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	<title>Dankwartsgrube - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T15:39:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dankwartsgrube&amp;diff=2008847&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;1970gemini: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2021-09-01T06:20:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Lübeck - Dankwartsgrube.jpg|mini|Die Lage der Dankwartsgrube, rot markiert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Dankwartsgrube.jpg|mini|Die Dankwartsgrube]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dankwartsgrube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Straße der [[Lübecker Altstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die etwa 310 Meter lange Dankwartsgrube befindet sich im Südwesten der Altstadtinsel, im [[Quartier (Lübeck)#Marien Quartier|Marien Quartier]]. Sie beginnt am Zusammentreffen von [[Pferdemarkt (Lübeck)|Pferdemarkt]] und [[Parade (Lübeck)|Parade]], schräg gegenüber der Einmündung der [[Kapitelstraße (Lübeck)|Kapitelstraße]], und führt westwärts hinab in Richtung [[Trave]]. Nach rund zwei Dritteln ihres Verlaufs münden von Norden die [[Düstere Querstraße]] und von Süden die [[Lichte Querstraße]] in die Dankwartsgrube. Die Straße trifft gegenüber der [[Dankwartsbrücke]] auf die [[An der Obertrave|Obertrave]] und endet dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name der Dankwartsgrube ist seit Beginn ihres Bestehens vom Namen [[Dankwart]] abgeleitet und nimmt vermutlich Bezug auf eine Persönlichkeit aus der Frühzeit Lübecks. Um welchen Dankwart es sich dabei handelte und in welcher Beziehung er zu jener Straße stand, ist jedoch unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erstmals urkundlich erwähnt wird die Straße 1259 mit dem [[Latein|lateinischen]] Namen &amp;#039;&amp;#039;Fossa Tanquardi&amp;#039;&amp;#039; (Dankwartsgasse)&lt;br /&gt;
* 1362 lautet die [[Niederdeutsch|niederdeutsche]] Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Danquersche Grove&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1364: &amp;#039;&amp;#039;Dancquardes Grove&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1460: &amp;#039;&amp;#039;Danquersgrove&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1461: &amp;#039;&amp;#039;Dankerstrate&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1463: &amp;#039;&amp;#039;Danckersgrove&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1464: &amp;#039;&amp;#039;Dancquverdes Grove&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1498: &amp;#039;&amp;#039;Danckwardesgrove&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1562: &amp;#039;&amp;#039;Danckwertsgrove&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1597: &amp;#039;&amp;#039;Danckqwerthegrowe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1779: &amp;#039;&amp;#039;Danckersgrube&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1852: &amp;#039;&amp;#039;Dankwärtsgrube&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 wurde der heutige Name amtlich festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Mittelalter bis in die [[1930er]] Jahre galten die Dankwartsgrube mit den lange Zeit hier ansässigen lärmintensiven [[Schmiede (Werkstatt)| Schmiedewerkstätten]] und besonders die hier gelegenen, selbst für Lübecker Verhältnisse extrem engen, verschachtelten, düsteren und ungesunden [[Lübecker Gänge und Höfe|Gänge]], als Wohngebiet der ärmsten Unterschicht. Zudem stand das Gebiet bis weit ins 20. Jahrhundert im Ruf, Heimat der Lübecker [[Krimineller|Kriminellen]] zu sein, die in den unübersichtlichen, untereinander verbundenen Höfen und Gängen leicht der Verfolgung entkommen und sich verborgen halten konnten. Erst 1937 wurde das Gängeviertel zwischen Dankwarts- und [[Hartengrube]], das durch seine verwinkelte Enge und die gesundheitsgefährdenden hygienischen Zustände mittlerweile als nahezu unbewohnbar galt, umfassend saniert und durch Abbruch zahlreicher Gangbuden großzügigere Gänge und neue Innenhöfe geschaffen.&lt;br /&gt;
[[Datei:J Nöhring - Überschwemmung bei der Dankwartsgrube (PK Gebr. Borchers 1904).jpg|mini|Überschwemmung bei der Dankwartsgrube am 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1904]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Luftangriff auf Lübeck am 29. März 1942|Bombenangriff im März 1942]] wurde eine Reihe von Gebäuden auf der Nordseite des östlichen Teils der Straße zerstört (Nr. 2 bis 22); davon abgesehen jedoch weist die Dankwartsgrube bis heute ein weitgehend geschlossenes Bild teils bis auf das [[13. Jahrhundert]] zurückgehender historischer Bauten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Unter Denkmalschutz stehen die Gebäude Dankwartsgrube Nr. 3, 5, 7, 11, 13, 15, 21, 25, 26, 30, 32, 39–41, 42, 52, 54, 56, 60, 62, 68, 70 (Haus 5 des [[Lübecker Gänge und Höfe|Wohngangs]] &amp;#039;&amp;#039;Torweg&amp;#039;&amp;#039;), 72–74.&lt;br /&gt;
** siehe auch [[Liste abgegangener Lübecker Bauwerke#Dankwartsgrube]] für nicht mehr vorhandene Bauwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gänge und Höfe ==&lt;br /&gt;
Von der Dankwartsgrube gehen oder gingen folgende [[Lübecker Gänge und Höfe]] ab (nach Hausnummern):&lt;br /&gt;
* 9: Kellings Gang&lt;br /&gt;
* 10: Claaßens Gang (abgängig)&lt;br /&gt;
* 29: Deminshof (abgängig)&lt;br /&gt;
* 31: Nagelschmieds Gang&lt;br /&gt;
* 61: Vagts Gang (abgängig)&lt;br /&gt;
* 67: Lütgens Gang (abgängig)&lt;br /&gt;
* 70: Torweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarisches ==&lt;br /&gt;
[[Rolf Winter (Journalist)|Rolf Winter]] verarbeitete seine Kindheit in der Dankwartsgrube in seinem 1991 veröffentlichten Buch &amp;#039;&amp;#039;Hitler kam aus der Dankwartsgrube (und kommt vielleicht mal wieder). Eine Kindheit in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt; Rasch und Röhring Verlag, Hamburg 1991 // Taschenbuchausgabe: Goldmann Verlag, München 1992&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer Andresen: &amp;#039;&amp;#039;Lübeck. Das alte Stadtbild.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Wohngänge.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;Aegidienstraße bis Engelswisch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neue Rundschau, Lübeck 1981.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Brehmer|W. Brehmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßennamen in der Stadt Lübeck und deren Vorstädten.&amp;#039;&amp;#039; H. G. Rathgens, Lübeck 1889.&lt;br /&gt;
* W. Brehmer: &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Häusernamen nebst Beiträgen zur Geschichte einzelner Häuser.&amp;#039;&amp;#039; H. G. Rathgens, Lübeck 1890.&lt;br /&gt;
* [[Klaus J. Groth]]: &amp;#039;&amp;#039;Weltkulturerbe Lübeck – Denkmalgeschützte Häuser. Über 1000 Porträts der Bauten unter Denkmalschutz in der Altstadt. Nach Straßen alphabetisch gegliedert.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Schmidt-Römhild, Lübeck 1999, ISBN 3-7950-1231-7.&lt;br /&gt;
* Max Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßen der Stadt Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 11, 1909, {{ISSN|0083-5609}}, S. 215–292 (Auch Sonderabdruck: 1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dankwartsgrube (Lübeck)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53/51/47.25/N|EW=10/41/0.62/E|type=landmark|region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dankwartsgrube}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Lübeck-Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbe Lübeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;1970gemini</name></author>
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