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	<title>Daniel Zöllner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T07:15:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daniel_Z%C3%B6llner&amp;diff=1657299&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-06-14T11:12:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daniel Zöllner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 1544 vielleicht in [[Lübeck]]; † [[20. Mai]] [[1618]] in Lübeck)&lt;br /&gt;
war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jurist]] und [[Herzogtum Mecklenburg|Herzoglich mecklenburgischer]] (Vize-)[[Kanzler (Mittelalter)|Kanzler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zoellners Gang cutout-1.jpg|mini|Wappendarstellung an „Zöllners Hof“ in Lübeck.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wohl in Lübeck geboren studierte Daniel Zöllner die Rechtswissenschaften. 1573 wurde an der [[Universität Basel]] zum Dr. jur. promoviert. Die Einladungsschrift zu seiner Promotion nennt ihn als „Daniel Telonites Lubecensis“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Promotor Lectori Salvtem : … cum … D. Daniel Telonites Lubecensis … progressus sui &amp;amp; eruditionis solidæ, in Iure Ciuili ac Pontificio, splendissima specimina … exhibuerit: Collegium I.C. unanimi consensu, honores, illi uiro optimo debitos, publicè conferre, insignijsq[ue] Doctoralibus eum exornare decreuit. Ad hu[n]c actum solennem, qui die 2. Septembr. futurus est, omnes … inuitamus ; … Qvaestio. Sít ne hosti seruanda fides?}}&amp;#039;&amp;#039; / [Samuel Grynaeus]. (1573).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1584 wurde Zöllner, zu dieser Zeit Hof- und Kammerrat des [[Bistum Ratzeburg|Hochstifts Ratzeburg]] und seines Administrators [[Christoph zu Mecklenburg|Christoph von Mecklenburg]], zugleich Gutsbesitzer. Er erwarb den Hof des Bauern Hinrick Vittensee in [[Selmsdorf]], vergrößerte ihn 1604 durch die Hinzulegung einer weiteren Stelle und gilt dadurch heute Begründer der späteren Domäne Selmsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ratzeburg scheint der mecklenburgische [[Karl I. (Mecklenburg)|Herzog Karl I.]] auf Zöllner aufmerksam geworden zu sein, der seinen Hauptwohnsitz weiterhin in Lübeck hatte und das Ratzeburger Domkapitel mehrfach bei Auseinandersetzungen vor dem [[Reichskammergericht]] vertrat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gottlieb Matthias Carl Masch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Bisthums Ratzeburg.&amp;#039;&amp;#039; F. Aschenfeldt, Lübeck 1835, S. 553 ([https://books.google.de/books?id=2r8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA553&amp;amp;redir_esc=y&amp;amp;hl=de Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Ratzeburger Bischöfe und später die Mecklenburger Herzöge unterhielten in der [[Große Burgstraße (Lübeck)|Großen Burgstraße Nr. 11]] ab 1588 ihr [[Bischofsherberge|Lübecker Stadthaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:GroßeBurgstraße11HL.jpg|Große Burgstraße 11, ehemaliges Stadthaus der Bischöfe von Ratzeburg und der Herzöge von Mecklenburg, Zustand 2007]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Karl I., der zuvor Administrator des [[Bistum Ratzeburg|Bistums Ratzeburg]] gewesen war, 1603 den Thron des Teilherzogtums [[Mecklenburg-Güstrow]] bestiegen hatte, scheint er Zöllner als seinen Kanzler nach [[Güstrow]] berufen zu haben. Karls Testament vom 23. Oktober 1604 bestimmt Daniel Zöllner, inzwischen im Rang eines Herzoglich mecklenburgischen (Vize-)Kanzlers, mit weiteren Würdenträgern zu [[Vormundschaft|Vormündern]] für seine jüngeren Kinder, welche [[Morganatische Ehe|morganatischen]] Beziehungen entsprossen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;RUDLOFF, Friedrich August von: &amp;#039;&amp;#039;Neuere Geschichte von Mecklenburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. – Rostock ; Schwerin : Stiller, 1822. – S. 409.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht nach dem Tod jenes Herzogs (1610) zog Zöllner sich aus dem Staatsdienst zurück. Seinen Alterssitz scheint er in Lübeck genommen zu haben, wo Zöller 1618 hochangesehen, jedoch unverheiratet und kinderlos starb.&amp;lt;ref&amp;gt;Ob der unter seinen Nachlassverwaltern erwähnte Lübecker Domherr Conrad Zöllner († 1625) sein Verwandter war, ist bisher ungewiss.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde in der [[Marienkirche (Lübeck)|St. Marienkirche zu Lübeck]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epitaph in St. Marien ==&lt;br /&gt;
