenbahn-Viadukt wurde von den Franzosen vorsorglich zu Kriegsbeginn gesprengt, ebenso im Zweiten Weltkrieg. Nach dem Einmarsch der Deutschen im Zweiten Weltkrieg litten die Einwohner unter der Naziherrschaft (Deportationen, Einberufung in die Wehrmacht) von der sie nach heftigen Kämpfen am 27. November 1944 durch Truppen der französischen 1. Armee unter General [[Jean de Lattre de Tassigny|de Lattre de Tassigny]] befreit wurden. Heute ist das kleinstädtisch wirkende Dannemarie ein Zentralort im Sundgau zwischen Altkirch, Delle und Belfort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:400px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1380 || 1702 || 1965 || 1939 || 1820 || 1988 || 2324 || 2262&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| [[Datei:Eisenbahn-Viadukt von Dannemarie.jpg|mini|links|hochkant=2.3|Eisenbahn-Viadukt über die Largue]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche Saint-Léonard:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Das Gotteshaus war einst Mutterkirche von Gommersdorf, Elbach, Wolfersdorf und Retzwiller.  Der Turm wurde 1725 errichtet, Schiff und Chor wurden 1845 im spätklassizistischen Stil der Louis-Philippe-Zeit erbaut. Callinet-Orgel. Barocke Ausstattungsstücke.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rathaus ([[Hôtel de ville]])&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; am gleichnamigen Platz: 1790 als Kornhalle erbaut. Zeitweise als Mädchenschule genutzt. In der Reichslandzeit und nach dem Ersten Weltkrieg Gerichtsgebäude. 1914 bis 1918 Sitz der französischen Militärverwaltung. Ab 1962 Rathaus (Hôtel de ville). Frühklassizistischer Zopf-Dekor über dem Eingang.&lt;br /&gt;
* Das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeindehaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Rathaus) Rue de Cernay Nr. 2 ist ein Bauwerk der Reichslandzeit von 1890. Ein Backsteinbau mit dekorativ eingesetzten mehrfarbigen Backsteinen. Bis 1962 Mairie und Primarschulhaus.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ei[[Viadukt|senbahn-Viadukt]]e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf der Strecke Belfort – Mülhausen. Das Dammerkircher Viadukt über dem Largtal  ist 381 m lang, 18 m hoch und hat 29 Brückenbogen. Es wurde viermal zerstört (1870, 1914, 1915 und 1944).&amp;lt;ref&amp;gt;Serge Montens: &amp;#039;&amp;#039;Les plus beaux ponts de France.&amp;#039;&amp;#039; Bonneton, Paris 2001, ISBN 2-86253-275-4, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das  Viadukt von Ballersdorf über den Barrenwog ist 18 m hoch und hat 24 Brückenbogen. Beide von dem Ingenieur Aigremont 1855–58 erbaut.&lt;br /&gt;
* Gut erhaltene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachwerkhäuser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Häuser Nr. 13 und 23 in der Rue de Cernay sind noch in der altertümlichen [[Ständerbauweise]] errichtet (wohl um 1600). Ebenso die Auberge Saint-Léonard in der gleichnamigen Straße. Altertümlich auch das dekorative Fachwerk des Hauses Nr. 14 in der Rue du Marché.   &lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Dannemarie (Haut-Rhin)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dannemarie, Eglise Saint-Léonard.jpg|Kirche Saint-Léonard&lt;br /&gt;
Dannemarie Place de la 5eme Division Blindee.JPG|Place de la 5ème Division Blindée&lt;br /&gt;
Dannemarie, Rue Saint-Léonard.jpg|Rue Saint-Léonard&lt;br /&gt;
Port of Dannemarie.JPG|Hafen Dannemarie&lt;br /&gt;
Dannemarie.jpg|Ortskern von Dannemarie&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
In Dannemarie kreuzen sich die [[Départementsstraße]]n D 103 ([[Thann]] – [[Delle]]) und D 419 ([[Belfort]] – [[Altkirch]] – [[Basel]]). Dannemarie besitzt einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Paris–Mulhouse]], an diesem zweigte die [[Bahnstrecke Dannemarie–Pfetterhouse]] ab. Letztere wurde 1910 in Betrieb genommen und 1970 stillgelegt. Heute halten am Bahnhof Züge des [[TER Grand Est]] und [[TER Franche-Comté]]. Dannemarie hat eine [[Marina (Hafen)|Marina]] am [[Rhein-Rhône-Kanal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 298–302.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Theobald Hening, (1576–1651), geboren in Dammerkirch. Staatsrat von Ludwig XIII. Abt von Saint-Martin-de Nevers, Gründer einer Lateinschule in  Dammerkirch. Stiftete das Himmelfahrtsgemälde in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
* [[Peter von Hagenbach]], (um 1420–1474) burgundischer Landvogt&lt;br /&gt;
* [[Eugen Ricklin]] (1862–1935), elsässischer Politiker, in Dannemarie geboren&lt;br /&gt;
* [[Leo Justinus Kauffmann]] (1901–1944), elsässischer Komponist, in Dannemarie geboren&lt;br /&gt;
* [[Monique Wittig]] (1935–2003), französische Schriftstellerin und feministische Theoretikerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sudalsace-largue.fr/territoire-intercommunal/dannemarie.htm Dannemarie auf der Website des Gemeindeverbands] (&amp;#039;&amp;#039;französisch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Altkirch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4104278-5|VIAF=241470036}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dannemarie (Haut-Rhin)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hermann Wider</name></author>
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