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	<title>Daniel Vischer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T23:21:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daniel_Vischer&amp;diff=1159336&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-03-26T07:59:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Daniel Vischer (2007).jpg|mini|hochkant|Daniel Vischer (2007)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daniel Vischer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Januar]] [[1950]] in [[Basel]]; † [[17. Januar]] [[2017]] in [[Zürich]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;todesmeldung&amp;quot;&amp;gt;Jean-Martin Büttner: [https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/der-ehemalige-zuercher-nationalrat-daniel-vischer-ist-gestorben/story/13371069 &amp;#039;&amp;#039;Daniel Vischer ist tot.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tages-Anzeiger]] Online.&amp;#039;&amp;#039; 19. Januar 2017, abgerufen am 19. Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Bürgerort|heimatberechtigt]] in Basel) war ein [[Schweiz]]er [[Politiker]] ([[Progressive Organisationen der Schweiz|POCH]], später [[Grüne Partei der Schweiz|Grüne]]), von 2003 bis 2015 Mitglied des [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie, Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Daniel Vischer war ein Sohn des Rechtswissenschaftlers [[Frank Vischer]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vater gegen Sohn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[SonntagsBlick]].&amp;#039;&amp;#039; 21. Oktober 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Matura am [[Gymnasium Münchenstein]], studierte er ab 1980 [[Rechtswissenschaft]]. Er engagierte sich in Vereinigungen der studentischen Jugend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=André Mach, Baptiste Antoniazza, Michael A. Strebel |Titel=De la domination patricienne aux bastions de la gauche : les mutations des rapports de force politiques |Hrsg=André Mach, Pedro Araujo, Pierre Benz, Claire-Lise Debluë, Geoffroy Legentilhomme, Michael A. Strebel |Sammelwerk=Élites et pouvoir dans les grandes villes suisses (1890–2020) |Verlag=Éditions Livreo-Alphil |Ort=Neuchâtel |Datum=2024 |Reihe=Collection Les routes de l’histoire |ISBN=978-2-88950-237-0 |Kapitel=6 |Fundstelle=S. 135–152 , hier das Encadré 6.1: &amp;#039;&amp;#039;Les rebelles à leur classe : quand des patriciens s’engagent pour la cause ouvrière&amp;#039;&amp;#039;, S. 139 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 schloss er mit dem [[Lizenziat]] ab, 1987 erlangte er das [[Rechtsanwalt (Schweiz)|Anwaltspatent]]. Er arbeitete ab 1988 als freiberuflicher Rechtsanwalt und war auch in der [[Rechtsauskunft Anwaltskollektiv]] tätig. Seine Schwerpunkte waren [[Strafrecht]], [[Arbeitsrecht]] und [[Scheidungsrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verheiratet, hatte zwei Kinder und lebte in Zürich. Er erlag im Januar 2017 im Alter von 67 Jahren seinem langjährigen [[Lungenkrebs]]leiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;todesmeldung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Karriere ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Daniel Vischer, Regierungsratskandidat, Grüne Partei (GP)-Com LC1501-00V-011-001.tif|mini|Daniel Vischer (1992)]]&lt;br /&gt;
1968 war Daniel Vischer Zürcher Sekretär der [[Progressive Organisationen der Schweiz|Progressiven Organisationen der Schweiz]] (POCH).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Vischer engagierte sich gegen die [[Schwarzenbach-Initiativen]] der [[Schweizer Demokraten|Nationalen Aktion]] und beteiligte sich 1975 an der Besetzung des Geländes des geplanten [[Kernkraftwerk Kaiseraugst|Atomkraftwerks in Kaiseraugst]]. Von 1983 bis 2003 gehörte er dem [[Kanton Zürich|Zürcher]] [[Kantonsrat (Zürich)|Kantonsrat]] an. Das Ende der POCH erlebte Vischer als persönliche Niederlage auf seinem Lebensweg als politisch denkender und handelnder Mensch.&amp;lt;ref&amp;gt; https://vischer.org/daniel-vischer-strobel/, abgerufen am 30. Juli&lt;br /&gt;
2024&amp;lt;/ref&amp;gt; 1990 wechselte er zu den Grünen, deren Kantonsratsfraktion er von 1999 bis 2003 präsidierte. 1993 wurde er Präsident der Gewerkschaft [[Schweizerischer Verband des Personals öffentlicher Dienste|VPOD Luftverkehr]]. Im selben Jahr war er [[Regierungsrat des Kantons Zürich|Regierungsratskandidat]] der Grünen. Von 2000 bis 2005 war er Mitglied im Verfassungsrat des Kantons Zürich, der beauftragt war, eine neue [[Verfassung des Kantons Zürich|Kantonsverfassung]] auszuarbeiten. Im Jahr 2003 wurde er Präsident der [[Gesellschaft Schweiz-Palästina|Gesellschaft Schweiz–Palästina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Schweizer Parlamentswahlen 2003|2003]] bis 2015 hatte er ein Mandat als [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]]. Von 2005 bis 2007 war er Präsident der nationalrätlichen Rechtskommission (RK-NR). Bei den Wahlen 2003 und [[Schweizer Parlamentswahlen 2007|2007]] war er [[Ständerat]]skandidat der [[Grüne Partei der Schweiz|Grünen]] Kanton Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reisen ===&lt;br /&gt;