An einer Säule der Kirche zwischen Haupt- und südlichem Seitenschiff wurde ihm ein [[Epitaphien der Lübecker Marienkirche|Epitaph]] errichtet. Im Zentrum zeigt es großenteils vollplastisches [[Alabaster]]-[[Relief]] mit einer [[Manierismus|manieristisch]] geprägten Darstellung der Auferstehung Jesu. Das ursprünglich teilvergoldete Medaillon wird der Schule des holländischen Bildhauers [[Robert Coppens]] zugeschrieben. Beim [[Luftangriff auf Lübeck am 29. März 1942]] wurde das Epitaph schwer beschädigt. Das Relief wurde 1947 geborgen und kehrte erst 1985 in die Marienkirche zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2018-04-05 |url=http://baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?md=1988017110029 |text=Informationen zur Restaurierung des Zöllner-Epitaphs}}, abgerufen am 14. Mai 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zoellners Hof.jpg|mini|Zöllners Hof in der [[Depenau (Lübeck)|Depenau]] Nr. 10–12]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zöllners Hof ==&lt;br /&gt;
Bleibenden Ruhm erwarb sich Daniel Zöllner durch sein Vermächtnis. Testamentarisch hatte er bestimmt, dass Teile seines Vermögens auf die Errichtung eines imposanten Backsteinflügelbaus verwendet werden sollten (vollendet 1622). Dieses als „Zöllners Gang“ oder „Zöllners Hof“ bezeichnete Wohnstift in der [[Depenau (Lübeck)|Depenau]] sollte fortan verarmten Frauen als Unterkunft dienen. Heute liegt Zöllners Hof an der Rückseite der [[Musikhochschule Lübeck]] im touristisch belebten Petriviertel an der Obertrave. Das Vorderhaus im Stil der [[Backsteinrenaissance]] zeigt über dem Eingang, der gleichzeitig Durchgang zu den Hinterhäusern ist, das Familienwappen des Stifters mit der lateinischen Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;#039;&amp;#039;Insigne p.m. largitoris Dni. Danielis Zöllneri I.U.D. princip. Megapolens olim Cancellarii meritissimi AO. 1622&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
 |Sprache=la&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=&amp;#039;&amp;#039;[[Insigne]] seligen Angedenkens des Spenders Herrn Dr. iur. Daniel Zöllners, des einstigen, überaus verdienstvollen, fürstlich Mecklenburgischen Kanzlers&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hofflügel besteht aus vier weiteren Wohnhäusern unter einem gemeinsamen Traufdach. Alle Hauseingangstüren sind unter rundem Bogen und heute noch einheitlich mit Beschlägen aus der Entstehungszeit. Die Anlage steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus J. Groth]]: &amp;#039;&amp;#039;Weltkulturerbe Lübeck – denkmalgeschützte Häuser&amp;#039;&amp;#039;; Lübeck 1999, ISBN 3-7950-1231-7, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Epitaph Zoellner.JPG|mini|hochkant|Relikt des Zöllner-Epitaphs in St. Marien]]&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Daniel Zöllner}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|599702753}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137518951|VIAF=81699220}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zollner, Daniel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lübecker Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mecklenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1544]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1618]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zöllner, Daniel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Telonites, Daniel; Zollner, Daniel&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1544&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Mai 1618&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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