<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dank</id>
	<title>Dank - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dank"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dank&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T06:18:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dank&amp;diff=291365&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KenntnisseSchüler am 17. März 2026 um 15:23 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dank&amp;diff=291365&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-17T15:23:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die wohlwollende Erwiderung empfangener Hilfe, auch selbstverständlicher Leistungen; sie gilt als eine allgemeine [[Ethik|ethische]] Forderung an den Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;Brockhaus-Enzyklopädie. Brockhaus, Mannheim 1988, ISBN 3-7653-1100-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Dankbarkeit]] ist ein Gefühl oder eine Haltung in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung, die man erhalten hat oder erhalten wird. Sie ist zu unterscheiden von der Pflicht der [[Dankbarkeit|Dankesschuld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Etymologie|Etymologisch]] kommt &amp;#039;&amp;#039;Dank&amp;#039;&amp;#039; von Denken, also ist Dank „das in denkender Gesinnung sich äußernde Gefühl“.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Kluge: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache&amp;#039;&amp;#039;. Walter de Gruyter, Berlin 1960.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom &amp;#039;&amp;#039;Dank&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet ist die [[Höflichkeit]]sformel „danke“, eine sprachliche [[Interjektion]]. Von einer &amp;#039;&amp;#039;[[Danksagung]]&amp;#039;&amp;#039; spricht man bei meist förmlich geschriebenen Äußerungen des Dankes, besonders für die Anteilnahme bei einem Todesfall.&lt;br /&gt;
== Näheres ==&lt;br /&gt;
Dankbarkeit setzt voraus, dass der Empfänger einer Wohltat etwas bekommt, das er nicht einfordern kann. Oft wird Dankbarkeit jedoch auch dort erwiesen oder erwartet, wo lediglich eine Pflicht erfüllt wurde (z.&amp;amp;nbsp;B. Altenbetreuung, Abgabe von Fundgegenständen etc.), die auch zurückgewiesen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aristoteles]] und [[Cicero]] bemerkten in ihren Abhandlungen, es verletze die [[Selbstachtung]], sich durch Annahme von &amp;#039;&amp;#039;Wohltaten&amp;#039;&amp;#039; zur Dankbarkeit verpflichten zu lassen. Diese Betrachtungsweise zeigen auch Menschen, die zu [[stolz]] sind, sich etwas schenken zu lassen, obwohl sie der Wohltat eigentlich bedürften. In manchen Kulturen ist man sogar erschrocken über Geschenke – wohl aus Furcht, diese nicht angemessen erwidern zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Undankbarkeit&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Undank]]&amp;#039;&amp;#039; sind nicht nur ein Fehlen von Dankbarkeit, sondern zusätzlich eine [[Einstellung (Psychologie)|Einstellung]] (auch „Geisteshaltung“ genannt), die im Widerspruch zu der Tatsache steht, eine Wohltat erhalten zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Undank kann z.&amp;amp;nbsp;B. zur Folge haben, dass der Empfänger den Wohltäter unangemessen (unfreundlich, grob o.&amp;amp;nbsp;ä.) behandelt. Dies kann dem Wohltäter und/oder Dritten negativ auffallen und das Ansehen (das [[Image]], das [[Renommee]], die [[Reputation]]) des Undankbaren senken, beschädigen oder ruinieren: So lautete die „Botschaft der Tugend“, die in den moralischen Wochenschriften und in der Pädagogik der Aufklärung ausgangs des 18. Jahrhunderts massiv propagiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Koch (Erziehungswissenschaftler)|Friedrich Koch]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Kaspar-Hauser-Effekt. Über den Umgang mit Kindern&amp;#039;&amp;#039;. Opladen 1995, ISBN 3-8100-1359-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Martens: &amp;#039;&amp;#039;Die Botschaft der Tugend. Die Aufklärung im Spiegel der deutschen Moralischen Wochenschriften&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1968.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Opferkerzen in einer Kirche Danke.JPG|mini|Danksagung mittels [[Opferlicht]] in der [[Wallfahrtskirche]] St. Marien in [[Kevelaer]]]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich ist das Vorkommen des Dankes als einer &amp;#039;&amp;#039;positiven&amp;#039;&amp;#039; [[Soziale Sanktion|sozialen Sanktion]], die schuldet, wer eine Wohltat empfangen hat, bis in früheste Formen [[gemeinschaft]]lichen Lebens diesseits des Tier-Mensch-Übergangsfeldes hinein anzunehmen (vgl. [[Tausch (Soziologie)]]). (Die &amp;#039;&amp;#039;negative&amp;#039;&amp;#039; soziale Sanktion, die einer ebensolchen antwortet, ist z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Rache]].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumal einer [[Gottheit]] den Dank vorzuenthalten, war gewagt (vgl. [[Hybris]]). In der [[Bibel]] ist von Dankopfern und Dankpsalmen die Rede. Im [[Neues Testament|Neuen Testament]] wird die Dankbarkeit Gott gegenüber durch Mahnungen ständig eingefordert, stärker jedenfalls als gegenüber Mitmenschen.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Keine Schuld ist dringender als die, Dank zu sagen.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Marcus Tullius Cicero]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=(11)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pädagogische Perspektive ==&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen lässt sich der Dank von z. B. Erziehenden im konkreten Fall auch als erziehungsrelevantes Verhalten und hier im speziellen Fall als eine Form der [[Verstärkung (Psychologie)|Verstärkung]] (s. [[Lerntheorie]]) bzw. positiven Verstärkung interpretieren. Der Dank würde damit das (soeben realisierte) Verhalten des Kindes/Jugendlichen verstärken. Der Dank anerkennt somit das Verhalten des Kindes und bewertet es als positiv (vgl. [[Manipulation]], [[Lob]], [[Dankbarkeit]], [[soziale Sanktion]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Opfer (Religion)]], [[Erntedankfest]]&lt;br /&gt;
* [[Instrumentelle und operante Konditionierung]]&lt;br /&gt;
* [[Schenkung]]&lt;br /&gt;
* [[Vergelt’s Gott]]&lt;br /&gt;
* [[Vergeltung]]&lt;br /&gt;
* [[Verstärkung (Psychologie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Natalie Binczek]], [[Remigius Bunia]], [[Till Dembeck]], Alexander Zons (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dank sagen. Politik, Semantik und Poetik der Verbindlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Fink, München 2013, ISBN 978-3-7705-5669-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gratitude|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emotion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethische Handlung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KenntnisseSchüler</name></author>
	</entry>
</feed>