Seinen Mandaten in der POCH verdankte Vischer von 1972 bis 1980 Reisen in drei Kontinente. Diese führten ihn nach [[Kuba]], nach [[Nordkorea]] und nach [[Algerien]]. Dort, auf algerischem Boden, fand 1980 der Jahreskongress der [[Frente Polisario|Polisario]] statt. Bei dieser Gelegenheit begegnete der Schweizer Politiker auch der zentralen Figur der portugiesischen [[Nelkenrevolution]] von 1974, von dessen Persönlichkeit er tief beeindruckt war. Warum [[Otelo Saraiva de Carvalho]] damals in Algerien auftauchte, erfuhr Vischer nicht.&amp;lt;ref&amp;gt; Daniel Vischer: &amp;#039;&amp;#039;Eckdaten. Linke Politik und rechter Fussball. Memoiren.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Edition 8, Zürich 2021, ISBN 978-3-85990-418-7, S. 127, 130–133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontakte zur DDR ===&lt;br /&gt;
Der [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]]-Spion Marcel Bähler traf sich am 6. Juni 1974 mit vier Mitgliedern der POCH in Zürich. Neben Bähler nahmen an diesem Treffen Daniel Vischer, [[Niklaus Scherr]], Rudolf Stohler und Thomas Heilmann teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erwin Bischof]]: &amp;#039;&amp;#039;Verräter und Versager. Wie Stasi-Spione im Kalten Krieg die Schweiz unterwanderten.&amp;#039;&amp;#039; Bern 2013, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bericht an seine Führungsoffiziere schrieb Bähler: «Ich schätze ein, dass diese Menschen für eine konspirative Arbeit für den Sozialismus sich eignen.»&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Bischof: &amp;#039;&amp;#039;Verräter und Versager. Wie Stasi-Spione im Kalten Krieg die Schweiz unterwanderten.&amp;#039;&amp;#039; Bern 2013, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vischer bestritt weitere Kontakte mit Marcel Bähler. Nach dem Treffen mit Bähler nahm Vischer an mehreren Gesprächen mit der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Delegation im Volkshaus teil und besuchte die DDR privat.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Bischof: &amp;#039;&amp;#039;Verräter und Versager. Wie Stasi-Spione im Kalten Krieg die Schweiz unterwanderten.&amp;#039;&amp;#039; Bern 2013, S. 121 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seiner Autobiografie steht dazu folgendes: &amp;#039;&amp;#039;«Die DDR spielte für mich nur privat eine Rolle, stammen doch die Eltern meiner Frau aus Dresden. Im Oktober 1983 besuchten wir dort ihre Tanten. Es blieb mein einziger Aufenthalt in der DDR.»&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt; Daniel Vischer: &amp;#039;&amp;#039;Eckdaten. Linke Politik und rechter Fussball. Memoiren.&amp;#039;&amp;#039; Verlag edition 8, Zürich 2021, ISBN 978-3-85990-418-7, S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
Als Daniel Vischer 2010 anlässlich einer Anti-Israel-Demonstration ein Interview mit den Amateurreportern der Bewegung «We Are Change Switzerland» (WAC) gab, entstand öffentliche Kritik. Unter anderem wurden die Hintergründe dazu durch den Sektenforscher [[Hugo Stamm]] im &amp;#039;&amp;#039;[[Tages-Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht. Dabei wurde einerseits Vischers Einlassen mit sektiererischen [[Verschwörungstheorie|Verschwörungstheoretikern]] und anderseits seine eigene Wortwahl kritisiert. Daniel Vischer hat sich später vom Interview und von dieser Gruppierung abgegrenzt. Er beteuerte, er habe die Gruppierung vorher nicht gekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|url=https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-nationalraete-vischer-und-mueller-bei-den-verschwoerern/story/17277238|autor=[[Hugo Stamm]]|titel=Die Nationalräte Vischer und Müller bei den Verschwörern|werk=[[Tages-Anzeiger]] Online|datum=2010-05-08|zugriff=2017-01-19|archiv-url=https://web.archive.org/web/20100914233558/https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-nationalraete-vischer-und-mueller-bei-den-verschwoerern/story/17277238}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eckdaten. Linke Politik und rechter Fussball. Memoiren&amp;#039;&amp;#039;. Verlag edition 8, Zürich 2021, ISBN 978-3-85990-418-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament.ch|1110}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.daniel-vischer.ch|wayback=20161022163844 |text=Persönliche Website}}&lt;br /&gt;
* [[Benedict Neff]]: [https://web.archive.org/web/20150620131843/https://www.bazonline.ch/schweiz/daniel-vischer-prophet-des-ungluecks/story/22935848 &amp;#039;&amp;#039;Daniel Vischer, Prophet des Unglücks.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Basler Zeitung]] vom 20. Juni 2014 (Archiv).&lt;br /&gt;
* Lucien Scherrer: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.nzz.ch/zuerich/vischers-game-1.18639454 Vischers Game. Die erstaunliche Karriere eines Berufsrevolutionärs, der zur Galionsfigur der Grünen Partei wurde]&amp;#039;&amp;#039;. Porträt in der NZZ vom 2. November 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Zürcher Parlamentarier 49. Legislaturperiode}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1124804307|VIAF=5739148705715637080005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vischer, Daniel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalrat (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kantonsrat (Zürich, Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Grünen Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:POCH-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vischer, Daniel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Politiker (Grüne)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Januar 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Januar 2017&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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