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	<title>Danielsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:52:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Danielsberg&amp;diff=164164&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Otberg: /* Weblinks */ +1</title>
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		<updated>2025-10-26T09:18:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD=Danielsberg with Kolbnitz.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Der Danielsberg von Kolbnitz aus gesehen&lt;br /&gt;
|HÖHE=966&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=AT&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Kärnten]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Reißeckgruppe]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=46/53/18/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=13/16/58/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AT-2&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=0.8&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=150&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=Kampleck&lt;br /&gt;
|SCHARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Glimmerschiefer]], [[Paragneis]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Danielsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine seit der Steinzeit besiedelte, 966 Meter hohe kegelförmige Erhebung etwas westlich von [[Kolbnitz]] im [[Kärnten|Kärntner]] [[Mölltal]], [[Österreich]] mit einer romanisch-gotischen, später barockisierten, katholischen Kirche. Seine relative Höhe über dem Mölltal beträgt rund 350 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf dem Danielsberg wurden Hinweise auf steinzeitliche, bronzezeitliche, keltische und römische Besiedelung gefunden. Kelten und Römer errichteten mehrere Kultstätten, wahrscheinlich an einer Wasserquelle am Gipfelbereich, die 1908 zu einem Teich ausgebaggert wurde, wobei zahlreiche Spuren vernichtet wurden. 1127 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen, die heute das bedeutendste Bauwerk darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinzeitliches ===&lt;br /&gt;
1934 fanden Wanderer ein Lochbeil, 1989 entdeckte [[Hannsjörg Ubl]] vom [[Bundesdenkmalamt]] Wien einen [[Schalenstein]]. In den rund fünf mal fünf Meter großen Felsen sind sechs Schalen mit einer Tiefe zwischen 1,5 und 3&amp;amp;nbsp;cm und einem Durchmesser zwischen 4 und 7&amp;amp;nbsp;cm eingemeißelt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Danielsberg sacrifice stone.jpg|mini|Der Schalenstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Danielsberg sacrifice stone detail.jpg|mini|Zwei Schalen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahr 1990 Betonplatten des Kirchenbodens gegen Terrakottaziegel ausgewechselt wurden, fand man eine 1,5&amp;amp;nbsp;m tiefe, mit Erde ausgefüllte Kluft. [[Franz Glaser (Archäologe)|Franz Glaser]] vom [[Landesmuseum Kärnten]] leitete die archäologische Untersuchung, wobei man zwei Flachbeile aus Serpentin, ein Stück eines gelochten Steinhammers, mehrere Klingenteile aus Feuerstein und Bruchstücke aus Keramik fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alter der Werkzeuge und des Schalensteins wird auf etwa 6000 Jahre geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bronzezeitliches ===&lt;br /&gt;
1882 wurde ein [[Randleistenbeil]] aus Bronze gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kelten ===&lt;br /&gt;
Um 300 v. Chr. wanderten [[Kelten]] in Kärnten ein. Im linken Seitenaltar befindet sich eine Steinplatte mit einer römischen Inschrift mit keltischen Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Danielsberg Celtic writing in stone.jpg|mini|Die keltische Steinplatte]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
C(aio) RHESIO&lt;br /&gt;
DEXTRO Q(uaestori)&lt;br /&gt;
REDSOMARUS&lt;br /&gt;
BRITO(MARUS?) ET  LITUG E&lt;br /&gt;
[NA P(atri) V(ivo) F(ecerunt)]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sepp Messner&amp;quot;&amp;gt;Josef „Sepp“ Messner: &amp;#039;&amp;#039;Danielsberg im Mölltal, Kärnten, eine Liebeserklärung.&amp;#039;&amp;#039; Die Freunde vom Danielsberg, Kolbnitz 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dem Quaestor Caius Rhesius Dexter, ihrem Vater, haben Redsomarus, Brito(marus?) und Litugena (das Grabmal) bei seinen Lebzeiten errichten lassen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sepp Messner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die vierte Zeile der Platte ist schwer lesbar, die fünfte völlig zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römer ===&lt;br /&gt;
Der [[Tempel#Tempel der Römer|Römertempel]] am Danielsberg war der bisher einzige bekannte im Gebiet bis 60&amp;amp;nbsp;km nördlich und westlich von [[Teurnia]]. Es handelte sich wahrscheinlich um einen Umgangstempel mit Zentralraum und überdachtem Ausgang, der um 45 n. Chr. errichtet wurde und [[Herakles|Herkules]] geweiht war. Um 175 wurde der Tempel erneuert. Aus dieser Zeit ist eine Steinplatte mit Bauinschrift erhalten, die heute in die Außenwand der Kirche eingelassen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Danielsberg Roman writing in stone.jpg|mini|Die römische Steinplatte von 175]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Danielsberg Roman Relief.jpg|mini|Das römische Relief]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
HERCUL(i) INVICTO&lt;br /&gt;
SACRUM C(aius) DONNI/&lt;br /&gt;
CIUS RUFINUS ET&lt;br /&gt;
VALERIA ATTICA&lt;br /&gt;
CUM SUIS TEMPLUM&lt;br /&gt;
VETUSTATE CON/&lt;br /&gt;
LABSUM RESTI/&lt;br /&gt;
TUERUNT EX VOTO&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sepp Messner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dem unbesiegten Hercules geweiht. Caius Donnicius Rufinus und Valeria Attica haben mit ihren Angehörigen den infolge seines Alters verfallenen Tempel wiederherstellen lassen. Aufgrund eines Gelübdes.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sepp Messner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisches Reich|Römersiedlung]] am Danielsberg trug den Namen „Colomunitio“, bestehend aus „Colo“ (Hügel) und „munitio“ (abgesichert, verstärkt, befestigt). Aus dem Namen wurde Cholomunze (1124) und schließlich [[Kolbnitz]] (Dr. [[Otto Kronsteiner]], Institut für Slawistik, Salzburg).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sepp Messner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am rechten Seitenaltar der Kirche ist ein Marmorquader eingemauert, auf dessen [[Relief]] u. a. zwei römische Soldaten zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christen am Danielsberg ===&lt;br /&gt;
Um das Jahr 313 dürfte eine erste, dem [[Daniel|Heiligen Daniel]] geweihte [[Christentum|christliche]] [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] erbaut worden sein, die wahrscheinlich aus einem älteren [[Bildstock]] hervorgegangen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kulthandlungen der Römer und Christen endeten mit dem Einwandern der [[Slawen]] um 600. Ab 773 regierte ein Gaugraf der Baiern, und Bischof [[Modestus von Kärnten]], der zuvor von Bischof [[Virgilius von Salzburg]] geschickt worden war, benannte den Berg nach der vorgefundenen Kapelle Danielsberg, der von da an Anlaufpunkt für eine weite Region wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[#Die Kirche|Kirche auf der Bergspitze]] wurde 1127 erbaut und danach mehrfach verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste urkundliche Erwähnung ===&lt;br /&gt;
Ab 1252 führten Grafen von [[Grafschaft Görz|Görz]] Eroberungen in Kärnten durch. Als es 1292 zum Frieden mit Salzburg kam, wurde ein Schadensprotokoll angefertigt. Dieses ist das älteste Dokument, in dem der Danielsberg erwähnt wird. Die entsprechende Passage lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Danielsberg Urkunde 1292.jpg|zentriert|400px|Die erste urkundliche Erwähnung von 1292]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Item comes Al intromisit se de quibusdam novalibus ecclesie Salzburgensis circa montem sancti Danielis. Item … Item intromisit se de hominibus, prediis, prossessionibus et decimis sitis a monte sancti Danielis usque ad Chirchaim. Et in officio Stalle, ubi uidices sui iudicant et etiam steuras inposuerunt non modicas inpreiudicium ecclesie Salzburgensis.|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sepp Messner&amp;quot; /&amp;gt;|Quelle=Schadensprotokoll}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Desgleichen hat sich Graf Albert verwüstend eingemischt bei einem bestimmten, neugeordneten Land der Salzburger Kirche, circa beim Berg des heiligen Daniel….&lt;br /&gt;
Desgleichen hat er sich störend eingemischt bei den Menschen, Lehensgütern und Besitzungen, sowie auch dem kirchlichen Zehent, betreffend das Gebiet vom Berg des heiligen Daniel bis nach Kirchheim. Solches auch im Verwaltungsamte [[Stall (Gemeinde)|Stall]], wo seine Rechtsvertreter Recht sprechen und sogar Steuern auferlegen, welche in den Vorschreibungen der Salzburger Kirche in dieser Form nicht üblich sind.|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sepp Messner&amp;quot; /&amp;gt;|Quelle=Schadensprotokoll in deutscher Übersetzung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenwart und Tourismus ===&lt;br /&gt;
[[File:Herkuleshof am Danielsberg, Mölltal, Kärnten.jpg|mini|Hochzeitslocation Herkuleshof am Danielsberg]]&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Tauerntunnel (Eisenbahn)|Eisenbahn]] durch die Hohen Tauern gebaut worden war, blieb der Ingenieur Hofrat Ferdinant Kaltenegger von Riedhorst im Mölltal. Zunächst gab er der [[Burg Falkenstein (Obervellach)|Ruine Unterfalkenstein]] ihr heutiges Aussehen, dann kaufte er den Gipfelbereich des Danielsberges und errichtete den &amp;#039;&amp;#039;Herkuleshof&amp;#039;&amp;#039; als Jagdhaus, das kurze Zeit später zu einem Gasthof und Hotel wurde, das bis heute besteht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.herkuleshof.com/herkuleshof.php |wayback=20070303060902 |text=Geschichte des Herkuleshofs |archiv-bot=2023-12-09 04:22:17 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bereits vor 1908 gab es an der Wasserquelle ein Moorbad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Danielsberg wurde 1964 zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. 1962 wurde eine Straße gebaut, die 1973 asphaltiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Danielsberg church.jpg|mini|Die Kirche]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Filialkirche St. Georg am Danielsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Kirche (unter dem [[Patrozinium]] des [[Georg (Heiliger)|Heiligen Georgs]]) wurde im Jahr 1127 erbaut. Sie war die erste Kirche, die auf der Bergspitze gebaut wurde. In den nächsten drei Jahrhunderten ist sie einmal abgebrannt, ein zweites Mal 1510.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Bilder&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danielsberg church inside.jpg|Das Innere der Kirche mit Blick nach vorne&lt;br /&gt;
Danielsberg church inside (2).jpg|Das Innere der Kirche mit Blick nach hinten&lt;br /&gt;
Danielsberg Tuschezeichnug 1800.jpg|Kolorierte Tuschezeichnung um 1800&lt;br /&gt;
Moelltal (Austria) seen from Danielsberg.jpg|Blick vom Danielsberg nach Kolbnitz und Mühldorf.&lt;br /&gt;
Stanerhäuser Oberwolliggen Semslach Obervellach Mölltal 2013 08b.jpg|Blick aus dem Mölltal bei Semslach auf den Danielsberg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef „Sepp“ Messner: &amp;#039;&amp;#039;Danielsberg im Mölltal, Kärnten, eine Liebeserklärung.&amp;#039;&amp;#039; Die Freunde vom Danielsberg, Kolbnitz 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://kaernten.orf.at/tv/stories/3320182/ &amp;#039;&amp;#039;Danielsberg: Älteste Siedlung Oberkärntens.&amp;#039;&amp;#039;] orf.at vom 23. September 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Reißeck, Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Natur und Umwelt) in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1964]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Otberg</name></author>
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